10.6 erweitert den ‚Image Capture‘-Programmumfang

MyAppleGuide wirft einen Blick auf den aktuellste Snow Leopard-Build und entlockt der Vorab-Version bislang undokumentierte iPhone-Funktionen. Das Programm ‚Digitale Bilder‘ (Image Capture) machte einen kräftigen Sprung auf Version 6.0 und kommt mit einer neuen Benutzeroberfläche. Diese erlaubt einen detaillierten Zugriff auf einzelne Elemente der iPhone-Bibliothek. Es wird sogar möglich, netzwerkübergreifend zwischen 10.6-Benutzern iPhone-Photos zu teilen, verschieben oder zu löschen.

Die Photos (und höchstwahrscheinlich auch 3GS-Videos) können flexibel in ihrer Größe als Minibild- und Listen-Ansicht dargestellt werden.

‚Image Capture‘ lässt euch einzelne Bilder rotieren und lädt bei angeschlossenem iPhone augenblicklich neue Bilder aus der Bibliothek auf den Rechner. Super praktisch für Screenshots von Programmen, die ich mir derzeit selbst per E-Mail zuschicke, da ein iPhoto-Import wesentlich länger dauert.

via fscklog

Dev-Team stellt 3G-Unlock Online (Update)

Dev-Team Blog - Ultra_s Now!.jpg

Auch wenn die Programmvielfalt für einen Jailbreak mit dem PwnageTool, QuickPwn und redsn0w mittlerweile extrem unübersichtlich wird, nach dem Zugriff auf die Grundmauern des iPhone-Betriebssystems (mit dem Werkzeug eurer Wahl), steht ab sofort der 3G-Unlock ‚ultrasn0w‘ im Repository repo666.ultrasn0w.com zum Download bereit.

via blog.iphone-dev.org

Update

DirektUnlock

BeejiveIM 3.0-Update mit ‚Push‘ endlich Live

Man muss nur laut genug schreien

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BeejiveIM erreicht in Version 3.0 den App Store und ‚pushed‘ ab sofort Kurzmitteilungen auf euer iPhone. Die Benachrichtigungen über eine neue Chat-Mitteilung werden per Ton, Pop-Up oder Badge-Kennzeichnung signalisiert.

Außer Skype unterstützt der Instant Messenger alle gängigen Protokolle. Mit Yahoo sollen derzeit noch kleinere Probleme zu beheben sein. Ansonsten funktioniert das augenblickliche Übermitteln von Nachrichten – auch wenn man sich nicht in der Chat-Anwendung befindet – anstandslos zu diesen frühen Morgenstunden.

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-> App Store-Link

T-Mobile Vertrag oder europäische Freiheit

Photo: Faz.net

Zugegeben. Es ist ein bisschen verworren was Faz.net über die vermeintlich preiswerteren ‚Euro-Phones‘ am heutigen Tag aufschlüsselt. Trotzdem steht am Ende des Artikels eine Aussage, die mit einer weit verbreiteten Legende aufräumt: sim- und netlockfreie iPhones aus dem europäischen Ausland wären so viel preiswerter.

Wer hier regelmäßig mitliest weiß, das ich persönlich selbst gerne die Provider-Freiheit in den letzten Jahren in Anspruch genommen habe. Entgegen der überstrapazierten Diskussion um den 24-monatigen ‚Gesamtpreis‘, habe ich diesen Weg jedoch nie aus finanziellen Gründen beschritten.

Möchte man es positiv ausdrücken, abstrahiert die oben aufgeführte Tabelle stark die Fakten. Kritiker werden der Auflistung (zurecht) entgegenbringen, dass sie wichtige Details über die ‚Discounter-Tarife‘ schwammig oder gar ganz im Dunkeln lässt. Und obwohl ich die Ermittlung des ‚Gesamtpreises‘ für ein vollkommen falsches Instrument halte (wer vergleicht seine Wohnungsmiete über zwei Laufzeitjahre?), drückt sie plastisch aus, dass sich ein europäisches (sim- und netlockfreies) iPhone mit Discounter-Provider preislich nicht gegen das T-Mobile-Angebot durchsetzen kann.

Neben dem eigentlichen Preis muss außerdem bedacht werden, dass bestimmte Extras wie Visual Voicemail oder eine stabile und schnelle Datenleitung (Stichwort: HSDP und EDGE) eventuell nicht bei anderen Mobilfunkanbietern vorhanden sind. Von den Garantieleistungen, die beim iPhone im Verkaufsland durchzuführen sind, ganz zu schweigen.

