CES 2010 – ein Rückblick mit iPhone-Färbung

Am gestrigen Sonntag neigte sich in Las Vegas die Consumer Electronics Show dem Ende entgegen. Weltumspannenden iPhone-Ankündigungen blieben ohne Überraschung aus. Das reicherte die Luft mit mehr Sauerstoff für das Android- und Palm web(-)OS an.

Cnet verschenkte vergab seinen ‚Best of CES Award‘ in der Kategorie ‚Smartphones‚ an das Android-betankte ‚Motorola Backflip‘. Der Palm Pre erfährt nach gerade einmal sechs Monaten Marktreife eine ‚Plus‚-Aktualisierung. Microsoft möchte, auf dem im Februar anstehenden Mobile World Congress, mehr zu seiner Mobilfunkstrategie verraten. Nokia hatte an dieser Stelle im letzten Jahr ihre Kooperation mit Skype angekündet, die VoIP-Software auf den Flagschiff-Produkten vorzuinstallieren.

Das Google Nexus One, welches sich seit dem 05. Januar im Online-Verkauf befindet, bleibt natürlich ebenfalls Gesprächsthema. TechnoBuffalo widmet sich in einem 18-minütigen YouTube-Video einem detaillierten Vergleich zum iPhone 3GS.

DirektVergleich

via technobuffalo

Doch damit endet die, so menschlichen Gegenüberstellungen natürlich nicht. Am Wochenende machte ein ‚Stress Test‘ der kapazitiven Touch-Bildschirme die Runde, in denen sich das iPhone gegen ein HTC Droid, Motorola Droid und das Nexus One in puncto Display-Genauigkeit behaupten konnte.

DirektGitternetz

Soweit zu den bereits vorliegenden Produkten. Aber keine Elektronik-Messe kommt ohne hochtrabende Ankündigungen aus. Bei manchen dieser ‚Preview-Bekanntgaben‘ bleibt nicht auszuschließen, sie nie das Licht eines Verkaufsgeschäfts erblicken werden.

Nehmen wir beispielsweise die iType-Tastatur oder den iDiscover-Klimperkasten. Die Firma iOn Audio möchte über die Dock-Schnittstelle zwischen Apple-Telefon und ihrer Hardware-Komponente Tastatur-Eingaben und Klaviernoten austauschen. Mit der (möglicherweise) bevorstehenden Ankündigungen eines iSlate TabletPC iPads von Apple, dürfte sich das Thema schnell erledigt haben. Ganz unabhängig vom Sinn beziehungsweise Unsinn bezüglich der Transportschwierigkeiten oder limitierten Verwendung innerhalb einzelner Software-Anwendungen.

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Als Luftnummer drahtlosen Zusatzspeicher kündet sich AirStash an. Ein SD-Cardreader, der SDHC-Speichersticks mit einer Größe bis 32 GB über WiFi mit dem iPhone teilen soll. Sowohl die iPhone-Anwendung als auch das eigentliche Gehäuse-Design waren auf der Messe weder final noch funktionsfähig.

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via Engadget

Mit großer Spannung darf dagegen der Quadrocopter AR.Drone von Parrot erwartet werden. Mittels einer WiFi-Steuerung soll sich die kleine Propeller-Drohne ab Sommer mit dem iPhone fliegen lassen, und Augmented Reality-Spiele ins heimische Wohnzimmer bringen. The Telegraph.co.uk will einen Preis von £320 (zirka 390 €) erfahren haben.

Und zu guter Letzt, eine weitere Gaming-Anekdote: Das Videospielweblog Kotaku sprach mit Mark Rein, dem Vizepräsident von Epic Games, über die bereits vor Weihnachten angekündigte Unreal Engine 3 für die aktuellen iPhone 3GS- und iPod Touch-Geräte.

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Es scheint beeindruckend zu bleiben…

But it was impressive, the best-looking 3D shooter I’ve seen on the iPhone platform. That’s due in part to the fact that every iPhone game I’ve played has been compatible with all generations of Apple’s phone.

via kotaku

[app] 2Do – Aufgabenverwaltung am iPhone

Montagmorgen. Genau der richtige Zeitpunkt, sich mit ‚ToDos‘ auseinanderzusetzen.

Abstrahiert man die iPhone-Funktionalität für klassische Aufgabenzettel, Einkaufslisten und ‚Post it‘-Klebenotizen, ist das Apple-Telefon ideal geeignet, diese zu transportieren. Und was kitzelt Cupertino selbst aus diesem unerschöpflichen Fundus an Möglichkeiten heraus? (Fast) gar nichts!

