Ich hatte gestern wenig Lust zu texten. Meine Stichpunkte zum Beoplay H5 von B&O, der 250Euro veranschlagt und seit heute auch auf Amazon.de zum Verkauf steht (Affiliate-Link), habe ich deshalb in ein Video verpackt.
This afternoon, Apple submitted a preliminary proposal to the U.S. Copyright Royalty Board to simplify the way music-streaming companies pay songwriters and publishers — in a way that could make it more expensive for rivals like Spotify and YouTube to keep offering free streaming.
Right now, streaming companies pay songwriters and publishers between 10.5 percent and 12 percent of their overall revenue, according to a complicated formula. (Labels and other owners of recording copyrights negotiate their own terms.) The money is divided into public performance and mechanical royalties, then paid to collecting societies and publishers.
Apples Vorschlagspapier verspricht mehr Geld für Künstler, Labels und Rechteinhaber. Gleichzeitig ist es ein unmissverständlicher (zu erwartender) Schuss in Richtung werbefinanziertes Streaming, so wie es Spotify anbietet.
Ob das Copyright Royalty Board an Apples Empfehlung nach einer „fairen, simplen und transparenten“ Berechnung der Gewinnausschüttung überhaupt interessiert ist, und ob Spotify und YouTube eigene Anregungen einreichen, bliebt vorerst offen1.
Apple schlägt einen Mindestpreis von 9,1 US-Cent für 100 Song-Wiedergaben vor; Spotify zahlt im kostenlosen Tarif aktuell mit einer prozentualen Beteiligung (ohne Mindestpreis).
Der 0-Euro-Tarif, für den sich rund 70 Millionen Spotifyler entschieden haben, scheint allen Beteiligten der Musikindustrie aber mittlerweile ein Dorn im Auge. Selbst Spotify argumentiert hartnäckig mit kräftigen Rabatten, Mobilfunker-Bundles und Dauer-Promos um seine nicht-zahlenden Kunden für bezahltes Streaming zu begeistern.
Freemium proved highly valuable to Spotify in its earlier years and continues to be an important entry strategy for new markets. But last year record label execs started to observe that free just wasn’t converting at the same rate it once did in mature markets like the US. This was because most of the likely subscribers had already been converted and so the majority remaining were freeloaders who were never going to pay, and warm prospects who just couldn’t bring themselves to pay 9.99. This is where price promos come into play. They deliver the impact of mid priced subscriptions, which is enough to to hook those wavering free users. Once they get used to paying the majority tend to stick around when the price goes back up.
In meiner Wahrnehmung wirkt Spotify leidenschaftlicher – viel investierter – als das noch steife Auftreten von Apple (Stichwort: Connect), das trockene Desinteresse von Google gegenüber Musik und die überzogene Selbstgefälligkeit, die Tidal an den Tag legt. Als nomineller Marktführer sind sie gleichzeitig aber in der schlechtesten Position: Tidal ist ein klassischer Übernahmekandidat; Google, Amazon und Apple finanzieren ihre Musik-Ambitionen anders quer (und sichern sich exklusive Künstler und zeit-exklusive Rechte an Alben und Songs).
Musikstreaming zählt derzeit zirka 90 Millionen zahlende Kunden. Damit steckt es noch in den Kinderschuhen. Das Thema der Raubkopien ist auf Smartphones und Tablets gegessen. Als neue Herausforderungen erscheinen mir häufige Preisschwankungen sowie die (für Kunden nicht nachvollziehbare) Exklusivität von Alben oder Künstlern, die nur über ausgewählte Plattformen streamen.
Genauso unklar ist, was sich für Apple und ihre selbst ausgehandelten Apple-Music-Verträge ändert, wenn sich die Vergütung im Jahr 2018 tatsächlich reformiert. ↩
Für 5Euro hat nun wirklich niemand mehr eine glaubwürdige Entschuldigung das fantastische Day of the Tentacle (universal; App-Store-Link) nicht gespielt zu haben.
Die Rätsel der ersten eineinhalb Stunden, zirka 30-Prozent des Klassikers von Dave Grossman, Tim Schafer und Ron Gilbert, hat mein Hirn noch ganz spontan zusammenbekommen. Hoagies Zeitmaschine hat wieder Strom!
Den zwei anderen Handlungssträngen in der Tentakelvilla – Laverne, die in der Zukunft gestrandet ist und Bernard, der in der Gegenwart verweilt – widme ich mich mit dem iPad auf der Couch an diesem Wochenende. Die Touch-Adaption des ‚Point and Click‘-Adventures funktioniert ganz ohne zusätzliche Erklärung.
