Jon Stewart – Oscar 2008
Morgen werden zwei iPhones mehr verkauft!

Morgen werden zwei iPhones mehr verkauft!

Nette Promo für die Display-Schutzfolien von Invisible Shield. Sehenswert, auch wenn ihr euer iPhone sobald wohl nicht vor 453 Kilo Hantelscheiben werdet schützen müssen. Der Spass kostet
Filed under: iPod Family, Found Footage, iPhone
Wer sich auf die Academy Awards in der kommenden Nacht richtig vorbereiten will, informiert sich über alle für den Oscar nominierten Filme und gibt eine Bewertung ab.
Natürlich ist auf mimieo gleich der passende YouTube-Trailer verknüpft.
Es soll doch jeder wissen wer Morgen die größten Chancen auf den begehrten Preis hat. Ich tippe übrigens auf den großartigen Film Juno.
Gedanken zum SDK. Mhhh.
Photo: atmasphere (cc)
Steve Jobs versprach letztes Jahr ein SDK. Im Februar. Heute schreiben wir den 23.02. und bis auf eine grandios im Boden versickerte Fake-Geschichte hat es noch keine fundierten Stimmen zum Entwicklungs-Kit des iPhones gegeben.
Nun macht heute eine Meldung die BlogRunde, dass sich das Software Development Kit verspäten soll. Dies schreibt Arik Hesseldahl für die BusinessWeek. Natürlich ohne Nennung der entsprechenden Quellen. Die Geschichte gewinnt jedoch an Glaubwürdigkeit, da Hesseldahl schonmal nicht ganz falsch lag, als er im letzten Oktober EIN (bislang nicht angekündigtes) iPhone-SDK für Januar verlauten ließ.
Derzeit wird von 1-3 Wochen Verzögerung für das iPhone-SDK gesprochen. Eigentlich eine marginal Verschiebung? Könnte man denken, wenn man die Tragweite solch eines Projektes unterschätzt.
Photo: ebarrera (cc)
Seit dem ersten Tag fiebern Entwickler darum, auf die Plattform iPhone aufspringen zu dürfen. Auf ein mobiles Gerät im Hosentaschenformat. Das ist nicht Gang und Gebe. Symbian und Windows Mobile-Programme sind nie in spektakulärer Weise vor den großen Betriebssystem-Bruder gesprungen und haben mit innovativen Ansätzen eine Idee initiiert. Ich verallgemeinere stark, aber welche Applikationen schwirren euch noch im Hinterkopf, die sich aus ‚dieser Zeit‘ unzerstörbar eingebrannt haben? Warum wirbt Microsoft erst jetzt mit einer Kampagne, die sagt ‚they say you can’t take it with you – they are so wrong.
Mobile Plattformen werden durch das iPhone plötzlich attraktiv. Minimalistisch-banale ‚Wir verkleiden uns als Piraten‘-Applikationen erringen Popularität.
Letztes Jahr empfanden die Entwickler zur Macworld 07 die ‚Besinnung‘ auf Web-Applikationen als einen Fußtritt. Ich sehe weiterhin großes Potenzial Datenbanken und ‚Schmarrn‘ ins Web auszulagern, derzeit ist jedoch die Entwicklung noch lange nicht so weit vorangeschritten, das man auf native Desktop-Apps verzichten könnte. Ob bewusst oder nicht, ist Apple weit vor unserer Zeit.
Photo: Ben Northern (cc)
Doch wichtig sind die Entwickler, die mitziehen müssen. Begeisterte Entwickler, die auf eine mobile Plattform wollen. An den Gitterstäben rütteln um ‚rein‘ zu dürfen. Das ist Potenzial, auf das Apple und jede andere Plattform dieser Richtung angewiesen ist. Deshalb sprechen wir hier nicht um läppische 1-3 Wochen Verzögerung, wir sprechen über die Begeisterung derjenigen, die uns großartige Programme bescheren.
Also, kommt das SDK jetzt später oder nicht? Keine Ahnung, aber die Qualität sollte stimmen. Noch ein halbes Jahr ‚auf Kredit‘ wird’s wohl nicht, zumindest wohlwollend, geben.
Portable Lautsprecher. Ich bin nicht unbedingt die Zielgruppe, schaue mir verschiedenste Modelle jedoch gerne an. In diesem Fall war der britische Hersteller ‚Digital Lifestyle Outfitters‘ so nett, mir Ihre ‚Portable Speakers for iPhone‘ zukommen zu lassen, so dass ich mal wieder ein exklusives Hands-on-Review präsentieren darf.

