Perry Rhodan als eBook jetzt wöchentlich

Nachdem sich Amazon mit einer ‚DRM-Rückrufaktion‚ der Orwell-Bücher ‚1984‘ und ‚Animal Farm‘ auf dem Kindle am letzten Donnerstag in das größte aller Fettnäpfchen setzte, kommt die Gelegenheit günstig auf das eBook-Programm Textunes (kostenlos; App Store-Link) hinzuweisen.

Auswahl und Präsentation sind (immer noch) exklusiv und hübsch, technisch könnte das Programm ihren Buchvertrieb auch innerhalb der Anwendung realisieren. Mit Firmware 3.0 sollte der Katalog langsam überführt werden und nicht jedes Schriftwerk als einzelne Anwendung den App Store überfluten.

Zur 2500. Folge der bekannten Sciene-Fiction-Serie Perry Rhodan, gibt es zum Jubiläum und dem exklusiven Vertriebs-Start eine kostenlose Leseprobe. Ab dieser Woche beginnt die wöchentliche Serie, bei der jedes neue Blatt zum Preis von 1.59 € erhältlich sein wird.

An den kleinen Schreibfehlern im Titel wird möglicherweise noch gearbeitet…

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-> App Store-Link

WiFi vorgetäuscht: 3G Unrestrictor (Cydia)

Die Nachfolge von VoIPover3G möchte 3G Unrestrictor für $2 im Cydia-Store auf Jailbreak-Geräten antreten. Die Anwendung gaukelt dem iPhone vor, sich in einem WiFi zu befinden und lässt somit auch von unterwegs die Skype-Telefonie nutzen, lädt App Store-Anwendungen über 10 MB oder spielt YouTube-Videos in besserer Qualität.

Die Anwendung erschien mit Verzögerung am heutigen Abend, machte einen kurzen Rückzieher, ist aber inzwischen wieder käuflich zu beziehen. Wem Cydia nach der Installation abschmiert, greift zur entsprechenden PDF-Anleitung für dieses hoffentlich temporäre Problem.

Der Autor von 3G Unrestrictor sowie VoIPover3G nennt sich crash-x und aktualisierte im gleichen Atemzug auch das kostenfreie VoIPover3G. Version 1.1 läuft auf 3GS-Geräten, kommt ohne Benutzeroberfläche und funktioniert mit Skype (kostenlos; App Store-Link) sowie Fring (kostenlos; App Store-Link). Letztgenanntes erfuhr diese Woche ebenfalls eine Aktualisierung für Push-Benachrichtigungen.

Wer mehr Programmen ein nicht existentes WiFi-Netz unterschieben möchte, greift zur $2-‚Trickanwendung‘. Wer nur von Unterwegs per Skype telefonieren möchte, ist mit VoIPover3G ausreichend bedient.

iPhone-Bedienungshilfen genutzt von blinden Photographen

Blind Photographers Use Gadgets to Realize Artistic Vision | Gadget Lab | Wired.com.jpg

Das Wired-Magazin veröffentlicht einen Artikel über blinde Photographen, die mit den erweiterten iPhone-Bedienungshilfen ihrem Hobby nachgehen. So lassen sich mit einem 3GS die Menüpunkte auf dem Touch-Bildschirm vorlesen, bis zum 5-fachen ihrer Größe zoomen und für den stärkeren Kontrast von ‚Weiß auf Schwarz‘ umstellen.

Die Werke der vorgestellten Photographen lassen sich im gemeinsamen Weblog ‚Blind Photographers‚ begutachten. Es wird wenig Aufsehen darum gemacht, das die neue 3-Megapixel Kamera mit Autofokus keine professionellen Ansprüche erfüllt (‚toy camera‘), vom Aspekt der Benutzung seiner Konkurrenz jedoch weit voraus ist.

Auch erste deutschsprachige Erfahrungen mit der VoiceOver-Funktion beschrieb kürzlich Marco Zehe.

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In der anstehenden Firmware-Aktualisierung 3.1 können die Bedienungshilfen auch im Schnellzugriff auf den Doppelklick der Home-Taste gelegt werden.

via wired

Keine Promo-Codes für Programme mit einer Altersfreigabe von 17+

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Letztes Wochenende feierte der App Store seinen ersten Geburtstag. Der Erfolg, mit einem Programmkatalog von 65.000 Anwendungen und 1.5 Milliarden Downloads, ist beachtlich und kann gar nicht zu hoch bewertet werden.

Proportional zum Erfolg steigt jedoch die Anzahl der Probleme: Angefangen beim zweifelhaften Genehmigungsprozess und den daraus resultierenden Ablehnungen, bis zur haarsträubenden Präsentation ohne Demos oder Anwendungs-Videos.

Ganz gemütlich bessert Cupertino an einigen Stellen nach. Ein verbessertes Bewertungssystem und mehr als nur einen Screenshot zeigt der mobile App Store auf dem iPhone mittlerweile an.

