ZDFheute als iPhone-App verfügbar

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Derzeit unterstützen wir die beiden „großen“ Mobil-Player – iOS (Apple) und Android (Google). Konkrete Pläne für eine Ausweitung auf Plattformen wie Windows Phone oder Blackberry haben wir noch nicht. […] Wir legen aber auch Wert darauf, dass unsere Online-Angebote auch ohne App – also via Browser – erreichbar sind. Deshalb werden wir auch m.heute.de weiterentwickeln.

ZDFheute (kostenlos; App-Store-Link) lässt sich fast komplett mit der Bedienungshilfe VoiceOver verwenden. Löblich.

Auto, Motor und Spiel: Real Racing 3 (+ Video)

Fünf Stunden Real Racing 3 (kostenlos; universal; App-Store-Link) kosteten mich exakt Null Euro – Freemium macht’s möglich. Das derzeit beste Rennspiel für iPad und iPhone ist gleichzeitig auch das günstigste App-Store-Spiel.

Nach der Übernahme von Firemint durch EA steht #RR3 unter besonderer Beobachtung. Nein, das ist eine absurde Untertreibung. Auf der dritten Rennspiel-Episode von den Firemonkeys, dem neu zusammengewürfelten Team der Firemints und den IronMonkeys, sitzt eine fast nicht zu erfüllende Erwartungshaltung. Seitdem jedoch bekannt ist, das Electronic Arts keine normale Einmalzahlung im App Store für den Racer verlangt, dreht sich die Berichterstattung allerorts nicht mehr ums eigentlich Spiel.

Schade, weil die Kritik am Geschäftsmodell unberechtigt ist. Die Wartezeiten für Reparaturen und Service-Dienste, die eure Luxusschlitten regelmäßig verlangen, sind logisch. Niemand kann verständlich argumentieren, das ein Öl- oder Reifenwechsel in einer Racing-Simulation augenblicklich zu passieren hat. Hinzu kommt: Die Umsetzung für diese Strafzeiten, wie sie bereits häufig betitelt wurden, ist fair. Wer erst einmal zwei Wagen in seiner Garage stehen hat, wechselt die Karosserie ohnehin pausenlos und kommt selten in die Situation das jeder Porsche, BMW, Lamborghini oder Audi bei den Mechanikern Staub fängt.

Niemand muss von Null beginnen. Für 5 beziehungsweise 8 Euro, einem Preis, den viele Kunden von Teil 1 & 2 anstandslos bereit waren zu zahlen, bekommt man Anfängerpakete mit mehreren Autos und eine Handvoll virtuelles Taschengeld. Ich habe bislang keine In-App-Taler ausgegeben und spielte trotzdem kontinuierlich – wenn auch nicht pausenlos.

Nach den bereits genannten fünf Stunden bin ich im Moment bei 48 von insgesamt 900 zu erreichenden Erfolgen. Einzig und allein die Anzahl von lediglich 9 (authentischen) Strecken, auf denen 45 Autos ihren Gummiabsatz streifen, ist mir zu wenig – von Hockenheim bis Silverstone wiederholen sich die Rundkurse zu häufig.

Mehr Meinung zum iOS-Rennspiel habe ich dem Superlevel-Podcast ins Mikrofon gesprochen. Die Jubiläumssendung auf stolzen 35 Minuten findet sich drüben. Klick.

Einen eigenen kleinen Videokommentar konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen, obwohl es diesmal wohl auch angebracht wäre einfach zu sagen: Probiert Real Racing 3 selbst aus!

DirektRR3*

* Alle eigenen iPhoneBlog-Videos, kurz, hochauflösend und (hoffentlich) unterhaltsam, führt auch das iTunes-Podcast-Verzeichnis.

Brydge+ – ein Kickstarter-Keyboard fürs iPad

Diese Kickstarter-Impulskäufe kosten mich irgendwann noch Haus und Hof. Eine der letzten Verführungen ist die iPad-Tastatur ‚The Brydge+‚ – eine Überraschung aus vielen Perspektiven.

