Z-Push – Open Source Push-Mail Lösung

Push Mail ist was feines, seine Mails direkt bekommen wenn sie eintrudeln. Da ich ein iPhone habe und dies seit der Firmware 2.0 auch „Push“ kann, würde ich es natürlich gerne nutzen. Das geht aber leider nur mit einem Exchange Konto über ActiveSync von Microsoft oder über MobileMe von Apple. MobileMe scheidet aufgrund der jährlichen Kosten aus. Ein Exchange Konto gibt es im Internet bei diversen Anbietern zwar kostenlos, hat aber einen großen Nachteil: Man muss seine Mails dorthin weiterleiten um sie aufs Handy gepusht zu bekommen. Da ich aber nicht alle Mails die ich im Laufe des Tages bekomme habe am Abend noch mal neu sortieren und löschen möchte, ist es eher unpraktikabel.

Durch einen Kommentar in meinem Blog wurde ich auf das Projekt Z-Push aufmerksam gemacht. Z-Push ist eine Open Source Implementierung des ActiveSync-Protokolls von Microsoft. Es braucht dazu allerdings im Hintergrund keinen Exchange Server. Als Backends für Z-Push gibt es im Moment die Groupware Zarafa (kostenpflichtig (stimmt nicht mehr ganz, siehe hier: Zarafa-Server jetzt als Open Source Variante verfugbar , bietet aber vollen MAPI Zugang für Microsoft Outlook), sowie Imap Server für E-Mails und das vCard Backend für Kontakte.

Z-Push ist eine Sammlung von PHP-Scripten. Die Anbindung an den lokalen Imap Server klappte bei mir bereits mit den Standardeinstellungen. Das Einzige was ich ändern musste, war die Umstellung in der Konfigurationsdatei vom Backend Zarafa auf Imap. Genauere Infos und weitere Hinweise zur Konfiguration des Webservers werden mit den PHP-Scripten geliefert.

Ist das erledigt richtet man auf seinem iPhone einen Exchange Zugang ein und nimmt als Anmeldedaten seine Imap Zugangsdaten. Fertig.

In der Standardausführung von Z-Push ist es nicht Möglich auf dem iPhone Mails zu verschieben bzw. zu löschen. Sie werden zwar auf dem iPhone dann nicht mehr angezeigt in beiden Fällen, aber leider auch nur auf dem iPhone. Beim abendlichen Mailclient öffnen sind sie immer noch im Posteingang. Für dieses Problem gibt es auch eine inoffizielle Lösung, die bei mir sehr gut funktioniert. Gefunden im Forum zu Z-Push:

Dies ist allerdings nicht offiziell und wird von den Machern von Z-Push im Moment noch nicht ins Programm aufgenommen. Es können unvorhergesehene Fehler auftreten, was wohl an den Verschiedenen Methoden der Mailbehandlung beim Löschen und Verschieben vom ActiveSync Protokoll bzw. Imap liegt. Also nicht beschweren wenn am Ende Mails verloren gehen!

In der Datei backends/diffbackend.php muss folgender Eintrag:

| virtualpixel.de.jpg

in Folgendes geändert werden:

| virtualpixel.de-1.jpg

Nun funktioniert auch das Löschen und Verschieben der Mails. Was weiterhin nicht klappt: Die Mails werden nicht als gelesen markiert im Posteingang. Werden sie allerdings verschoben, sind sie als gelesen markiert. (Ich muss mir den Code mal ansehen, kann ja so schwer nicht sein…)

Um Mails auch versenden zu können musste ich noch das PHP PEAR Mail Packet installiert werden. Das geht, in dem der Ordner „Mail“ aus dem Packet, in dem die Datei „RFC822.php“ liegt, einfach in den Z-Push Ordner auf dem Webserver kopiert wird.

Nun sollte man in den vollen Genuss von Push-Mail kommen, welcher auf dem eigenen Imap Zugang aufbaut.