Das Konzept ist interessant. Zwei getrennte Stereo-Lautsprecher, die trotzdem kompakt in die Handtasche passen. Ermöglicht wird dies durch eine entsprechende Konstruktion, welche die drei einzelnen Teile zu einem ovalen Ei verbindet.
Aber der Reihe nach. Das Lautsprecherset besteht aus zwei Lautsprechern und einem Mittelteil, das für die Elektronik zuständig ist. Wahlweise darf das Set mit vier AAA-Baterien oder Netzteil betrieben werden. Die Lautsprecher verbinden sich mit jeweils einem Klinkenstecker zur zentralen Einheit. Darauf ist ein kleines Plastikgerüst vorgesehen, das euer iPhone je nach Belieben hochkant oder im Querformat beheimatet.
Die Verarbeitung ist – bedenkt man den relativ günstigen Verkaufspreis von $50 – erwartungsgemäß dürftig. Die Lautsprecher liegen luftig-leicht in der Hand, der Mittelteil ist mit Gummi umzogen und die Plastikgerüst von wackeliger Bauweise. Doch die Soundqualität leidet darunter nur peripher und ist ausreichend um kleine Räume bis zu 15 Quadratmetern zu beschallen. Natürlich ist das Set nicht als Soundsystem für Daheim gedacht, liefert für den Schreibtisch oder den Ausflug in den Park eine gute Qualität.

Auf Qualität wurde auch hinsichtlich der Interferenzen mit dem GSM-Chip Acht gegeben. Ihr kennt das Ton-Signal, wenn euer Mobilfunktelefon in den Lautsprechern dieses bibi bi bibibi macht? Genau, das wird fast rückstandsfrei herausgefiltert und ist für ein Lautsprecherset dieser Preiskategorie recht bemerkenswert. Je nach Anwendungsfall könnt ihr so eine kleine Freisprecheinrichtung oder Miniatur-Heimkino installieren.
Fazit:
Ich persönlich bin kein Freund von Lautsprechern im Park und tendiere zu einfachen Kopfhörern, bewerte jedoch das Preis-Leistungs-Verhältnis hinsichtlich der Kompaktheit durch die ovale Ei-Form sowie die Filterung der Interferenzen als gelungen.