Die Notizzettel im großen OS X-Betriebssystembruder Apple Mail sind ein schlechter Witz; die Aufgabenverwaltung im Kalenderprogramm iCal nicht verwendbar. Während es knappe zwei Jahre dauerte bis die gelben Haftnotizen vom Desktop (via USB) auf das iPhone synchronisiert werden konnten, wartet man immer noch vergeblich auf einen iCal ToDo-Abgleich.

Dieser Zustand rief diverse Drittanbieter auf den Plan. Als Sync-Service über das Internet haben sich Evernote, ‚Remember the Milk‚ oder Toodledo eine breite Beliebtheit erkämpft. Das iPhone profitiert von nativen App Store-Anwendungen. Während diese drei Netzdienste mit monatlichen Kosten aufgewertet werden (müssen/können), sagt dem einen oder anderen ein Offline-Austausch vielleicht eher zu.

OmniFocus (15.99 €; App Store-Link) und Things (7.99 €; App Store-Link) sind extrem komplexe Software-Produkte für das iPhone, entfalten ihre volle Wirkung jedoch ausschließlich mit der höherpreisigen Desktop-Anwendung. Wer sein Leben nach der GTD-Intelligenz ausrichtet, wird ohne mit der Wimper zu zucken über die Ausgabe von 79.95  für OmniFocus oder 41.97  für Things hinwegsehen.

Für viele Benutzer reicht jedoch vielleicht die Basis-Funktionalität der kleinen Merkzettelchen…

Mit 2Do (4.99 €; App Store-Link) bin ich auf eine optisch sehr interessante Alternative hingewiesen worden. (Danke, Jojoom!)

Die Benutzeroberfläche erschlägt. Sowohl an Komplexität als auch Benutzbarkeit, was eine wirklich schöne Abwechslung zu manch anderen Vertretern darstellt. Das Stichwort ‚ToDo‘ liefert derzeit im deutschen App Store 285 Treffer. Ich möchte den anderen Software-Konkurrenten überhaupt nicht ihre Nützlichkeit absprechen. ‚2Do‘ sticht derzeit jedoch durch sein Erscheinungsbild, eine funktionierende iCal-Synchronisation und einen günstigen Anschaffungspreis hervor.

Mit dem Kalenderabgleich wird die schlechte Apple-UI auf dem Desktop erstmals nützlich. Ich habe mich jedoch vor zirka vier Wochen von iCal verabschiedet und bin für $40 auf eine Art ‚Pro-Version‘ gewechselt. BusyCal verteilt Kalender im Netzwerk, synchronisiert ohne Probleme mit dem Google Calendar und erweitert die hier im Vordergrund stehenden Aufgaben um Zeitzonen, angehängte Grafiken und Schlagworte. BusyCal synchronisiert alle eure Kalender natürlich über iTunes oder MobileMe auch auf das iPhone.

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Aber zurück zu den Aufgaben.

2Do sendet (nach Bedarf) Push-Benachrichtigungen und kann Einträge mit Anrufen, E-Mails oder Webseiten verknüpfen, die direkt aus der App gestartet werden. Einziges Manko ist bisweilen die Beschränkung auf eine ausschließliche WiFi-Synchronisation. Derzeit läuft jedoch eine Abstimmung, welcher Online-Service von den Entwicklern in Betracht gezogen werden soll. Im Zwischenspurt der Konkurrenten WebDav, Windows Calendar, Remember the Milk, Toodledo und Google, liegt derzeit der Suchmaschinenanbieter vorne.

Ein Online-Sync bleibt im Moment jedoch noch Zukunftsmusik. Die heimische Synchronisation mit dem Mac kann schon jetzt überzeugen: Wer den Abgleich bis zum Exzess treiben möchte, schafft eine gleichzeitige Replizierung zwischen ‚Things‘ + ‚BusyCal‘ + ‚iCal‘ und ‚2Do‘.

Jetzt gilt es nur noch, die überall vermerkten Aufgaben abzuarbeiten.

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-> App Store-Link

[jailbeak] Infinidock – das rollende iPhone-Dock

Kurz vor Weihnachten veröffentlichten die Cydia Store-Entwickler Ryan Petrich und Grant Paul eine Jailbreak-Anwendung, die sich ‚ProSwitcher‘ nennt. Das Softwarepaket für inoffizielles Multitasking im Stil vom Palm Pre webOS erfreut sich seitdem, zur schnellen Navigation durch unterschiedliche Anwendungen, großer Beliebtheit. In Kombination mit ‚Backgrounder‘ laufen Programme auch beim Fensterwechsel im Hintergrund weiter. Mit regelmäßigen Performance-Aktualisierungen hat sich das kostenfreie Paket über die letzten drei Wochen auf meinem iPhone erfolgreich gegen eine Deinstallation gewehrt.

