„Steve Jobs’ legacy & The iPhone X“

It all starts with Silicon. Unlike software which can be written, discarded and rewritten at a rapid clip, the law of reality makes it hard for a chip to be designed, tried and manufactured at scale. So in a sense, Apple’s chip and hardware teams have to peer almost two-to-four years into the future, predict what could be possible, what they can make possible and then make it work.

A11’s neural capabilities might be utilized for FaceID today, but it wouldn’t surprise me to see a version of this technology identifying foods we are eating, tagging them and storing them in a HealthKit database (measuring our caloric intake). Or a future version enabling unique augmented reality experiences to go hand in hand with other technologies.

Om Malik

10 Jahre ist es inzwischen her, dass Steve Jobs dieses Alan-Kay-Zitat vorlas: „People who are really serious about software should make their own hardware.“ 10 Jahre hat es gedauert, bis Apple seine Finger auf allen zentralen Bausteinen im Telefon hatte – in diesem Jahr kommt der eigene Grafikchip dazu.

Die jährlichen Sprünge, die Johny Srouji’s Team mit ihrem Silizium macht, sind alle zwölf Monate erneut beeindruckend. In diesem Jahr sieht sich das iPhone auf Augenhöhe zum aktuellen (!) MacBook Pro („iPhone X leaked benchmarks match MacBook speeds and destroy Android phones“).

Apples A11 Bionic Chip feuert jedoch nicht nur das iPhone X an, er werkelt wie selbstverständlich auch im iPhone 8 und 8 Plus. Dieser Umstand alleine sollte demonstrieren, dass Apple die zwei 8er-Modelle nicht nur als zweitbestes Geräte versteht1.


  1. Im Gegensatz zum Parallel-Release von iPhone 5c und 5s: Das 5s startete mit dem neue A7 und einer 64-Bit-Architektur; das 5c hatte lediglich den alten A6-Prozessor aus dem Vorjahr verbaut. 

„Say Hello to Darkroom 3“

We’re very proud to finally announce RAW editing support, as well as Large JPEG and Live Photo editing support. All these features are enabled by the brand new Darkroom Engine built on the latest Apple technology which allows us to provide much deeper integration with the system, and much faster performance.

Majd Taby

Fotobearbeitung muss Spaß machen, sonst fehlt mir jegliche Disziplin dazu. Heutzutage ist es kinderleicht Fotos zu knipsen, und noch müheloser seine iCloud-Fotobibliothek einfach volllaufen zu lassen.

Darkroom (Laden) – hinlänglich bekannt – bietet einen Workflow an, der mit minimalem Aufwand ein gutes Foto zu einem hervorragenden Foto macht – immer dann wenn man einige Minuten entbehren kann. Ich setze mich nur selten ganz bewusst hin und bearbeite Bilder. Ich nutze eher kurze Pausen um zwei oder drei Edits durchzuziehen – in der Kasse im Supermarkt, im Flugzeug oder in der Mittagspause.

Und das zahlt sich aus: Ich habe ernsthaft Freude beim Durchscrollen meiner Fotobibliothek. Ich bin weit davon entfernt die letzten Jahre meiner Sammlung durchgearbeitet zu haben, aber die letzten Monate gefallen mir. Und wenn mir eins der bearbeiteten Bilder rückblickend nicht mehr zusagen sollte, kann ich immer aufs Original zurück. Darkroom modifiziert nämlich nur das ursprüngliche Bild und brennt die Änderungen nicht dauerhaft ein.

Vodafone [Sponsor]

Die Events reißen nicht ab: Nach einer vollgepackten Apple-Keynote-Woche folgt nun am Freitag bereits der Verkaufsstart von iPhone 8 und 8 Plus. Vodafone unterstützt auch in dieser Woche das iPhoneBlog.de als Sponsor.

Neben den neuen iPhones, die man sich ab dem 22. September abholen kann, gibt es noch einen zweiten Pflichttermin: die Veröffentlichung von iOS 11. Bereits morgen, am 19. September, stellt Apple das Update zum Download.

Auf beiden neuen iPhone-Modellen ist iOS 11 vorinstalliert, weshalb ihr bis dahin unbedingt euer derzeitiges Apple-Telefon aktualisieren solltet. So lässt sich nämlich das iCloud-Backup am Freitag kinderleicht einspielen.

iOS 11 bringt obendrein einen neuen Assistenten mit, der die iCloud-Einrichtung automatisiert. Dazu legt man lediglich seine zwei iPhones nebeneinander und überträgt seine persönlichen Einstellungen und Inhalte vom alten auf das neue Telefon. Damit das aber klappt, muss auf beiden Telefonen iOS 11 installiert sein.

Erneut ein großes Dankeschön an Vodafone, die das iPhoneBlog.de als Sponsor in dieser spannenden iPhone-Release-Woche unterstützen.

