Jamf Now, früher bekannt als Bushel, ist eine cloud-basierte Geräteverwaltung für iPhones, iPads und Macs.
Jamf Now spricht insbesondere kleine und mittlere Unternehmen an: Hier bekommt man nämlich ein zentrales ‚Mobile Device Management‘, das ihr über den Browser bedient. Damit spielt ihr beispielsweise Konfigurationsprofile mit allen (WiFi‑)Passwörtern auf und nehmt so Firmengeräte schneller in Betrieb. Gleichzeitig müsst ihr aber niemanden mit IT-Studium anheuern.
Und falls mal ein Firmentelefon abhanden kommt, könnt ihr es von überall aus mit zwei Klicks sperren oder löschen.
Drei Geräte benutzt ihr mit Jamf Now dauerhaft kostenlos; jedes weitere iPhone, iPad oder ein Mac kosten nur 2 US-Dollar im Monat. Probiert es aus!
Vielen Dank an das gesamte Team von Jamf Now für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.
iOS hat (mindestens) zwei ganz hervorragende Apps zum Übersetzen von Text: Microsoft Translate (universal; Laden) und Google Translate (universal; Laden). Nachdem ich mehrere Jahre auf Google vertraut habe, spricht mich derzeit Microsofts kostenloser Übersetzungsdienst auf dem iPhone mehr an.
Warum? Schön das du fragst.
Die iOS-App aus Redmond ist übersichtlicher. Auch wenn es einen Tap mehr braucht bis man seinen zu übersetzenden Text eintippen oder einsprechen kann, verstehe ich die Benutzeroberfläche (im Gegensatz zu Googles iOS-Anwendung). Mir gefällt die klare Trennung zum Verlauf der bisherigen Übersetzungsanfragen. Einziger echter Wermutstropfen von Microsoft Translate: Die iPad-Version dreht sich nicht ins Breitbild.
Google Translate spielt mit „instant text translation“ groß auf. Dabei richtet man die iPhone-Kamera auf einen zu übersetzenden Text und erhält ohne Knopfdruck eine Art ‚Live-Übersetzung‘. Bei einzelnen Wörtern, wie beispielsweise Verkehrsschildern oder Lebensmittelkennzeichnungen, klappt das gut. Sobald mal jedoch einen ganzen Satz übersetzen will, muss man ein Foto machen – die ‚Live-Übersetzung‘ wackelt ansonsten zu sehr. Auch hier hat Microsoft Translate dann optisch die Nase vorne.
Großer Pluspunkt: Microsoft bietet eine Safari-Erweiterung an, die Webartikel mit nur einem Fingerzeig in eine vorausgewählte Sprache übersetzt.
Beide Apps lesen euch für die richtige Aussprache jeden übersetzten Text vor. Obendrein gibt es eine Vollbilddarstellung um jemanden die übersetzte Frage oder Antwort direkt unter die Nase zu halten.
Keine der beiden Apps bietet bislang eine eigene iMessage-App an. Für flinke Übersetzungen während eines Chats muss man die App wechseln. Microsoft baut jedoch eine eigene Plattform für (Gruppen‑)Unterhaltungen in verschiedenen Sprachen. Das Video wirkt ungewollt lustig, aber die Idee ist klasse.
Thema: Apple Watch. Microsoft Translate hat eine App auf der Uhr; Google nicht. Mit einem Force Touch aufs Watch-Display ändert man die Sprache in denen Übersetzungen stattfinden sollen.
Die tatsächliche Qualität der Übersetzungen beider Anbieter lässt sich schwierig gegenüberstellen. Es läuft wohl auf einen Selbsttest heraus.
Eine (neue) Möglichkeit Übersetzungen doppelt zu überprüfen, ist übrigens Boomerang (Laden):
Boomerang leverages Google Translate to provide translations between over 100 languages. Translating isn’t always perfect though, and can lead to embarrassment. To help avoid this, Boomerang translates from one language to another and then back again so that you can verify the translation is what you intended.
Beim Schlagwort ‚Fitness-Tracker‘ denke ich zuerst an die Apple Watch oder ein Fitbit-Armband. Wenn man aber zwei Sekunden länger darüber nachdenkt, fällt auf wie viele Gesundheits- und Aktivitätsdaten schon das iPhone alleine erfasst – über den M10 Motion Coprozessor, über Ortsdaten sowie Apps, die eure Schlafzeiten und die tägliche Koffein-Dosis aufzeichnen.
Um diese Körperwerte zu visualisieren, einander gegenüberzustellen und daraus Rückschlüsse auf den eigenen Körper zu ziehen, benutze ich seit einem halben Jahr die hübschen Gyroscope-Grafiken. Heute möchte ich ein erstes Zwischenfazit ziehen.
