Eilmeldung: Kunden wissen was Sie wollen!

Breaking News: Am 03. April startet der iPad-Verkauf in den USA. Soweit hinreichend bekannt, oder?

Zumindest sollte man davon gehört haben, wenn die letzten 7.5 Wochen nicht in einem Land ohne Zeitung, Fernsehen oder Internet verbracht wurden. Und alle warten darauf. Irgendwie.

Mittlerweile dreht sich die geführlte Diskussion schon gar nicht mehr darum, „ob das iPad die Medienbranche rettet“, sondern „wie schnell es dies tut“. Kein Interview mit einem Verleger wird über die TV-Satelliten geprügelt, in denen nicht mindestens eine „iPad-Phrase“ gedroschen wird. Und obwohl ich an dieser Stelle gerne auf der, den großen Medienhäusern entgegengesetzten Position Platz nehme, ein ehrlicher Standpunkt wäre zu sagen: „Ich habe keine Ahnung was ab dem 03. April 2010 passiert!“.

Das iPad wird zweifelsohne ein zukunftsweisendes Gerät. Mit dem älteren iPhone-Bruder im Rücken, der mit Sicherheit die schwerere Kindheit in den letzten drei Jahren zu überstehen hatte, ist dies keine gewagte These. Aus technischer Perspektive lehnt man sich ebenfalls nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man den Technologiefortschritt und die Weiterentwicklung des iPads abstrahiert auf die heutigen Verhältnisse. Insbesondere die Betrachtung der Konkurrenzsituation macht bewusst, dass Apple derzeit einfach wenig falsch machen kann. Schade Palm, ich mochte deinen Pré.

Schon seit geraumer Zeit vermisse ich die regelmäßige Verwendung des Wortes „iPad-Killer“, oder sollten wir der düsteren Vorzeit für blinde Polemik wirklich entronnen sein?

Mit Sorge darf man in die ratlosen Gesichter derjenigen Leute blicken, deren tägliches Butterbrot sich dadurch schmiert, das sie ‚Nachrichten‘ verkaufen, und ebenfalls keinerlei Antworten bereithalten. Medienmogul Rupert Murdoch hielt im April 2008 eine Rede (YouTube), in der er auf die veränderte Informationslandschaft eingeht. Inspiriert und mit Kalkül klang das damals nach ‚einem Plan‘. Passiert ist nach dem MySpace-Kauf in den letzten zwei Jahren wenig.

Das Sinnbild für die allgemeine Verwirrung, zwischen „Google klaut unseren Content“ und das Gejammer über „die Werbegelder sind im Keller“, sitzt Murdoch heute von der Kamera. Natürlich nicht, um komplett zusammenhangslos „all media are going to the iPad“ ins Gespräch plumpsen zu lassen.

DirektMurdoch

News Corp-Junior James Murdoch engagiert sich unterdessen für härte Bestrafungen von digitalen Netzbewohnern:

„There is no difference with going into a store and stealing Pringles or a handbag and taking this stuff. [..,] The idea that there’s a new consumer class and you have to be consumer-friendly when they’re stealing stuff. No. There should be the same level of sanctity as there is around property. Content is no different. They’re not crazy kids. No. Punish them.“

Aber wollen wir uns nicht mit den destruktiven Vertretern dieser Gattung aufhalten. Unsere Mercedes Bunz hat für den Guardian die Frage gestellt: „How will print content look on the iPad?„. Die von ihr ausgegrabenen (Demo-)Videos lassen sich mittlerweile um das „Interaktive VIV Mag-Feature“ ergänzen, das seit einer Woche die Internet-Runde macht:

VIV Mag Interactive Feature Spread – iPad Demo

Herr Knüwer wirft zurecht in diesem Zusammenhang die Frage auf: „Wer soll sie [die Produzenten] bezahlen?“

The Wall Street Journal möchte von weiter andauernden Verhandlungen über TV Serien zum (Stück-)Preis von $0.99 Cent erfahren haben, die zur iPad-Veröffentlichung verfügbar sein sollen. Schritte in die richtige Richtung? Nicht, wenn die Gerüchte über den Verhandlungszeitraum von mehreren Jahren nur annähernd stimmen.

Ich finde es persönlich faszinierend, in welcher gestärkten (Finanz-)Position sich Publisher sowie Film- und Musik-Studios derzeit befinden müssen. Anders lässt es sich für mich nicht erklären, warum man darauf verzichtet, seine Kundschaft dort abzuholen, wo sie wartet. Ich nehme einfach mal das Wort Spotify in den Mund…

In Großbritannien startete vor kurzer Zeit ein ähnlicher Musikservice unter dem Namen ‚We7‚. Ich hatte in der letzten Woche die Gelegenheit, ein Telefoninterview mit seinem Gründer Gareth Reakes zu führen. Mit einem Premium+ Benutzerkonto für rund 11 Euro (£9.99) im Monat hat man dabei Zugriff auf hunderttausende von Musiktiteln mit unbegrenztem, werbefreien Streaming, synchronisierten Wiedergabelisten und einem mobilen (UMTS-)Zugriff (mit temporärem Download-Speicher für Offline-Zeiten) vom iPhone.