*Wer mehr über das iPhone in Verbindung mit Linux wissen möchte, besucht Jan’s Homepage unter www.virtualpixel.de.

[hardware] iPhone Teleskop

Bei manchen Kuriositäten, den man im Leben über den Weg läuft, weiß man im ersten Moment nicht ob man lächeln darf oder nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen soll. Als das iPhone-Teleskop vor einigen Wochen in meinem Feed-Reader die große Blogrunde antrat, war genau so ein Moment.

Heute wiederholte sich mein Gesichtsausdruck von damals, als das Pressemuster aus HongKong hier einrollte.

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Ehrlich gesagt bin ich immer noch ein bisschen sprachlos, welche Worte ich dem $19 teure ‚Zusatz-Equipment‘ widmen soll darf.

Der kleine Mann im linken Ohr fragt mich konstant: „Wer benutzt das?“, während der Wicht im rechten Ohr nur laut „Überflüssig!“ schreit. Fangen wir also – ganz neutral – bei den technischen Fakten an und begutachten zwei Beispielbilder des Zooms.

Hier ein Photo mit der technisch minderbemittelten iPhone-Kamera…

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Und hier das vergleichbare Motiv mit Zoom auf meine Schuhe.

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Und? Ein paar ernsthafte Meinungen? Gar nicht mal so schlecht, oder? Hält man die iPhone-Kamera mit zitternder Ruhe in der Hand, bleibt die Bildqualität unterdurchschnittlich schlecht, zoomt aber 6fach!

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Der ‚Objektiv‘ schraubt man an eine Plastik-Schutzhülle, die in der Lieferung inklusive ist. Das ganze Konstrukt sieht wackliger aus, als es ist. Immer wieder verwunderlich, was man für $19 in globalisierten Zeiten so alles anfertigen lassen (und dann auch noch mit einer gewissen Marge verkaufen) kann.

Für mehr als den schnellen Schnappschuss kann mir niemand ernsthaft die iPhone-Kamera empfehlen, weshalb auch das Teleskop keine Daseinsberechtigung hat. Einen lusten Artikel ist es aber allemal wert und eines der abwechslungsreicheren iPhone-Zusatzteile neben den unzähligen Schutzhüllen, die hier so eintrudeln.

-> http://mobile.brando.com.hk

[app] TV Forecast

Als Serien-Junkie hat man es in Deutschland bekanntlich nicht leicht. Mehr recht als schlechte Audio-Synchronisationen, ewige Wartezeiten gegenüber der Originalausstrahlung und digital kann man einen Großteil des Contents erst gar nicht erwerben.

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Gut, dann verdienen halt iTunes-Gutscheinkarten-Händler in anderen Ländern mit – ich brauche meine Dosis jedenfalls sofort, bestenfalls in HD und mit der Originaltonspur.

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Da das amerikanische Fernsehen jedoch so seine Eigenheiten, individuellen Feiertage und ‚Double-Feature‘-Events hat, verliert man regelmäßig den Überblick welche Episode welcher Serie gerade ausgestrahlt wurde. Dahingehend könnte man sich fast die deutsche Pünktlichkeit wünschen…nur fast, da es jetzt für alle Gleichgesinnten TV Forecast gibt.

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TV Forecast spielt euren ganz persönlichen TV Planer und gibt die verbleibenden Stunden bis zur nächsten Folge, eine kurze inhaltliche Übersicht und den Sender auf dem ‚das Ereignis‘ stattfindet, preis. Seine Daten bezieht TV Forecast von der Internetseite TVRage.com, die vornehmlich amerikanisch geprägt ist. Jedoch finden sich in der iPhone-Applikation auch britische und deutsche Serien, bei denen teilweise jedoch keine Beschreibung oder ein Cover mitgeliefert werden. Im kurzen Test, stimmte jedoch der Countdown bis zur nächsten Folge immer.

