Für die WWDC 2014 produzierte Apple ein zehnminütiges (!) Intro-Video mit Larry David, J.B. Smoove und Snapchat-Chef Evan Spiegel. Es ist quasi eine Mini-Episode von Curb Your Enthusiasm, in der der Seinfeld-Miterfinder seine mürrischen Alltagsdramen als Chef des App-Store-Prüfprozesses auslebt.
In seiner Rolle lehnt er willkürlich Software ab, winkt Apps gedankenlos durch und witzelt über kopierte Videospiel-Ideen.
Die größte Überraschung ist nicht, dass jemand hier in letzter Minute die Reißleine zog, sondern dass das Skript überhaupt verfilmt wurde. Sieben Jahre nach der besagten Reißleine leakte es heute ins Netz.
An hervorragenden PDF-Apps mangelt es iOS und iPadOS nicht. Mit Version 15 lassen sich diese Dokumente aber nun auch direkt in Apples Dateien-App rotieren und visuell verständlich zusammenfügen.
Dieses Zusammenfügen ging bereits zuvor (➝ Auswählen ➝ Mehr ➝ PDF erstellen). Nun lassen sich einzelne Seiten aber in einem mehrseitigen PDF in die erwünschte Reihenfolge rücken respektive löschen.
Über Drittanbieter-Apps ist das schon immer möglich, aber eine solche Basisfunktionalität gehört natürlich ins Betriebssystem.
Ich sammle und sortiere über einen iCloud-Ordner beispielsweise alle meine Rechnungen und deren Bankbelege für die monatliche Umsatzsteuervoranmeldung. Über die Dateien-App ist es jetzt nochmals einfacher die Buchhaltung vorzubereiten.
Ohne „Baba Is You“ gespielt zu haben, versteht man seinen Trailer nicht. Dankenswerterweise muss man ihn auch nicht vorab kapieren: Eure Aufgabe ist es 7,99Euro auszugeben, und erst dann Fragen zu stellen.
Lasst euch das von jeden sagen, der den brillanten Schiebe-Puzzler von Arvi Teikari vor seinem App-Store-Release auf PC und Switch ignorierte – obwohl er seit 2017 mehr und mehr (Indie‑)Game-Awards vor sich herschiebt.
Diese Titel entsprechen zwar nicht dem Spielprinzip und den ständig wechselnden Spielregeln von „Baba Is You“, ihnen schwingt jedoch die gleiche Neugier nach einer Rätsellösung mit.
Und wenn ihr nach dieser Lobeshymne jetzt noch einmal nach oben scrollt und den Trailer klickt, kann ich euch (immer noch) versichern: Ihr werdet ihn nicht verstehen, bevor ihr nicht „Baba Is You“ gespielt habt. Und ich verspreche euch: Ihr wollt es verstehen.
WatchOS 7 lässt euch das Steh-Ziel anpassen. Wenn ihr jedoch spät dran seid und die Serie der drei geschlossenen Kringel nicht abreißen lassen wollt, benutzt diesen Kurzbefehl.
Fortunately, the database of health information stored within the Health app is accessible and writable by Shortcuts. I’ve created a Stand Goal Cheater shortcut that lets me quickly log a stand hour for ones that the watch missed. And it can be done with just one action! My implementation adds some accountability which makes it three steps long. Allow me to walk you through them.
Yes, the iPad’s new Globe-key shortcuts seem to point to more sophisticated multitasking to come, but what really caught my eye is a more old-fashioned Command-key shortcut that Apple has imported from the Mac: next App Window, executed by holding down Command and the tick-mark (`) key.
This is the Mac’s “cycle through windows” keyboard shortcut that became a part of my muscle memory in the early days of Mac OS X, and I still use it all the time. On iPadOS 15, pressing Globe-tick will move focus among different visible apps when in Split View and Slide Over, so you can choose which app will receive keyboard input. Pressing Command-tick cycles through multiple windows within a single app.