Mit Infinidock veröffentlicht Grant Paul in der letzten Nacht nun sein kleines Solo-Projekt: ein iPhone Dock-Tweak. Das, was Apple auf maximal vier Programmsymbole am unteren Ende jeder Homescreen-Seite an fester Position begrenzt, entfesselt Inifinidock. Die $0.99 Cent-Systemverfeinerung lässt euch mehrere Anwendungen à la SixRows zusammenrücken und aktiviert einen unbegrenzten Scrolling-Spaß.

Auf horizontaler Ebene lassen sich damit beliebig viele Anwendungen unterbringen. Eine weiteres Update (‚Stack‘-Integration) ist bereits angekündigt. Wer jedoch schon jetzt einen persönlichen Anwendungsfall erkennt, interessiert sich vielleicht für unsere kurze Anwendungs-Demonstration.

DirektInfini*

*music: Infinity – Kamarius (CC)

Jailbreak-Nachbarschaftsstreit; geprellte Käufer und  + v

Seitdem Apple am 08. Oktober 2009 ihre Firmware 3.1.2 auf die öffentlichen Download-Server stellte, ruht die Jailbreak-Szene. Für die populären Werkzeuge ‚blackra1n‚, ‚redsn0w‚ oder das ‚PwnageTool‚ waren lediglich marginale Anpassungen notwendig, um alle Apple-Geräte erneut freizuschalten.

Auch über die Weihnachtszeit hinweg herrschte bedachte Stille im Vorgarten von Geohot und MuscleNerd. Man könnte denken, es regiert die Langeweile…

Doch für Abwechslung wurde jetzt gesorgt. Eine kanadische Schneebrise brauste über die nachweihnachtliche Idylle und bescherte einen ‚Orkan von Aufregung‘. iH8sn0w veröffentlichte nach unzähligen Fehlalamierungen eine Beta-Version seiner Software von ‚sn0wbreeze‚.

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Auf einem Microsoft Windows-Betriebssystem erzeugt die kleine Software eine individuelle Firmware, die über iTunes auf alle iPhones und iPod Touches eingespielt werden kann. Als Ausnahme gelten die aktuellsten iPhones (3GS) und iPod Touches mit neuem Bootrom. Wer auf eigene Bootlogos oder die vorgeschaltete Konfiguration der Paketmanager verzichten kann, bekommt hier lediglich alte Geschenkte in neuer Verpackung.

Da das Dev-Team nach eigenen Aussagen jedoch ebenfalls an einer Windows-Version seines PwnageTools schraubt, sieht man sich amateurhafter (aber immerhin unerfreulicher) Konkurrenz ausgesetzt. Aus diesem Grund fiel es sicherlich doppelt leicht, den kleinen Nachbarjungen mit seiner Nase in die Schmutzstellen der neuen ‚Schneewehe‘ zu drücken.

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Tollpatschig verschnürte diese die Apple Bootloader-Dateien in sein Download-Paket. Als Eigentümer gilt dafür die Firma Apple. Lizenz-Verletzungen, vor denen man sich pfiffigerweise in Acht nimmt. Das Dev-Team löst diese ‚Unwegsamkeit‘ dadurch, in seiner Benutzeroberfläche einen Link zur entsprechenden Google-Suche anzubieten.

Apropos Dev-Team. Auch aus deren Programm-Fundus wurde sich anscheinend bedient. Teilweise findet sich Quellcode unter Copyright-Bestimmungen, teils unter GPL-Lizenz ohne entsprechende Urheber-Erwähnung, in der ’neuen‘ sn0wbreeze-Software.

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Der kleine Nachbarjunge, der so gerne bei den größeren Anrainer-Kindern mitspielen würde, zog daraufhin seine Beta-Version erst einmal zurück. Jetzt langweilen sich wieder alle.

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Nicht ganz.

Wenigstens regt man sich nun wieder gemeinsam über jene Leute auf, die einen kommerziellen Nutzen aus der Jailbreak-Software ziehen. So wurde zum Jahreswechsel der Server von einem Anbieter namens ‚iPhoneUnlockUK‘ gehackt. Darauf fand sich anscheinend eine Datenbank mit 21.000 Käufern, die für eine Jailbreak-Software (vom Dev-Team) bezahlt hatten.

Diese glücklichen 21.000 Käufer finden dieser Tage eine E-Mail in ihrem Postfach, der einen Verweis auf den Betrug und die kostenlose Downloadseite liefert.

