„Apple Hires Google’s A.I. Chief“

Apple has hired Google’s chief of search and artificial intelligence, John Giannandrea, a major coup in its bid to catch up to the artificial intelligence technology of its rivals.

Apple said on Tuesday that Mr. Giannandrea will run Apple’s “machine learning and A.I. strategy,” and become one of 16 executives who report directly to Apple’s chief executive, Timothy D. Cook.

The New York Times | Jack Nicas und Cade Metz

Apple shoppt sich mit John Giannandrea einen schon lange geforderten „VP of Siri” – jemanden der Apples verstreute Bestrebungen im Bereich Maschinelles Lernen und Künstlicher Intelligenz auf sich konzentriert und auch (nach außen) repräsentieren kann.

Ich vermute, dass Googles ehemaliger Suchmaschinen- und AI-Chef gewonnen werden konnte, weil Apple intern weitreichend reorganisierte. Wenn Ablösesummen für Talente in dieser Branche mittlerweile achtstellige Höhen erreichen, und Giannandrea als einer der „most eligible tech executive on the market” bezeichnet wird, dann impliziert das einen internen Struktur- und Strategiewechsel. Jemand wie Giannandrea heuert nicht an um irgendwo „aufzuräumen” – Gehälter sind in diesen Dimensionen zweitrangig.

Um Dinge gebacken zu bekommen und an interessanten Problemen zu arbeiten, braucht es in erster Linie die richtigen Voraussetzungen. Es wäre bereits viel gewonnen, wenn Giannandrea diese Konditionen bei Apple erfüllt sieht.

„Apple Plans to Use Its Own Chips in Macs From 2020, Replacing Intel“

The initiative, code named Kalamata, is still in the early developmental stages, but comes as part of a larger strategy to make all of Apple’s devices — including Macs, iPhones, and iPads — work more similarly and seamlessly together, said the people, who asked not to be identified discussing private information. The project, which executives have approved, will likely result in a multi-step transition.

The shift would be a blow to Intel, whose partnership helped revive Apple’s Mac success and linked the chipmaker to one of the leading brands in electronics. Apple provides Intel with about 5 percent of its annual revenue, according to Bloomberg supply chain analysis.

Bloomberg | Ian King | Mark Gurman

Falls Apple für seine Macs tatsächlich komplett von Intel auf ARM umsteigt („The T2 is the brain behind that brain, running the subsystems of the iMac Pro from a single piece of Apple-built silicon.“), ist die Geschichte der Software weitaus spannender als die eigentliche Hardware. Die ARM-Prozessoren aus den iPhones und iPad reichen trotz ihrer limitierten physikalischen Größe und dem Fokus auf einen reduzierten Stromverbrauch schon heute ans MacBook Pro.

Project Marzipan” könnte ultimativ der Auftakt für die Zusammenführung von zwei Betriebssystemen sein, die nicht nur Features voneinander lernen (und deshalb macOS relevant halten), sondern sich in ihrer Entwicklung weitaus einfacher koordinieren lassen. Der jährliche Rhythmus, mit dem Apple ein neues iPhone zusammen mit einer neuer Generation von A-Chips vorstellt, ist ein Vorteil, der sich nie in Zusammenarbeit mit Intel bewerkstelligen lässt – egal wie präzise und durchgeplant die Intel-Roadmap ausfällt (Notiz: „Apple’s moving on because Intel’s standing still.”)

Blickt man mehr als nur eine Handvoll Jahre in die Zukunft, werden die Funktionen der Desktop-Betriebssystem ihren derzeitigen Formfaktor überleben. „Terminals and Windows” wird es auch nach „dull little boxes” und dem heutigen Notebook-Design noch geben. Entscheidend ist (wie so häufig) das Timing. Microsoft war mit ihrem „Ein-OS-für-Alles“-Ansatz beispielsweise zu früh und verlor deshalb nicht nur Windows Phone, sondern war gezwungen die komplette Firma umzukrempeln („The End of Windows”).

„Depth Editing” mit Darkroom

Darkroom (Laden) gibt mir wiederholt Gründe, über Darkroom zu schreiben.

In an industry first, Darkroom introduces Depth-Aware filters. As of today, all the filters in our premium Portrait & Instant filters are depth-aware, with more to come in the near future. When you apply a Portrait filter to a Portrait image, Darkroom will automatically apply necessary edits to take advantage of the depth data to make your photos pop even more.

Darkroom’s filters are all made exclusively using our tools in the app. Unlike the static non-editable filters of other photo editing apps, you can fit the filter to your photos, not the other way around.

New in Darkroom: Depth Editing

„Depth Editing” ist die Bezeichnung um (Porträt‑)Fotos, also Aufnahmen mit Tiefenmessungen, noch anschaulicher herausstechen zu lassen. Durch die separate Bearbeitung von Kontrast, Farbsättigung oder Schärfentiefe seziert ihr mit einer Handvoll Schiebereglern den scharfen Vordergrund von einem verschwommenen Hintergrund und erzeugt damit ganz neue Bildkompositionen – in Sekunden.

Der Prozess, der mit einer (RAW‑)Aufnahme über Halide beginnt und mit dem final bearbeiteten JPEG auf Instagram endet, ist inzwischen hochoptimiert. Halide und Darkroom spendierten sich mit ihren letzten Updates individuelle Buttons um pfeilschnell Fotos zwischen der Kamera-App (Halide) und der Bildbearbeitungssoftware (Darkroom) auszutauschen.

