Pünktlich zum Frühstücksfernsehen, erscheint die 850 MB-starke Videoaufzeichnung des ‚Rock’n’Roll‘-Events mit Steve Jobs und Phil Schiller im Podcast-Feed.
Ob’s zum ersten Kaffee noch was wird, darf bezweifelt werden…
…deshalb auch hier der Verweis auf den ‚kleineren‘ Stream:
Die iPhone-relevante Zusammenfassung des heutigen Musik-Events unter dem Motto ‚Rock ’n‘ Roll‘, darf in drei Teilen geschehen.
Zahlen
Traditionell startete auch diese Veranstaltung mit den (Verkaufs-)Zahlen. Steve Jobs trug dabei 30 Millionen verkaufte iPhones zu Protokoll. Hinzugerechnet werden 20 Millionen iPod touch-Geräte, die von einer App Store-Plattform mit über 75.000 Anwendungen versorgt wird.
Erst diesen Frühling überschritten wir gemeinsam die phantastische Downloadmarke von einer Milliarde Programmen. Im Oktober ’09 sind wir bereits bei 1.8 Milliarden einzelnen Applikations-Downloads angekommen. Dabei werden keine Software-Updates eingerechnet, aber leider auch keine ohne Unterteilung in bezahlte und unbezahlte Anwendungen vorgenommen.
Aktuell existieren 100 Millionen iTunes-Accounts, die mit den Daten einer Kreditkarte hinterlegt wurden. Der iTunes Store ist mit 8.5 Milliarden verkauften Songs der weltweit größte Musikhändler.
iTunes 9
Zum jährlichen Schabernack gesellt sich gewöhnlich auch eine überarbeitete iTunes-Version. Nicht weiter überraschend integriert das neue iTunes 9 natürlich keine abstrusen ’social features‘ wie Facebook oder Last.fm, die sich beständig in der Gerüchteküche hielten.
Update: Ganz versteckt haben sich rudimentäre ‚Empfehlungs-Möglichkeiten‘ eingeschlichen:
Der Fokus von iTunes 9 liegt auf einem überarbeiteten Store sowie dem Programm-Management am iPhone.
Die Genre-Unterkategorien, beispielsweise für Spiele (Sport, Geschicklichkeit, Action, etc.) fallen dabei weg, was die Programm-Anbietern in den dortigen Bestenlisten, ziemlich ärgern dürfte. Eine neue Menüleiste am oberen Bildschirmrand – leicht zu übersehen – ermöglicht den Schnellzugriff auf die unterschiedlichen Teilbereiche wie Musik, Filme oder Hörbücher.
Neben iTunes LP, einem neuen Musikalben-Format, finden sich die größten Änderungen in den Synchronisations-Einstellungen vom iPhone. Viel aufgeräumter wirkt die ‚kastenförmige‘ Darstellung und bietet detailliertere Möglichkeiten einzelne Photo-Events oder spezielle Musik-Künstler vom Desktop auf das mobile Gerät zu übertragen.
Ganz neu, und lange heraufbeschworen ist die Möglichkeit seine iPhone-Programm vor dem Sync schon an die richtige Position zu schieben. Das funktioniert sowohl mit einer einzelnen Anwendung, als auch im Verbund.
Des Weiteren lassen sich Programm, wie schon vom iPhone bekannt, durch das kleine ‚X‘ am linken oberen Rand des App-Symbols direkt in iTunes entfernen. Der durchschnittliche iPhone-Anwender hat eine hohe zweistellige Programmanzahl in seiner iTunes-Bibliothek, weshalb diese Funktionalität seit Monaten im Gespräch ist und sich bereits vieler Design- und Programm-Studien erfreute.
Sehr gelungen ist meines Erachtens die in den Mittelpunkt gerückte Suchfunktion sowie eine Anzeige für die Dateigröße des jeweiligen Programms.
Das es jetzt auch über 30.000 Klingeltöne im iTunes Store zu einem Preis von $1.29 gibt, lasse ich hier dezent unter den Tisch fallen…
iPhone OS 3.1
Gleich etwas wichtiges zu Beginn: Zur jetzigen Stunde kann keine eindeutige Aussage zum Erhalt der Tethering-Funktion getätigt werden. Nach meinem OS 3.1-Update im O2-Netz blieb die Einstellung erhalten – genau wie bei vielen anderen (T-Mobile-)Kunden.