Beim Spielen lässt sich zwischen der Original-Pixel-Grafik und der aufgemöbelten Version umschalten. Untertitel sind in Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch und Italienisch verfügbar. Die Sprachausgabe kann auf Deutsch oder Englisch erfolgen. Obendrein ist ein Entwickler-Kommentar enthalten.
Apropos inklusive: In alter Tradition beinhaltet Day of the Tentacle natürlich die komplette Version seines Vorgängers Maniac Mansion (benutze den Computer im zweiten Stockwerk der Gegenwart im Zimmer von Ed ‚Briefmarkensammler‘ Edison).
Day of the Tentacle Remastered folgt meinem Verständnis einer klassischen Neuauflage, die sich nur soweit verbiegt, dass sie auf unseren modernen Computern funktioniert.
Double Fine Production tat gut daran ihr Werk nicht einer modernen Erzählkunst anzupassen oder Hilfestellung bei den knackig schweren Rätsel zu geben. Wer noch nicht geboren war, als der Titel im Jahr 1993 erschien, tut sich so eventuell schwer die Begeisterung der Fans nachzuvollziehen. Aber das ist okay: An neuen und modernen Videospiel-Erzählungen mangelt es uns nicht.
Wer allerdings viele der aktuellen Grafik-Abenteuer besser verstehen will, ein bisschen Tradition dieser Kunstform schnuppern möchte, kann sich mit DOTT Remastered nun einen der Genre-prägenden Titel ganz unkompliziert herunterladen.
Ein kleines RSS-Round-up: In dieser Woche geht’s um Webdienste wie Newsblur und Feedbin sowie die dazu passende Feedreader-Software für macOS, iOS und Android.
Meine Feeds vertraue ich derzeit Feedbin an. Auf iPhone und iPad ruft (immer noch) Reeder (universal; 4.99€) deren Inhalte ab; auf meinem OnePlus 3 ist es die Android-App Press (Play-Store-Link).
Das Video in dieser Woche versucht drei Jahre nach dem Abgang von Google Reader eine knappe Zusammenfassung der etablierten Dienstleister. Außerdem versuche ich zu erklären warum sich diese Art des Nachrichtenkonsums bei mir immer noch wacker hält.
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(Ungefähr) alle 2,3 Jahre kauft sich der durchschnittliche iPhone-Kunde ein neues Apple Telefon. Wenn Tim Cook in diesem Herbst also das nächste iPhone aus seinem Hut zaubert, fallen zirka Zweidrittel aller derzeitigen iPhone-Besitzer ins Zeitfenster für ihr Upgrade – Neu- und Wechselkunden selbstverständlich ausgenommen.
Soweit, so normal. Im Gegensatz zu den vorherigen Generationen wechselt in diesem Jahr jedoch nur minimal das Hardware-Design. Apple durchbricht damit (erstmals richtig) seinen eigenen 2-Jahres-Rhythmus. Bislang folgte auf ein komplett neues Gehäuse jeweils ein Produktjahr, in dem Apple neue Technik in ein altes Case stopfte.
Wir erinnern uns ans iPhone 3G, dem das 3GS folgte. Wir denken ans iPhone 4, das mit dem 4s seinen Nachfolger fand. Das iPhone 5 wurde ein Jahr später vom 5s abgelöst, und der Doppelschlag – das iPhone 6 und 6 Plus – wurden vom 6s und 6s Plus ihres Amtes enthoben.
Das iPhone SE, iPhone 5c und iPhone Classic bilden die Ausnahme der Regel.
In diesem Jahr hängt Apple also erstmals 12 Monate dran. 12 Monate in denen wir auf ein vertrautes 6er-Gehäuse blicken. Während die prognostizierten Verkaufszahlen fürs nächste iPhone leicht über denen des Vorjahresmodells liegen, wird in der Technikpresse darüber bereits The Red Wedding gefeiert. Auch das ist nicht neu: Jedes S-Modell sah sich mit dem Vorwurf konfrontiert ‚nur kleinere Neuerungen‘ mitzubringen.
Dabei wird regelmäßig übersehen, dass der alte Zyklus nicht nur aus Upgrade-Perspektive eines zweijährigen Mobilfunkvertrags clever war, sondern signifikant zur Entwicklung neuer Features beitrug. Ich bin mal durch die Wikipedia gesurft und habe mir die Unterschiede zwischen den jeweils neu gestalteten iPhones und ihren S-Ausführungen angeschaut. Auffällig ist: Das S-Modell übertrumpft technisch in allen Fällen seine neu eingekleideten Vorgänger.