Hier die 30-Sekunden-Vorschau zur sechsminütigen Episode:
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Stellt euch das folgende Szenario vor: Ihr shoppt ein neues iPhone und plant ein bestehendes iCloud-Backup einspielen. Damit das funktioniert, hat idealerweise die neuste iOS-Version dieses iCloud-Backup angelegt. Sollte ihr noch nicht Apples letztes OS-Update aufs alte Telefon gespielt haben, würde ich unbedingt dazu raten bevor ihr ein damit erstelltes iCloud-Backup an ein neues Gerät übergebt.
Soweit, so machbar. Es gibt jedoch einen Spezialfall.
Sollte das neue iPhone, das ihr frisch aus der Schachtel schält, mit einer älteren iOS-Version ausgeliefert worden sein, klappt es nicht euer Backup dort aufzuspielen. Beispiel: Ein iPhone mit iOS 10.3 kann nicht mit einem iCloud-Backup eingerichtet werden, dass auf einem iPhone mit iOS 10.3.1 angelegt wurde.
Die Wahrscheinlichkeit ein nigelnagelneues iPhone auszupacken, und dort nicht die derzeit aktuellste iOS-Version vorzufinden, kann ich nicht einschätzen. Die Chance ein solches Telefon zu erhalten, hängt primär davon ab wie lange das besagte Gerät schon in einem Ladengeschäft stand und wie häufig Apple (Bugfix‑)Updates ausliefert.
Mit absoluter Gewissheit kann ich jedoch behaupten, dass eine solche Situation in den vergangenen Jahren äußerst unbefriedigend war, weil es keinen unkomplizierten Weg gab das iPhone zu aktualisieren.
Der offizielle Workaround lautet: Spielt das iPhone als neues Gerät auf, überspringt die iCloud-Account-Einrichtung, stoßt das Software-Update an und setzt das Telefon im Anschluss komplett zurück. Technisch ist das nachvollziehbar; als Kunde und Kundin schüttelt man aber nur den Kopf.
Heute habe ich das erste Mal erlebt, dass mir während der Ersteinrichtung ein Betriebssystem-Update angeboten wurde. Das iPhone 7 – verschweißt in Plastikfolie – kam mit iOS 10.3. Das iCloud-Backup, dass das ältere iPhone mit der neueren iOS-Version 10.3.1 angefertigt hatte, wollte das neue Telefon nicht annehmen, bot mir aber direkt während des Setups an das aktuellste iOS-Update herunterzuladen und aufzuspielen.
Ich konnte nicht herausfinden wann der Setup-Assistent diese Erweiterung erhielt. Dieses Support-Dokument lässt aber vermuten, dass die Möglichkeit bereits über ein Jahr besteht.
Beim Versuch der Wiederherstellung aus einem Backup erhalten Sie womöglich die Meldung, dass für Ihr iCloud-Backup ein iOS-Update erforderlich ist oder dass Ihr iTunes-Backup nicht wiederhergestellt werden kann, da die Software zu alt ist.
Wenn Sie im Systemassistenten aufgefordert werden, Ihre Software zu aktualisieren, tun Sie dies bitte.
(Außerdem ziemlich neu: Bezieht ihr mit unterschiedlichen Apple IDs Software aus dem App Store, fragt der iOS-Setup-Assistent inzwischen direkt bei dem iCloud-Backup-Setup für alle diese Konten das jeweilige Passwort ab. Zuvor ließ euch iOS gegen die Wand rennen: Die Wiederherstellung der Apps aus den anderen Konten scheiterte ohne sinnvolle Fehlermeldung – obwohl nur einmal die Eingabe das App-Store-Passwort abgenickt werden wollte.)
Am ersten Wochenende in jedem neuen Monat reserviere ich mir grundsätzlich zwei Stunden für die Buchhaltung. Dazu öffne ich einen Dropbox-Ordner, der alle meine Einnahmen und Ausgaben als PDFs vorhält, die sich in den letzten vier Wochen angesammelt haben.
Damit die finnischen Steuerbehörden nicht allzu kopfkratzend vor den (deutschsprachigen) Rechnungen sitzen, die ich für steuerlich relevant halte (natürlich ist die Nintendo Switch eine Arbeitsausgabe!), beschrifte ich Rechnungen und Kassenzettel mit eindeutigen Identifikationsnummern und schwärze alle uninteressanten Buchungen auf Kontozügen.
PDF Expert auf dem Mac ist dafür seit Version 2 aus meinem Workflow nicht mehr wegzudenken. Die am gestrigen Mittwoch veröffentlichte iOS-Version (universal; 10.99€) zieht im Funktionsumfang auf Augenhöhe mit der Desktop-App. Ich kann ab sofort einzelne PDFs zusammenführen, Informationen bequem auf der Couch – mit dem Apple Pencil in der Hand – zensieren, Dokumenten eine Nummer geben, sie zusammenfügen und umbenennen.