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-> iTunes Download-Link

Und wer wissen möchte, was grade so in der ‚Serienwelt‘ angesagt ist (und war), den darf ich auf unseren blutjungen und gerade einmal 10-Folgen-alten Podcast ‚Serien und so‚ verweisen. Dort gibt es wöchentlich – in mundgerechten 10 Minutenfolgen – jeweils eine ausführliche Serienvorstellung.

Wir würden uns freuen, wenn ihr einmal reinhört.

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-> http://www.serienundso.de/

Photo-des-Tages #82 – Cupcakes

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via rapidpik

Credit for the Credits

iLiga? Das ist doch dieses Fußball-Prgramm, über das schon zweimal im iPhoneBlog berichtet wurde?

Richtig, und ich werde mich hüten jegliche Programm-Updates hier mit einem großen Feuerwerk abzufeiern. Doch die mir persönlich unbekannten iLiga-Entwickler Oliver und Holger, haben sich mit einem Bestechungsversuch der mondänsten Art meine Kooperation erkauft errungen – preiswerter als der Hoyzer jemals war:

Sie haben eine digitale Danksagung mit der Nennung meines Namens in ihre App verpackt!

Entschuldigung, aber das ist so etwas von großartig, da lasse ich mir jeden Berichterstattungs-Korruptionsversuch mit Genuss vorwerfen.

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Hier die Neuerungen, die sich mit Version 1.1 in iLiga einfinden. Euer eigentliches Kaufinteresse muss aber nicht noch einmal erwähnt werden, oder?

Update 1.1

  • 2. deutsche Spielklasse
  • Integration des iLiga Weblogs – Kommentare zu den Spieltagen und / oder zu iLiga
  • Spielergebnisse laufender Begegnungen werden nun in rot angezeigt
  • Die Tabelle ist nun drehbar und enthält zusätzliche Informationen
  • Ein interner Wikipedia Link zu den Vereinen wurde hinzugefügt
  • Die Vereinskader wurden aktualisiert

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-> iTunes Download-Link

[game] Star Wars: The Force Unleashed

DirektSaga

Ich habe keine Ahnung, ob’s was taugt – trotzdem der Hinweis auf die Veröffentlichung von Star Wars: The Force Unleashed – ein lang erwarteter Titel für das iPhone.

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Die Steuerung eures Charakters – einen geheimen Darth Vader-Auszubildenden – übernimmt der Computer und bewegt diesen wie ‚auf Schienen‘ durch das Star Wars Universum. Ihr zeichnet Gesten auf den Bildschirm um die anrückenden Galaxie-Feinde mit Lichtschwert und ‚der Macht‘ in die Knie zu zwingen.

‘Star Wars Force Unleashed’ Now Available | Touch Arcade.jpg

Ob THQ den Erwartungen gerecht wurde, oder ob’s ein Clone Wars-Debakel ist, erzählt ihr mir bitte in den Kommentaren.

Und möge der Saft euch niemals ausgehen – sprach Yogurt!

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-> AppStore Download-Link

Update: Touch Arcade ist nicht gerade begeistert.

While die hard Star Wars fans will enjoy the ambiance of this title and even enjoy the actual gameplay despite the limited control options, the short game-play time, limited replay-ability and frustratingly un-skippable cut scenes make it difficult to recommend this title at its $9.99 asking price.

Touch Arcade

[app] Podcaster

„Nomen est Omen“ – der Name ist ein Zeichen!

Wer nur ein einziges Mal in der letzten Woche ein Browser-Fenster vor der Nase hatte, wird bei der iPhone-App Podcaster aufhorchen. Viele Meinungen zum Verbot des Programmes von Apple wurden dazu geäußert. Diese wollen und können wir hier nicht ganz unter gehen lassen – aber entgegen aller Meldungen – soll ein Blick auf die eigentliche Applikation stattfinden. iPhoneBlog-Gastautor Micky hat das getan. 

