Ganz ehrlich: Ohne den Schreck über die nassen Papierfotos hätte ich die Digitalisierung weiter vor mir hergeschoben – so wie in den Jahrzehnten zuvor.
Nun bin ich aber nicht nur froh über die geretteten Erinnerungen, sondern auch über einen aktuellen und praktikablen Workflow, den ich dafür an dieser Stelle weitergeben kann.
Hier das Intro zur Episode:
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Die Überkopfkamera meiner diesjährigen „24-Tage-im-Dezember“-Videos war ein iPhone – es war kabellos über NDI mit dem Mac verbunden. Für diese Video-über-IP-Verbindung zeigte sich Mavis Camera verantwortlich, das mich auch für alltägliche Videoaufnahmen begeistert (und deshalb mit einem Schnellstartknopf auf meinem Sperrbildschirm liegt).
Mavis dreht seit dem iPhone 5s seine Videorunden. Insbesondere mit dem Neuanfang von v7 gelingt jedoch der Spagat zwischen professionellen Workflows für nicht-professionelle Videograf:innen – iOS-only, eh klar.
Alle, die Interesse mitbringen, können sich über Einmalkäufe an LUTs, OpenGate, austauschbaren Buttons sowie externen USB-Mikrofonen ausprobieren – um nur einige wenige Features zu nennen.
Es sind Apps wie Mavis Camera, die Lust darauf machen, mehr Videos aufzunehmen.
Neben dem Studio Display steckt weiterhin ein vertikales LED-Cinema-Display an meinem Mac Mini – hauptsächlich für Statusfenster. Wenn ich via Screens + Tailscale vom iPad aus fernzugreife, erweist sich dieser zweite Bildschirm als störend – weil sich dort etwa Apps und Fenster öffnen und ich den wohlgemerkt hochkant stehenden Bildschirm am kleinen iPad Pro nur arg umständlich einsehen kann.
Deshalb schalte ich ihn für die Aufgaben aus der Ferne über eine schaltbare Steckdose einfach aus.
Ich mag das gar nicht als „Tipp“ bezeichnen, habe aber viel zu lange gebraucht, bis ich das für mich entdeckt hatte.
Durch das simple Stromabklemmen fliegen alle Fenster und geöffneten Apps aufs Studio Display – ganz ohne Änderungen an der Bildschirmauflösung oder andere Settings.
Zurück im Büro schalte ich den zweiten Screen über Apple Home dann wieder ein und kehre mit nur einem Mausklick in Spencer (siehe #475) zur festgelegten Fensteranordnung zurück.
Das Plug-in muss in (irgend-)einer Obsidian-Instanz laufen, damit es fortlaufend eure transkribierten Sprachnotizen von Voicenotes zieht. Alternativ und ohne lokale Installation schlagen neue Textniederschriften auch in Notion auf.
I keep meaning to link to Screen Sizes, a wonderful utility by Trevor Kay and Christopher Muller. It is a resource for developers and designers alike to reference the screen sizes, pixel dimensions, and various other attributes of Apple’s post-P.C. device lineup.
Screen Sizes ist vornehmlich Referenzmaterial für Entwickler und Designer. Die dortigen Informationen sind eine hilfreiche Ergänzung zu Apples individuellen Tech-Spec-Seiten, die weiterhin alle online stehen – wie beispielsweise zum „iPhone (original)“.
Die iCloud-Fotobibliothek ersetzt mir ein Tagebuch, das ich sonst nicht schreibe. Deshalb sortiere ich dort regelmäßig aus und trage fehlende Ortsinformationen nach. Helios und Lumy sind zwei Fotowerkzeuge, die für bessere Bilder alle wichtigen Lichtphasen im Blick behalten.
Entsprechend ihres Metiers sind’s beides ausgesprochen hübsche Apps – mit verständlich aufbereiteten Informationen, die man unter anderem über die Watch und das Zifferblatt einsieht.
Abseits der klassischen „Golden und Blue Hour“ bekommt der Blick auf die Anzahl der täglichen Sonnenstunden jedoch eine ganz andere Bedeutung, wenn das Licht arg begrenzt ist.
Wir touren gerade durchs nördliche Finnland und müssen unsere (Indoor- und Outdoor-)Tagesplanung nach nur 4 Stunden und 17 Minuten mit Sonnenscheindauer ausrichten. Zu wissen, wann und wo dieses Licht hinfällt, entscheidet maßgeblich darüber, wann es sich lohnt, rauszugehen. Diese Information beziehe ich momentan täglich aus beiden Apps.
Zum neuen Jahr habe ich mir selbst RNI Films geschenkt – das 30-EUR-Paket für alle ihre analogen Filmstocks.
Seit Jahren schiele ich auf deren Filmemulationen – digitale Filter, die die Retro-Looks von analogem Fotofilm nachbilden.
Doch ihre App war (mir) nie gut genug. Erst seit zwei Monaten exportiert die Software, die seit 10 Jahren im App Store steht, ins HEIC-Format. Muss ich mehr sagen?
Hinzu kommt ein unnötiger, aber verpflichtender Apple-ID-Login, der etwa die Familienfreigabe verhindert. Wobei das aber vielleicht genau der Zweck dieser Übung ist…
Und trotzdem: Die Sammlung der Simulationen von Kodak, Fuji und Polaroid bereitet mir zu viel Spaß – sie verleiht den oft zu sauberen Digitalfotos einen echten Charakter.
Neue Jahre stehen bei mir unter Mottos, keinesfalls unter Vorsätzen – andere nennen sie Themes. Meine private Liste an Vibes für die jeweils zukünftigen 12 Monate führe ich bereits seit dem Jahr 2000.
Trotzdem zähle ich bei gewissen Aktivitäten und „Möchtegern-“Gewohnheiten mit, damit ich schlicht dranbleibe. Streaks sind mir egal; der Versuch zählt bereits.
Dafür existieren unzählige Möglichkeiten: Für die digitale Erfassung dieser Strichlisten sind Gola und Awesome Habits zwei Apps zum Einmalkauf.
Gola ist Design-Liebe – nicht nur visuell, sondern insbesondere erfolgreich in der Kombination von unterschiedlichen Zielarten. Einige Gewohnheiten benötigen einen Countdown, bei anderen Aufgaben geht es um deren Fortschritt.
Awesome Habits motiviert mit Trends, Verläufen und plant Urlaubspausen ein. Es ist ideal für eine Handvoll täglicher Aufgaben, dessen Fortschritt es prozentual präsentiert.
Keine meiner Gewohnheiten ist jedoch so komplex, um nicht auch pfeilschnell in eine andere App gesteckt zu werden. Deshalb dokumentiere ich meine Ziele im nächsten Jahr, also ab morgen, mit Chronicling.
„Einen Blogpost pro Tag“ – im Jahr 2025 war das eines meiner Ziele. Nicht nur täglich tippen, sondern tatsächlich auf den Publish-Button drücken – unabhängig von Sonn-, Feier- und Krankheitstagen. Heute, mit diesem Artikel, setze ich ein Häkchen an diese selbst gesetzte und nun erfolgreich abgeschlossene Aufgabe.
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