Wenn nicht der Preis als ein grundlegendes Entscheidungskriterium ausgemacht werden kann, was spricht dann eigentlich für den europäischen Kauf?

Vielreisende, die mehrfach im Jahr Deutschland über seine Grenzen hinaus verlassen, genießen die Freiheit jede ausländische Sim-Karte in ihr Gerät einzulegen. Hält man sich mehrere Tage/Wochen im Ausland auf, lohnen in den meisten Fällen Prepaid-Angebot des jeweiligen Landes. Selbst für kurze Städte-Reisen am Wochenende kann sich eine wenige EURO-starke Telefonkarte bereits rentieren. Um diese jedoch mit seinem iPhone zu nutzen, ist die T-Mobile Sperre verdammt ungünstig. Im wahrsten Sinne des Wortes…

Wer sich jedoch überwiegend im Jahr in Deutschland aufhält, kann keinen zweiwöchigen Sommerurlaub mit dem Bedarf eines ‚entfesselten‘ iPhones rechtfertigen.

Meinen persönlichen Anfragen nach zu urteilen, stehen jedoch oft Menschen vor der Frage nach den ‚entsperrten‘ iPhone-Geräten, die noch in einem laufenden Vertrag gebunden sind. Dies ist leider jedoch auch diejenige Zielgruppe, die es am ungünstigsten getroffen hat. Drum prüfe, wer sich ewig bindet.

Die Nummern-Mitnahme in einen T-Mobile-Vertrag funktioniert meist erst nach der entsprechenden Kündigung, die im Zweifelsfall nie dann durchgeführt werden kann, wenn eine neue iPhone-Generation erscheint. Wer sich jedoch für die hohe Einmal-Investition entscheidet, hängt trotzdem weiterhin in seinem laufenden Vertrag. Das ist dann so, als ob man einen regulären iPhone-Vertrag kauft, aber keine Subventionen auf das Gerät in Anspruch nimmt.

Das führt zu bizarren Situation wie sie von Thorsten in unserem aktuellen Video-Podcast beschrieben wurden. Für ihn lohnt sich (finanziell) ein zweiter (!) T-Mobile Vertrag, der ungenutzt in die Schublade wandert, alleine um an das neue 3GS-Gerät zu gelangen…

Nun gut.

Warum greife ich das Thema eigentlich zum xten-Mal auf? Weil ich mir gerade selbst Gedanken um meine weiteren Vertrags- und Mobilfunk-Verträge mache, wobei eine Niederschrift in dieses Weblog bestens geeignet ist. Geeignet, um seine Gedanken zu sortieren und in den Kommentaren weitere Pro & Kontras zu erhalten. Des Weiteren bekomme ich immer wieder Anfragen, wo es ‚preiswerte‘ iPhone-Gerät zu erwerben gibt. Diesen Artikel kann ich in Zukunft hoffentlich als aktuelle Beantwortung versenden…

(Danke, Sven!)

Nach 3 Tagen: Eine Millionen 3GS verkauft! (Update)

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Wie Apple am heutigen Mittag bekanntgab, wurden bis Sonntag den 21. Juni – innerhalb der ersten drei Verkaufstage nach Markteinführung – rund eine Millionen iPhone 3GS-Geräte abgesetzt. Die neue Firmware ist bekanntlich seit Mittwoch verfügbar und lud sich bereits über sechs Millionen Mal von den Cupertino-Servern.

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Anzumerken bleibt, das am 19. Juni der iPhone 3G S-Verkauf lediglich in acht Ländern (USA, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Schweiz und Großbritannien) startete und über die nächsten Monate (26. Juni; 09. Juli und 09. August) auf insgesamt 80 Nationalstaaten ausgeweitet wird.

via Apple-PR

Update

Wichtige Randnotiz: Die offizielle Schreibweise für das neue iPhone lautet ab sofort ‚iPhone 3GS‘ (ohne Leerzeichen) wie die deutsche PR-Agentur gegenüber iPhoneBlog.de bestätigte.

[video] iPhone-Generationsvergleich (Update)

Mit einer neuen Geräte-Generation werden gerne Vergleich zu dessen Vorgängern angestrebt. Jedoch liegt mir nichts ferner, als einen knochentrockener Benchmark-Test aufzulisten. Dafür hätte ich auch gar keine Geduld.

Um den ‚gefühlten‘ Geschwindigkeitsvorteil des iPhone 3G S jedoch ein wenig ins Bild zu rücken, hier ein kurzes Video, das iPhone Classic, iPhone 3G und 3G S (von links nach rechts) beim Starten von Webseiten und Applikationen zeigt.