„Interview: Apple’s Craig Federighi answers some burning questions about Face ID”

Zum jetzigen Zeitpunkt beantwortet das Interview von Matthew Panzarino mit Craig Federighi die häufigsten Fragen zu Face ID.

Auf dieses Antworten hätten einige Medienhäuser warten sollen, bevor sie ihre „think-pieces“ in der letzten Woche von der Leine ließen.

Drei Beispiele:

One of the primary questions about Face ID that has come from many quarters is how Apple is going to handle law enforcement requests for facial data.

The simple answer, which is identical to the answer for Touch ID, by the way, is that Apple does not even have a way to give it to law enforcement. Apple never takes possession of the data, anonymized or otherwise. When you train the data it gets immediately stored in the Secure Enclave as a mathematical model that cannot be reverse-engineered back into a “model of a face.” Any re-training also happens there. It’s on your device, in your SE, period.

Oder:

He notes there are some people for whom the “attention” feature just won’t work. If you’re blind or vision impaired for instance, you may not be able to stare directly at the phone to communicate your intent. In those cases, where a face is recognized (even with sunglasses on), but it can’t see your eyes, you can just turn off the “attention detection” feature. You still get Face ID, but at a lower level of overall security because it’s not ensuring that your eyes are directly focused on it.

“You can turn off attention detection as a user,” says Federighi. “There’s some compromise to detection there — but if you have a condition where you can’t look at it, that’s the choice you have. And if you don’t want to use the Face ID feature at all, you can turn it off.”

Oder:

One anecdotal thing: If you lift your phone and swipe up immediately, there’s a good chance that the Face ID system will have performed its authentication fast enough to have unlocked your device by the time you finish your swipe. That’s how fast it is.

TechCrunch

Es ist das Interview, das man zu Face ID im Moment lesen sollte.

#071 – iPhone 7 + iPhone 7 Plus – das Review, ein Jahr später.

Der Vorverkauf für das iPhone 8 und 8 Plus lief heute Morgen um 9 Uhr an. Es ist an der Zeit also, meinen Testbericht für das iPhone 7 und iPhone 7 Plus rauszuhauen…

Nein. Einen solchen Artikel gab es tatsächlich schon. Ich blicke in dieser Woche aber wirklich zurück und schaue mir an mit welchen Erwartungen wir den beiden 7er-Modellen vor 12 Monaten gegenübertraten, wie sie sich daraufhin bewährt haben und was das Erbe der nun auslaufenden Generation sein wird.

Hier die 50-Sekunden-Vorschau zur sechseinhalbminütigen Episode:

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CARROT Weather: „Snarky forecasts in AR“

(Vimeo)

Eine Spielerei? Natürlich! Wir sollten sowieso mehr spielen1.


  1. Ich habe erst kürzlich über CARROT Weather geschrieben. In Version 4.1 versteckt sich ein AR-Update, das man ab nächster Woche mit iOS 11 ausprobieren kann. 

„Bits und so #540 (Preisregenschirm)“

Wir haben es in der letzten Nacht geschafft, eine zweistündige Apple Keynote in unserer gängigen Podcast-Länge von zweieinhalb Stunden zu kommentieren.

Ich würde mich sehr freuen wenn ihr in die #540 mal reinhört.

Erste Gedanken zur gestrigen Apple-Keynote

Mit technischen Daten brauche ich euch nicht zu langweilen. Alles was bislang bekannt ist, steht ohnehin auf Apple.com. Hier ein paar meiner ersten Gedanken, nachdem ich die Apple-Keynote jetzt zweimal geschaut habe.

Apple Watch

Apple Watch bleibt schlicht und einfach eine Erfolgsgeschichte. Die Hardware-Upgrades der Series 3 in diesem Jahr (LTE, eine höhere Prozessorgeschwindigkeit sowie der barometrische Höhenmesser) sind substanziell, schlagen aber auch nicht auffällig aus der Reihe. Die Neuerungen waren so erwartet, und wurde genauso geliefert.

Die generellen Sprünge aber, die Apple Watch seit Frühling 2015 macht, sind bemerkenswert und derzeit von niemandem sonst so zu kopieren.

Mein persönliches Problem: Die Series 0, die ich seit zweieinhalb Jahren trage, reicht mir in fast allen Punkten noch vollkommen aus. Nur der mehr als deutliche Geschwindigkeitsgewinn durch den neuen Dual-Core-Prozessors reizt mich1.

Was nachvollziehbar ist, aber gleichzeitig auch ein bisschen albern: WatchOS 4 läuft befriedigend flott. Das Edelstahlgehäuse und das Saphirglas sehen aus wie am ersten Tag. Nüchtern betrachtet, benötige ich keine neue Apple Watch.