Direktwe7

Zahlungsbereite Kunden aus Deutschland ließen sich mit Sicherheit finden, dürfen jedoch nicht bedient werden. Laut Gareth Reakes-Erfahrung sind die Verhandlungen mit den hier ansässigen Musikstudios, die „weltweit schwierigsten“.

Schade, ich hatte geglaubt dass die Einzigen, die wissen was sie wollen, immer noch die Kunden sind.

Apple erzielt Einigung mit indischem Mobilfunkanbieter für iPhone 3GS-Veröffentlichung

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Foto: modmyi

„In den kommenden Monaten“ wird Apple das iPhone 3GS auch in Indien, dem zweitgrößten Mobilfunkmarkt hinter China, anbieten. Als Mobilfunkpartner steht mit Bharti Airtel das größte Telekommunikationsunternehmen Indiens mit Firmensitz in Neu-Delhi bereit, dessen Kundenstamm derzeit über 124 Millionen Menschen zählt.

Bharti Airtel zeigte sich zusammen mit Vodafone bereits ab August 2008 für den iPhone 3G-Verkauf in Indien verantwortlich. Jedoch ohne nennenswerten Erfolg: Beide Mobilfunkanbieter funken derzeit noch ohne UMTS-Netz. Der Lizenzpoker darüber verschob sich mehrfach, soll jetzt im April jedoch erneut starten, so dass ab September das 3G-Netz in Betrieb genommen werden kann.

Angaben zum exakten Veröffentlichungsdatum, Gerätepreis und den Vertragsoptionen nannte die Pressemitteilung nicht.

via airtel.in

[update] Apple nimmt iPad App Store-Programmbewerbungen an

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Apple teilt seinen Entwicklern soeben per E-Mail mit, dass sie ab sofort iPad-Anwendungen für den App Store entgegennehmen. Die Programme müssen dafür mit dem letzten iPhone SDK 3.2 beta 5 erstellt sein.

Wer seine Anwendung bis zum 27. März (5pm PDT) eingereicht hat, könnte zum iPad-Start in den USA am 03. April im App Store verfügbar sein. Weitere Informationen zur Veröffentlichung (und dessen Prozess) sollen für die betroffenen Entwickler folgen.

Nach Aussagen der BusinessWeek von heute Mittag sollen bereits „ausgewählte“ Entwickler mit einer iPad-Hardware ausgestattet sein, die „stark abgeschottet von der Außenwelt“ aufzubewahren ist. Die Anzahl dieser Entwicklerstudios dürfte sich jedoch in Grenzen halten.

Update

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9to5mac veröffentlichte mittlerweile ein erstes iTunes Connect-Bildschirmfoto über den Prozess der Einreichung zur Vorabüberprüfung.

Und auch die ersten Ablehnungen trudelten schon ein. Apple betonte in der E-Mail-Ankündigung die ‚readiness‘ des Programms auf einer realen Hardware, welche durch die Genehmigungsabteilung geprüft wird.

[KlimBim] Schutzfolien, Chaos Rings, OS-Entwicklung, Webauftritt: NPR, HTC-Antwort, die iGroups und The New Yorker

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Laut Informationen der Macworld möchte Apple iPhone-Schutzfolien von Drittherstellern aus seinem On- und Offline-Verkaufsregel verbannen. Die anonymen Quellen, der diese Berichterstattung zugrunde liegt, sprechen von einer prozentual höheren Rücklaufquote für 3GS-Geräte, dessen ‚fettabweisende Beschichtung‘ Probleme mit der zusätzlichen Klebefolie aufgeworfen haben soll.

Nutzlosigkeit wäre meine persönliche Vermutung.

via macworld


DirektChaos

Square Enix labt sich am App Store und kündigt nach der Veröffentlichung von Final Fantasy I + II mit einem fulminanten Intro-Video ihren nächsten (potenziellen) iPhone-Hit an. Chaos Rings soll bereits „in Kürze“ erscheinen.


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Gigaom präsentiert eine visuell ansprechende Darstellung zum Vergleich der zeitlichen Entwicklung von mobilen Betriebssystemen. Als Datenquelle wird das Statistikinstitut Gartner angegeben, eine genaue Aufschlüsselung bleibt verwehrt.

via gigaom


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National Public Radio, das öffentliche Radio-Netzwerk der USA, kündigt an, einen komplett iPad-verträglichen Webauftritt bis zur Hardware-Veröffentlichung am 03. April aufs Parkett zu legen. Die Sendeformate lassen sich bislang über das bereits zwei millionenfach heruntergeladene App Store-Programm (kostenlos; App Store-Link) anhören.

