watchOS 5.2 bringt uns das EKG per Apple Watch

The ECG app on Apple Watch Series 4, a direct-to-consumer product that enables customers to take an electrocardiogram right from their wrist, is available in Hong Kong and 19 European countries, including France, Germany, Italy, Spain and the United Kingdom. In addition to receiving de Novo clearance in the US from the FDA, the ECG app and irregular rhythm notification are now CE marked and cleared in the European Economic Area.

Apple.com/Newsroom

Knapp vier Monate nachdem die EKG-Funktion der Series 4 in den USA gestartet war, erreicht sie heute 19 europäische Länder – darunter auch Deutschland.

Wie bereits im Dezember berichtet, musste Apple nicht mit allen individuellen Partnerländern verhandeln, sondern konnte auf europäischer Ebene die Zulassung für das Anfertigen eines Elektrokardiogramms über die Apple Watch erlangen.

„A billion pockets“: Apples März-Event 2019

Apples gestriges Event hatte ein entscheidendes Problem: Nichts scheint fertig. Abgesehen von den immer noch auf vier Regionen eingeschränkten Apple News+-Service, der mit iOS 12.2 in den USA, UK, Kanada und Australien direkt startete, jonglierte Tim Cooks Team am gestrigen Abend lediglich mit Ankündigungen, nicht mit fertigen Produkten:

Hier die vier Standbeine des Events und ihre versprochenen Termine:

  • Apple TV Channels ➝ Mai
  • Apple Card ➝ Sommer
  • Apple Arcade ➝ Herbst
  • Apple TV+ ➝ Herbst

‚TV Channels‘ ist von allen Ausblicken, die in der knapp zweistündigen Keynote gegeben wurden, für mich der zahnloseste Tiger: Apple verpackt hier lediglich Film- und Fernsehangebote von anderen Anbietern – ohne Bundle, ohne spezielle Angebote, aber auch ohne großen Mehrwert gegenüber den einzelnen App-Downloads. Und wie bereits im Vorfeld klar war: Abwesend ist hier der Katalog von Netflix.

Sprich: So richtig relevant wird die ‚TV App‘ erst im Herbst, wenn Apple seine eigenen Shows mit in den Mix kippt. Die Teaser der Hollywood-Persönlichkeiten waren kein Feuerwerk, aber sie waren auch nicht schlecht. Mit dem bewussten Verzicht auf Trailer, die die Veranstaltung unnötig gestreckt hätten, war es ein hochkarätiges Staraufgebot, aus dem man aus Sicht der Präsentation nicht viel mehr hätte herausholen können. Die Vorstellung von Apple TV+ erinnerte mich so ein bisschen an eine Oscar-Verleihung.

Vermisst wurden konkrete Aussagen zum Preis von Apple TV+ und vollständigen Angaben zum tatsächlichen Star(t)aufgebot. Wie viele Shows schaffen es in die Erstaufstellung? Welche Filme sind neben den gezeigten Highlights noch im Programm? Sprechen wir primär über klassische Spielfilme, TV-Serien oder auch Dokumentationen?

Es fällt (mir) schwer sich auf etwas zu freuen, dass keinen Preis hat und keine Antworten auf die Fragen „Wie funktioniert das?“ oder „Was bekommt man?“ bereithält.

Speziell in den letzten 45 Minuten trug die Präsentation obendrein arg viel Pathos auf. Das Intro für Oprah war so derartig hochgesteckt, dass dessen Erwartungen wirklich niemand hätte erfüllen können. Und das war ein Grund, warum die Show nicht auf einem Höhepunkt endete.

Insbesondere blieb für mich aber eine zentrale Frage unbeantwortet: Warum produziert Apple eigene Filme und Shows? Tim Cook erwähnte mehr als einmal, dass sie etwas „beizutragen“ hätten, ohne dabei aber konkret auf ihre Leistung einzugehen.

Zugegeben: Das präsentierte Assemble aus Schauspieler:innen, Regisseur:innen und Musiker:innen findet sich nicht ohne das entsprechende Kleingeld zusammen. Und vielleicht ist „Storytelling“ – die Finanzierung der Erzählung von guten Geschichten – ein legitimer Beitrag um in diesem Geschäft mitzumischen. Verständlich wurde mir dies aus der gestrigen Präsentation jedoch nicht. Und vielleicht hängt das ebenso mit dem Umstand zusammen, dass das alles noch nicht fertig ist?!

Apple Arcade

Eins vorweg: Apple Arcade trägt von allen gestrigen Ankündigungen den besten Produktnamen!