Im deutschen Layout drückt man die Weltkugel-Taste + > um zwischen zwei Fenstern in der Split View — respektive einem dritten Slide-Over-Fenster — zu wechseln. Es setzt den Tastaturfokus auf das benachbarte Fenster beziehungsweise die nebenstehende App. Anders als Command + Tap (die Befehls- + Tabulatortaste), erscheint beim Wechsel nicht die Zeile mit den App-Icons.
Um per Tastatur auch zwischen mehreren Fenstern einer einzigen App zu wechseln, ruft man das „Board“ (engl. „Shelf“) über die Weltkugel-Taste + den Abwärtspfeil auf. Im Moment ist dieses Tastaturkürzel noch „Hit-or-Miss“ – ein klarer „Work-in-Progress“ einer Beta-Version.
Fest steht aber schon jetzt: Einer der bislang größten Kritikpunkte am iPad kündigt sich für fortgeschrittene Nutzer:innen mit iPadOS 15 als Homerun an.
Cocoon ist nach Path seit vorletztem Jahr unser privates Mini-Facebook. Es ist hübsch, werbefrei, (Groß‑)Eltern-tauglich und besitzt eine Android-App. Meine (erweiterte) Familie schickt sich darüber Bilder und kurze Textnachrichten.
Es fand seinen Platz neben iMessage-Chats und geteilten iCloud-Fotoalben. Es kommt ohne den Stress von Facebook, die Unehrlichkeit von Instagram und zieht euch nicht in zweifelhafte WhatsApp- und Telegram-Gruppen. Cocoon ist unsere kleine heile Welt und ich drücke kräftig beide Daumen, dass sie eine längerfristige und unabhängige Finanzierung finden.
Along with this update, we’re changing how our paid subscription works. Cocoons themselves will no longer cost money. All your existing Cocoons are now unlocked for life, and you can make as many new ones (and add as many new friends) as you’d like, for free.
Cocoon is still committed to never serving ads or monetizing your data. In place of charging for Cocoons, we’re adding an optional subscription: Cocoon Memberships. Becoming a Member unlocks an enhanced experience around the app. The first Member-only feature we’re launching today is infinite history for the photos and videos shared by your network into the Daily Album (free users can navigate back 7 days into the past), and we plan to add more goodies over time!
Diese Finanzierung ist ihre größte Herausforderung, obwohl das Bewusstsein für ein tatsächlich privates Plätzchen im Netz nie größer war. Es ist nicht nur die zahlreiche Konkurrenz, sondern eine zunehmende Wechselwilligkeit der Nutzer:innen.
An Plattformen, Foto-Communitys und Chat-Dienste bindet man sich nicht – das haben uns die letzten 10 Jahre gelehrt. Und obwohl nicht jeder Social-Media-Account sofort geschlossen wird, schwindet „Engagement“. Es ist die „Horror Story“ jedes sozialen Netzwerks.
Ich mache mir keine Illusionen das Facebook und seine Tochterfirmen für absehbare Zeit die virtuellen Räume im Netz bleiben. Aber wenn man sich in Teilbereichen dort rauszieht, beispielsweise für den engsten Freundes- und Familienkreis, kann man das als Gewinn verbuchen.
Wenn ihr RAWs knipst, entwickelt und bearbeitet euch RAW Power diese Fotos.
Was technisch in dieser App für iOS, iPadOS und macOS drinsteckt, übersieht man gerne: Die Konkurrenz kommt deutlich aufgetakelter und hübscher daher. Verantwortlich ist hier jedoch Nik Bhatt, der vor seiner Eigenständigkeit für 18 Jahre im Fotos-Team bei Apple arbeitete.
Hier das Intro zur fünfeinhalbminütigen Episode:
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Unser Auto hat kein „Fancy-Schmancy“-CarPlay; unser Auto hat noch nicht einmal einen Bildschirm. Wir verbringen allerdings auch kaum Zeit dort, weshalb eine MagSafe-Autohalterung für das flotte An- und Abdocken des iPhones exakt unseren Bedürfnissen entspricht.