Weltbewegende Unterschiede was das Starten von Programmen angeht, sind in meinen Tests nicht zu Tage getreten. Bestimmte Games scheinen davon jedoch unterschiedlich zu profitieren.

Beim häufig-verwendeten 3G war die Geschwindigkeit sogar oft marginal langsamer gegenüber dem Classic-Auslaufmodell. Daraufhin habe ich mein iPhone 3G einer kompletten Neuinstallation unterzogen. Am Ergebnis hat es – wie im Video zu sehen – nichts geändert.

Als allgemeine Aussage möchte ich jedoch nicht den zweisekündige Programmstart-Vorteil des 3G S darstellen, sondern den grundsätzlichen Gewinn an einem ‚runderen‘ Systemablauf. Ich hätte im Vorfeld nie vermutet, dass ein bisschen mehr Arbeitsspeicher und CPU-Power die kleinen Atempausen, die sich das iPhone OS gönnt, jetzt einspart. Der kleine ‚Hänger‘, wenn die Spotlight-Suche aufgerufen wird. Das tippen auf der digitalen Tastastur, welches gerne einmal aussetzt und über die Eingabe nachdenkt. Programme aufrufen und beenden fühlt sich allgemein flüssiger an.

Den größten – und messbaren – Unterschied konnte ich im mobilen Safari-Browser feststellen, der bei gleicher Internetverbindung die Webseiten (im Video mit geleertem Cache) viel schneller auf den Bildschirm rendert.

Unterwegs sieht es dank HSPA-Unterstützung (für HSDPA theoretisch bis 7.2 Mbit/s) ebenfalls besser auf dem 3G S aus. Dieses muss jedoch weiterhin ohne HSUPA im Upload auskommen und bleibt bei seinen 384 Kbit/s, was für die mobile YouTube-Befeuerung sehr schade ist. Am heutigen (Test-)Morgen waren die mit Speedtest.net (kostenlos; App Store-Link) überprüften Werte hier in der münchner Innenstadt sehr wankelmütig was das T-Mobile-Netz betraft.

Am Freitag konnten wir höhere Ergebnisse erzielen.

Update

Wie richtig in den Kommentaren angemerkt, macht ein UMTS-Vergleich zwischen 3G und 3G S nur im gleichen Mobilfunknetz Sinn… Außerdem kommt mir die verwendete Anwendung ein wenig wackelig vor, weshalb ich jetzt zu Speedtest (kostenlos; App Store-Link) von Xtreme Labs gegriffen habe, die der Realität eher zugeneigte Werte ausspuckte.

T-Mobile UMTS über Tethering auf dem iPhone 3G S:

speed.io - Internet DSL Speedtest.jpg

Ebenfalls Freitag fiel uns die offensichtliche Farbtemperatur-Veränderung der neuen 3G S-Geräte auf. Wie bereits beim 3G-Start wirkte die auf den damals ausgelieferte Firmware 2.0 sehr gelblich, was ein späteres Update behob. Ich hoffe das lässt sich einigermaßen im Video erkennen.

Weitere Geräte-Unterschiede listet Apple eigenständig in einem Support-Dokument auf.

iPhone_ Which iPhone 3.0 software features does my iPhone support?.jpg

via Schimanke

Blackpixel vergleicht Gleitkommaoperation.

Black Pixel » Early iPhone 3G S OpenGL Test Results.jpg

via Black Pixel

Und Engadget fasst Benchmarks mit Konkurrenz-Produkten zusammen:

iPhone 3G S and Pre head-to-head benchmarks_ iPhone wins.jpg

via Engadget

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Update II

DirektOpenGLES

via taptaptap

Wo bleiben die ‚Peer to Peer‘ und ‚Push‘-Anwendungen?

Mit fünf Entwickler-Betas und einer mehrmonatigen Vorlaufzeit für die neue Firmware 3.0 hätte ich zur finalen Veröffentlichung (letzten Mittwoch!) eine Flut von ‚Peer to Peer‘ und ‚Push‘-Anwendungen erwartet. Aber auch am Wochenende ist so gut wie nichts passiert.

-> (verfügbare) Peer to Peer-Apps

-> (verfügbare) Push-Apps

‚Check for Updates‘, die Suche nach Aktualisierungen für bereits installierter Applikationen in iTunes, befördert derzeit keine nennenswerten Ergebnisse zu Tage. Ob die zeitnahen Aktualisierungen der Entwickler noch nicht fertiggestellt sind oder im Apple Zertifizierungs-Prozess auf ihre Freischaltung warten, mag ich nicht beurteilen. Jedoch flüstert es Hinweise aus allen Ecken des Netzes, dass Cupertino die Verspätung verschuldet.

