Photo-des-Tages #130 – QuickPWN

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Das Blog ‚QuickPWN.com‘ beschäftigt sich – nach eigenen Angaben – mit ‚Tutorials, News und Downloads‘; wurde als formatierte Web-Applikation bei Apple kurz gelistet; und ist vor zirka zwei Stunden wieder entfernt worden.

Der Twitter-Stream des Betreibers konnte schon vor guten 12 Stunden sein Lächeln darüber schwer verbergen. Sieben der letzten zehn Beiträge auf seiner ersten Blog-Seite beschäftigen sich mit dem Jailbreak und bieten QuickPWN zur ‚Modifizierung‘ der neusten iPhone Beta 3.0 zum Download an.

Bitte!

Sich jetzt empört zu geben, dass Apple auf ihrer eigenen Webseite keine Werbung für solch eine Banner-Farm Plattform schaltet, ist total lächerlich. Neben der selbst-initiierten Web-Öffentlichkeit (TechCrunch, Gizmodo, 9to5Mac) darf sich der Betreiber auch nicht wundern, wenn seine Teilnahme am iPhone-Developerprogramm unter dem Firmennamen QuickPWN auf Probleme stößt.

via QuickPWN

[KlimBim] 2009-05-05

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LaunchBar ist eines dieser unverzichtbaren Programme, ohne die ich am Mac nicht arbeiten kann. Zu Benutzungsbeginn erfordert es zwar ein hohes Aufmerksamkeitspotenzial, doch wenn man seinen persönlichen Such-Index zusammengestellt hat, geht’s nicht mehr ohne.

An dieser Stelle für alle LaunchBar-Benutzer sei das App Store Such-Template empfohlen.

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via forums.obdev.at

Update: Wer sich näher für LaunchBar und seinen Funktionsumfang interessiert, kann dem in unseren Kommentaren veröffentlichtem Link folgen. Bei Zettt finden sich bereits sechs Tutorials zu LaunchBar.

-> http://www.zettt.de/tag/launchbar/


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Das US-Marktforschungsunternehmen ‚The NPD Group‘ wertet jeden Monat fleißig Umfragen aus um herauszufinden, welches Smartphone der letzte Schrei ist. Dabei rutscht das iPhone ‚überraschenderweise‘ auf Platz 2 hinter BlackBerry-Produzent RIM für das erste Quartal 2009.

Gar nicht mehr so überraschend klingt die Meldung wenn man bedenkt, dass der US-Mobilfunk-Vertriebspartner Verizon Wireless mit einer Werbeaktion ‚Buy 1 get 1‘ (for free) in diesem Zeitraum (06.02. – 31.03.) ordentlich Geräte bezuschusst unter das Volk pumpte.

Vergleicht man die beiden letzten Quartalszahlen 2008 anhand der verkauften Geräte, setzte RIM 7.8 Millionen Blackberrys ab, Apple war mit 4.4 Millionen iPhones dabei. Ein möglicherweise im Sommer oder Spätherbst erscheinender iPhone 3G-Nachfolger sowie der vielbeschworene Palm Pre, werden die Zahlenspiele noch einmal kräftig durcheinander werfen.

Ach so. Fast vergessen hätte ich die, jetzt auch schon 30 Tage alte, BlackBerry-‚App World‘.


DirektFlightControl

6.000 Flight Control-Landungen (0.79 €; App Store-Link) sind gut, oder?

via taptoplayde@twitter


The most efficient doormat ever _ Macenstein.jpg

Gibt es sogar zu kaufen.

via Macenstein


audioBoo ist die Micro-Podcasting Applikation für das iPhone.

Damit lassen sich kinderleicht kurze Audio-Aufzeichnungen erfassen, hochladen und verteilen. Das kostenlose Programm (App Store-Link) zu Web-App ist absolut stilsicher und extrem funktional.

Unbedingt ausprobieren!

-> http://audioboo.fm/

(Danke, map!)

Twitter, das iPhone und Apple

Twitter Pack on Flickr - Photo Sharing!.jpg

Photo: carrotcreative (cc)

Die Gerüchte-Brandung spült weiterhin neue und potenzielle Kaufinteressenten des 140-Zeichendienstes Twitter an den Stand des Internets. Diesmal an die US-Westküste nach Cupertino.

