[webapp] Edween

Twitter hat es dieser Tage ja schon nicht leicht.

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Nach rein subjektivem Empfinden fliegen mir – trotz rasch wachsender Benutzerzahl – die ‚Downtimes‘ mit den kleinen Vöglein, wesentlich seltener um die Ohren. Größten Respekt teile ich mit den tausenden tapferen Programmieren eines Twitter-Client. Mich würde nicht wundert, wenn demnächst ‚habe-bereits-einen-Twitter-Client-programmiert‘ als formelle Standard-Angabe im Lebenslauf eines jeden ITlers wird.

Eine Übersicht wäre übersichtslos, daher hier mal wieder eine ganz private Empfehlung zur Twitter-Schnittstelle: Max, Podcast– und Blog-Kollege hängt sich derzeit mit großer Leidenschaft an die API-Nabelschnur des Kurzmitteilungs-Dienstes.

Edween nennt er seine iPhone-Webapp, die er seinem verstorbenen Kater Edwin widmet – die ganze, tragische Geschichte gibt’s im Mobile Macs-Podcast MM008.

Aber zu den erfreulichen Dingen: Edweens Alleinstellungsmerkmalen. Vom Programmierer selbst zusammengeschrieben.

  • Saver Tweet: Tweets werden zwischengespeichert, solange man sie noch nicht abgechickt hat. Wenn also ein Anruf kommt, man ein anderes Programm starten muss, das Netz gerade weg ist oder (kommt bestimmt nie vor) Twitter gerade mal down ist, ist die Nachricht noch da.
  • Landscape Mode: Natürlich funktioniert das Programm perfekt im Landscape-Modus, sodass man die schöne große Querformat-Tastatur zu tippen nutzen kann.
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  • Twitpic Preview: wenn man auf einen Twitpic-Link tippt bekommt man erst mal eine kleine Thumbnail-Vorschau und muss nicht erst die exorbitant große Twitpic Seite laden.
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  • Springboard Icons: man kann für jede Ansicht direkt ein Springboard-Icon anlegen. Somit kann man z.B. ein eigenes Icon nur für Direktnachrichten oder mit den Tweets einer besonderen Person anlegen (die Icons im Springboard werden sogar mit dem Bild der Person versehen.)
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Mir persönlich gefällt Edween, weil es sich in einem schnörkelosen und sehr stilvollen Interface präsentiert, das intuitiv zu überschauen ist. Für unterwegs, wenn zwischen den Bergen UMTS und EDGE wegbrechen, lädt Edween immer noch GPRS-kompatible zügig. Edween ist für Text-Tweets ausgelegt und bietet keinerlei Integration für Bilder oder das Einfügen von externen Links. Dafür wird dem Text-Feld viel Platz eingeräumt, was bei der offiziellen (mobilen) Twitter-Seite grandios verbockt wurde.

Edween-Autor 343max freut sich sicherlich über ein paar neue Follower und eure Augen über ein bisschen Abwechslung gegenüber den Platzhirschen Twinkle, Twitterific und Co.

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Hier entlang geht’s zu den beiden Katzenaugen:

-> http://i.edween.net/

Das Poser-Phone

DirektLogo

via fscklog

Die Niederländer haben zu einem vergleichbaren Projekt, ein ausführliches HowTo verfasst.

Photo-des-Tages #76 – Legal

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Habe mir heute die Rechtshinweise durchgelesen. Steht nichts Wichtiges drin.

[app] iLiga

iLiga 08/09 bringt den kompletten Spielplan der deutschen Fußball-Bundesliga auf das iPhone und den iPod Touch. Mit iLiga sind Sie immer und überall bestens über die aktuellen Geschehnisse der Fußball Bundesliga informiert. Sie haben einen umfassenden Überblick über alle Begegnungen der einzelnen Spieltage. Wählen Sie Ihren Lieblingsverein aus und Sie erhalten alle Spieltermine Ihrer Mannschaft auf einen Blick. iLiga bietet noch viel mehr: Alle Kader der Bundesligisten, Stadionpläne, Anfahrtsbeschreibung, RSS-Shortcut zu Vereinsnews und vieles mehr.