Ihr Gaming-Abo für bezahlte Premium-Titel ist die Antwort auf einen App-Store-Trend, der Apple nicht in den Kram passt. Es ist eine Art Eingeständnis, dass man die ganzen Schlumpftaler und Diamantensäcke aus der ‚Free to Play’-Kultur nicht gerne ins Rampenlicht rückt. Apple hat eingesehen, dass man selbst Geld in die Hand nehmen muss – selbst zu einem Publisher werden muss – um das Ruder hier herumzureißen.

Mehr wissen wir aber nicht. Die bunten Trailer und das stilvolle B-Roll-Material hielten nur eine kurze Liste mit bekannten (Firmen‑)Namen bereit – wieder ohne Preis, und wieder ohne Aussage was das für andere (Indie‑)Entwickler bedeutet, die nicht Teil von dem exklusiven ‚Arcade-Club‘ sind. Kein klassischer Videospiel-Publisher wäre mit einer derartig unkonkreten Präsentation – beispielsweise auf der E3 – durchgekommen.

P.S.: Und trotzdem bin ich ernsthaft gespannt auf die „exklusiven Titel“, die Apple Arcade verspricht.

Apple Card

Apple Card sieht cool aus – ohne Frage. Es ist jedoch die Integration in iOS, die den Unterschied zu den meisten anderen Kreditkarten ausmachen wird.

Einige Funktionen, die Apple gestern für Apple Card demonstrierte, konnten bereits andere Banken in ihren Apps abbilden (Sortierung von Ausgaben in Kategorien, Chat-Kommunikation, etc.), andere Feature sind wiederum direkt ans Betriebssystem gebunden. „Daily Cash“ ist im Gegensatz zu abstrakten Punktekonten und intransparenten Bonusprogrammen eine erfrischend ehrliche Idee für Gutschriften.

Und trotzdem bleibt Apple Card selbstverständlich eine Kreditkarte, für die auch Zinsen sowie Zahlungsmodalitäten gelten, und die obendrein von einem nicht sehr ehrwürdigen Kreditinstitut ausgegeben wird.

Goldman Sachs prüft übrigens die Möglichkeit einer „internationalen Verfügbarkeit“, mit der ich aber nicht zeitnah rechne.

Unterm Strich bleibt: Alle vorgestellten Services erforderten viele Verhandlungen, Absprachen und Deals im Vorfeld, die keinen Platz auf der Showbühne haben. Diese Gespräche liefen größtenteils über mehrere Jahre, bevor man überhaupt mit der Arbeit an den eigentlichen Produkten begann – und weit bevor man diese dann der Öffentlichkeit zeigen konnte.

Es war tatsächlich „a very different kind of event“, so wie Tim Cook sagte, weil Apple bei jeder einzelnen Dienstleistung auf Partner angewiesen ist und nicht selbst alle Fäden in der Hand hält. Wer Apple kennt, weiß wie sehr sie den Überraschungsmoment zelebrieren und wie konservativ ihre Ausblicke auf zukünftige Produkte sind. Aus dieser Perspektive, mit derartig vielen „moving parts“, ist es sicherlich beeindruckend wie alle diese Dienstleistungen auf ein paar Monate genau terminiert wurden.

Für den Konsumenten ist das alles aber ziemlich egal. Er und Sie bleiben mit Eindrücken von einem Event zurück, das mehr Fragen als Antworten aufwarf. Und das kann kein zufriedenstellendes Ergebnis sein.

iOS 12.2 steigert die Audioqualität von Sprachnachrichten

via Frederik Riedel

Alle iMessage-Audionachrichten erfahren mit dem soeben veröffentlichten Update auf iOS 12.2 eine signifikante Qualitätssteigerung. Mit dem Wechsel auf den Opus-Codec (in einem CAF-Container), den bereits Chat-Konkurrenten wie WhatsApp und Telegram einsetzen, klingen Sprachnachrichten nun deutlicher verständlicher.

„Apple Games”

Apple is also working on a premium games subscription for its App Store and discussing it with potential partners, according to people with knowledge of the plans. This service won’t take on new cloud-based streaming offerings like Google Stadia. Instead, it will focus on iPhones and iPads and bundle together paid games from different developers that consumers can access for a monthly fee. Cheddar previously reported that Apple was working on a gaming-related subscription service.

The company would collect these monthly fees, then divide up the revenue between developers based on how much time users spend playing their games, one of the people said. Apple is likely considering popular paid titles on the App Store and would exclude titles that are free to download but generate revenue via in-app purchases.

Bloomberg | Mark Gurman

Wenn die Idee bei Spielern und Spielerinnen von App-Store-Games insgesamt Anklang (und eine entsprechende Verbreitung) findet, hätten bezahlte aber nicht teilnehmende iOS-Spiele – nach der oben beschriebenen Umsetzung – eine sehr hohe Benachteiligung (Wer monatlich ein Musikabo bezahlt, der kauft nicht zusätzlich noch einzelne Alben).

