Kein Witz: Qualcomm zieht den eigenen Marketing-Gag zurück

IPhoneBlog de 5s Qualcomm Modem

via Chipworks

“The comments made by Anand Chandrasekher, Qualcomm CMO, about 64-bit computing were inaccurate,” said a Qualcomm spokesperson in an email. “The mobile hardware and software ecosystem is already moving in the direction of 64-bit; and, the evolution to 64-bit brings desktop class capabilities and user experiences to mobile, as well as enabling mobile processors and software to run new classes of computing devices.”

Agam Shah | TechHive

Qualcomms Presseabteilung korrigiert nicht nur den eigenen „Senior Vice President“ und „Chief Marketing Officer“, sondern rückt die Bedeutung von 64-Bit-Prozessoren explizit ins Rampenlicht.

AllThingsD: iPad-Event am 22. Oktober

IPhoneBlog de 22 Oktober

The focal point of the gathering will be the latest updates to the company’s iPad line, but the new Mac Pro and OS X Mavericks will likely get some stage time as well, I’m told.

John Paczkowski | AllThingsD

Apples zweites Produkt-Event im Kalenderjahr 2013.

Screens 3

Die Preispolitik für Updates im App Store ist beschlossen. Das Resultat: Es gibt keine vergünstigte Software für Besitzer von früheren Versionen. Oder, Apple?

Screens (17.99 €; universal; App-Store-Link) beschreitet auch deshalb einen schon häufig beschrittenen Vertriebsweg und verlangt den Vollpreis für seine (volle) Version 3. Die Qualität der Software schmälert das nicht (auch wenn man dieses Argument bei Kritik oft zu Unrecht aufgeführt sieht).

IPhoneBlog de Screens 3

Apropos Kritik: Version 3 brauchte nach seinem zeitgleichen Start mit iOS 7 drei Mini-Updates um richtig in Tritt zu kommen. Die Fernsteuerung eines Macs, PCs oder einer Linux-Kiste über den Touchscreen des iPhones und iPads funktioniert mittlerweile jedoch reibungslos.

Sobald unter Mac OS die Bildschirmfreigabe und die Entfernte Anmeldung angeknipst sind, findet Screens den Computer automatisch und wählt sich über das entsprechende Benutzerkonto mit Login und Passwort ein. Außerhalb des eigenen Netzwerks hilft die kostenlose Systemerweiterung Screens Connect beim Verbindungsaufbau.

Zwischen mehreren iOS-Geräten gleichen sich die abgespeicherten Desktop-Verbindungen über iCloud ab. Das bedeutet: Die Konfigurationen der ferngewarteten Computer sind nicht doppelt, dreifach oder vierfach einzutippen. Auch die bevorzugten Shortcuts, die den Bildschirm nach der Verbindung kontrollieren, legt man nur einmal an.

Allerdings sind mir die neuen Symbole der Kurzwahltasten in der scrollenden Menüleiste zu abstrakt gestaltet – ein Wiedererkennungswert fehlt.

Der Unterstützung von mehreren Bildschirmen an einem Rechner funktioniert wie beworben. Getestet habe ich den Display-Support am MacPro, der via AirParrot einen Apple TV als erweiterten Monitor über AirPlay ansprach.

Man muss jedoch nicht zwangsläufig die Steuerung eines entfernt stehenden PCs übernehmen. Der Beobachtungsmodus erlaubt es, nur zuzuschauen. Speziell im Bildungsbereich unterstreicht man die Bedeutung dieses Features, das keine irrtümlichen Mauszeiger-Taps zulässt, gleich doppelt.

Slo-Mo-Videos aus der 5s-Kamera speichern

Apple vergisst den Button ‚In Bibliothek speichern‚ für Slo-Mo-Videos eines iPhone 5s. Beim Kopieren der 120-Frames-Aufnahmen auf den Mac oder PC geht der Zeitlupeneffekt verloren. Nur wer die Filme per iMessage verschickt, (sich selbst) über Mail-Server (zu)schiebt oder auf Facebook oder YouTube lädt, rendert die reduzierte Geschwindigkeit eines Videoabschnitts mit.

Bei einer Standard-Übertragung, per Kabel oder PhotoSync, erreichen den Desktop nur flüssige Videos mit 120 Bildern pro Sekunde (bei 720p). Die ‚Slow-Motions‚ lassen sich anschließend lediglich in Final Cut oder iMovie nachstellen.

Using this approach, you can shoot a long high-frame-rate sequence using the Slo-Mo mode and then create a video that switches into and out of slow motion as often as you like. Imagine a diver slowly jumping off the diving board, then moving at full speed until just before hitting the water.

Jason Snell | Macworld

Um die (langsam) bewegten Bilder aber auch direkt unter iOS zu verwenden, beispielsweise in einem iMovie-Filmprojekt oder einem Video-Instagram, hilft TruSloMo (kostenlos; App-Store-Link), das auf einem 5s die Videos mit hoher Framerate in ihrer Abspielgeschwindigkeit ausbremst.

Nachteil: Laut Entwickler William Wu stellt Apple keine öffentliche API bereit um den Start und Stop des Effekts zu ermitteln. Das Ergebnis: Nach einem TruSloMo-Durchlauf läuft die komplette Videoaufnahme in ‚Slo-Mo‚.

Letzter Tipp: Wer zwei iOS-Geräte besitzt, die AirDrop beherrschen, kann sich die Video-Animation auch über eine drahtlose Übertragung in den Film brennen.

Die gebotene Flexibilität im Umgang mit 120fps-Videos auf einem iPhone 5s ist lobenswert, ein simpler ‚Video sichern‚-Button fehlt dem ‚Share Sheet‚ derzeit jedoch deutlich.

