Warum es manchmal wichtig ist, das elf gleichzeitige Finger auf dem Bildschirm herumfummeln können, lässt sich am Plants vs. Zombie-Beispiel (7.99€; App Store-Link) geradezu ideal illustrieren.
Der niederländische Ebay-Angestellte Dennis Goedegebuure schrieb für TheNextWeb einen Gastbeitrag, in dem er einige Statistiken zum iPad-Handel auf der US-Auktionsplattform mitteilte. Im zweiwöchigen Verkaufszeitraum von Anfang bis Mitte April 2010 sollen dabei rund 3.600 Geräte von internationalen Käufern erworben worden sein. Dies entspricht rund 65-Prozent aller auf Ebay.com gehandelten iPads.
Die größten Einkäufer waren Kanada (418), Großbritannien (550) und Australien (317). Deutschland liegt auf Platz fünf knapp hinter Norwegen. Zieht man die Größe der ‚lokalen‘ Ebay-Märkte – in unserem Fall Ebay.de – in Betracht, dürfte das gesamte Handelsvolumen noch einmal wesentlich dominanter ausfallen. Des Weiteren bricht die Statistik Mitte April 2010 ab, kurz nachdem am 14.04. bekanntgegeben wurde, dass sich das internationale iPad-Veröffentlichungsdatum um einen Monat nach hinten verschiebt. Ab diesem Zeitpunkt dürften die Zahlen richtig spannend geworden sein.
Nicht verwunderlich: Die größten Gewinnmargen von bis zu $500 US-Dollar, über dem normalen US-Retailpreis, erzielten die Vereinigten Arabischen Emirate.
Unsere Kollegen von App Advice publizierten eine kompakte Übersicht aller internationalen iPad-Gerätepreise, bei der für Deutschland im 16- und 32GB-Bereich noch die stark umstrittenen 15€ Urheberrechtsgebühren abzuziehen sind.
Obendrein veröffentlichte die Suchmaschine Yahoo! am vergangenen Wochenende in ihrem Firmenweblog eine Statistik die zeigte, das 10-Prozent des iPad-Datenverkehrs aus internationalen „Gewässern“ stammt.
One surprising data point is the non-U.S. IP traffic on the iPad that’s coming to Yahoo! During the measurement period, the iPad has only been available for purchase in the U.S. market; however, we observe approximately 10% of IP traffic coming from Europe and Asia Pacific. Specifically, the U.K., France, and Germany are the top countries in Europe, and Taiwan and Hong Kong make up the most traffic in Asia Pacific.
App Advice zimmert eine weltweite iPad Tarifübersicht zusammen, in der nur Simlock-Japan fehlt.
Für Deutschland sitzt mittlerweile auch der Verweis auf die speziellen iPad-Tarife der Telekom namens „Xtra“ (Affiliate-Link), die auf Apple.de vermerkt wurden.
(Danke, Daniel!)
Obwohl sich jede Simkarte auf die für das iPad erforderliche „Micro-Größe“ zurechtschneiden lässt, scheint es aktuell Probleme bei der Verwendung mit MultiSIMs zu geben. Das Fscklog berichtet bei gleichzeitiger Benutzung beider (T-Mobile-)Karten (beispielsweise aus einem Vertrag der ersten Generation) von einer Unerreichbarkeit für Telefongespräche.
Ob dies auch der Grund ist, das die Telekom ihren aktuellen iPhone-Kunden erst ab Juni die (vergünstigten) Kombitarife „CombiCard Connect S + M und L“ anbietet, bleibt unbeantwortet.
Der Tarif [CombiCard Connect] kann zu allen Complete-Tarifen mit Ausnahme des Complete XS, Complete 60 sowie Complete S der 1. Generation dazugebucht werden. […] Kunden, die ein Endgerät verwenden möchten, dass die kompakte Micro SIM benötigt, wie zum Beispiel das Apple iPad, erhalten diese auf Wunsch.