Eine weitere Nebenwirkung ist die Abrechnung nach investierter Zeit, die auf lange Sicht zu einer Monokultur von Spielprinzipien führen kann.

Generell stehe ich einer Gegenbewegung zum anhaltenden ‚Free-to-Play’-Trend sehr offen gegenüber. Es wird jedoch auf die Umsetzung ankommen, mit der Apple sich in dieses Geschäft (irgendwann einmal) einmischt.

Apple Music als Vertriebskanal für Merchandise

BILLIE EILISH x TAKASHI MURAKAMI BY DON C
Limited edition merch collection available now, as seen in the video for “you should see me in a crown”, only on @applemusic

@billieeilish

Die Apple-Music-URL, http://apple.co/billiemerch, ist extrem schwierig zu finden. Sie gehört (meiner Meinung nach) auf die Landingpage des Künstlers (Billie Eilish).

Unabhängig davon ist der Direktvertrieb von Fanartikeln – die Vinylschallplatte als Ergänzung zum digitalen Album oder das T-Shirt zur aktuellen Bandtour – natürlich eine logische Weiterentwicklung von Apples Musikstreamingdienst. Für Künstler sollte es nicht nur exklusiv die Möglichkeit für einen Weblink geben, der Fans von der Musikplattform in den jeweiligen Merchandise-Store kickt.

Dieses Zitat von Zane Lowe, aus einem aktuellen Interview mit Tim Ingham, macht mir Hoffnung, dass da noch mehr kommt:

So it’s like, ‘Okay, let’s work together.’ Whereas before (in radio), sometimes it felt like, ‘Here’s the record, go for it.’ Now it’s like, ‘A record is coming – what can we do together?’

MusicBusiness

UmGeKeHrT wEcHsElNdE BuChStAbEn gefällig? Text Case 2.0

The reason why it wasn’t a simple update, is that The app has been completely rebuilt. This includes a new way of organising individual formats into groups, and a new design that fits.

There are four new formats to use: Emoji, Rot13, Base64 Encoded, and Base64 Decoded. This means that there are now 23 different formats to use in Text Case!

The app now has a few extra customisation options, you can switch between a Dark and Light theme, change the order of the groups, enable/disable formats, and also choose between 22 different app icons.

Christopher Hannah

Text Case (1,09 ) – unter anderem hier und hier besprochen – ist (für mich) essentiell im Umgang mit Text auf iOS. Zwar gäbe es diverse Webdienste, die euch auch Großschreibung in Kleinschreibung umwandeln, aber eine einfache und stetig gepflegte App-Store-App ziehe ich jeder Internetseite vor.

#146 — Was Apples Pencil für mich tut

Wer ein neues iPad kauft, beispielsweise ein aktuelles iPad Air oder iPad mini, sollte auch Apples Pencil als Zubehör in Betracht ziehen. Das Accessoire ist nicht nur „nice to have”, sondern eine echte Arbeitserleichterung – selbst für mich, der damit nicht malt, zeichnet oder handschriftlich Notizbücher führt.

Welche Aufgaben der Apple Pencil für mich täglich erfüllt, habe ich in dieser Woche einmal aufgeschrieben und dann in ein Video verpackt.


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Guardian Mobile Firewall

Glenn Fleishman sprach mit Will Strafach – diesem Will Strafach – über sein iOS-Firewall-Startup.

Windows and Mac users can install firewalls and anti-malware software that, in addition to handling more nefarious stuff, also block apps and traffic known to siphon user data off for unwanted purposes. Browser plug-ins such as Ghostery, 1Blocker, and many others can use rules to halt tracking of all sorts.

Smartphone users don’t have it that easy. Android and iOS don’t allow the installation of a firewall as such, and more recent releases of both operating systems limit apps that monitor network traffic. Guardian Mobile Firewall takes a path that’s been used before—often for parental control and monitoring—of passing data through a remote server using a virtual private network (VPN) connection.

FastCompany

Guardian Firewall (Pre-Order) filtert serverseitig Tracking- und Analyseanfragen von Apps, denen man sich als Benutzer überhaupt nicht bewusst ist, geschweige denn zugestimmt hat. Ein Vergleich mit Little Snitch ist sicherlich nicht zu weit hergeholt.

Die große Herausforderung für die Entwickler von Guardian Firewall werden die sich ständig ändernden Netzwerkadressen sein, sowie eine Analyse und Bewertung der Daten, die Apps nach Hause funken.

Die iPhone-Anwendung soll in diesem Sommer erscheinen und ist bereits im App Store vorzubestellen. Die Freigabe der Vorbestellung deutet an, das Apple generell dieser Funktionsweise zugestimmt hat, was sicherlich dann noch einmal zu einer ganz eigenen Diskussion führen wird.