Das iPhone 5s war mit einer 64-Bit-Architektur, Touch ID, dem LED True Tone Blitz, den 120-FPS-Zeitlupenvideos und dem M7-Koprozessor beispielsweise dem iPhone 5 um mehrere Armlängen voraus. Nicht falsch verstehen: Das iPhone 5 war seinerzeit ein grandioses Gerät, aber den Sprung, den das 5s nur ein Jahr später leistete, war ganz objektiv größer.
Auch beim Wechsel vom iPhone 6 (Plus) zum 6s (Plus) war das deutlich. Während beim iPhone 6 die zwei neuen Bildschirmgrößen von 4,7- und 5,5-Zoll im Mittelpunkt standen, waren es nur ein Jahr später mit dem 6s (Plus) die 4K-Videoqualität, die 12-Megapixel-Kamera, die zwei Gigabyte an Arbeitsspeicher, die zweite Touch ID-Generation, der aufgebohrte Body aus 7000er-Aluminum sowie 3D Touch.
Was ich sagen will: Ein neues Design kostet Entwicklungszeit. Ein neues Design ist ein Feature, das wohl bedacht werden will, weil es den Umfang von mehreren anderen Funktionen einnimmt, die sich deshalb auf zukünftige Hardware verschiebt.
Anders ausgedrückt: Die iPhone-Jahrgänge ohne Design-Wechsel waren technisch immer überlegen. Wer das bessere iPhone wollte, und nicht jedes Jahr kaufte, tat besser daran vom iPhone 3GS aufs iPhone 4s, aufs iPhone 5s bis aufs heutige 6s zu wechseln anstelle die vollen Versionnummern mitzunehmen.
Ich bin mir sicher, dieser Zyklus gehörte nicht zu Steve Jobs ursprünglichem Masterplan, sondern begründet sich durch den technischen Fortschritt.
Der Blick aufs Antennendesign ist dafür ein Anhaltspunkt. Vom iPhone „Just don’t hold it that way“ 4 bis zum kaum noch sichtbaren Streifen im iPhone 7, das obendrein auf so viel mehr Bändern funkt, beeinflusst der technische Fortschritt das Gehäusedesign.
Ähnlich sieht es bei den Kameras aus, die zunehmend flacher und gleichzeitig viel besser werden. Hätten Apple, Samsung, HTC, Sony und Co. nicht konstant miniaturisiert, wären wir nicht auf dem heutigen Status quo von kleinen Super-Rechnern mit den knackig-schärfsten Computerbildschirmen, die wir wie selbstverständlich in der Hosentasche mit uns herumtragen.
Auffällig ist, dass nach neun Jahren nahezu alle Flaggschiff-Smartphones das iPhone-Referenzdesign angenommen haben – mit fest verbauten Akkus, keiner Hardwaretastatur und ständig schrumpfenden Simkarten. Die Aufstellung der „besten Smartphones in 2016“ sieht von außen betrachtet nahezu identisch aus. Ein iPhone 6s, ein OnePlus 3, ein Nexus 6P oder ein Samsung Galaxy S7 sind allesamt Widescreen-Displays in einem mehr oder weniger dünnen Rahmen, mit einem Homebutton und zwei Kameras.
Das zeigt (mir), das wir mittlerweile von einer erwachsenen Produktkategorie sprechen. Ähnlich wie Laptops, die sich auch nicht jedes zweite Jahr radikal neu erfinden, sondern evolutionär voranschreiten um Gewicht einzusparen und ihre Bauform noch schlanker zu gestalten.
Nicht falsch verstehen: Ich freue mich über jedes neue iPhone-Case. Das SE-Gehäuse ist aus allen bisherigen iPhones mein absoluter Liebling. Bis ein Hersteller jedoch den nächsten großen Design-Schritt abliefert und sich an ein tatsächlich neues Gehäuse wagt (das einen ersichtlichen Mehrwert hat), liegen die Prioritäten auf den inneren Specs (und der Software). Fürs nächste iPhone wird ein True-Tone-Display, eine Doppel-Kamera, ein Smart Connector, kein Klinkenanschluss aber ein neuer Homebutton sowie ein wasserfestes Gehäuse vermutet.