Klärungsbedarf besteht ebenfalls weiterhin bezüglich der „Urheberrechtsabgabe“ für das iPad. Die offizielle iPad-Preisangabe letzten Freitag beinhaltete für alle Gerätetypen einen Aufschlag von rund 15Euro. Die aktuellen Apple Store-Preise kalkulieren diese Abgabe lediglich für das 64GB-Model in der WiFi und WiFi + 3G-Ausführung ein.
Laut einem GEMA-Dokument (PDF-Link) gilt die Abgabe für Computer mit einer „offenen Hardwarearchitektur“, „mindestens 40GB“-Speicher sowie einem „Cursor-Bewegungsmechanismus“. Auf eine iPhoneBlog-Anfrage antwortete der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien – kurz Bitkom – per E-Mail:
Ob der von den Verwertungsgesellschaften veröffentlichte Tarif für PCs ohne Brenner i.H.v. 15,19Euro angemessen ist und was genau unter einem „PC“ zu verstehen ist, ist weiterhin sehr umstritten (siehe dazu auch unsere Presseerklärung vom 6. Mai) – d.h. es dürfte damit auch noch nicht abschließend geklärt sein, ob auf den iPad tatsächlich 15,19Euro an Urheberrechtsabgabe entfallen.
Update
GEMA? Das war doch der Verein, der sich so zukunftsfreundlich aufstellt…
Nach einigen, an mich herangetragenen Erfahrungsberichten früher iPad-Vorbestellern (Affiliate-Link), verzögerte sich die Bestellbestätigung per E-Mail in den heutigen Morgenstunden. Sobald die Reservierung für eine Zustellung „By May 28th“ jedoch im Apple Online-Shop aufgeführt wird, sollte die Order korrekt platziert sein.
Um sich die nächsten 18 Tage verrückt zu machen, hilft wie gewohnt ‚Delivery Status touch‚ auf mobilen iPhone OS-Geräten (2.39€; universal; App Store-Link) oder als Dashboard Widget.
Knapp 30 Minuten können in Vorbereitung schon einmal auf der deutschsprachigen iPad-Videotour verbrannt werden…
Die Omni Group verkündet per Pressemitteilung, dass innerhalb der ersten 32 App Store-Tage vom iPad, 5.000 OmniGraffle-Anwendungen (App Store-Link) zu je 39.99€ verkauft wurden.
Immer wieder trudeln bei mir Anfragen für iPhone OS-Programmierer ein. Das AppsEntwicklerverzeichnis ist endlich einmal eine Adresse, auf die ich verweisen kann.
Die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei berichtete zuerst von Simlock-iPads im Land der aufgehenden Sonne. Apple soll die feste Bindung an den japanischen Mobilfunkpartner Softbank Mobile gegenüber Computerworld mittlerweile bestätigt haben.
Diesen Informationen zufolge wäre Japan weltweit das einzige Land, welches das iPad WiFi + 3G mit Simlock verkauft.
Die Analysten von ‚Business Insider‘ errechnen einen Jahresumsatz von guten $40 Millionen US-Dollar für Apple aus ihrer iWork-Suite für das iPad. Als Grundlage der Schätzung wird die Chartposition im App Store angesetzt. An Wochenenden sollen, mit einer Platzierung in der Top 10-Rangliste, täglich zirka 7.500 Programme verkauft werden. Der tägliche Download-Durchsatz von Anwendungen in dieser Position an Werktagen soll 2.500 Einheiten betragen.
Vorausgesetzt die Verkäufe entsprechen den veranschlagten Hochrechnungen und werden in den nächsten Wochen beibehalten, könnte das $30 US-Dollar Apple-Office – auch in Bezug auf die internationale Verfügbarkeit des iPads – eine zweifelsohne kräftige Einnahmequelle darstellen.