Valleywag berichtet am heutigen Morgen über Gespräche, die eine Akquisition von Twitter für 700 Millionen US-Dollar zum Steve Jobs-Konzern beschreiben. ‚Erstmals ernsthaft‘, wie es bei Gerüchten mit anonymer Quelle immer so schön heißt.

Wie dem auch sei. Das Gedankenspiel-Karussell ist mittlerweile in voller Fahrt. Die BusinessWeek macht sich in Person von Arik Hesseldahl detaillierte Gedanken um die Synergie-Effekte. Neben dem zu stärkenden MobileMe Online-Auftritt von Apple und dem kürzlich dargelegten Bargeldvermögen von 30 Milliarden US-Dollar, steht das iPhone im Mittelpunkt seiner Überlegungen.

Follow us on Twitter

Der kurze Online-Beitrag ist nicht sehr abwegig. Bedenkt man die Anzahl der verfügbaren Twitter-Applikationen im App Store und der zunehmenden Netzdurchsetzung von jeglicher Art Web-Dienste (Musik, Photo, Video), die an der Twitter-Schnittstelle andocken, darf man den Preis für das kleine Startup gar nicht niedrig genug ansetzen. Twitter ist aus persönlicher Perspektive ein nicht nur stark quantitativ wachsender Dienst (der iPhoneBlog-Account erhält derzeit täglich 13 neue Follower), sondern auch einer mit starkem iPhone-Bezug auf Web- und Software-Basis.

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Photo: TweetStats

Für 500 Millionen US-Dollar in Facebook-Aktien hatten die Zwitscher-Produzenten vor kurzem ein Angebot abgelehnt. Nicht die Höhe sondern die Aktienform widersprach angeblich ihren Vorstellungen. Apple würde Cash bezahlen. Über die Refinanzierung des derzeit kostenlosen Services, gibt es viele Ansatzpunkte und sollte sich keine Sorgen gemacht werden.

Es bleibt also festzuhalten: 700 Millionen Dollar wären ein Schnäppchen. Twitter etabliert sich derzeit als wesentlicher Informationskanal neben RSS und E-Mail und würde sehr gut ins iPhone-Ökosystem passen.

If iPhone users love Twitter, then apps developers are building Twitter support into their applications. Those are almost reason enough to bring the entire Twitter ecosystem under Apple’s control.

Außerdem wäre eine Push Twitter-Integration als echte Konkurrenz zum SMS-Dienst der Mobilfunkanbieter zu sehen und ein wesentlicher Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Des Weiteren muss festgehalten werden, das gute und stilsichere Software ihre Hardware verkauft.

Umgekehrt verkauft mehr (iPhone-)Hardware wiederum die Software im boomenden App Store.

[app] Air Video

Der alte iTunes-Traum vom ‚gestreamten‘ Video aus dem Computer über das WLan-Kabel aufs iPhone lebt!

Jetzt entzaubert die Applikation ‚Air Video‘ (2.39 €; App Store-Link) die langersehnte Feature-Anfrage und verteilt komplette Videodateien (solange ohne DRM) in eurem heimischen WiFi. Liegen die m4v-Dateien bereits zugeschnitten im richtigen iPhone-Container und Format vor, startet man eine computerseitige Server-Software (OS X oder Windows) und beginnt nach dem Hinzufügen der jeweiligen Ordner oder Wiedergabelisten, direkt mit dem Betrachten.

Solltet ihr auf Video-Dateien zugreifen wollen, die in ihrem jeweiligen Format nicht iPhone-kompatibel abgespielt werden können, benutzt Air Video das HandBrake Kommandozeilen-Werkzeug um eine Serienfolge innerhalb weniger Minuten umzuwandeln. Dateigröße und CPU-Power bestimmen den Konvertierungszeitraum, der bei mir für 200 MB runde zehn Minuten betrug.

Video – Musik: Comfort Fit – Sorry (cc)

Anwendungsbeispiel gefällig?

Rein hypothetisch sei angenommen, man liegt zu fortgeschrittener Tageszeit noch im Bett und der Bedarf nach einer weiteren Episode seiner neuen Lieblingsserie flammt auf. Natürlich möchte man nicht seinen Laptop mit all den Kabeln ins Bett holen. Vom iPhone aus stößt man mit ‚Air Video‘ die (eventuell) benötigt Konvertierung einer Episode an, surft ein wenig im Netz und kontrolliert den Mail-Eingang, bis nach ein paar Minuten die Umwandlung abgeschlossen ist.

airvideoiTunes-4.jpg

-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

[tipp] iPhone Classic und die Kopfhörerbuchse

Auch wenn sich viele Zerstörungsvideos innerhalb der letzten zwei Jahre in die Blog-Beiträge geschummelt haben, kann man dem iPhone Classic dennoch eine sehr widerstandsfähige Verarbeitung attestieren.