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Meiner Spontanfinanzierung im letzten Sommer folgten Monate der Reue. Die 150 US-Dollar investierte ich im Affekt; wenige Tage vor dem Ende der Kickstarter-Aktion erreichte das Logitech Ultrathin Keyboard Cover die finnischen Elektronikgeschäfte.

Wie viele iPad-Tastaturen darf man besitzen, bevor die eigene Kreditkartenfirma Betrug wittert?

Die Monate verstrichen und das Brydge+ ließ auf sich warten. Das iPad mini feierte seinen Release und der Kauf eines zusätzlichen Keyboards für das 9.7-Zoll-Tablet erschien immer unnötiger.

In der letzten Woche dann die Überraschung aus UK: Nicht die Sendung selbst führte zu Luftsprüngen sondern die Qualität des Kickstarter-Keyboards. Die Chiclet-Tasten klicken auf Augenhöhe mit der offiziellen Apple Wireless BT-Tastatur und übertrumpfen mit einem (leicht besseren) Druckpunkt sogar das Ultrathin. Es ist jedoch der Aluminium-Körper, der die Plastik-Konstruktion von Logitech in den Schatten stellt. The Brydge+ fühlt sich wie ein MacBook Air an – und dieser Ersteindruck hält sich.

Seit 10 Tagen schreibe ich die ersten Versionen aller meiner Artikel auf dem Brydge+. Zwei Tasten müssen dazu ins Muskelgefühl wandern. Anstelle der rechten ‚Shift‘-Taste trifft man anfangs gerne ‚PgUp‘; und ein übermotivierter Fingerspreiz zum ‚Backspace-Key‘ findet ab und an den Standby-Mode.

Abgesehen von diesen zwei Ausnahmen, die sich hätten durchaus vermeiden lassen können (Platz wäre da), ist es unglaublich befriedigend ein mobiles iPad-Keyboard in einem verwindungssteifen Aluminium-Gehäuse unter seinen Fingern zu wissen. Gummifüße halten die solide Klapp-Konstruktion an Ort und Stelle.

IPhoneBlog de Brydge iPad b

Die zwei Aufhängungen, die sogar ein iPad mini aufnehmen (auch wenn das nicht vorgesehen ist), bieten frei wählbare Neigungswinkel und sorgen dafür das die iPad-Rückseite in keiner Position auf dem Tisch aufliegt (und so möglicherweise verkratzt). Unabhängig davon wie weit man das Display nach hinten drückt, erreicht man nie den Punkt, an dem das Gewicht des iPads das Keyboard aus der Balance schaukelt. Das hat jedoch seinen Preis: The Brydge wiegt 534 Gramm – ähnlich viel wie das iPad selbst.

Die integrierte Batterie ist vergleichbar mit dem Logitech (das eine kleine Ewigkeit ohne Micro-USB-Ladung auskommt).

IPhoneBlog de Brydge iPad c

Mir ist klar das 130 Euro für ein iPad-Keyboard absurd erscheinen (die Variante mit Built-in Stereo Speakers kostet sogar 160 Euro). Das ändert jedoch nichts daran, dem kleinen Indie-Hardware-Studio, dass diese Keyboard-Kombo für das iPad aus dem Boden stampfte, ihren Erfolg zuzuschreiben. Und dieser fällt eindeutig aus: Das Brydge+ ist keine iPad-Tastatur von der Stange und als Kombi-Lösung derzeit eines der besten Bluetooth-Griffbretter.

‚UX Write‘ schreibt und liest Datei.docx

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr amüsierte sich der offizielle Microsoft-Twitter-Account über den ‚Leak‚ von ‚Office für iOS‘ und versprach Aufklärung in den kommenden Wochen. Im vergangenen November blinzelten wir auf neue Screenshots einer nativen ‚Office Mobile‚-Anwendung. Ende Februar 2013 soll es damit soweit sein.