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Noch, ist das Programm nicht im iTunes AppStore zu finden. Sobald der (extrem akribisch-wertvolle) Apple-Verifizierungs-Prozess durchgeführt wurde und iLiga freigeschaltet ist, liefern wir euch den entsprechenden Link nach.

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-> http://www.iliga.de/

Update: iLiga ist jetzt erhältlich.

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-> iTunes Download-Link

[game] Tris oder Tetris

Electronic Arts bietet das Puzzelvergnügen Tetris von Alexei Paschitnow derzeit nur im US-iTunes Store an. $10 müssen dafür berappt werden.

Rechtliche Konsequenzen mal aussen vor, Tris macht das Ganze kostenlos und auch hierzulande verfügbar – zwei kleine, aber feine Unterschiede!

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-> iTunes Download-Link

Wer sich für die Geschichte von Tetris interessieren sollte, schaut sich die die BBC-Dokumentation ‚Tetris: From Russia with Love‚ an. Das ist spannender als der kalte Krieg. Erhältlich auf allen großen Videoplattformen oder im Torrent euer Wahl.

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-> iTunes Download-Link (US-Store Only)

via Toucharcade

[app] Simplify Media

DirektMusik

Simplify Media hatten wir schon zweimal im Blog ausführlich behandelt. Jetzt ist die native App da und ein absolute Download-Befehl.

Achtung: Die Entwickler verteilen die ersten 100.000 Kopien kostenlos – danach werden $3,99 fällig. Bitte klicken Sie demnach hier:

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-> iTunes Download-Link

Ergänzung: Die Strategie, seine App erst kostenlos zu verteilen und dann eine kleine Gebühr zu erheben ist natürlich nicht neu. So schafft man es leicht in die iTunes AppStore-Hitliste und erhöht seine Chancen auf weitere Käufer enorm. Den Entwicklern muss man zugutehalten, dass sie ihr Vorhaben transparent im Blogpost ankündigen.

[webclip] Transmission

Torrents sollten auf dem Mac mit Transmission gezogen werden – Lightweight. Open Source. Free.

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Photo: kyri0s

Vor ein paar Tagen hat mit Version 1.30 das Web-Interface ‚Clutch‘ Einzug ins Transmission-Bundle erhalten. Damit lässt sich der Stand eurer Download ganz bequem von jedem Computer (weltweit) mit einem Browser überprüfen. Außerdem könnt ihr Dateien pausieren, entfernen oder den Download wieder aufnehmen.

Praktisches Beispiel: Ohne vorher am Rechner gewesen zu sein, überprüft ihr morgens am Frühstückstisch eure Downloads der letzten Nacht. Mit einem DynDns-Eintrag (oder statischer IP) geht das sogar von überall auf der Welt.

Praktisches Beispiel: Ihr seit gerade nach Finnland geflogen und werdet überraschend für zwei Tage in ein Wellness-Hotel entführt. Einziger (bezahlbarer) Internetzugang befindet sich an einem ‚Gäste-Rechner‘ in der Lobby. Aber Firefox reicht, um die Download-Schleife vom Rechner in München zu kontrollieren.

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Photo: kyri0s

In den Transmission-Einstellungen muss das Web-Interface-Feature aktiviert werden. Obwohl bereits das Torrent-Programm in Version 1.32 erschienen ist, haben wir die ‚Browser-Steuerung‘ lediglich unter 1.31 richtig zum Laufen gebracht. Hier der direkte Download-Link:

-> Transmission 1.31

Um das Ganze im mobilen Safari aufzurufen, könnt ihr euch bequem unter dieser URL einen Webclip (gleich mit nettem Icon) anlegen, um das Passwort + den Benutzernamen nicht immer wieder einzugeben. Euch sollte jedoch bewusst sein, das Beides im Klartext übermittelt wird.

http://USERNAME:KENNWORT@HOSTNAME:PORT/

Praktisches Beispiel:

http://admin:geheim123@aliceundbob.dyndns.org:9091

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Und bitte nur ‚Downloads mit Stil‘ herunterladen.