Auch die im letztes Jahr eingeführten Promo-Codes für Entwickler zum kostenlosen Verteilen ihres Programms, waren ein guter Schachzug. Leider beschränkt sich diese Möglichkeit bislang ausschließlich auf den amerikanischen iTunes-Store. In meinem ganz persönlichen Fall wird die Kommunikation mit Entwicklern dadurch unnötig verlängert. Mittlerweile zahlt sich der TextExpander-Baustein zur Beantwortung der Frage: „Haben Sie einen US iTunes-Account?“ in unglaublichem Maße aus. Es wäre schön, wenn jemand bei Apple auf den Kopf für die weltweite Freischaltung drücken könnte.

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50 dieser Promo-Codes – mit einer Gültigkeit von einem Monat zur einmaligen Einlösung – darf ein Entwickler von seinem Programm pro Version in iTunes Connect zum Download beantragen. Es wird darüber Buch geführt, wann welche Codes im Textdatei-Format heruntergeladen wurden.

Nach den neusten Entwicklungen werden Promo-Codes für Anwendungen, die eine hohe Altersbeschränkung mit 17+ erhalten haben, anscheinend nicht mehr bereitgestellt. So berichtete TUAW am gestrigen Freitag und wurde von mehreren Kommentatoren damit bestätigt.

Mit der kürzlich eingeführten, eigenständige Bewertung von Altersangaben, die der Programmierer für seine App vergibt, erhoffte sich die Internet-Presse eine schnellere Genehmigung und ‚erwachsentauglichere‘ Programme im Store. Der jetzige Fall zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist.

Nun beinhalten die Anwendungen mit der Altersbewertung von 17+ nicht ausschließlich Bikini-Bildbände oder fluchende Comic-Figure. Nein. Anwendungen, die einen eingebetteten Web-Browser mitbringen, können in diese Kategorie fallen. Dies zeigt und beschreibt exemplarisch der Web-Dateimanager ‚Downloader‘ (1.59 €; App Store-Link) von Dan Leehr:

Downloader is rated 17+ because it provides access to any web site through the integrated web browser. There is no content bundled with the application.

Extrem unverständlich, abschreckend in seiner Darstellung (siehe Screenshot) und abermals unnötig kompliziert. Jugendschutz okay, Zugangssperren sinnlos: ‚It is the internet!‘ – wenn sich das nur einmal herumsprechen würde

Standorterkennung für Google-Suchanfragen

MobileSafari lässt unter Firmware 3.0 eine Positionserkennung zu. Langsam springen die ersten Webdienstleister auf. Die Photo-Plattform Flickr machte kürzlich den Anfang und zeigt, nach der erteilten Erlaubnis vom Benutzer, in der Nähe geschossene Photos.

Google greift sich – zumindest in den USA und UK – jetzt ebenfalls euren Längen- und Breitengrad. Damit erspart man sich für Suchbegriffe mit lokalem Bezug die erweiterte Eingabe für die jeweilige Stadt. Eure Position in Kombination mit Stichwörtern wie ‚Club‘, ‚Pizza‘ oder ‚Bank‘ können damit zu sinnvollen Treffern führen.

Die positionsbestimmte Websuche hat bei mir aus Deutschland aktuell noch keine Erkennung angeboten. Wie bisher funktioniert die Positions-Suche jedoch in der eigenständigen Google Mobile App (kostenlos; App Store-Link).

Apropos Positionsbestimmung: Wo bleibt eigentlich die Web-Anwendung ‚Ich-suche-meine-Freunde‘-Latitude?

via googlemobile.blogspot.com

Orange und T-Mobile als 3G-Vertriebspartner in UK?

Bei der eben gelesenen Überschrift ist das Fragezeichen am Satzende zu beachten, da die folgende Nachricht aus lediglich einer einzigen Informations-Quelle stammt. Wie das britische Mobilfunk-Branchenmagazin ‚Mobile Today‘ heute berichtet, wird das iPhone 3G in sechs Wochen auch über T-Mobile und Orange in Großbritannien verkauft. Der bisherige Exklusiv-Partner O2 hält weiterhin das aktuellste iPhone-Modell 3GS im Programm.

Weiter heißt es, das die 2007 geschlossene Partnerschaft zwischen Apple und O2 im September 2009 ausläuft.

Soweit so interessant. Erstens, da das deutsche Manager-Magazin Ende Juni über die auslaufende, deutsche Providerbindung mit T-Mobile berichtete. Dies wurde später zwar dementiert und bis ins Jahr 2010 für exklusiv bestätigt, langsam fängt es jedoch an allen Ecken an zu köcheln. Wie bereits unzählige Male festgestellt, wurde die exklusive Providerbindung in Frankreich durch ein Gerichtsverfahren offengelegt. Zumindest im Nachbarland war (!) die Partnerschaft auf fünf Jahre ausgelegt. Apple behielt sich jedoch vor, nach drei Jahren neu zu verhandeln und gegebenenfalls auszusteigen.

Das wäre im Herbst 2010 aktuell. Zumindest in Frankreich, wenn es die Exklusiv-Bindung dort noch geben würde und der Wettbewerbsrat das ganze Konstrukt nicht gekippt hätte. Ob alle weltweiten iPhone-Partnerschaften über einen ähnlichen Zeitraum ausgehandelt wurden, bleibt ungeklärt.