Seit dem heutigen Morgen können iPad-Vorbestellungen im Apple Online Store (Affiliate-Link*) aufgegeben werden. Maximal zwei Geräte dürfen pro Person für eine Lieferung zum 28. Mai bestellt werden. Drei unterschiedliche Speichervarianten für zwei verschiedene Gerätetypen stehen dabei zur Verfügung. Die Abweichungen zwischen iPad WiFi und iPad WiFi + 3G finden sich in einem Mikro-Simkartenslot für die UMTS-Nutzung (schwarze Plastikabdeckung an der Gehäuserückseite) und einem GPS-Modul. Ansonsten sind die Geräte baugleich.
Für das UMTS-Gerät schließt Apple in Deutschland Partnerschaft mit zwei Mobilfunkanbietern. Der Gerätebestellung beigelegt werden können eine Mikro-Simkarte von Vodafone und O2 für jeweils 20 Cent-Aufpreis. Die Buchung der Monatstarife kann direkt vom Gerät aus durchgeführt werden.
Vodafone
Der Vodafone-Tarif „MobileInternet Basis“ beinhaltet ein Datenvolumen von 200MB für 19.95Euro. Unbegrenzt surfen lässt sich (theoretisch) mit 7.2 Mbit für 29.95Euro, wobei die Monatsflat bis zum 31.07.2010 (kostenfrei) inklusive ist. Der Tarif verlängert sich nach seiner Laufzeit von einem Monat automatisch, kann jedoch immer gekündigt beziehungsweise gewechselt werden. Vodafone gibt an, das der „MobileInternet Basic“-Tarif ausschließlich im iPad genutzt werden darf.
Nachdem die 200MB der ‚kleinen‘ Tarifvariante aufgebraucht sind, schaltet sich die Netzverbindung ab. Für den ‚unbegrenzten‘ Tarif wird nach einem Datenvolumen von 3GB die Verbindung auf 64 kBit/s gedrosselt. Vodafone schließt im Kleingedruckten ausschließlich die Nutzung von Voice over IP, Instant Messaging und Peer-to-Peer aus.
O2
Die Telefonica-Tochter O2 stellt sich (preislich) konkurrenzfähiger auf. Hier kosten 200MB Daten runde 10Euro. 1GB schlägt mit 15Euro zu Buche und ‚unbegrenztes‘ Surfen ist für 25Euro zu erwerben. Im Moment geht hier noch alles etwas durcheinander. Die Details sind von Apple.de (siehe Screenshot) falsch verlinkt beziehungsweise nicht verfügbar.
Update
O2 nennt seine Tarife „Blue S + M und L“. Nach dem Verbrauch des eingeschlossenem Datenvolumens wird die Geschwindigkeit auf GPRS gedrosselt.
Prepaid
Die iPads sind jedoch nicht wie das iPhone an nur einen Mobilfunkpartner in Deutschland gebunden. Prepaid-Angebote von Simyo oder Blau.de sind mit den verkleinerten Simkarten bereits gesondert zu bestellen. Hier können TagesPakete (100MB für 3.90€ bei Blau.de) oder Monatstarifen (1GB 9.90€ bei Simyo) gebucht werden.
Die Telekom hat sich bislang noch nicht offiziell geäußert, welche iPad-Tarife zur Verfügung stehen oder ob vergünstigte Angebote für iPhone-Kunden bereitgestellt werden. In der Gerüchteküche befinden sich Tagespreis von 4.95€, die im Monat 34.95€ kosten sollen. Aktive iPhone-Kunden könnten mit 2.95€ (pro Tag) beziehungsweise 19.95€ (pro Monat) bedient werden.
Update: Eine offizielle Telekom-Pressemitteilung soll in den nächsten 48 Stunden erscheinen. Update Ende
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Update II
DieDer Das Twitter ist schneller als die PR-Mitteilung: @deutschetelekom bestätigt die iPad-Tarife. Mehr Informationen gibt es dazu in dieser Broschüre.
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Update III
Falls der oben eingebundene Link untergegangen sein sollte: Die Telekom stellt zwei „Xtra-Tarife“ für das iPad vor, die pro Tag mit 4.95€ beziehungsweise 34.95€ pro Monat unbegrenztes Datenvolumen (Drosselung ab 3GB) beinhalten. Das Startguthaben von 10€ deckt die Bereitstellungskosten von 9.95€. Ab Juni kommen „CombiCard Connect„-Tarife dazu.