Preis: $49.90
Hersteller: Digital Lifestyle Outfitters

Leider ist das Set in Deutschland noch nicht lieferbar, jedoch über den DLO-Store zu bestellen.
*Das DLO-Lautsprecherset wurde mir zu Testzwecken zur Verfügung gestellt. Ich habe dafür selbst nicht in die Tasche gegriffen.
Obwohl (fast) komplett Off-Topic, ein paar kurze Eindrücke vom MacBook Air nach den ersten Stunden. Vielleicht interessiert es ja jemanden.
I’m a new soul. I came to this strange world hoping I could learn a bit ‘bout how to give and take.
Unboxing
Das Auspacken gehörte definitiv zum Highlight des heutigen Tages. Eine verdammt schwere Kartonbox wurde mir vom arg verspäteten UPS-Mann überreicht. Darin, ein optisch zauberhaft gebettetes MacBook Air, das beim ersten Griff ein mehr als solides Gefühl vermittelte. Nix wackelig, nix empfindlich. Durch die verborgenen Anschlüsse und die Abstinenz des optischen Laufwerks wirkt das Gerät ‚rund‘ und beinahe ‚unkaputtbar‘. Zumindest in einem normalen Büroalltag hätte ich keine Bedenken das Air über diverse Tische zu reichen.
Zugeklappt greifen sich die abgerundeten Ecken und die ovale Form sehr angenehm. Die im Gegensatz zum MacBook Pro fehlende Gummiumrandung (oft zitiert) lassen das Air weitaus hochwertiger erscheinen. Ich hatte jedoch schon beim MacBook nach einigen Stunden Probleme mit dem ’scharfen‘ Rand, der ins Handgelenk schnitt wenn ohne Maus gearbeitet wird. Das MacBook Air scheint zum jetzigen Zeitpunkt durch die extreme Dünne diesbezüglich noch eine Spur ‚verschärfter‘ zu sein.
Auspacken – Anschalten
Nein, nicht wirklich. Wenn man mit seinen Daten auch nur halbwegs an die Grenze der 80 GB stößt (in Zukunft stoßen könnte), empfiehlt sich eine Neuinstallation. Dabei werden Druckertreiber, Garageband-Demosongs und zusätzliche Sprachen ‚eingespart‘. Für die Installation habe ich ein externes USB-Laufwerk angeschlossen, das reibungslos funktionierte (warum auch nicht). Die Neuinstallation hat gefühlte 30 Minuten eingenommen. Das Einspielen des Time Machine-Backups noch einmal die entsprechenden Zeiteinheiten. Wie ich von Leo bereits gewarnt wurde, ist es nicht ratsam die Netzwerkeinstellungen mit zu übernehmen. Ich habe das natürlich trotzdem gemacht und bin entsprechend darüber gestolpert. ‚Airport – not configured‘ hieß es. Eine kurze Neuordnung der Verbindungsarten in den Systemeinstellungen konnte jedoch den Zugang zum Netz wieder herstellen. Alle anderen Daten wurden ohne Probleme übernommen.
Look and Feel
Und wenn man dann erst einmal wieder Netz hat, dann lehnt man sich entspannt zurück und genießt. Der LCD brennt auf voller Lichtstärke in den Augen, an das Trackpad muss ich mich noch gewöhnen. Viel Fläche zum Bedienen, jedoch eine relativ schmale Klick-Taste. Ich bin kein Typ, der das direkte Trackpad-Klicken mag. Die Gesten der Fingersteuerung muss ich mir noch aneignen – der 3-Finger-Wisch und das 2-Finger-Scrollen gehen schon locker von der Hand.
Remote-Disc
Da ich mir Installation des Betriebssystems über Remote-Disc gesparrt hatte – Zeit ist ein sehr begrenztes Gut – war bislang kein Anwendungsfall für die Nutzung fremder Laufwerke. Aber man kann einen Anwendungsfall ja auch herbeiführen. Film-DVDs werden ohne Probleme auf dem Air gemounted und können mit dem hauseigenen DVD-Player abgespielt werden.
Letzte Worte?
Die Performance ist für meinen Anwendungsfall bei weitem ausreichend. Und, im Zusammenspiel mit ein paar externen Festplatten ist dies ein vollwertiger Laptop, soweit ich das nach den ersten Stunden sagen kann. Einen tollen Artikel gibt es von John Gruber, der sich über die Zielgruppe ein paar Gedanken macht und feststellt, das Weniger auch manchmal Mehr sein kann.
Und apropos ‚Weniger‘. Meine bessere Hälfte hat sich das MacBook Air unter ihre Nägel gerissen. Derzeit sieht es so aus, als ob ich warten müsste bis Sie Morgen zur Arbeit geht um noch einmal ‚dran‘ zu dürfen.
P.S.: Flame Wars!
Stellt eure Fragen und Kommentare zum MacBook Air gerne zur Diskussion. Ich vermute zu wissen, woran man sich stößt und was die Knackpunkte sein werden, bin aber trotzdem extrem gespannt auf eine Rückmeldung von euch.