Apropos ungeklärt. Obwohl die Unterschiede zwischen iPhone 3G und 3GS nicht sonderlich hoch ausfallen, bleibt bislang (für mich) unbeantwortet, warum Apple sich erstmals zwei Modelle im aktuellen Sortiment hält. Das ein marginal geringerer 3G-Anschaffungspreis, der jedoch den exakt-gleichgroßen Tarif-Kostenbatzen mit sich herumschleppt attraktiver ausfallen soll, will mir nicht einleuchten.

Überschätze ich hier den Käuferverstand oder bin ich mittlerweile zu sehr in meiner persönlichen iPhone-Welt gefangen? Gibt es nachvollziehbare Gründe, nicht zum 3GS greifen zu wollen?

Aber zurück zur eigentlichen Meldung.

Weder Orange noch T-Mobile haben über einen eventuellen 3G-Vertrieb bislang ein offizielles Wort verloren. Lediglich im britischen Guardian gab T-Mobile UK-Chef Richard Moat vor zwei Tagen bekannt, er würde die Flaggen zum Angriff hissen und mit Apple über ein iPhone-Vertriebsmodell reden wollen.

T-Mobile believed to be in talks with Apple to snatch iPhone from 02 | Business | guardian.co.uk.jpg

Der O2-Twitteraccount in Großbritannien, der sehr beeindruckend alle Kunden-Anfragen zu beantworten scheint (Hallo T-Mobile!), ließ zum jetzigen ‚Mobile Today‘-Artikel nichts folgendes verlauten:

Twitter _ O2 in the UK_ @tom_warren We have a mult ....jpg

Spannende Zeiten.

Je nachdem wann die Provider-Deals auslaufen, steht die Cupertino-Politik zur Diskussion. Mehr Vertriebspartner bedeutet mehr potenzielle Kunden, was zu mehr App Store-Verkäufen führt. Exklusive Partnerschaften dürften jedoch ebenfalls nicht weniger Tantiemen der Mobilfunkanbieter abwerfen.

Doch die entsprechenden (Verkaufs-)Zahlen sollten Apple schon lange auf dem Tisch liegen. Die unterschiedlichen Ländern dürften zeigen, welches Vertriebsmodell mehr Geldeinheiten für Cupertino bedeuten.

Eins scheint zumindest eins sicher: Jeder will dieses verdammte Gerät verkaufen.

via Mobile Today

Mittagspause im Dev-Team-Kindergarten

In der ‚Hacker‘-Sandkiste gibt es Streit darüber, wer die höchste und schönste ‚Unlock‘-Sandburg gebaut hat. In der linken Hälfte des Buddelkastens sitzt ganz alleine der kleine Geohot, der sich über Nacht die zweite Revision seines violetten purplesn0w-Spielzeugs gebaut hat.

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via iphonejtag.blogspot.com

Der rechte Teil der Sandkiste wird vom Dev-Team belagert. Eine kleine Möchtegern-Rockertruppe, dessen Spielzeug ebenfalls nicht mehr als zwei (öffentliche) Versionen gesehen, sich aktuell jedoch ultrasn0w 0.9 schimpft.

Als der kleine Geohot nun während der letzten Tage ganz laut geschrien hat, das sein Spielzeug viel schöner ist und besser funktioniert, fühlte sich die Platzhirsch-Clique von der rechten Seite dazu gezwungen, ebenfalls zu rufen wie toll man mit ultrasn0w spielen kann.

Dev-Team Blog - Winter Tires.jpg

via blog.iphone-dev.org

Von Außen stellt sich das Bild folgendermaßen dar: Sowohl ultrasn0w als auch purplesn0w spielen im gleichen Sandkasten. Es werden lediglich andere Methoden verwendet, die Körner zu einer standfesten Burg aufzutürmen. Da beide Schlösser jedoch am Ende nicht unterschiedlich stark wackeln, vernachlässigen wir einmal geflissentlich, wer weniger Speicher verbraucht und ’sauberer‘ gearbeitet hat.

Wir Eltern am Rand der Sandkiste tätscheln beiden Streitparteien die Köpfe und bedanken uns für dessen Eifer. Da beide Spielzeuge jedoch lediglich Sandburgen bauen, die der böse Nachbarjunge aus Cupertino demnächst wieder zertreten wird, sollten sich die Streithälse zusammentun und eine unverwüstliche Zementmischung für den Bootrom entwerfen.

Is This Cake a Lie – Portal: Prelude?

DirektPrelude

Mit Portal hatte ich im Herbst 2007 (Xbox, PC) viel Freude. Der inoffizielle Mod Portal: Prelude erblickte vor 6 Monaten das Online-Licht und verzeichnete bis April ’09 knappe 800.000 Downloads.

Seit dem gestrigen Mittwoch macht ein YouTube-Video die Runde, das ein portables Portal zeigt, welches angeblich mit dem Spiele- und 3D-Entwicklungskit Unity geschraubt wurde.

Wie wir (hoffentlich) alle wissen: „The cake is a lie!“ – ob dieses Video eine Lüge ist, wird sich noch zeigen.

via touchArcade