Apple TV

Der Apple TV hängt bei uns am ersten HDMI-Eingang. TV-technisch läuft inzwischen alles über die kleine Box und deren Apps.

Apple packt in diesem Jahr tatsächlich ernstzunehmende Hardware in seine TV-Kiste (den A10X Fusion Chip, Bluetooth 5.0 und Gigabit-Ethernet). Wenn mir das nur ein paar Mal meine Entertainment-Zeit aufwertet, lohnt sich das Upgrade.

Das deutlich (!) größere Problem: Es fehlt mir bislang der entsprechende OLED-Fernseher mit 4K und HDR.

Zwei zusätzliche Erwähnungen:

  • Das automatische Gratis-Upgrade von gekauften HD-Titeln auf die 4K HDR Version ist ein bemerkenswerter Deal von Eddy Cue mit Hollywood. Ich habe noch iTunes-Zeiten erlebt, in denen man seine DRM-Musik *freikaufen* konnte. iTunes Plus war je nach Größe der eigenen Song-Bibliothek eine unterschiedlich hohe Investition. Es war damals aber nicht die Strafzahlung für den Kopierschutz, die die Kunden verärgert hat. Es war für die meisten Musikliebhaber schlicht nicht nachvollziehbar wofür man noch einmal bezahlen sollte – ihr Musikkatalog blieb ja unverändert.
  • Apropos „nicht nachvollziehbar“: Warum verkauft Apple seine TV-Box immer noch in zwei Speichergrößen und warum bleibt die alte Apple-TV-Kiste mit dem absurd hohen Preis von 159 Euro weiter im Line-up?

iPhone 8 und 8 Plus

„Es ist das iPhone, das wir kennen, nur besser.“

Ich glaube, das Glas- und Aluminiumdesign wird gut ankommen – genau wie kabelloses Laden. Es freut mich, das Apple keine Abstriche beim Prozessor im Vergleich zum iPhone X macht und auch True Tone, den automatischen Weißabgleich des Bildschirms an das Umgebungslicht, hier verbaut.

Ich bin allerdings enttäuscht, dass das iPhone 8 ohne zweite Kamera kommt und sich zusätzlich nicht in die Richtung von meinem Preisvorschlag bewegt hat.

iPhone X

Es ist das iPhone, nach dem man als Enthusiast in diesem Jahr verlangt. Dort steckt Technik drin, die erst in den nächsten Jahren so richtig ausgeschöpft wird. Das iPhone X ist typische Early-Adopter-Hardware („Next years iPhone, today“). Es ist auf gewisse Weise die teure „Fan-Edition“ des iPhones.

Achtung, es folgt eine Milchmädchenrechnung, die den Verkaufspreis von 1.149 Euro nicht schönrechnen soll, sondern nur ein bisschen greifbarer macht.

Nimmt man die typische Laufzeit von 2 (Vertrags‑)Jahren als Grundlage, über die man sein iPhone X benutzt, zahlt man dafür pro Tag rund einen Euro und 60 Cent. Ums wirklich ganz einfach zu halten, rechne ich komplett ohne Wiederverkaufswert. Das ist ein bisschen albern, weil insbesondere iPhones recht vernünftig ihren Wert halten. Aber um den eigentlichen Verkaufspreis – dessen Höhe immer ganz individuell beurteilt wird – geht es mir nicht. Ich versuche lediglich den Nutzungswert zu ermessen.

Wenn wir nämlich ehrlich sind: Jemand der jetzt 1.149 Euro für ein iPhone X hinlegt, kauft vielleicht auch nächstes Jahr gleich das neue Gerät. Damit erhöht sich die tägliche Nutzungsgebühr auf 3 Euro und 20 Cent. Die Frage, die ich mir also stelle (und für mich bereits beantworten konnte): „Ist mir das iPhone X täglich 3 Euro und 20 Cent wert?

In mehr oder weniger exakt 7 Tagen lesen wir wahrscheinlich die ersten Reviews zum iPhone 8 und 8 Plus. Die Testberichte zum iPhone X werden wohl erst Ende Oktober erscheinen. Ich bin gespannt wie viel Early-Adopter-Bonus man dem iPhone X zugestehen muss, damit man im nächsten Jahr guten Gewissens auf a) ein nahezu rahmenloses Gehäuse schaut, b) mit zwei Stunden mehr Akkulaufzeit lebt, c) ein Super Retina Display mit dem Kontrastverhältnis von 1.000.000:1 vor sich hält, d) Selfies im Porträtmodus knipst und e) sein Gerät über Face ID entsperrt.


  1. Apropos Reiz: Entgegen (gefühlt) vieler Meinungen bin ich übrigens Fan des roten Punktes auf der digitalen Krone. Keine Ahnung warum. Ich finde ihn schnieke.