Apple has acquired a sleep tracking hardware and software company, TechCrunch has confirmed. News of the acquisition was first reported by CNBC.
The Finland-based company was founded in 2007 and has received about $3.5 million in funding. Beddit’s latest product, the Beddit 3, is a thin strip of sensors that goes across a user’s bed, analyzing sleep-related data such as “sleep time and efficiency, heart rate, respiration, temperature, movement, snoring, room temperature, and room humidity,” according to a product description. The device retails for about $150 and is still up for sale on the Apple Store page.
Apple deutet seit Jahren ungewohnt offen an, dass die Watch nicht das einzige (medizinische) Instrument mit Sensoren im Bereich Gesundheitstracking ist, an dem sie arbeiten. Und trotzdem positioniert Apple die Watch als „holy grail“ – im Zentrum für die Erfassung von Körperwerten. Verständlich, wenn man sich vorstellt das wohl kein anderes Gerät dauerhaft dem Körper näher kommt als die Uhr.
Zukünftige AirPods könnten speziell in Sportsituationen die konstante Datenerfassung der Uhr ergänzen:
In a separate study, scientists tested the use of an ear-based sensor to calculate VO2 max during exercise. The study showed that the ear-based sensor had a 98% correlation coefficient to an electrocardiogram when measuring heart rate, nearly the same as the Polar M7 monitor. We believe that movement of the wrist during activity is a key factor in reducing accurate biological readings, a problem that impacts ear-based wearables significantly less. We also believe that the ear offers the possibility to collect better data, which the aforementioned study seems to confirm, and richer data, because of the semi-internal nature of the ear canal, proximity to the brain, and greater blood flow in the area.
Apropos Apple Watch: Mittlerweile gibt es mehr Anhaltspunkte über die Verkaufszahlen, die Apple für die Uhr weiterhin nicht detailliert ausweist. Seit der September-Keynote wissen wir: Apple ist in puncto Umsatz der weltweit zweitgrößte Uhrenhersteller hinter Rolex. Im Bezugsjahr 2015, auf das sich Tim Cook in der Präsentation beruft, setzte Rolex 4.7 Milliarden US-Dollar um; Platz 3 belegte Fossil mit 3.2 Milliarden. Apple Watch rangiert demnach zwischen diesen beiden Firmen und verdoppelte im letzten Quartal, in Q2/2017, die Verkäufe der Uhr gegenüber dem Vorjahr.
Building on the momentum from the holiday quarter, Apple Watch sales nearly doubled year over year. Apple Watch is the best selling and most loved smartwatch in the world and we hear wonderful stories from our customers about its impact on our fitness and health.
Laut Tim Cook ist die Produktkategorie „Andere Produkte“, in der sich neben der Watch auch die AirPods, Beats-Kopfhörer und der Apple TV befindet, für sich genommen bereits ein Fortune-500-Unternehmen.
Für Strategy Analytics überholt Apple mit geschätzten 3.5 Millionen verkauften Apple Watch – wohlgemerkt nur in den ersten drei Monaten diesen Jahres – deutlich Fitbit.
Staubt ein (ausgemustertes) iPad ab, schiebt es in ein Case, hängt es an die Steckdose1 und ihr bekommt den besseren Echo Show.
Mit den Lautsprechern konkurriert das iPad nicht, aber in allen anderen Disziplinen (Browser, Videotelefonie, HomeKit, etc.) ist Apples Tablet dem 1-Kilo-Bilderrahmen von Amazon überlegen.
Ich mag grundsätzlich ‚single-purpose devices‘, weil sie oft ihre eine Aufgabe simpler und schneller erfüllen als Geräte, die alles machen (wollen). Amazons Echo (180€) und Echo Dot (60€) sind genau deshalb so gut. Sie beschränken sich darauf Sprache zu verstehen und eine Antwort per Sprache zurückzuwerfen. Und weil ein Amazon Echo immer am gleichen Platz im Apartment steht, kann man Fragen und Kommandos ganz einfach in den Raum rufen und sich sicher sein auch verstanden zu werden.
Ein Bildschirm erscheint die logische Weiterentwicklung von diesem Konzept, verschiebt aber grundlegend die Konkurrenzsituation. Echo Show (230 US-Dollar) muss sich mit Smartphones vergleichen lassen, die jeder von uns in Griffweite hat. Und in diesem Duell zieht Amazons Bildschirm-Box garantiert den Kürzeren.
(Unabhängig von der Technik und wie man sie nutzt, frage ich mich wer das Design freigegeben hat.)
Bei Bedarf installiert ihr noch Amazons überarbeitete Alexa-App (universal; Laden). ↩