Homescreens: April 2016 (iPhone 6s Plus + 12,9” iPad Pro + Apple Watch)

Ich experimentiere weiter mit diesem Format. App-Neuzugänge habe ich erneut fett markiert; aussortierte Apps sind separat aufgeführt. Das hat mir beim letzten Mal persönlich gut gefallen.

Ich verzichte diesmal auf die Angabe der App-Preisen. Aus zwei Gründen:

  1. Durch ständige Preiswechsel, regelmäßige Rabattverkäufe und dauerhafte Bundle-Angebote verliert diese Information an Wert. Der *Tagespreis* repräsentiert nur noch in den wenigen Fällen den durchschnittlichen Verkaufspreis, den die Software veranschlagt.
  2. Klassische Festpreis-Apps bekommen merklich Konkurrenz durch Freemium-, Spenden- und Abo-Modelle. Der App-Download für Droplr ist kostenlos, die monatliche Gebühr um den Dienst dann aber zu nutzen, ist es nicht. Für Overcast kann man zahlen, muss aber nicht. Und so weiter.

Drei Kleinigkeiten noch:

  • App-Store-Games sind aus dieser Aufstellung abermals gestrichen – die bespreche ich gerne gesondert.
  • App-Wechsel beim Apple TV sind bei mir bislang selten. Lediglich das eine oder andere Spiel kam in den letzten Monaten dazu.
  • Das 9,7” iPad Pro hat die Setup-Phase noch nicht verlassen. Dort findet sich bislang aber keine App, die ich nicht auch auf dem iPhone 6s Plus oder 12,9” iPad Pro installiert habe.

iPhone 6s Plus

iPhoneBlog.de_Homescreens_iPhone

Things, 1Password, Ulysses, Reeder, ProTube, Overcast, Instapaper, Sonos, Slack, Day One 2, Instagram, Airmail und Tweetbot.

VSCO, Messenger, Dropbox, Twitter, Instashare, Ferrite, Swarm, Soulver, Prompt 2, Pinswift, Inbox, Blink, Metapho, Scanbot, Upthere Home, Path, Speedtest, Disqus, Kicktipp, OneDrive, 1Blocker, Droplr, Air Video HD, Skyscanner Flights, ParkMan, Foursquare, Facebook, Reitit, Apple Store, Periscope, Kickstarter, Trailers, Skype, Chrome, Automatic, WhatsApp, AnyFont, Netatmo, VPN Unlimited, Canary, FlightTrack, Diptic, Due, Deliveries, Screens, Canon Print, Number 26, OpenVPN, YouTube, Amazon Drive, Geofency, Copied, MetaRecorder, Live Studio, Alive, Lively, Fantastical, Nike Running, Telegram, This, Serist, Miitomo, AudioShare, WLPPR, ProtonMail, Google Translate, Apple Remote, SwiftKey, Parrot Zik, Bound, Elgato Eve, narwhal, Workflow, Zinc, Quip, Wire und Carrot Weather.

Aussortiert

Spark, TextExpander, MacID, AirPort Dienstprogramm, GoPro, Airbnb, Google Maps, Hue, Hyperlapse, Netflix, OneShot, Sleep+, Transmit, Slide, Coda, Pixelmator, Microsoft Word, 1Writer, Rotate & Flip, AS.Parrot, Lufthansa und Airberlin.

iPad Pro

iPhoneBlog.de_Homescreens_iPad

Things, Quip, Ulysses, Instapaper, ProTube, Slack, Reeder, Airmail, 1Password und Tweetbot.

Pixelmator, Air Video HD, Dropbox, Word, Procreate, VideoGrade, Duet Display, Metapho, Comic Zeal, Netflix, Soulver, Pigment, VSCO, Trailers, Workflow, Droplr, Copied, 1Blocker, Paper, Twitter, Skype, OneDrive, Editorial, Kickstarter, Path, Graphic, Carbo, Chrome, YouTube, Instashare, Zinc, Blink, Messenger, Astropad, Desqueeze, Sonos, Documents, narwhal, Chunky, Fantastical, Ferrite, Plex, Infuse, Day One 2 und Parrot Zik.