Micro-Simkarten werden zum iPad-Verkaufsstart verfügbar sein.
Da sich alle Tarife jedoch auch separat im Ladengeschäft oder Online (nach-)bestellen lassen, herrscht keine (Bestell-)Eile.
Zubehör
Wer sich für eine iPad-Bestellung mit Accessoires entscheidet, muss mit einem gesammelten Versand rechnen. Noch scheinen alle Produkte in ausreichender Anzahl verfügbar. Verzögert sich jedoch nur ein Produkt, kann sich (möglicherweise) die gesamte Bestellung verlängern.
Empfehlen kann ich aus dem Sortiment definitiv das iPad Case für 39Euro*. Das Gerät liegt damit nicht nur griffiger in der Hand, es lässt sich auch flexibel aufstellen und erfährt durch eine leichte Erhöhung eine gute Schreibposition. Das iPad Dock (29€*) besitzt für mich keinen großen Mehrwert. Das iPad lässt sich aus dem offiziellen Case nicht im weißen Plastik-Dock positionieren. Wer das Gerät für Diashows in aufrechter Stellung oder beim Anschluss an eine Stereoanlage über ‚Line Out‘ betreiben möchte, ist hier jedoch richtig.
Ich persönlich habe mir noch das Camera Connection Kit (29€* – Fotos von Speicherkarte übertragen) sowie den Dock-Connector-zu-VGA (29€* – HD-Videoausgabe an TV-Geräte) in den Warenkorb gelegt.
* Wenn Ihr dieses oder irgendein sonstiges Produkt über unseren Affiliate-Link bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den ich mich recht herzlich bedanke.
Apple schaltet soeben die iPad-Vorbestellungen in seinem Online Store (Affiliate Linke*) frei. Für den 28. Mai lassen sich dort die neuen Apple-Geräte, in beiden Ausführungen, für eine Lieferung nach Hause reservieren.
Schöne Überraschung. Entgegen den offiziellen Angaben von Freitag entfällt nur auf die 64GB-Version eine ‚Urheberrechtsabgabe für einen PC ohne Brenner‘ beziehungsweise Apple integriert diese in den Preis. Eine Beantwortung meiner Anfrage beim Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. steht bislang noch aus.
Update: Die Urheberrechtsabgabe von 15.19Euro könnte für die beiden kleineren iPad-Versionen entfallen sein, weil eine Mindestspeicherkapazität von 40GB nicht erreicht ist (GEMA PDF-Link). Update Ende
Das iPad WiFi kostet demnach inklusive MwSt. 499Euro (16GB), 599Euro (32GB) und 714Euro (64GB). Mit GPS- und UMTS-Modul sind drei Speicher-Ausführungen vertreten, die mit jeweils 100Euro Aufpreis gegenüber dem reinen WiFi-Modell zu Buche schlagen.
Zu einer Vorbestellung für ein 3G-Gerät lassen sich Mikro-SIM-Karten von O2 + Vodafone beilegen.
Zubehör
Als Accessoires steht das Keyboard-Dock (69Euro*), das ’normale‘ iPad Dock (29Euro*), die offizielle Schutzhülle (39Euro*), das Camera Connection Kit (29Euro*), ein zusätzliches Netzteil (29Euro*), der VGA-Adapter (29Euro*) und ein Wireless Keyboard (69Euro*) zur Auswahl.
Der AppleCare Protection Plan für das iPad kostet 99Euro und verlängert die Garantiezeit nach Kaufdatum auf zwei Jahre.
* Wenn Ihr dieses oder irgendein sonstiges Produkt über unseren Affiliate-Link bestellt, fällt (bei unverändertem Kaufpreis) ein kleiner Prozentsatz an das iPhoneBlog, für den ich mich recht herzlich bedanke.