-> Hacker rattles 21,000 iPhone unlockers

via theregister.co.uk

Als kleiner Hack-Nachtrag sei in diesem Zusammenhang noch der frisch belebte Verbose-Mode erwähnt. Auch unter Firmware 3.1.2 darf man nun bei allen iPhones während ihres (i)Bootvorganges die Kommandozeile mit den entsprechenden Parameter-Ausgaben begutachten.

DirektVerbose

via cmdshft

Die letzten 1095 Tage waren nur der Anfang

Am gestrigen 09. Januar vor drei Jahren stellte Steve Jobs das iPhone der Öffentlichkeit vor. Drei Wochen zuvor startete diese Weblog seine Berichterstattung.

In den zwischenzeitlichen 1095 FestTagen hat sich das Bild vom Mobilfunktelefon (inklusive des iPhones) radikal gewandelt. Wir erinnern uns noch alle lebhaft an Steve Ballmer’s-LacherAussage zur Einschätzung der Apple-Veröffentlichung?

DirektBallmer

Mittlerweile hat die Macworld ausgedient. Und auch Windows-Mobile spielt nicht mehr ‚in the game‘; liegt leidend und unbeachtet auf dem Sterbebett. In der aktuellen CES-Keynote von Steve Ballmer wurde das Thema: ‚Mobilfunktelefone‘ vom Microsoft-Chef nur kurz angeschnitten. Ansonsten: Kein Produkt, keine Gegenwehr mehr.

Und so rangeln sich Apple, Android, das Palm WebOS und der BlackBerry um die erlegte Smartphone-Beute. Wer wieviel vom Kuchen abbekommt, gestaltet sich gegenüber 2007 erfrischend offen. Das führt zu einem natürlichen Konkurrenzdruck auf neue Hardware. AppleInsider möchte von einem LED-Blitz für die zukünftige iPhone-Generation erfahren haben. Natürlich in Kombination mit höher aufgelösten Megapixel-Objektiven, die bereits als Standardgerücht im Vorfeld jeder neuen Hardware-Spekulation genannt werden.

Wir warten einfach mal ab. Das geplante Apple-Event für den 26. oder 27. Januar könnte (Achtung!) ‚Licht ins Dunkel‘ bringen. Das französische Weblog ‚Mac4Ever‚ spekuliert zu diesem Zeitpunkt auch über die Ankündigung vom iPhone OS 4.0. Innerhalb des letzten Monats blitze ein iPhone in der Betriebssystemversion 4.0 (dokumentiert) gerade zweimal auf: in den ‚Boy Genius Report‘-Serverlogs und den Erhebungen der Werbestatistiker von Pinch Media.

Ein 4.0-Ausblick wäre nur logisch. Ein bewährter Ablauf ist mit Firmware 3.0 im vergangenen Jahr bereits erprobt worden, bei dem die Entwickler sich von März bis Juli in die Neuerungen über fünf Beta-Versionen einarbeiten konnten. Zur neuen Hardware-Revision war damit ein überwiegender Teil der App Store-Software bereits angepasst.

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via MacRumors

Für den 25. Januar warten außerdem die Quartalszahlen für das vergangene Weihnachtsgeschäft auf uns.

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Während Apple vor drei Jahren exakt Null iPhones verkaufte, verzeichneten die Geschäftszahlen im Jahr 2009 alle drei Monate rund 4-7 Millionen neue Geräte. Tendenz steigend.

iPhone-Besitzer und Cupertino-Mitarbeiter dürfen sich an diesem arbeitsfreien Sonntag also bequem zurücklehnen. Als einstündigen Programmpunkt darf die CNBS-Dokumentation ‚Planet of the Apps‚ empfohlen werden, die letzten Donnerstag im US-TV lief.

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Ich habe aus der fünfteiligen YouTube-Serie einmal eine Wiedergabeliste erstellt. Wer sich die Dokumentation lokal auf sein iPhone laden möchte, greift sich den RSS-Feed (beispielsweise für iTunes) vom Benutzer ‚iphoneblog‚ hier http://ytpodcaster.kreggle.com/ ab.

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via twitter@waldeis

Patent deutet auf neue Multitouch-Bildschirmtechnologie

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Multitouch. Bei der iPhone-Vorstellung im Januar 2007 sagte Steve Jobs: „Boy, did we patent it“!

Ganz alleine ist Apple jedoch nicht wenn man sich den aktuellen (Mobilfunk-)Markt anschaut. Sowohl ein Zune HD als auch der Palm Pre besitzen einen kapazitiven Multitouch-Bildschirm. Nur der Google Nexus One muss in dieser Spielrunde aussetzen.