Demnächst sollen iPhone- und iPad-Besitzer für ihren Medienkonsum auf NPR.org eine ‚alternative‘ Webseiten-Version angeboten bekommen. Die jetzige Variante der Webseite bleibt für Besucher mit anderen Browsern erhalten. Auch ‚The Wall Street Journal‘ plant bis zur untersten Verlinkung für Apple-Besucher einen ‚Flash-befreiten‘ Internetauftritt.

via allthingsd.com


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HTC antwortet auf die von Apple eingereichte Klage mit einer Pressemitteilung:

HTC disagrees with Apple’s actions and will fully defend itself. HTC strongly advocates intellectual property protection and will continue to respect other innovators and their technologies as we have always done, but we will continue to embrace competition through our own innovation as a healthy way for consumers to get the best mobile experience possible


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Patently Apple weist auf einen heute veröffentlichten Patent-Antrag aus dem September 2008 hin, der über das Mobilfunktelefon für Events oder Großveranstaltungen eine temporäre Gruppenzusammenstellung („iGroups“) seiner Teilnehmer ermöglichen soll.

via patentlyapple


Jorge Colombo zeichnet das Titelbild vom ‚The New Yorker‘ auf dem iPhone über die Zeichenanwendung Brushes (3.99 €; App Store-Link).

via newyorker

[preview] ‚Revolt‘ – Dual-Stick-Shooter (+Video)

Mit einem ersten Demo-Video erzeugten drei App Store-Entwickler Ende Februar einen kurzweiligen aber eindrucksvollen Aha-Effekt: Der Dual-Stick-Shooter mit Vorgeschmack nennt sich Revolt und liegt uns als eine der ersten exklusiven Preview-Versionen vor.

DirektRevolt

Aus der Vogelperspektive schließt das ‚Run and gun‚-Shoot’em-Up an klassische Spielkonzepte wie den Beginn der Metal Gear-Saga oder Alien Syndrome an. Auch im App Store ist das Shooter-Genre, welches sich mit zwei Daumen steuern lässt, bereits durch Arodius (0.79 €; App Store-Link) oder Guerrilla Bob (2.39 €; App Store-Link) durchschlagskräftig vertreten.

Mit fünfzehn unterschiedlichen Blei- und Laserspritzen drängelt ihr euch im Survival-Mode durch zwanzig SciFi-Areale. Der Story-Modus hält neben unfreundlichen Roboter-Horden insgesamt acht ‚Terminator-Welten‘ bereit. Die Grafik- und Sound-Garnitur hat nach Aussage ihrer Entwickler noch nicht den letzten Stand erreicht, obwohl sich die schwarzpulvergetränkte Weltraumluft bereits schon jetzt nach sehr guter Unterhaltung anfühlt.

Der Kampf gegen Skynet kybernetische Maschinen soll noch mindestens einen Monat auf Entwickler-Eis liegen.

iPhone SDK 3.2 beta 5 steht zum Download bereit

Apple Releases iPhone 3.2 SDK Beta 5 for iPad | TiPb.jpg

Acht Tage nach der iPhone SDK beta 4 folgt nun die fünfte Vorab-Version (Build: 10M2148) der iPad-only Entwicklungsumgebung. App Store-Developer kennen für den Download ihren Weg zur Apple Online-Adresse. Versteckte (Code-)Überraschungen – oder zumindest die Gerüchte darüber – folgen. Eventuell.

Nebenbei: Der iPad-Countdown steht in diesen Stunden auf heiteren 16 Tagen!

iTunes Connect erlaubt Gültigkeitsdatum für Preisänderungen

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Über iTunes Connect lassen sich Preisänderungen einer iPhone-Software für App Store-Entwickler ab sofort mit einem Gültigkeitsdatum versehen. Zuvor mussten ‚Rabattverkäufe‘ zu einem speziellen Datum manuell ausgelöst werden.

(Danke, Robert!)

iWork.com wird iPhone-kompatibel

Mit iWork ’09 (Affiliate-Link) startete Apple seinen Beta-Onlinedienst http://www.iwork.com, mit dem sich Numbers-, Pages- und Keynote-Dokumente auf einem kostenlosen Gigabyte-Speicherplatz anschauen, kommentieren und austauschen lassen. In der gestrigen Nacht überarbeitete Cupertino den mobilen Zugriff auf die Webseite vom iPhone und iPod touch, so dass sich Dateien – optimiert für den kleinen Bildschirm – besser einsehen lassen.

Zusammen mit der bevorstehenden Veröffentlichung des iPads Anfang April in den USA, soll im App Store eine mobile, $30 US-Dollar-teure iWork-Suite (Pages, Numbers und Keynote einzeln jeweils $10 US-Dollar) zum Kauf für das neue Touch-Gerät angeboten werden. Über das iPad sollen sich wie auf einem Mac die Tabellen-, Schreib- und Präsentations-Programme auch von dem Online-Dienst herunterladen und bearbeiten lassen.

via fscklog