IPhoneBlog de Video Sichern

E-Mail-Action mit ‚Dispatch‘

Dispatch (4.49 €; App-Store-Link) sah schon vor iOS 7 wie eine iOS-7-App aus. Zusammen mit dem großen Betriebssystem-Update schreitet auch die E-Mail-Anwendung der zwei Indie-Entwickler voran. Die letzten Neuerungen fielen so signifikant aus, dass Dispatch für mich derzeit eine echte Apple-Mail-Alternative darstellt.

DirektDispatch

Meine Mail-App braucht zwei Knöpfe: Archivieren und Löschen.

Okay, ich übertreibe. Ein etwas ernsthafterer Blick auf meinen täglichen Umgang mit elektronischer Post relativiert jedoch diese Übertreibung. Täglich schaufle ich meinen Posteingang aufs Neue frei; bei voller Inbox fällt mir das Denken schwer. Vor ein paar Jahren arbeitete ich noch anders. Damals ließ ich sogar Browserfenster über Nacht geöffnet. Ich bildete mir ein, das Zeug am nächsten Tag dort noch zu lesen. Mails folgen einem ähnlichen Muster.

Evernote, Readability, Pocket, OmniFocus und viele andere Dienste zeigen heute, das es anders geht, dass ToDos und Erinnerungen an anderer Stelle strukturierter abgespeichert und damit auch effizienter abgearbeitet werden können.

Über das simple Verschieben rettet man sich natürlich nicht aus dem Chaos. Zugegeben: Vieles, das ich mir so vormerke, wird nie mehr angefasst. Trotzdem bin ich davon überzeugt, mit mehr Struktur zügiger zu arbeiten.

Dispatch dockt dort an. Das markante Feature sind Wischgesten, die Mails aus der Inbox herausziehen. Die Nachrichten wandern so ins Archiv, holen sich einen Spam-Stempel oder werden gleich gelöscht.

Dispatch verschiebt keine Mails in (Unter-)Ordner. Diese Zeitverschwendung verstand Gmail bereits vor Jahren als es seine Labels einführte. Wer abgelegte Nachrichten sucht, wühlt sich nicht durch Ordner, sondern benutzt die Suche. Dispatch lernte diese elementare Funktion mit dem letzten Update (weshalb ich die App erst jetzt vorstelle).

Das funktioniert zuverlässig und schnell, findet Nachrichten jedoch nur auf Basis einzelner E-Mail-Konten. Hier hat Apples Standard-App weiterhin die Nase vorn. Ein Suchbegriff spürt Mails über mehrere Konten hinweg auf. Und auch die einheitliche Inbox, die alle Mail-Accounts zusammenzieht, ist eine Funktion, die noch auf der Wunschliste der Dispatch-Entwickler steht.

Dafür sparen TextExpander-Snippets unglaublich viel Zeit. Dispatch gehört zu den ersten Programmen, die die neuen ‚Fill-ins‚ von Version 2.0 verwenden um Textpassagen mit unterschiedlichen (Formular-)Optionen zu füllen.

IPhoneBlog de Dispatch

Schreibt man eine neue E-Mail, öffnet diese direkt im Textfeld; die Empfänger und den Betreff wählt man später. Eine clevere Voreinstellung, an die ich mich gewöhnen kann. Eine Anpassung ans iPad fehlt (mir jedoch). Google-Apps-Kunden, die Mails von mehr als einer Domain beziehen, freuen sich über Alias-Adressen.

Bleibt noch das (immer kontroverse) Thema ‚Push‚. Dispatch diskutiert hier jedoch nicht lange.

With the technical limitations of iOS in place, the only way to implement push notifications involves setting up and maintaining servers of our own that store your credentials and emails.

Being a two-man team with no interest in server-side development, no interest to access your data, and no capital to maintain costly servers of our own, it was very clear that push was not something we can, or want to do.

dispatchapp.net/blog

Unter iOS 7 lässt sich die App jedoch periodisch aufwecken, damit neue Nachrichten beim nächsten Öffnen bereits vorliegen.

Hinter den Keynote-Kulissen der Macworld 2007

IPhoneBlog de Macworld 2007

by Blake Patterson (cc)

There was less they could do to make sure the phone calls Jobs planned to make from the stage went through. Grignon [senior manager in charge of all the radios in the iPhone] and his team could only ensure a good signal, and then pray. They had AT&T, the iPhone’s wireless carrier, bring in a portable cell tower, so they knew reception would be strong. Then, with Jobs’s approval, they preprogrammed the phone’s display to always show five bars of signal strength regardless of its true strength. The chances of the radio’s crashing during the few minutes that Jobs would use it to make a call were small, but the chances of its crashing at some point during the 90-minute presentation were high.

Fred Vogelstein | NYTimes.com

Wie’s ausgeht, ist bekannt. Oder?

Eine bessere Bewerbung kann Fred Vogelstein für sein am 12. November erscheinendes Buch “Dogfight: How Apple and Google Went to War and Started a Revolution” (Affiliate-Link) kaum abgeben.

Sicherheitsexperten demonstrieren iOS-Schwachstellen

DirektHijack

Praxistauglichkeit dieser Angriffsszenarien sind hier nicht zu diskutieren. Den fünf Ratschlägen zur Verbesserungen der iOS-Sicherheit (am Ende des Videos) sollte Apple Aufmerksamkeit schenken.

‚Airmusicplay‘ empfängt AirPlay-Musik

IPhoneBlog de Airmusicplay

AirPlay-Audio-Empfänger mag Apple nicht. Airmusicplay (kostenlos; universal; App-Store-Link) schafft es trotzdem am Prüfprozess vorbei ins Download-Angebot – zumindest auf eine absehbar kurze Zeit.

(Danke, AAAnsie!)