Ein Podcatcher also, mit dem man unterwegs – abseits von Mac oder Windows-PC – „over the air“ Podcasts anhören oder downloaden kann. Egal ob über Edge, 3G oder WLAN. Leider hat Apple die Applikation für den AppStore abgelehnt, doch der Entwickler Almerica hat mir freundlicherweise mittels „Ad Hoc“-Distribution ein Exemplar zukommen lassen. Doch dazu am Schluß des Artikels noch ein paar Worte.

Was kann Podcaster? Im Hauptmenü hat man die Auswahl zwischen 3 Wiedergabelisten:

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Unter „My Podcasts“ sieht (und hört) man die zur Zeit abonnierten Podcasts. Hier lassen sich auch neue Podcasts hinzufügen, entweder durch Suchen in einem Podcast-Verzeichnis oder den Import eines XML-Feeds über die Feed-URL. Mit ein paar Verrenkungen ist auch der Import der in iTunes abonnierten Feeds möglich. Empfehlungen für besonders beliebte oder neue Podcasts kann man sich zusätzlich anzeigen lassen: 

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Wenn man möchte, kann man sich einen Podcast auch direkt auf das iPhone herunterladen – standardmäßig wird gestreamed. Beim Abspielen wird alles unterstützt, was das iPhone sonst so mit seinen beschnittenen limitierten Quicktime-Fähigkeiten wiedergeben kann. Ein Klick auf das Download-Symbol (rechts unten im folgenden Bild) lädt die Episode herunter. Diese ist dann unter „Downloads“ abspielbar – auch wenn man Offline ist. Nette Funktionalität am Rande: Der Download wird automatisch wiederaufgenommen, wenn man zwischendurch mal die App verlassen hat oder telefoniert.

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Ein paar Minuspunkte gilt es anzubringen:

  • Die App schmiert ab- und zu ab und man landet urplötzlich im Springboard. Manchmal bedarf es auch zwei Startversuchen…diesbezüglich muss der Autor noch nachbessern!
  • Wenn es klingelt und man den Anruf annimmt, wird die App beendet. 
  • Wenn man aus Versehen einen Podcast abonniert, den das iPhone nicht abspielen kann (z.B. .ogg-Dateien), dann landet man wieder sang- und klanglos im Springboard.

Alles in allem aber ein Programm, wie ich es mir schon lange gewünscht habe – und da bin ich sicher nicht allein…

Umso unverständlicher, das Apple die Applikation mit der Begründung „duplicates iTunes functionality“ abgelehnt hat. Der Podcaster dupliziert eben nicht die iTunes Funktionalität. Er tut etwas, was iTunes nicht kann: Podcasts auch hören (und downloaden) zu können, wenn man unterwegs und längere Zeit nicht in der Nähe des heimischen Desktop-iTunes ist. Manche Menschen machen Urlaub oder sind auf Dienstreise. 

Außerdem finde ich es nicht tragbar, dass man einen Entwickler, der vielleicht Monate von Arbeitszeit investiert und an alle aufgestellten Regeln gehalten hat so vor den Kopf stößt. Es soll Menschen geben, die mit dem Programmieren Geld verdienen wollen müssen. Regulierungen solcher Art darf man als geschlossene Plattform vornehmen, diese sollte jedoch nicht ‚unvorhersehbar‘ sein – das beschädigt nicht nur die Entwicklungs-Plattform „iPhone“, sondern trifft auch die Kerngemeinde kleiner Entwicklungsstudios.

Let’s be clear: forbidding “duplication of functionality” is forbidding competition. The point of competition is to do the same thing, but better. Worse, Apple hasn’t even said which functionality is off-limits. I’m not arguing about what’s legally or morally right in some abstract. I’m talking about common sense — talented developers are looking at what is going on with the App Store and choosing not to write iPhone apps, out of the fear that their efforts will be for naught. If good developers are afraid to write software for your platform, it is a problem.