Aussortiert

HBO Nordic, TextExpander, WordPress, Apple Remote, iMovie, Inbox, Speedtest, UMake, iCab Mobile, Nimbus, 1Writer und Coda.

Apple Watch

iPhoneBlog.de_Homescreens_Apple_Watch

Messenger, Due, Airmail, Overcast, Swarm, Carrot Weather, MetaRecorder, Deliveries und Tweetbot.

WWDC 2016: 13. – 17. Juni in San Francisco

iPhoneBlog.de_WWDC16

Apple hat heute bekannt gegeben, dass es die 27. jährliche Worldwide Developers Conference (WWDC) vom 13. bis 17. Juni im Moscone West in San Francisco veranstalten wird.

Die Eröffnungsveranstaltungen am Montag, inklusive der Keynote finden im Bill Graham Civic Auditorium statt. Der Rest der Konferenz-Sessions in dieser Woche werden im Moscone West abgehalten.

Apple.com/PR

Apple verlässt nach acht Jahren das ‚Presidio‘, ihren langjährigen Keynote-Raum in Moscone West und zieht für die diesjährige Auftaktveranstaltung der Entwicklerkonferenz ins (wesentlich größere) Bill Graham Civic Auditorium.

Apple wählte für eine eigene Veranstaltung, dem ‚Hey Siri‘-Event (iPhone 6s Plus + 12,9” iPad Pro), bislang ein einziges Mal das Bill Graham Civic Auditorium als Ort für seine Bühnenshow. Apple kümmerte sich damals komplett eigenmächtig um den Innenausbau: vom Bühnenbildschirm, bis zu den Zuschauersitzen.

Die WWDC-Keynotes der letzten Jahre waren nie ausschließlich Produktshows. Falls passend, nutzte Apple die Veranstaltung aber regelmäßig für Soft- und Hardware-Updates, die weit über den eigentlichen Fokus von Mac- und iOS-Entwicklern hinausreichte.

Der Ortswechsel mag daher ganz schlicht nur mehr Beinfreiheit für die anwesenden WWDC-Teilnehmer, die Apple-Angestellten und die Presse bedeuten. Oder aber…die größere Örtlichkeit steckt bereits unsere Erwartungshaltung für größere Ankündigungen ab.

Serist – mit Trakt.TV-Sync

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Bei Serien mit heftigem Cliffhanger, einem offenen Episodenausgang der auch Tage später noch in der Erinnerung herumspuken, ist es vielleicht aber nicht nur eine Freude zu wissen wann die nächste Folge der Lieblingssendung ausgestrahlt wird.

Serist (1.99 €) zählt die verbleibenden Tage bis zur nächsten Episode.

iPhoneBlog.de_Seriest

Serist setzt auf Trakt.TV als Backend und kreuzt Episoden ab, die ihr bereits geschaut habt. Für mich bleibt auch nach vielen Jahren dieser Onlinedienst die zuverlässiges Quelle für den (mittlerweile notwendigen) Überblick von Serien, Staffeln und einzelnen Episoden.

Durch die Blüte der Streaming-Dienste in den letzten Jahren – bei mir sind es im Moment HBO Nordic und Netflix – laufen allerdings immer weniger Serien durch Plex. Das hat zur Folge1: Der automatische Vermerkt, den Plex über ein Plugin bei Trakt.TV setzt, bleibt aus. Will ich mein Archiv dort weiter pflegen, bin ich also angehalten selbst Episoden als angeschaut zu markieren. Auch diese Aufgabe übernimmt Serist mit einem Fingerzeig.

Die App, die kein aufgemotzter TV-Serien-Verwalter sein will, erfüllt für mich so zwei Aufgaben: Sie informiert mich über den Ausstrahlungstermin neuer Episoden (von Serien denen ich folge) und hakt bei Trakt.TV ab welche Folgen ich bereits geschaut habe. Sehr simpel, sehr überschaubar2.