Vor fünf Jahren übernahm ZAGG den damaligen Akkuhüllen-Hersteller. Meine zwei letzten Mophie-Produkte, die ich übrigens immer noch benutze, sind die Powerstation PD sowie die Wireless Ladestation.
Trotz Übernahme blieb Mophie als Markenname bestehen; ihr Portfolio findet sich heute neben Smartphone-Zubehör von Gear4 und InvisibleShield. Mit „Snap“ startet Mophie jetzt eine ganze Produktfamilie, die sich komplett auf MagSafe konzentriert.
Die Snap+ kabellose Lüftungshalterung (55Euro) beinhaltet einen abnehmbaren Ladepuck, der 7,5 Watt ans iPhone abgibt und in einem Adapter für das Lüftungsgitter steckt.
Zwei Federn erzeugen ausreichend Druck auf eine Klemme, die sich erstaunlich fest an den Lüftungsschlitz krallt. Der ausreichend steife Kugelkopf erlaubt minimale Anpassungen des Blickwinkels und 360-Grad-Drehungen – lediglich das Kabel am MagSafe-Ladegerät schränkt komplette Rundumdrehungen ein.
Der Adapter besteht nicht aus 100-Prozent-Plastik, so wie man das von den typischen NoName-Marken kennt. Lässt man ihn aus geringer Höhe auf den Tisch fallen, knarzt und kracht es nicht. Der Klang ist eher vergleichbar mit einem Flummi.
Was ich damit lediglich sagen will: Die Verarbeitungsqualität stimmt.
Der Magnet, der das iPhone vor dem Armaturenbrett im Auto schweben lässt, ist ein MagSafe-Ladepuck. Er hat die gleichen Abmessungen wie Apples offizielles Ladepad (45Euro). Allerdings kommt er ausschließlich in der Farbe Schwarz und hat eine griffigere Oberfläche.
Wer will, steckt in den Mophie-Lüftungsgitter-Adapter aber auch ein MagSafe-Ladegerät von Apple.
Auch die Magnetstärke erscheint mir identisch zu Apples Zubehör. Euer Telefon hängt jedenfalls ausreichend sicher, um damit viele Stunden über deutsche Autobahnen zu düsen. Und dabei ist es egal, ob euer iPhone in einem (Leder) Case steckt oder unbekleidet aufgelegt wird.
Wer kein MagSafe-fähiges iPhone hat, klebt sich alternativ einen beigelegten Adapter-Ring auf die Rückseite seines Telefons.
Dieser Ring ist flach genug um unter ein Apple (Leder) Case zu passen. Für mich besteht der Reiz von MagSafe jedoch darin, gerade keine Hülle benutzen zu müssen oder sich etwas auf die Rückseite von seinem Telefon zu kleben.
Außerdem liegt dem Paket ein USB-C-Autoadapter für den Zigarettenanzünder bei. Das USB-C-Kabel hat eine Länge von circa einem Meter und ist auf der Steckdosen-Seite nicht fest mit dem Zigarettenanzünder verbunden. Es lässt sich also einfach abstecken, um den Ladepuck als MagSafe (am Schreibtisch) zu nutzen.
Beachtet man die gehobene Verarbeitungsqualität und die Einzelnutzung als MagSafe, ist der Preis absolut konkurrenzfähig.
Und natürlich funktioniert die „Snap+ kabellose Lüftungshalterung“ in seiner angedachten Rolle im Auto: Keine Touch-Eingabe hat bei mir bislang ein unsicheres Gefühl hervorgerufen und das mühelose Auflegen ist schlicht sehr komfortabel.
Die einfache Befestigung qualifiziert diese Halterung auch für Geschäftsreisen und die Verwendung in gemieteten Autos.