„Apple Pencil (2nd Generation) Review – Drawn with Apple Pencil“

Video

Ein gutes Review, dass Rene Ritchie noch beeindruckender produzierte. Einzig und allein wäre mir wichtig noch deutlicher herauszustellen, dass der Pencil so viel mehr kann als nur Malen, Skizzieren und Zeichnen.

Ich zerteile damit nicht nur regelmäßig Audiodateien und schicke kleine Spielfiguren über außerirdische Planeten, sondern navigiere insgesamt durch iOS. Hoffentlich kommt der Pencil zukünftig auch noch öfters im Umgang mit Text ins Spiel.

1.1.1.1

Any time you are on a public internet connection people can see what sites you visit. Even worse, your Internet Service Provider is very possibly selling all of your browsing history to the highest bidder. We have a tool called 1.1.1.1 which makes it easy to get a faster, more private, Internet experience, but it’s historically been too complex for many people to use, particularly on mobile devices. Today, we’re launching an app you (and everyone you know) can use to use 1.1.1.1 every time your mobile phone connects to the Internet. It’s a free, it’s easy, download it now.

Blog.Cloudflare.com

Cloudflare startete am 1. April mit ihrer öffentlichen Namensauflösung unter der sehr einprägsamen IP-Adresse. In meiner privaten FritzBox läuft ihr DNS-Dienst seitdem schnell und zuverlässig. Der Service hatte seit seinem Start einen einzigen Ausfall, den ich zumindest bewusst bemerkte. Ihren aktuellen ‚System Status‘ dokumentiert Cloudflare hier.

Ihre App (universal; Laden) benutzt zum setzen der DNS-Adresse unter iOS ein Konfigurationsprofil, weil sich iPhones und iPads eine individuelle DNS-Einstellung nur pro WiFi-Netz merken. Das heißt: In jedem von euch besuchten WLAN müsste der DNS-Eintrag individuell festgelegt werden – und selbst dann stünde das Cloudflare-DNS nicht über die Mobilfunkverbindung zur Verfügung.

Cloudflare wählte den Weg über das VPN, weil es damit das DNS verschlüsseln kann und um die beschriebene Limitierung der Netzwerkeinstellung herumarbeitet. Datenverkehr, der nicht über das DNS läuft, wird auch nicht durchs VPN geschickt.

Cloudflare, die ihr Geld als ‚Business-to-Business‘-Firma verdienen, speichert nach eigenen Angaben keine IP-Daten und löscht täglich seine Log-Dateien. Cloudflare will seine DNS-Dienstleistung, die sie hier für Privatpersonen anbietet, jährlich durch eine unabhängige Prüfgesellschaft kontrollieren lassen.

#129 – Q&A: iPad Pro 12.9“

Trotz konsequentem Schnitt und einem kompaktem Skript ist diese Folge dann doch 15 Minuten lang geworden. Neben euren Fragen fließen auch meine Antworten aus dem Pressebriefing zum neuen iPad Pro in dieses Video ein.

Diesen Beitrag, der ganz bewusst nicht die gängigen Features runterbetet, die ohnehin auf Apple.com nachzulesen sind, sehe ich als Startpunkt für meine zukünftige Berichterstattung über das iPad Pro.

Hier das Intro zur Episode:


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Apple nennt offiziell die ersten Partnerbanken für Apple Pay in Deutschland

Drei Gedanken und eine kurze Anekdote zum bevorstehenden Start für Apple Pay in Deutschland.

  • Die offizielle Aufstellung der teilnehmenden Banken, die gleich zu Beginn dabei sind, ist solide. Wie zu erwarten fehlen einige große Namen. Wie clever es ist sich gegen (zumindest ein paar) Kundenwünsche zu stellen, bleibt noch zu beweisen. Gleiches gilt für Geschäfte, die kontaktlose Zahlungen verweigern oder dafür einen Minimalbetrag voraussetzen.
  • Kredit- und Debitkarten brauchen immer eine Bank, die an Apple Pay teilnimmt. Es reicht nicht aus nur eine VISA oder Mastercard zu besitzen.
  • Dass Apple einige teilnehmende Geschäfte namentlich nennt, ist eigentlich nicht notwendig, weil grundsätzlich an jedem NFC-fähigen Terminal kontaktlos bezahlt werden kann1. Die angestiegene Verbreitung dieser Bezahl-Terminals ist einer der Vorteile, die man genießt wenn man vier Jahr später startet…

Nicht immer – aber regelmäßig – verlasse ich das Haus inzwischen komplett ohne Portemonnaie. So auch heute. Auf dem Weg zum Kindergarten verlangte meine Tochter nach einem zweiten Frühstück, dass mittels Apple Pay (über die Apple Watch) bezahlt wurde.