Ob Apple in den Zeiten vom ‚T-Mobile G1 with Google‘ dabei die Finger im Spiel hatte, oder was sonst noch hinter den Kulissen abgesprochen wurde, bleibt ungeklärt. Im Februar 2009 sagte ein Android-Mitarbeiter angeblich aus, das Google einem Ersuchen aus Cupertino nachgekommen sei.

Apple, which of course makes the signature multi-touch mobile device, the iPhone, apparently asked Google not to implement it, and Google agreed, an Android team member tells us. Further, the Android team member went on to say that they were relieved that Google didn’t go against Apple’s wishes, given the legal storm that appears to be brewing between Apple and Palm, which is using multi-touch technology in its new Pre phone.

Google-Chef Eric Schmidt (mit neuem Twitter-Bild) verlässt im August 2009 aus ‚Interessenkonflikten‘ den Apple-Aufsichtsrat, dem er seit August 2006 angehörte.

Über das ganze Patent-Mysterium betreffend des iPhone-Multitouch, hat RoughlyDrafted einen detaillierten und sehr lesenswerten Bericht verfasst. Darin ist unter anderem erklärt, was sich wie schützen lässt und wo Fehlglaube abgeleitet wird.

-> The iPhone Multitouch Patent Myth

Am heutigen Donnerstag taucht ein weiteres Dokument vom US Patent & Trademark Office auf. Shih Chang, Lili Huang und John Zhong sind darin als Erfinder genannt. Das Dokument hört auf die Nummer 20100001973 und ist im dritten Quartal 2008 eingereicht worden.

The patent focuses on displays including pixels with dual-function capacitive elements that translate into fewer moving parts and/or processor steps that could deliver thinner, brighter displays

Egal ob Mobilfunktelefon, iPod oder Slate Tablet-Computer, solch eine Touch-Technologie (höchstwahrscheinlich als kleiner Teil eines Patent-Bündels), lässt sich bestimmt vielfältig in neuen Gerätschaften einsetzen.

via patentlyapple

[Game] Plushed

Zum Jahresende 2009 veröffentlichte Blacksmith Games ein liebesvolle Jump’n’Run, das sich Plushed (1.59 €; App Store-Link) nennt und im weihnachtlichen Christbaum-Lametta beinahe untergegangen wäre.

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Der Plattformer wirft seinen Fokus auf einen ritterlichen Hasen, der in neun Leveln bösen Widersachern ausweicht und kuriose Aufträge für befreundete Märchenwesen erfüllt. Jeder Schreihals möchte bedient werden: Vogeleier in ein Nest zusammentragen oder flennenden Kleinkindern ihre Zuckerwatte wiederbeschaffen. Es helfen mollige Blobs, die mit Pizzastücken oder Pizza-Parfüm treudoof hinter euch hertrotten und bei Bedarf zum Trampolin mutieren.

Die Steuerung enthält neben Touch-Elementen auch Accelerometer-Einlagen. Beispielsweise werden so die besagten Pizzastücke vom nahegelegenen Baum geschüttelt. Alles klar, oder?

DirektPlushed

Ja, eine kunterbunte und sehr bizarre Welt, die mit viel Liebe vollgepumpt daherkommt. Die englischen Texte sind mit Situations- und aktuellem Kulturhumor durchsetzt. Stichwort: ‚peanut butter jelly time‘. Blacksmith Games setzt auf die Kraft der Masse und lotete in einem Design-Wettbewerb neue Charaktere für ein zukünftiges Update aus. Demnach erwarten euch in Version 1.1 ‚fliegende Fische‚.

Insgesamt bleibt: Viel Charme in einem kurzweiligen aber anspruchsvollen Unterhaltungspaket, das derzeit für preislich erschwingliche 1.59 € feilgeboten wird.

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-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Minority Report mit zukunftsweisenden Klang-Effekten

Steven Spielberg brannte im Jahr 2002 die Vorstellung von bewegungsgesteuerten 3D-Bildschirmen in die Köpfe seiner technikaffinen Junkie-Fangemeinde. Seitdem müssen wir mit diesen abgedrehten Visionen leben. ‚Project Natal‚ kommt Ende 2010 und auch Apple patentiert schon einmal fleißig plastische Homescreen-Ideen.

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via patentlyapple

Doch auch in Punkto Audio-Effekte griff der Hollywood-Streifen in die richtungsweisende Sampler-Wühlkiste. Zumindest Strom brauchen bis heute alle Gerätschaften…

DirektChirp

via Macenstein