  1. Das Wortspiel war unbeabsichtigt… ↩
  2. Bevor man zwei Euro einwirft, lässt sich die Anwendung im Browser anschauen. ↩

Vodafone [Sponsor]

Vodafone unterstützt als Sponsor in dieser Woche zum vierten Mal das iPhoneBlog. Deshalb verweise ich erneut mit großer Freude noch einmal auf alle sechs meiner Tagebuch-Folgen, die auf dem ‚South by Southwest‘-Festival entstanden – nicht zu vergessen mein Twitter-Video ‚Zukunftstechnik, Grumpycat und Obama‘ und der 180-Grad-Rundgang. Die ausführlichen Artikel finden sich im Blog von Featured.

iPhoneBlog.de_Featured_Sponsorship

Das Projekt ist nun abgeschlossen. Ein kurzer Gedanke zum Abschluss, den ich unbedingt noch loswerden will.

Die SXSW ist nicht nur in puncto Besucherzahlen die größte Digitalkonferenz, sie gehört obendrein auch zu den einflussreichsten (Zukunfts-)Veranstaltungen. Im letzten und vorletzten Jahr dominierten dort die Snowden-Enthüllungen; dieses Jahr starteten viele Diskussionen mit Apple und dem FBI. Auch Barack Obama, der in diesem Jahr die Eröffnungsrede hielt, kam um die Debatte nicht herum.

Die SXSW ist neben der ‚Interactive‘ – das ist der Teil, der sich mit Technik, Start-up-Kultur und Internet beschäftigt, auch Festival. Die SXSW Music schließt zeitlich direkt an die Interactive an. Die Film- und TV-Show-Veranstaltungen, dort wo es Premieren zu sehen gibt und Schauspieler sowie Schauspielerinnen sich zeigen, laufen bunt gestreut und verleihen dem Event ihre Popkultur-Note.

Die South by Southwest ist damit eine Veranstaltung, die gesellschaftsrelevante Themen bespricht und es gleichzeitig schafft zu unterhalten. Ich war in diesem Jahr das erste Mal dort, und es wird definitiv nicht mein letzter Besuch gewesen sein.

Ein erneut dickes Dankschön an Vodafone, die diese Video-Serie in Texas ermöglicht haben und mein Blog als ‚Sponsor der Woche‘ unterstützen.

‚This‘ – Fotos ansprechend beschriften

➝ Video

This by Tinrocket (universal; 1.99 €).

Kippen, Rollen und Schwenken: der Feiyu Tech G4 Pro (+ Video)

Anfang Januar habe ich mir den Feiyu Tech G4 Pro zugelegt – 380 Euro über Apple.de oder in der Version ohne Joystick zum Preis von 321 Euro bei Amazon (Affiliate-Link).

Ich hatte keinen zwingenden Grund für die Anschaffung, aber über die Feiertage (abermals) festgestellt was für einen erheblichen Unterschied flüssige Videoaufnahmen – selbst bei privaten Kurzvideos – machen.

Die Kamera des iPhones, die Aufnahmen in 1080p oder 4K abwirft, begrenzt schon lange nicht mehr die Qualität, die ‚Videos aus einem Telefon‘ erzielen können. Die Family schaut meine in Final Cut schnell zusammengewürfelten Clips nicht auf einer Kinoleinwand, sondern auf ihren iPhones und iPads. Doch selbst dort profitieren die bewegten Bilder ungemein wenn sie weniger wackeln. Eigentlich logisch. Wenn man selbst aber tatsächlich mal auf vergleichbares Videomaterial schaut, das auf der einen Seite aus freier Hand gefilmt wurde und andererseits Aufnahmen mit einem Gimbal gegenüberstellt, sind die Unterschiede…deutlich.

Ich hatte mir vor dem Kauf verschiedene Lösungen angeschaut um das Videobild, das beim iPhone 6s Plus ja bereits über Software stabilisiert wird, zu verbessern – natürlich auch so etwas wie den OSMO. Schlussendlich war es mir aber wichtig ein Zubehör zu kaufen, das sich a) schnell aufbauen lässt, b) eine Rucksack-freundliche Größe hat und c) das iPhone als Kamera benutzt (weil ich meine Workflows beibehalten möchte, die unter anderem verschiedene App-Store-Apps einbeziehen).

Der Gimbal von Feiyu Tech erfüllt diese drei Kriterien.