Das ist nicht nur bequem, sondern ich bekomme von meiner Bank (Nordea) auch wenige Sekunden nach der Zahlung eine Push-Nachricht, die das Geschäft und den abgebuchten Betrag nennt.

Das klingt alles nicht revolutionär, oder? Ist es auch irgendwie nicht (mehr), aber es sind solchen vermeintlichen Kleinigkeiten, die im Alltag einen echten Unterschied machen.


  1. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel: Es kann beispielsweise vorkommen, dass kontaktlos per NFC mit einer DebitCard beziehungsweise einer Girocard gezahlt werden kann, aber nicht mit einer Karte von VISA oder Mastercard. 

„Guess Who’s The Leading Headphone Brand?”

Just as Apple stole Sony’s leading position in portable audio players, it is now doing the same with headphones. When its three headphone brand categories are combined (EarPods, AirPods, Beats – an Apple company) Apple has the leading market share in headphone ownership with 24%. Sony is second with 22%, followed by fellow traditional CE stalwarts Panasonic and Bose. The top four corporate-level headphone brands represent 61% of the total, illustrating just how fragmented the rest of the market is, with countless brands competing for share. Interestingly, Apple is the only top 20 headphone brand whose owners are not majority male.

Music Industry Blog

Kabellose Kopfhörer erfuhren in den letzten zwei Jahren einen messbaren Aufwind. Zwei Jahre nach dem klinkenlosen iPhone 7 kann man festhalten: In 2017 und 2018 haben wir eine große Anzahl vieler grandioser Bluetooth-Kopfhörer gesehen – sowohl kabellos (Sennheiser, Sony und Bose), wie auch komplett kabellos (AirPods,  Bang & Olufsen , Jabra, Bragi oder JayBird).

Apple führt die oben aufgeführten Statistik unter anderem deshalb an, weil sie jedem iPhone einen kabelgebunden (!) Kopfhörer beilegen. Wir sind wahrscheinlich noch zwei oder drei Jahre davon entfernt, bis die EarPods aus der Verpackung verschwinden1.

Außerdem bemerkenswert: Apple lässt auch vier Jahre nach der Übernahme von Beats dieser Marke ihre Unabhängigkeit. Dabei existieren Beats-Produkte nicht nur für sich, sondern teilen sich die Bühne mit Apple-Produkten (Stichwort: Apple Store). Für meinen Geschmack geht diese Unabhängigkeit in puncto Hardware ein wenig zu weit: Um die ‚Beats Studio3 Wireless‘ aufzuladen, braucht es weiterhin einen Micro-USB-Anschluss; den ‚Beats Pill+‘-Lautsprechern fehlt ein W1-Chip und die In-Ohr-Kopfhörer ‚Beats X‘ sowie ‚PowerBeats 3 Wireless‘ sind seit knapp zwei Jahren nicht mehr aktualisiert worden.


  1. Ich mag keinen Tipp abgeben, ob Apple jemals iPhones verkauft, denen gar keine Kopfhörer mehr beiliegen. Richtig wäre es jedoch einem Premium-Telefon auch hochwertige Kopfhörer mitzugeben – wie beispielsweise die AirPods. 

Eine Wunschliste für App-Store-Apps (via Shortcuts)

Der App Store besaß in früheren iOS-Versionen mal eine Wunschliste, auf der man sich Software (beispielsweise für einen späteren Einkauf) vormerken konnte. Heute heuert man dafür Dienstleister wie Lookmark an, die dann über Preisänderungen und Updates von iOS-Software informieren.

Wer es simpler mag, findet eine Lösung über Kurzbefehle (universal; Laden). Diese zwei Shortcuts, die sich dem Thema leicht unterschiedlich nähern, empfinde ich empfehlenswert.

Die „App Store Wishlist” ist ein Kurzbefehl, der primär den Preis einer beliebigen iOS-Anwendung im Blick behält. Der Shortcut pflegt dazu eine Liste in Apples Anwendung „Erinnerungen”. Diese Liste, die man einmal manuell anlegen muss, besteht aus individuellen ‚Store IDs‘. Diese Präferenz lässt sich im Shortcut zwar umstellen (wenn ihr die Einträge tatsächlich in der App Erinnerung lesen wollt), aber die Abfrage für den aktuellen Verkaufspreis geschieht direkt über den Shortcut.

Neue Apps fügt ihr der Liste im App Store hinzu. Klickt auf „App teilen…” ➝ Kurzbefehle ➝ App Store Wishlist.

Der zweite Shortcut, die „App Store Wish List”, besteht aus zwei separaten Kurzbefehlen. „Add to Wish List” ist der Shortcut, den ihr im App Store für das Hinzufügen von neuen Beobachtungen benutzt. Über „App Store Wish List” lässt sich dann in der Shortcuts-App eure Wunschliste einsehen, die entsprechende App-Store-Seite aufrufen oder die gesamte Aufstellung exportieren (beispielsweise in die Notiz-Anwendung).