Update II: Die Tethering-Funktion wurde nach meinem 3.1-Update in den Einstellungen angezeigt, verschwand jedoch auf nimmer Wiedersehen nach dessen Aktivierung.
Leider finden sich ebenfalls entsprechend viele Berichte, die keine solche Option nach ihrem Update mehr auffinden. Andere Nutzer wundern sich über ganz neue Menü-Einblendungen:
Fest steht, dass ein Netzbetreiber-Update (über iTunes) von T-Mobile (hierzulande) die neuen Tarifmodelle – zur Nutzung des iPhones als Modem – für Mitte September angekündigt hat.
Ansonsten hält 3.1 keine großen Überraschungen in der Hinterhand, bereinigt jedoch einige Sicherheitslücken. Von der Genius Empfehlung für Apps, bis zum Genius Mix und dem verlustfreien Videoschnitt, konzentriert sich das iPhone-Update auf verbesserte Stabilität.
Eine Zusammenfassung der Aktualisierungen hält Apple selbst unter diesem Link in der Hinterhand:
Schon mit dem Schlussakkord von Norah Jones steht das iPhone OS 3.1 sowie iTunes 9 zum Download bereit. Die Leitung ist bereits ziemlich dicht, so dass wir eine Partie: ‚Wer ist am schnellsten im neuen Apple-Land‘ anfangen zu spielen…
Über erste Erfahrungsberichte in den Kommentaren freue ich mich.
That’s it. Vielen Dank und wir warten gespannt auf die Downloads von iTunes 9 und dem iPhone OS 3.1 heute Abend/Nacht.
iPod touch (32GB + 64GB-Modell) mit doppeltem Speicher, mehr GB und OpenGL ES 2.0-Fähigkeiten – iPod touch mit 8GB bleibt beim alten Prozessor.
Es folgen Spiele-Demos: Assassin’s Creed II – Discovery (Ubisoft), Riddim Ribbon aus dem Hause Tapulous, ein First-Person-Shooter namens N.O.V.A. von Gameloft und Madden NFL 2010 von EA.
EA verspricht außerdem Need For Speed Shift, Command and Conquer und NBA Live
Spiele dominieren den App Store, der Vergleich mit den etablierten Konsolen auf quantitative Art ist natürlich nicht ganz fair, da Umsatz und Reichweite hier nicht einfließen.
Apple verkaufte bislang insgesamt 20.000.000 iPod touch-Geräte, womit das iPhone im direkten Vergleich nun offiziell mehr verkaufte Einheiten im Markt hält. Der App Store bedient derzeit mit über 75.000 Anwendungen über 50 Millionen mobile Geräte.
Anwendungen können auf eine spezielle Springboard-Position (Seite) des iPhones gezogen werden; Suchfunktion und Mehrfachverschiebung
30.000 Klingeltöne für $1.29; iPhone OS 3.1 – heute + kostenfreien – mit Genius-Funktion für Programme
iTunes 9 – noch heute zum Download – endlich mit Programm-Sortierung
Steve Jobs verkündet die stolze Zahl von 30.000.000 verkauften iPhones
Eine neue Kategorie für die ‚umsatzstärkste App Store-Software‘ macht es sich bereits in iTunes bequem. Außerdem kündigt sich in kleinen Schritten das iPhone OS 3.1 an, bei dem bislang keine großen Neuerungen bekannt sind.
Mit peripherem Interesse schiele ich natürlich auf iTunes 9 und das höherwertige Musik-Albenformat, das sich jetzt anscheinend ‚LP‘ nennt.
Harman Kardon nimmt mit einer Pressemitteilung der PR-Agentur Edelman, kurz vor dem Start des heutigen ‚Rock’n’Roll‚-Events von Apple, eine Ankündigung mit iPhone-Bezug vorweg. In der PR-Nachricht wird über die Abspiel- bzw. Ausgabemöglichkeit von hochaufgelöstem Videomaterial vom iPhone gesprochen:
Each receiver takes advantage of the latest sound and video technologies — such as the latest high-bit-rate formats, including Dolby(R) TrueHD and DTS-HD Master Audio(TM) delivered via Blu-ray Disc(TM) and the HD video content stored on iPod and iPhone products — and incorporates them into a beautifully designed, easy-to-use system.
Natürlich ist diese Nachricht vor einer offiziellen Ankündigung noch mit Vorbehalt zu genießen. Der weiteren Mitteilungs-Verlauf liest sich jedoch relativ eindeutig:
The AVR 3600 is one of the few receivers to play back HD videos from iPod or iPhone products. Non-HD videos from the iPhone are automatically optimized by the AVR 3600 to bring the video quality to the HD standard, 1080p.