Microsoft predigt bislang jedoch fortwährend die Browser-Abo-Perspektive für ihre Suite:

When asked about progress on Office apps for iOS, Ballmer responded, „We do have a way for people always to get to Office through the browser, which is very important.“

Nach drei iPad-Jahren mit 120 Millionen Tablet-Kunden ist das mutig. Insbesondere weil nach und nach Features purzeln, die MS Office zuvor auszeichneten. Selbst Apples Pages (8.99 €; universal; App-Store-Link), nicht unbedingt bekannt für zahlreiche Neuerungen, lernte beispielsweise dazu, Textänderungen ‚Word kompatibel‘ nachzuverfolgen.

Oder schauen wir auf UX Write (21.99 €; universal; App-Store-Link), das mit Version 1.1.0 im Docx-Format spricht.

IPhoneBlog de UX Write

To the best of my knowledge, UX Write now provides the highest level of compatibility with .docx files out of any word processor available for the iPad. Virtually all of the basic text and formatting properties are supported, along with essential features like figures, tables, styles, numbered headings and captions, cross-references, and automatically-generated tables of contents.

iOS vermisst Microsoft Office nicht – andersherum traue ich mir eine solche Behauptung nicht zu. Allem voran ist es die Zeit, die Microsoft gegenüber seinen Mitbewerbern verliert, die ehemalige Alleinstellungsmerkmale nachbauen oder mindestens kompensieren.

Für private Nutzer scheint die Ära der großen Office Suite, die hunderte von Funktionen in einem einzelnen Programm vereint und das komplette Paket unter einen teuren Preismantel stellt, bereits lange vorbei.

SketchBook-Zeichnungen im Zeitraffer mitschneiden

DirektSketchBook

Von Leuten, die mit SketchBook Pro (2.69 €; App-Store-Link) Dinge anstellen, bleibe ich fasziniert. Update 2.8 bringt eine ‚Time-lapse‚-Aufzeichnungsfunktion um die Entstehung der digitalen Kunstwerke im Video festzuhalten.

iPad-TV-Ad: ‚Hollywood‘

DirektHollywood

Ich kann mich mit dem Stil der aktuellen iPad-Ads, die in der letzten Woche starteten, nicht anfreunden. Man muss den 30-Sekunden-Spots jedoch anrechnen, gewöhnliche tatsächlich erhältliche Anwendungen (iMovie, Pinterest, Instant: The Polaroid Instant Photos for iPad, 8mm for iPad, MovieSlate und Action Movie FX*) in ein reklamefähiges Format zu wickeln. Für andere Tablets scheint genau das im Moment unmöglich.

* Affiliate-Links

Google Play und iOS überrennen Nintendo und Sony

IPhoneBlog de AppAnnie IDC Games

A key takeaway from the report is that combined consumer spending on iOS App Store and Google Play games eclipsed that of dedicated handheld games in Q4.

Selbst wenn man berücksichtigt, dass das Weihnachtsgeschäft überproportional verkaufsstark für den DS wie auch die Vita ausfallen, und Werbeumsätze hier explizit ausgeklammert wurden, ist das Ergebnis keine Überraschung.

Die ersten 10 Ausgaben sind raus. ‚The Magazine‘ ist ein profitables Geschäft.

IPhoneBlog de The Magazine

Last fall, Marco Arment launched a general interest magazine. It’s called, aptly enough, The Magazine. Writers are paid $800 per article. […] He has 25,000 subscribers who pay $1.99 a month.

The Magazin, als reine iPhone- und iPad-App (Link), ist gerade einmal vier Monate alt. Die New York Times verdient durch (640.000) Online-Abos nach nur zwei Jahren erstmals mehr Geld von ihren Lesern als von Werbekunden.

Gleichzeitig sortiert die New York Times Company aus und stellt The Boston Globe, dass sind die mit der hübschen Webseite und der Paywall, zum Verkauf. Und Ziff Davis schießt nach der Übernahme von IGN.com die Tochterpublikationen 1Up, UGO und GameSpy ab.

Alles irgendwie unvorstellbar, vor fünf Jahren.