Dieser Shortcut benutzt eine Textdatei, die auf dem iCloud Drive liegt. Das heißt: Löscht ihr den Shortcut, bleibt die Liste als Datei erhalten.

Beide Shortcuts eignen sich nicht (unbedingt) als Preisbeobachter, sind aber ideal um generell eine eigene Auswahl an Software im Blick zu behalten und als Liste weiterzugeben.

#128 – So holt ihr mehr aus Porträtfotos heraus

Mit dem Schärfentiefe-Effekt aus den iPhone-Porträtfotos lässt sich arbeiten. Ihr seid beileibe nicht nur auf Apples eigenes Porträtlicht und die Tiefen-Kontrolle beschränkt. Es gibt eine Handvoll empfehlenswerter Apps, die euch vollen Zugriff auf die Hintergrundunschärfe geben und den Fokus kontrollieren lassen.

Mit ein wenig Zeit und Lust kitzelt man damit mehr aus Fotos heraus, die der Porträtmodus geknipst hat. Ich habe eine Auswahl an möglichen Eingriffen in dieser Woche einmal zusammengetragen.


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

„Apple News’s Radical Approach: Humans Over Machines”

Now Ms. Kern leads roughly 30 former journalists in Sydney, London, New York and Silicon Valley. They spend their days consuming news across the internet, fielding 100 to 200 pitches a day from publishers, and debating which stories get the top spots.

Ultimately, they select five stories to lead the app, with the top two also displayed in a prominent window to the left of the iPhone home screen. They also curate a magazine-style section of feature stories. The lineup typically shifts five or more times a day, depending on the news. A single editor in London typically chooses the first mix of stories for the East Coast’s morning commute before editors in New York and then Cupertino step in. […]

Given Apple’s ambitions and growing team of former journalists, will it ever start producing the news and not just aggregating it?

“We don’t talk about future plans, but that’s certainly not what we set out to do,” said Mr. Rosner.

The New York Times

In diesem exklusiven Feature von Jack Nicas stecken zahlreiche Informationen, die man diskutieren könnte müsste. Angefangen bei der schieren Reichweite von Apple News (90 Millionen regelmäßige Leser und Leserinnen) bis zu den finanziellen Selbstauskünften einiger Publisher, die trotz der vielen Augäpfel kaum Anreize sehen dort vertreten zu sein.

Apple News schritt mit iOS 9 im Jahr 2015 an den Start und kam bis heute nicht über die USA, UK und Australien hinaus. Drei Jahre fühlen sich wie eine kleine Ewigkeit an, doch der internationale Redaktionsausbau scheint bewusst gebremst: Facebook und Google verspielten mit ihren News-Algorithmen bereits in einigen Teilen der Welt fahrlässig demokratische Strukturen. Apple will nicht im selben Topf landen.

Ganz im Gegenteil: Nach der Übernahme von Texture – dem ‚Netflix für Zeitschriften‘ – argumentierte ich, dass Apple mindestens gute PR durch die Unterstützung von qualitativen Inhalten reinholt. „Wir vertreiben TIME Magazin und The New Yorker” macht sich halt viel besser als eine Computerintelligenz, die dir auf der Grundlage von deinen personenbezogenen Daten vermeintlich passende Newsartikel unter die Nase schiebt.

Apples Motivation am Nachrichtengeschäft teilzunehmen, ist für mich zumindest technisch nachvollziehbar: Ein Bundle-Angebot, das diverse Publikationen für einen monatlichen Festpreis einschließt, ist etwas, dass Apple leisten kann.

Ihre Idee mit Newsstand, dem gescheiterten Vorgänger von Apple News, hat in erster Linie nicht funktioniert, weil es kein Bundle war. Es war lediglich der digitale Vertrieb von gedruckten Magazinen mit Einzelpreisen: Die Idee von einem „virtuellen Kiosk”, der dir PDFs verkauft, ist alter Wein in neuen Schläuchen. Dass diese Umsetzung gegen die Wand fährt, war vorauszusagen.

Rein finanziell betrachtet wird Apple News auf absehbare Zeit ein Verlustgeschäft bleiben. Es bindet jedoch Kunden ans Ökosystem, weil es ihnen einen preislich erschwinglichen Zugang zu einer Fülle von Nachrichten gibt. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber für Verleger ist der Vertrieb im Bundle mitunter eine lebenserhaltende Maßnahme. Und wenn sich am Ende des Tages noch Apple als Unterstützer von Qualitätsmedien feiern kann, gewinnen alle Beteiligten.