Die Komplexität, die diese Kooperation abdeckt, wurde mir erneut über Ostern bewusst, als ich Lust und Zeit hatte meine Sony a6500 mit nach Hause zu nehmen. Die Kamera schießt wundervolle Bilder, aber der Workflow bleibt zeitintensiv. Bis ein Bild von der SD-Karte final editiert auf Instagram oder in der iCloud-Fotofreigabe landet, verstreichen oft Stunden. Gewöhnlich komme ich erst am Abend dazu die Fotos von der Speicherkarte zu ziehen. Und selbst dann fehlt mir die Option über simple Schieberegler die Farbsättigung im Fotohintergrund zu reduzieren und den Kontrast des Motivs aufzudrehen.

Fazit: Unbedingt ausprobieren.

Miradore [Sponsor]

Miradore.com bietet webbasierendes Mobile Device Management (MDM) als Self-Service – plattformübergreifend und sogar kostenfrei für eine unbegrenzte Anzahl von Geräten.

Egal ob Großfamilie oder Großunternehmen: Selbst einen überschaubaren Fuhrpark aus Smartphones und Tablets richtet ihr am schnellsten über ein einmal erstelltes Konfigurationsprofil ein. Ein solches Profil bietet euch die Möglichkeit Geräte zu tracken oder Funktionen aus der Ferne zu aktivieren beziehungsweise zu deaktivieren.

Miradore bietet die Möglichkeit seine berufliche und private Nutzung des Smartphones zu trennen. Eines ihrer neuesten Features nennt sich „Secure email” und sorgt zum Beispiel dafür das Firmenkontakte in eurem iPhone-Adressbuch nicht mit Messenger-Diensten wie WhatsApp geteilt werden. So lässt sich ein Firmentelefon auch problemlos privat nutzen.

Loslegen kostet nichts: Mit einer 14-Tage-Enterprise-Lizenz kann man das komplette Angebot von Miradore einmal ausprobieren. Als iPhoneBlog-Leser gibt es im Testzeitraum obendrein noch gratis das neue „Secure email“-Feature freigeschaltet. Dazu schreibt ihr über das Chat-Fenster auf Miradore.com einfach eine kurze Nachricht („Please activate Secure E-Mail Demo“) und bekommt die Funktion im Laufe der nächsten 24 Stunden aktiviert.

Vielen Dank an das gesamte Team von Miradore für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

#097 – Linea Sketch

Linea Sketch (5,49 ), die iPad-Zeichen-App der Iconfactory, lebt erst ein Jahr im App Store. Das junge Alter sollte aber niemanden täuschen: Das Twitterrific-Team züchtet hier ein ganz besonderes Pflänzchen, dass viele der besten Ideen vom App Store verkörpert.

Hier das Intro der fünfeinhalbminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

OnePlus Mitbegründer Carl Pei über die markante „Stirn“ und das fehlende „Kinn“ im iPhone X

Unzählige Android-Hersteller kopieren ”the Notch”; viele dieser Telefone aber ohne Grund. Im Gegensatz dazu wagt sich niemand an die „Smartphone-Kinnlade”, die das iPhone X versteckt, weil Apple das Display am unteren Bildschirmrand einmal umknickt.

We couldn’t talk Android phone notches without also addressing Android phone chins. “The only phone on the market that has a notch that doesn’t have a chin is the iPhone X,” notes Pei [„the public face of OnePlus“], and that’s because the iPhone’s “chin is on the back of the phone.” At the bottom of each display is a ribbon for connecting it to the device’s logic board, which necessitates at least a thin “chin.” Apple’s exotic solution to that was to use a flexible OLED screen that curves internally and thus pushes the ribbon connection toward the back. Pei explains that this approach makes the phone thicker and, understandably, more expensive. Not even Samsung, which makes Apple’s iPhone X displays, is being so indulgent in its design. So chins are going to remain a feature of Android phone designs for the foreseeable future.

The OnePlus 6 will have a notch, and here’s why

iPhone X: Gesichtsausdrücke nehmen Einfluss auf Musikeffekte in GarageBand.

Video

Nicht so leicht zu kopieren: Animoji und Face ID waren lediglich der Auftakt für Apples TrueDepth-Kamera.

Nach dem Event ist vor dem Verkaufsstart: das neue 9,7” iPad

Video

Ganz ohne Ironie: 349 Euro1 ist ein Hammerpreis wenn man sich weiterhin schwer im Kampf um Marktanteile in Schulen tun möchte.

Zwar kaufen Bildungseinrichtungen die neuen iPads mit einem kleinen Discount (zirka 300 Euro), müssen jedoch den Preis für einen Apple Pencil (zirka 89 Euro) sowie einer Bluetooth-Tastatur (ab 50 Euro) dazurechnen.

Selbst wenn Apples iPad das bessere Werkzeug für Schüler/-innen und Student/-innen ist (Darüber muss man nicht diskutieren, oder?), ein preiswertes Chromebook kostet lediglich die Hälfte. Und in vielen Schulen ist der nackte Anschaffungspreis oftmals das wichtigste (und einzige?) Kriterium. Wer natürlich privat kauft, wertet hier sicherlich anders.

Im Gegensatz dazu sind Apples Anstrengung mit ihren neuen Apps und Services (Schoolwork, Classroom für den Mac, „Everyone Can Create”, etc.), die das Klassenzimmer moderner machen sollen, zumindest ein achtbarer Versuch (der sich natürlich noch beweisen muss).


  1. Das neue iPad ist in den Farben silber, space grau und einem neuen Goldton erhältlich und beginnt bei einem Verkaufspreis von 349 Euro (32 GB mit WiFi). Obendrein gibt es für 479 Euro das 32 GB Wi-Fi + Cellular-Modell.