Er verwirrt mich aber auch nach mehreren Monaten noch mit seinem Wechsel zwischen den fünf Modi, deren Auswahl über einen einzigen LED-Knopf erfolgt. Ich kann mir einfach nicht merken wie viele Klicks der ‚Panning Mode‘, der ‚Panning and Tilting Mode‘ oder der ‚Lock Mode‘ braucht, und wie oft das LED-Licht dafür blinkt. Der Blick in die PDF-Anleitung erklärt es zwar nachvollziehbar – ich vergesse diese Einstellung trotzdem ständig.

Neben der eigentlichen Stabilisierung ist mir der ‚Inversion Mode‘, der den Gimbal umdreht und mich so das iPhone nach unten zeigend wenige Zentimeter über den Boden führen lässt, als sehr hilfreich aufgefallen. Stichwort: Krabbelnde Kinder.

Mit Ausnahme des USB-Ladegeräts und den vier Batterien, die im Doppelpack für jeweils zwei Stunden die Motoren antreiben, ist die Verarbeitung super-stabil (ja, das erwarte ich auch für knapp 400 Euro). Selbst die Klemme, in die man das iPhone einsetzt, zeigt sich verwindungssteif und durchgehend solide.

Wenn der Gimbal mal aus dem Tritt kommt und das iPhone nicht mehr in komplett waagerechter Position hält (was durch Wind, Temperatur oder generell die Bedienung passiert), kalibriert man es ebenfalls über die LED-Taste neu. Einmal verinnerlicht, ist die Bedienung nicht schwierig.

Ein paar weitere Impressionen von diesem iPhone-Zubehör für bessere Videoaufnahmen habe ich – pas­sen­der­wei­se – in den folgenden Schnellschnitt gepackt.

(Vimeo)

Work in progress: US-Gesetz gegen Verschlüsselung

In den USA wird dieser Tage ein Gesetzesentwurf diskutiert, der Verschlüsselung kriminalisiert – ausgelöst durch das FBI, die mit einer richterlichen Anordnung versucht hatten einen Präzedenzfall zu erschaffen.

The Burr Encryption Bill – Discussion Draft dropped last night, and proposes legislation to weaken encryption standards for all United States citizens and corporations. The bill itself is a hodgepodge of technical ineptitude combined with pockets of contradiction. I would cite the most dangerous parts of the bill, but the bill in its entirety is dangerous, not just for its intended uses but also for all of the uses that aren’t immediately apparent to the public.

„The Dangers of the Burr Encryption Bill“

Wie absurd, kurzsichtig und gefährlich eine solche Gesetzgebung wäre, lässt sich in unter fünf Minuten erklären.

➝ Video

Come for „Should all locks have keys? Phones, Castles, Encryption, and You.“, stay for „* I, Phone“.

(Ernsthaft: Schaut diese zwei hervorragenden Videos von CGP Grey.)

Kniefall vor Advance Wars: WarBits

WarBits (universal; 2.99 €) von Risky Lab ist eine Hommage an Nintendos Runden-Strategie-Serie Advance Wars.

➝ Video

Mit taktischer Tiefe verteilt ihr hier Marsch- und Angriffsbefehle an knuddelige Truppen. Zug-um-Zug zerstört ihr so das andersfarbige Team und besetzt deren Gebäude – sowohl in einer Einzelspieler-Kampagne gegen den Computer, aber auch im lokalen Mehrspieler-Modus oder im Duell gegen GameCenter-Freunde.

Ziemlich clever: Durch die Zuweisung eines individuellen #Schlagworts lässt sich eine Gruppe von Online-Spieler_innen finden, die anschließend gegeneinander antritt.

Wie viel Liebe zwei Entwickler – die sich noch nie persönlich getroffen haben – über vier Jahre in ein für iOS (exklusives) Spiel stecken können, zeigen (wichtige) Kleinigkeiten, wie eine PDF-Bedienungsanleitung, ein flotter iCloud-Spielstand-Sync zwischen iPhones und iPads sowie der angesprochene GameCenter-Online-Mode.

Drei Euro und keine In-App-Käufe: Für jemanden der seit 2008 auf ein neues Advance Wars wartet, treibt das eine kleine Freudenträne in den Augenwinkel.