[diskussion] SMS muss sterben

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Photo: Rustybrick (cc)

Die Schlussworte „Nieder mit SMS“ dieses Beitrages, traten heute eine kleine Kommentar-Lawine im Blog los. Ich finde es einen gar wundervollen Ausspruch, zudem ich mir doch glatt noch einmal ein paar Gedanken machen will und diese hier niederschreibe.

Die SMS-Technologie war, wie allseits bekannt sein dürfte, ein ungeplanter Überraschungs-Erfolg der Mobilfunkbranche. Manche Geschichtsbücher beschreiben die Implementation gar als ‚Abfallprodukt‘ – Müll, der aber ordentlich Kohle einfährt.

140 Byte, 160 Zeichen, platt, trivial – und wirklich OHNE irgendwelche Zusatzfunktionen.* Das sich SMS überhaupt durchgesetzt hat, ist mir persönlich so unverständlich wie Quantenphysik. Eine dieser Entwicklungen, die wirklich kein Produkt-Planer mit klarem Geiste erdenken hätte können. An dieser Stelle ist es vielleicht transparenter (nochmals) herauszustellen, das ich wirklich kein Freund der formlosen Sofort-Nachricht bin.

Damit, stehe ich jedoch ziemlich alleine da. In Deutschland werden pro Jahr mehr als 22 Milliarden Kurzmitteilung durch die Mobilfunk-Netze gesendet. Ohne eine aktuelle Quelle an der Hand zu haben erinnere ich mich, dass die Presse von höheren Umsätzen aus der Kurzmitteilungs-Sparte als für das Telefonieren berichtete.

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Photo: ericrice (cc)

Für mich sagt eine E-Mail, ein Photo oder Link jedoch mehr als 160 Zeichen. Nur im Notfall greife ich darauf zurück. Meistens dann, wenn ich weiß das meine E-Mail im Postkasten des Empfängers verdurstet.

Im Bereich SMS kann man dem iPhone die haarsträubendsten Dinge vorwerfen (Anfangs keine mehrfachen Empfänger, MMS, etc.) aber eins hat Apple – insbesondere mit der festen Verbindung eines Datenflat-Tarifs – geschafft: Mehr Leute schreiben jetzt E-Mails. Bislang abrufbar im 15 Minuten-Rhythmus, wenn MobileMe ordentlich funktioniert heutzutage per Push.

Push steht damit in nichts mehr der SMS nach.

Das hat (und wird mit zunehmender Verbreitung) ein verändertes Verständnis von Erreichbarkeit und eine neue Technik-Generation herbeiführen. Neben dem (bislang) teuren Business-Blackberry war E-Mail auf dem Mobilfunktelefon kein weit verbreitetes Thema. Und ja, man kann (und konnte) über die exklusiven Partnerschaften mit iPhone-Mobilfunkanbieter sowie deren eingeschränkte Tarifauswahl zettern. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass nur durch die Datenflatrate das iPhone seine volle Funktionsfähigkeit ausschöpft und langsam die SMS in den Ruhestand verabschiedet.

Das wird sicherlich noch einige Jahre Jahrzehnte dauern und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht vom iPhone vollstreckt. Wenn Nokia und SonyEricsson erst einmal ansatzweise leistungsgleiche Geräte auf den Markt bringen, drehen sich die Kräfteverhältnisse ziemlich schnell.

Doch das iPhone hat den Anfang gemacht und für die Mobilfunkanbieter wird es durch ‚All-Inklusiv‘-Pakete in den nächsten Jahren zu gesicherten Annahmen kommen. Wie diese aber dann zu steigern sein werden, wenn man nicht mehr 19 Cent pro SMS verlangen kann, bleibt spannend. Vermutlich funktionieren aber auch in der Zukunft noch Klingeltöne- und andere Abzock-Dienstleistungen.

* Bitte nicht mit Twitter verwechseln. Man kann eine Unmenge lustiger Sachen auf 140 Zeichen bringen. Manchmal sollte man das auch. Links und Photos sind dafür hilfreich. Trotzdem zeichnet den schnörkellosen Service meiner Meinung nach die ‚Erreichbarkeit von Vielen‘ aus.