Der französische Videospiel-Publisher Gameloft unterstreicht auch mit ‚Blades of Fury‘ seine iPhone-Kompetenz. Bislang sind die meisten Versuche mit einem iPhone-Titel in diesem Genre, wenn diese überhaupt unternommen wurden, unbemerkt gescheitert. Das Genre nennt sich umgangssprachlich ‚3D-Prügler‘ und platziert sich ganz eindeutig in der Soul Calibur-Ecke.
Bei den Charakteren angefangen bis hin zur Spielmechanik, sind die Parallelen zur Namco-Franchise nicht zu übersehen. Doch getreu dem (gestohlenen) Picasso-Motto: ‚Gute Künstler kopieren, große Künstler stehlen‘, wurde sich hier an den richtigen Stellen bedient.
Mit einer flüssigen Framerate im Nacken, sticht und springt euer Charakter auf einem iPhone 3GS grazil durch die Dreidimensionalität. Für iPhone-Verhältnisse sicherlich noch Neuland, das in den nächsten Wochen und Monaten mit weiteren Titeln ausgebaut wird. Daher muss immer wieder betont werden, dass die veröffentlichten Versionen und Spieletests immer nur eine Momentaufnahme darstellen. Aus diesem Grund baue ich in jeden Rezensions-Nachspann auch das Erstellungsdatum ein.
Aber auch das soll jetzt nicht als Gegenargument gewertet werden. Das Set an Schlag-, Tritt- und Waffen-Kombinationen von ‚Blades of Fury‘ ist erfreulich hoch; die Steuerung sehr präzise und tiefgreifend. Um sich ein Grundgerüst an Moves anzueignen, lohnt es ein paar Übungsstunden zu nehmen. Danach darf in den lokalen Einzel- und Mehrspielermodus gewechselt werden, indem ihr die Eigenheiten eures gewählten Protagonisten studiert.
Mit englischer Sprachausgabe und deutschen Untertiteln, zehn Charakteren mit jeweils einer eigenen Kampfarena, geht es sowohl im Story-, Arcade und Überlebensmode an die Klingen, Schwerster und Äxte.
Ich könnte derzeit nicht weniger meckern, obwohl das Intro-Video falsch herum abgespielt wird…
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Manchmal ist es erstaunlich, mit welch‘ einer Engelsgeduld große Webdienstleister die neusten Technologie abwarten. Der Photoservice Flickr beispielsweise, hat jetzt über ein Jahr gebraucht seine offizielle iPhone-Anwendung in den App Store zu stellen.
Der mobile Photo-Upload – eigentlich die Königsdisziplin der Yahoo-Schaltzentrale – ist dabei innerhalb dieser Zeitperiode von diversen Drittanbieter (Flickup, Mobile Fotos, Flickr sendr, etc.) besetzt worden. Genauso unverständlich ist aktuell, worum Flickr – außer einer mageren E-Mail-Schnittstelle – nicht auf den Twitter-Trend aufspringt und Anbietern wie Twitpic oder yFrog das Kampffeld überlässt.
Zumindest eine native iPhone-Anwendung ist jetzt am (iPhone-)Start angelangt, die – zumindest im US-Store – auf ganzer Linie überzeugt. Warum sich das Programm bis jetzt noch nicht in den deutschsprachigen App Store durchgefressen hat, oder hierzulande womöglich gar nicht erscheint, bleibt zu jetziger Stunde ungeklärt.
Zwar hat bislang schon die mobile Flickr-Webseite einiges für seine Benutzer geboten, die kostenlose iPhone-Anwendung präsentiert sich jedoch im feinsten Sonntags-Zwirn. Neben der Upload-Möglichkeit von Photos, können nach Eingabe und Authentifizierung sowohl eure Bilder als auch die eurer Kontakte angesurft werden. In einer Diashow blenden sich selbst im Hauptmenü stilsicher die Photos der Flickr-Freunde ein. Es lassen sich Bilder kommentieren, mit Schlagworten versehen und per E-Mail verschicken.
Außerdem könnt ihr neue Photo-Sets anlegen, die Einstellung zur Privatsphäre vornehmen und die Geo-Position der Bilder übermitteln. Unterschiedliche Verwendungs-Lizenzen lassen sich leider nicht konfigurieren.