Google kündigte am 04.Februar 2009 mit ‚Latitude‘ einen Dienst zur Positionsbestimmung an. Fast ein halbes Jahr später erreicht die entsprechende iPhone-Adaption als Web-Anwendung das Apple-Gerät. Laut dem offiziellen Google-Weblogeintrag war eine native App Store-Anwendung geplant. Um jedoch Irritationen mit Google Maps zu vermeiden, ‚forderte‘ Apple dazu auf, Latitude als rein webbasiertes Programm zu veröffentlichen:
We worked closely with Apple to bring Latitude to the iPhone in a way Apple thought would be best for iPhone users. After we developed a Latitude application for the iPhone, Apple requested we release Latitude as a web application in order to avoid confusion with Maps on the iPhone, which uses Google to serve maps tiles.
Unter Verwendung der Geo-Schnittstelle mit MobileSafari (ab Firmware 3.0) können mit einem Google-Account Freundesanfragen und Ortsbestimmungen ausgetauscht werden. Durch die Beschränkungen des iPhones muss für eine Positions-Aktualisierung die Webseite im Vordergrund laufen oder jeweils neu aufgerufen werden.
Der Service ist derzeit auch von Deutschland aus zu benutzen. Ist jedoch als iPhone-Systemsprache ‚Deutsch‘ eingestellt, fährt man derzeit noch in mehrere Bedienbarkeits-Sackgassen. Menü-Punkte verrutschen in ihrer Darstellung so unglücklich, das sie sich nicht vernünftig betätigen lassen.
Entgegen anderen Ortungsdiensten, liegt bei Latitude das größte Potenzial in der zugkräftigen Google-Unterstützung. Dessen Engagement und die breite Nutzbarkeit durch bereits registrierte Anwender, bedarf daher der Beachtung.
Die Web-Anwendung in ihrer jetzigen Form fällt eher semi-spannend aus.
Kein einzelnes Bild sondern ganz viele bewegte Bilder zeigt das Apple Store-Schaufenster in Palo Alto. Die fliegenden App Store-Logos mit hypnotisierender Wirkung entdeckte TechCrunch-Redakteur Jason Kincaid.
Die inoffizielle ‚Faszinations-Nachfolge‘ zum WWDC-Bildschirmschoner, kann diese Produktpräsentation locker antreten.
Spannende Diskussion rund um viele iPhone-Themen, an denen ich mich als Podcast-Gast in dieser Woche bei ‚Bits und so‘ beteilige. Darunter aufreibende Diskurse um mögliche Tethering-Gebühren, Altersfreigaben für Promo-Codes und die Vor- und Nachteile eines ‚an Apple vorbei‘-aktivierten iPhones. Beispielsweise beim Push.
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In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 157 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.
LucasArts veröffentlicht nach der PC- und Xbox Live Arcade-Version, ‚The Secret of Monkey Island: Special Edition‘ auch auf dem iPhone. Nachdem bereits am 10. Juli eine Ankündigung mit Bildschirm-Poster folgte, findet sich jetzt die App Store-Umsetzung in kompakten 350MB Online.
Für all diejenigen, die auf klassische ‚Point-and-click‘-Grafikabenteuer stehen, sollte die Produktivität für diesen Tag gelaufen sein…
Update
Da man den alt-eingesessenen Fans rein gar nichts mehr über diesen Klassiker erzählen kann, folgen hier ohne weiteren Kommentar die ersten sechs (!) Spielminuten. Die iPhone-Version wartet mit deutschen Untertiteln und englischer Sprachausgabe auf. Die Präsentation ist mit neu-polierten Zeichnungen und versilberter Musik ganz hervorragend. Streicht man mit zwei Fingern über den Bildschirm wird ein Wechsel zwischen der ‚Special Edition‘ und dem Original in 256-Farben durchgeführt.
Reibungslos funktioniert genauso die 2-Finger-Geste zum Zoomen. Die Steuerung ist ebenfalls präzise implementiert. Stellt man den iPhone-Bildschirm aufrecht, pausiert der Titel. Eine zweistelligen Anzahl an Spielstunden sollte gesichert sein.
Schön, dass LucasArts sich nach solch langen Jahren darauf besinnt, die Werte ihrer Lizenz-Goldgrube einzufahren. Wer zu jung ist oder das Ende der 80-ziger aus anderen Gründen verschlief, kann sich in diesem offiziellen ‚Making-of‘ noch einmal informieren und wird dann kaufen müssen!
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Auch wenn das TV-Duell ‚Pull My Finger vs. iFart‘ bereits am heutigen Tag durch die großen US-Blog gereicht wurde und ganz starker WTF-Content ist, Jon Stewart ist einfach großartig. Ich bediene mich diesem, zweifelsfrei albernem Aufhänger, um auf ‚The Daily Show‘ hinzuweisen. Eine Late-Night-Show, die nicht nur immer besser, sondern in ‚medial-kritischen‘ Zeiten auch immer wichtiger wird.