Pokémon Go (US-Link) lässt mit einem Plus von zirka neun Milliarden US-Dollar nicht einfach nur Nintendo-Aktienkurs springen, sondern findet sich aus dem Stand heraus auf Augenhöhe mit den App-Store-Schwergewichten ‚Game of War‘ und ‚Mobile Strike‘.
Nagasaka added that the estimated daily turnover for Pokémon Go on the first day was around 400 million to 500 million yen ($3.9 million to $4.9 million), so in order to give Nintendo a serious leg up earnings-wise, the app needed to be consistently at the top position for sales on app stores.
Citing external data from SensorTower, Nagasaka explained the total monthly turnover from U.S. iOS and Android platforms for popular apps were near that turnover range. For example, she said, Game of War was the top app in June and brought in about 400 million to 500 million yen a day, with an estimated monthly turnover of 14 billion yen.
The number two app for June, Mobile Strike, had an estimated 10 billion yen monthly turnover, after bringing in about 300 million to 400 million yen daily.
Für die Umsetzung vom knudeligen Ingress-Verschnitt zeigt sich Niantic, Inc. verantwortlich – das Softwarestudio hinter dem besagten Augmented-Reality-Abenteuer Ingress. Laut Financial Times soll Nintendo daher nur 10-Prozent von den App-Store und Play-Store-Umsätzen einfahren. Die Pokémon Company, an der Nintendo einen Anteil von 33-Prozent hält, nimmt noch einmal 30-Prozent vom In-App-Umsatz für Pokémon Go mit.
Assuming Pokémon GO generates monthly gross revenue of ¥10bn, JPMorgan analysts calculate the game would boost Nintendo’s annual profits by less than ¥10bn.
Morgan Stanley says the game would need to reach a minimum monthly turnover of ¥15bn-¥20bn or more to have a meaningful impact on Nintendo’s final earnings.
Der Sprung im Aktienkurs ist also nicht in erster Linie dem neuen Umsatz geschuldet, sondern nur einer Wette auf die Popularität von Mario, Donkey Kong und Zelda, die sich zukünftig in Smartphone-Spielen zeigen könnten.
Pokémon Go steht bislang nur in den USA, Australien und Neuseeland zum Download, soll „in einigen Tagen“ aber auch in Europa landen.
Der mobile Handy-Reparaturdienst Reparando ist in den nächsten 7 Tagen mein ‚Sponsor der Woche‘. Ihr Angebot: Reparando kommt zu dir und nicht umgekehrt.
Richtig gelesen: Das Start-up aus Stuttgart bietet in 15 deutschen Städten einen Smartphone-Reparatur-Service direkt Vor-Ort an – entweder bei dir Zuhause oder im Büro.
Und das funktioniert wie folgt:
Reparaturtermin über die Webseite oder telefonisch buchen
Techniker kommt zum Wunschtermin (teilweise noch am gleichen Tag)
Handy wird zum Festpreis repariert
So etwas nenne ich Service! Weil, ganz ehrlich: Das Warten auf einen Reparaturtermin oder der Aufwand für einen tagelangen Postversand ist bei einem unserer wichtigsten Alltagsgeräte wirklich kein Spaß.
Reparando repariert iPhones, Samsung Galaxy-Smartphones und nahezu alle iPad-Modelle. Durch diese Spezialisierung können sie eine schnelle Reparatur vor Ort (30 – 60min) ohne Zusatzkosten versprechen.
Vielen Dank ans gesamte Team von Reparando für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.
Der Blackberry Leap soll noch bis Ende September ausgeliefert werden, der Classic endet im August, ebenso der Passport, den BlackBerry an AT&T liefert. Zwei neue Betriebssystem-Versionen hat BlackBerry noch angekündigt. Das 10.3.3 Update soll diesen Monat erscheinen, 10.3.4 ist für März 2017 avisiert. Der Support für BlackBerry 10 wird bis mindestens Ende 2018 garantiert.
Neben Android und iOS ist derzeit kein Platz für ein anderes mobiles Betriebssystem (wie die Versuche von Windows, Firefox, Sailfish, Tizen und Ubuntu gezeigt haben).
BlackBerry ist von nun an einer von vielen Android OEMs. Das Problem: Sie sind nicht der hippeste Kandidat im mittleren Preissegment und laufen im Premiumbereich – der schon lange ohne BBs Enterprise-Produkte auskommt – gegen das iPhone auf. Wodurch will sich BlackBerry also zukünftig von der Konkurrenz absetzen?