Klar ist die ein oder andere Glasscheibe zu Bruch gegangen. Auch die Aluminium-Rückseite hat mittlerweile in der (Hosen-)Tasche den Schlüsselbund schon einmal näher kennengelernt. Im Großen und Ganzen lässt sich die erste Mobilfunkgeneration aus Cupertino jedoch keine Serienfehler, Rückrufaktionen oder schwerwiegenden Abnutzungserscheinungen unterstellen.

DirektEarphoneBug

Video: Luckow.com

Wäre, ja wäre da nicht diese tiefergelegte eingelassene Kopfhörerbuchse, die sich unter dem Deckmantel des Problemfalls immer wieder ins Gespräch schleicht. Konstruktionstechnisch durch seine mangelnde Kompatibilität zu (gefühlten) 90-Prozent der im Markt erhältlichen Kopfhörer ein absolutes Design-Desaster, aber auch immer wieder ein Problemfall von Verschmutzungen.

Kleine Fussel, Sand oder schlechthin Dreck genannt, führte vermehrt zu Kontaktschwierigkeiten zwischen Headset und seiner Büchse. Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es in den düsteren Firmware 1.x-Zeiten auch einen Softwarefehler gegeben haben, der die eingesteckten Kopfhörer nicht erkannte.

Wie dem auch sei: Ob technischer oder mechanischer Natur, wenn die Ohrstöpsel nicht erkannt werden, hilft in vielen Fällen mehrfaches Ein- und Ausstecken. Wer sich traut, darf den oben im Bild festgehaltenen Reinigungs(Q)-Tipp ausprobieren.

Wer sich in den Eingeweiden nach seinem Problem umsehen möchte, folgt diesem praktischen Beispiel:

-> http://ifoneheadsetjackfix.blogspot.com/

Da die Geräte der auslaufenden Generation nicht jünger werden, sei dieser Tipp an dieser Stelle, zu dieser Zeit einfach einmal schriftlich festgehalten.

[KlimBim] 2009-05-04

DirektFliPhone

Josh fliegt seinen T-Rex 450SE V1 Helikopter mit einem selbstgeschriebenen iPhone-Programm wie er auf myauntishot (!) erklärt…


Booyah - Play Life!.jpg

Mit Booyah stößt ein weiterer Kandidat den Deckel zum iFund-Geldtopf auf.

Ehemalige Blizzard Entertainment und Insomniac Games-Veterane möchten dabei ihre Expertise aus Spielen, mobiler Unterhaltung und sozialen Netzwerken vereinen, wie es in der aktuellen Pressemitteilung zur Geldvergabe von Kleiner Perkins Caufield & Byers heißt.

Grundsätzlich egal wie ‚aufregend‘ man eine Software-Ankündigung Präsentation Bekanntgabe empfinden mag: 4.5 Millionen aus dem 100 Millionen-Pott, für derzeit keine einzusehende Zeile Programm-Code, sind eine erneute Bestätigung, dass nur einzelne Firmen vom iFund-VC profitieren.

Eine effiziente Vergabe von ‚Kleinstbeträgen‘ des Risikokapitals, wäre bei unabhängigen Entwicklern – mit bereits existierenden App Store-Produkten – besser aufgehoben.

via einerblog


iPhone App Developers Threaten To Sue Apple Over Late Payments.jpg

Bereits seit einigen Wochen werden in den Online-Medien verspätete Zahlungen von Apple an seine App Store-Entwickler warm gehalten. Nach dem Studieren der Blog-Kommentare und verlinkten SDK-Foren ist man jedoch auch nicht schlauer um einen wiederkehrenden ‚Problem‘-Zeitraum benennen zu können.

An der Anzahl der Diskussionsteilnehmer und einigen publizierten E-Mail Auszügen mit der Finanz-Abteilung in Cupertino, lässt sich lediglich ablesen das die Ausschüttung des 70prozentigen Anteils des Verkaufspreises derzeit (vereinzelt) mit Verzögerungen geschieht. Zumindest bei all denjenigen, die sich schriftlich zu Wort melden.