In voller Länge erscheinen werktags die neuen Episoden auf www.thedailyshow.com. Ein (und mein) absolutes Pflicht-Programm!
Vor einer Woche waren wir uns noch nicht sicher, jetzt bestätigt sich die Entwicklung von Portal als iPhone-Version. Touch Arcade durfte bereits Finger anlegen. Die sehr frühe Alpha-Version scheint nicht direkt mit seinem Lizenzinhaber Valve in Zusammenhang zu stehen. In der Vergangenheit zeigte sich die Entwicklungsfirma mit Sitz in Bellevue jedoch durchaus aufgeschlossen gegenüber alternativen Spielemodifikationen.
Die Verwendung des Unity-Entwicklungskit verspricht schon jetzt viel (Grafik-) Potenzial, des ohnehin genialen Spielprinzips.
Am gestrigen Abend verkündete Apple die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2009. Insgesamt ist ein 12-prozentiges Wachstum im Vergleich zum Vorjahresquartal zu verzeichnen. Der Umsatz lag bei 8.34 Milliarden US-Dollar und der Netto-Gewinn bei 1.23 Milliarden US-Dollar. Damit ist es abermals das ‚Beste Nicht-Weihnachtsquartal bei Umsatz und Gewinn in der Firmengeschichte von Apple‘.
Während in Q2 2009 3.790.000 Millionen iPhones verkauft wurden, sind es im aktuell zurückliegenden Quartal 5.200.000 Geräte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q3 2008: 717.000) ist dies eine Steigerung von 626-Prozent. Umsätze und Einnahmen der iPhone-Verkäufe werden über 24 Monate verbucht.
Eine Steigerung, die zu großen Teilen auf die iPhone 3GS-Veröffentlichung zurückzuführen ist. Das 3GS verkaufte sich innerhalb der ersten drei Tage über eine Millionen Mal.
Wir stellen unsere innovativsten Produkte aller Zeiten her und unsere Kunden reagieren darauf,“ sagt Steve Jobs, CEO von Apple. „Wir sind über 5,2 Millionen verkaufte iPhones im zurückliegenden Quartal begeistert und unsere Kunden haben innerhalb des ersten Jahres mehr als 1,5 Milliarden Anwendungen in unserem App Store herunter geladen.
Tim Cook, Leiter des operativen Geschäftsbereiches, verkündete außerdem, das sich aufgrund der hohen Nachfrage weitere Produktstart-Termine für andere Länder um einige Tage bzw. Wochen verschieben könnten. Welche Ländern davon betroffen sind, wurde nicht gesagt.
Eine Nachfrage zur strategischen Ausrichtung das Vorgängermodell iPhone 3G parallel weiter im Verkauf zu lassen, brachte keine neuen Erkenntnisse. Es wurden ebenso keine Unterteilungen innerhalb der Verkaufszahlen zwischen 3G und 3GS veröffentlicht.
In einem Nebensatz wurde abschließend erwähnt, dass die Kategorisierung („looking for ways to categorize apps differently“) des App Stores überdacht wird („opportunity for further improvement and [they] are working on that“).
Drama in der südchinesischen Provinz Guangdong beim Apple-Zulieferer Foxconn. Beim Versand von iPhone-Prototypen soll in der vergangenen Woche ein Gerät abhanden gekommen sein. Die ‚Nachforschungen‘ des Unternehmens sollen so ‚unverhältnismäßig‘ ausgefallen sein, dass der beschuldigte, 25-jähriger Mitarbeiter daraufhin Selbstmord beging.
Presseberichten zufolge soll ein involvierter Sicherheitsbeamte, der die Durchsuchung der privaten Räumlichkeiten des Angestellten veranlasste, bereits suspendiert worden sein.
Die Verbindung zwischen dem Selbstmord und den angeblich brutalen Verhörmethoden beruhen auf Aussagen eines befreundeten Klassenkameraden, dem sich der Foxconn-Angestellte vor seinem Tod anvertraute.
Ohne die Fakten im original Wortlaut überprüfen zu können, gilt die wirtschaftliche und politische Ausbeutung der Arbeiternehmer in der Volksrepublik China als gesichert. Gerade in der letzten Woche wurden unzulässige Überstunden sowie unterirdische Billiglöhne in den chinesischen Fabriken angeprangert – nur ein Fall von vielen.
Ein in China lebender (muttersprachlicher) Freund machte mich am heutigen Morgen auf die Zeitungsberichte aufmerksam, die in ihrer Übersetzung richtig wiedergegeben sein sollen.
Das Digital Journal berichtet unterdessen bereits über eine Verlagerung neuer Bestellungen für Apple und Sony beim Konkurrenz-Unternehmen Quanta.
Laut eines Cnet-Berichts bestätigt Apple den Tod des chinesischen Foxconn-Angestellten.
We are saddened by the tragic loss of this young employee, and we are awaiting results of the investigations into his death,“ Apple spokeswoman Kristin Huguet told CNET on Tuesday. „We require our suppliers to treat all workers with dignity and respect.