John Gruber – Daring Fireball

Die Applikation „kostet“ $9.99, auch wenn der Entwickler auf seiner Website darauf hinweist, dass er sie nicht verkauft, sondern eher eine ‚Spende‘ erwartet. Der Podcaster kommt dann per E-Mail. Die angehängten zwei Dateien zieht man sich in iTunes, und synchronisiert anschließend auf sein iPhone – kein Jailbreak notwendig. Dieser „alternative Distributionsweg“ ist allerdings nicht unbegrenzt gangbar, da die Anzahl der „Ad-Hocs“ begrenzt ist.

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-> http://www.nextdayoff.com/

* Große Diversität im iPhoneBlog-Redaktionsteam. Micky unterstützt uns mit diesem Beitrag zum ersten Mal. Vielen Dank dafür.

ao: Einen kurzen Kommentar kann ich mir dann aber doch nicht verkneifen… 

Schön, dass jemand einen ‚alternativen‘ – wenn auch sehr begrenzt einsetzbaren – Distributionsweg gewählt hat. „Heres to the crazy ones“ – ihr wisst schon. Schön, dass man nicht sofort auf den Jailbreak-Zug aufgesprungen ist. Der Effekt würde ausbleiben. Schön, dass wir endlich ein zurückgewiesenes Programm haben, das sich nicht durch Ulk – sondern echte Funktionalität – ausweist. Schön, dass aufgezeigt wird wie die iPhone-Standard-Software verbessert werden könnte. Schön, dass man eine ‚vollwertige‘ Spende von $9.99 verlangt und so sein eigenes Programm nicht abwertet. Schön, dass sich Programmierer beschweren. Man dürfte sich jedoch auch nicht über Abwanderungen zu anderen Plattformen beklagen.

Kreative Apps braucht das iPhone und keinen Einheitsbrei. Es wäre nur ein kleiner Schritt für Apple…

Ruhe in Frieden liebes FriendBook

Unsere Lieblings(Freeware)Schmiede für das iPhone „Tapulous„, bekannt durch das Musikspiel Tap Tap Revenge und durch den Twitter-Client Twinkle, hatte zum Launch des AppStores ein interessantes Programm namens FriendBook am Start.

Features wie der „Face Dialer“, das Wählen von Kontakten durch anklicken des gespeicherten Kontaktbildes und eine absolut bombige Funktion mit der Bezeichnung „Handshake“, welches das Übertragen der persönlichen Visitenkarte durch zusammenhalten und gleichzeitiges Schütteln des iPhones ermöglichte, waren die Stärken dieser Freeware App. Leider gab es Probleme mit „Handshake“ und die Software wurde von den Entwicklern kurzzeitig zur Überarbeitung wieder aus dem AppStore genommen.

Als dann Tapulous Mitbegründer Mike Lee das Unternehmen verließ wurde schon gemunkelt, dass die Tage von FriendBook gezählt sein könnten. Nach meinem wöchentlichen Besuch auf der Tapulous Homepage, in der Hoffnung einen AppStore-Link vorzufinden, gab nun das Weblog der Entwickler meinem Optimismus einen Dämpfer – FriendBook scheint mehr in der Vergangenheit zu leben als in der Gegenwart.

Meanwhile, we know many people are waiting for FriendBook. We are hard at work getting that ready for launch, but it will take several more weeks.

Somit an dieser Stelle: Ruhe in Frieden FriendBook, du hättest uns viel Freude beschert – noch schreiben wir dich trotzdem nicht vollkommen ab!

Nun aber Schluss der Trauer – zwei neue Apps stehen in den Startlöchern: „Collage“ (noch eine Fotocommunity?) und „Fortune“ (Glückskekse für das iPhone?) – wir sind einmal gespannt, was da noch alles aus dem Hause Tapulous auf uns zukommt.