Schriftlich festgehalten ist ein vereinbarten Zahlungszeitraum von 45 Tagen. Wenn es eine Verzögerung geben sollte, ist unklar warum oder wodurch diese erzeugt wird. Vorsicht umgehen sollte man jedoch mit vereinzelten Aussagen, deswegen gleich ein Gerichtsverfahren anstreben zu wollen oder den Zusammenhang in einem Verschwörungs-Atemzug mit dem derzeit übermäßigen Erfolg des App Stores zu nennen.

via TechCrunch


DirektTerminator

Terminator Salvation. Schon Ende Mai ist es soweit. Gameloft hat bereits das Spiel zum Kinofilm in der Mache.


Apropos Spiele: Da am vergangenen 1.Mai-Wochenende (unter anderem) mit Caster (3.99 €; App Store-Link), Siberian Strike (4.99 €; App Store-Link), Myst (4.99 €; App Store-Link) und Tiger Woods PGA Tour (7.99 €; App Store-Link) vier namenhafte App Store-Games erschienen sind, bitte ich um eine Abgabe der Stimme in den Kommentaren, welches Video-Review ich mir (als erstes) vorknöpfen soll.

Entwickler können App-Fehlerberichte über iTunes Connect einsehen

Am Wochenende twitterte es bereits kräftig aus allen Internet-Wolken: Die iPhone ‚Crash-Reports‘ sind jetzt auch für ihre Entwickler über iTunes Connect einsehbar.

iTunes Connect now lets developers see crash reports.jpg

Mit iTunes 8.2 und dem Programm ‚MDCrashReportTool‘ stehen iPhone-Entwicklern erstmals automatisiert die Fehlerberichte ihrer abgestürzten Applikationen zur Verfügung. Seit Firmware 2.0 werden Benutzer beim Anschluss ihres iPhones an iTunes gefragt, ob (eventuell) vorhandene Fehlerberichte an Apple übertragen werden dürfen. Wenn man dem einmal zustimmte, wurden die Berichte fleißig in Cupertino gesammelt, jedoch nicht an die jeweiligen Software-Produzenten zur Ausbesserung weitergegeben.

Wer bislang manuell die Weiterentwicklung unterstützen wollte, navigierte nach ~/Library/Logs/CrashReporter/MobileDevice und sendete die Fehlerberichte per E-Mail. Durch die automatisierte Unterstützung ist zu erwarten, das Entwickler häufige Probleme mit ‚Timeouts‘ oder ‚fehlendem Speicher‘ zeitnäher in den Griff bekommen.

via TUAW

Bugfix-Update zu nin:access abgelehnt

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Trent Reznor, Frontmann der Nine Inch Nails, ist weiter kampfsüchtig. Und das ist auch gut so. Sonst geht ja nix voran.

Mit nin:access (kostenlos; App Store-Link) betreibt die Band seit kurzem auch im App Store gute PR-Arbeit. Kostenlos und mit viel Eigenleistung wird der Anhängerschaft mobiler Zugang zum kommunikativen Austausch auch vom iPhone aus an die Hand gegeben. Ein Update, der im US-Store bereits 650 Mal bewerteten Applikation, hat es jetzt nicht durch den Apple-Genehmigungsprozess geschafft.

Die Erklärbär-Mail vom zuständigen Cupertino-Support weiß warum:

The objectionable content referenced in this email is „The Downward Spiral“. Since the app is live on the App store, please make the necessary changes to the application as soon as possible, and resubmit your binary to iTunes Connect. Thank you

Der bizarrste Fakt ist jedoch, das die eingereichte Version 1.0.3 lediglich Fehler der 1.0 behoben hat und keine neuen Inhalte lieferte. Version 1.0 wurde ohne mit der Wimper zu zucken durchgewunken und führt einmal mehr die Abstrusität eines ‚Genehmigungsprozesses‘ vor Augen, welcher ernsthaft einem Software-Team die Bewertung von (durchschnittlich) 125 neue Applikationen pro Tag aufhalsen möchte.

Reznor ist angefressen und kein Mann der Verschwiegenheit.

You can buy The Downward Fucking Spiral on iTunes, but you can’t allow an iPhone app that may have a song with a bad word somewhere in it

Und auch wenn das Thema immer wieder aufgewärmt wird und droht langsam zu verkochen, mit einer erwünschten Überarbeitung der NIN-Applikation hat Apple sicherlich nicht in die cleverste Public-Relations-Trickkiste gegriffen.

via forum.nin.com