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Mit BeeJiveIM (7.99 €; App Store-Link), dem populären Instant Messanger-Programm, wartet dessen Version 3.0 bereits seit über 1.5 Wochen auf seine Genehmigung. Das führte unverschuldet zu wirklich schlechtem Marketing, da die VorabReviews der großen Tech-Seiten bereits mehrere Tage alt sind. Eine ‚Aufmerksamkeits-Welle‘ für neue Käufer ist damit sicherlich verpasst worden, wenn die aktualisierte Anwendung in den nächsten Tagen App Store-Einzug feiert.

Dominik Balogh, Entwickler für NotifyMe, gab gegenüber AppAdvice zu Protokoll, das Apple derzeit ‚allgemeine‘ Probleme mit den Push-Kapazitäten hat und deshalb die eingereichten Freischaltungen hinauszögert.

The release delay of Push based applications is intentional, of course. We have submitted NotifyMe 10 days ago, the same time as Beejive has submitted their new BeejiveIM version with Push capabilities. We have just received (now, sunday morning in Cupertino) an apology from Apple App Store Staff.

via AppAdvice

Meine persönlichen Erfahrungen mit TapTap Revenge (kostenlos; App Store-Link), einem der ersten ‚Push‘-fähigen Programme, folgten nach anfänglichen Setup-Verwirrungen während unserer Veröffentlichungs-Veranstaltung, ausschließlich positive Erfahrungen.

‚Peer to Peer‘ – für die lokalen iPhone-Duell – bekam ich für das ‚Vier gewinnt‘-Spiel Touch4 (kostenlos; App Store-Link) nicht lauffähig.

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Übersehe ich eine Welle von aktualisierten Anwendungen oder halten sich auch eure iPhone-Programme noch stark zurück was die neuen 3.0-Funktionalitäten angeht?

Gelungener iPhone 3G S-Verkaufsstart

Weltweit wird jedes Apple-Telefon mit ein und derselben Firmware bestückt. Dieses OS gilt einheitlich für alle iPhone-Geräte. Genau wie beim großen Betriebssystem-Bruder werden keine Unterschiede für Sprachen oder andere Systemeinstellungen gemacht.

Zumindest fast.

Während in Ägypten das Gerät nur mit deaktiviertem GPS-Chip in den Handel gebracht werden darf, gilt für den Suchmaschinen-Dienstleister Google in Deutschland die Verwendung ihres hierzulande rechtsgültigen Googlemail-Logos. Während (fast überall) sonst der Name Gmail auf dem kleinen Briefbogen-Symbol prangt, schlug in unserem schönen Land das deutsche Markenrecht zu.

Seitdem müssen natürlich auch alle in Deutschland ausgelieferten iPhones mit dem korrekten Googlemail-Logo ausgerüstet werden und nicht wie (fast weltweit) üblich mit dem Gmail-Schriftzug. Auch europäische Importeure können dabei ins Fettnäpfchen treten und eine Abmahnung kassieren, wenn iPhones mit Gmail-Bildzeichen in größerem Stil hierzulande vertrieben werden.

Apropos länderspezifische Anpassungen. In Italien werden auch dieses Jahr Geräte ohne Sim- oder Netlock verkauft. Privater Urlaub zwingt mich nächstes Wochenende auf eine kurze Reise ins schöne Mailand.

Berufliche Recherche nicht ausgeschlossen.

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Der italienische Apple Online-Store bietet 3G und 3G S-Geräte auf seiner Webseite zum Kauf, verschickt jedoch ausschließlich an inländische Adressen.

via fscklog

Handy_ T-Mobile verkauft 18 000 neue iPhones - Handy - FOCUS Online.jpg

Und auch aus deutschen Gefilden gut Nachrichten zwei Tage nach dem Verkaufsstart der neuen iPhone-Generation: Der Focus vermeldet 18.000 verkaufte oder verlängerte T-Mobile iPhone-Verträge. Das ist gegenüber dem iPhone Classic (09.11.07 / 10.000 Geräte) und dem iPhone 3G (11.07.08 / 15.000 Geräte) ein erneuter Zuwachs im Hardwarebereich zum Veröffentlichungstag.

via focus

Ein 32 GB-Modell ist derzeit über die T-Mobile Webseite lediglich vorzubestellen.

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