Desktop-Testlizenz für OmniFocus

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Die Omni Group konzentriert sich dieses Jahr (unter anderem) auf OmniFocus 2 für den Mac, das im ersten Quartal 2013 erscheint. Bis zum großen Versionssprung gibt es eine befristete Gratis-Lizenz der ‚Getting Things Done‚-Desktop-Software. Klick.

Das ist kein uneigennütziges Geschenk, bietet aber immerhin mehr Testzeit als die 14-tägige Demo-Version um (beispielsweise) den Omni Sync Server im Zusammenspiel mit den Apps für das iPhone (17.99 €; App-Store-Link) und iPad (35.99 €; App-Store-Link) auszuprobieren. OmniFocus 2, das laut seinen Entwicklern von den zwei iOS-Programmen wesentlich geprägt wurde, erhält am 31. Januar seine Weltpremiere. Schon jetzt werden Plätze für interessierte Beta-Tester vorgemerkt.

Warum all der Wirbel um eine Version 2.0 fragt ihr euch? OmniFocus hat sich durch seine iOS-Apps bei mir den Status ‚unverzichtbar‘ erarbeitet. Seit über zwei Jahren sitzt die Anwendung auf meiner ersten Homescreen-Seite und hielt sich dort nicht nur beständig sondern wurde zunehmend wichtiger. Über Kontexte vermerke ich Erinnerungen, die mit einem bestimmten Ort oder einer Person zu tun haben. Stichwort: Supermarkt. ToDos lassen sich mit Positionsdaten verknüpfen, die aufspringen wenn ich in der Nähe bin – ähnlich wie Apples Standard-App Erinnerungen.

Die Ansicht ‚Vorausschau‚, schmerzlich am Desktop vermisst, zeigt mir unter iOS überfällige Rechnungen und bevorstehende Termine an. Ich nutze verstärkt Einträge, die sich automatisch wiederholen – für ‚Kicktipp‘-Runden oder Datenbank-Backups. Stolpere ich in Twitterrific über eine Filmempfehlung, schicke ich den Tweet in einer Mail an eine persönliche Omni-Sync-Server-Adresse, die daraus einen Inbox-Eintrag erstellt.

Neben Projekten, die in einer gewissen Reihenfolge abzuarbeiten sind, pflege ich auch Geschenklisten, noch ausstehende Lieferungen, verliehene Bücher und Artikelthemen, die ich mir unbedingt noch einmal vornehmen wollte.

Ich benutze OmniFocus nicht religiös, relativ undiszipliniert und bleibe insgesamt weit hinter den unzähligen Möglichkeiten der Anwendung. Und trotzdem ist für mich kaum eine andere Software so unentbehrlich wie diese hier.

Schneller Login: Bookmarklet öffnet aktuelle Safari-Webseite in 1Password

IPhoneBlog de 1Password Bookmarklet

1Password (6.99 €; universal; App-Store-Link) freundet sich mit dem ersten Update nach seinem 4.0-Neuanfang mit URL Schemes an. Federico Viticci hält dafür einen zeitsparenden Bookmarklet-Tipp bereit, bei dem die gerade geöffnete Safari-Seite zum bequemen Login in der Passwortverwaltung von AgileBits aufspringt.

javascript:window.location=’op’+(window.location.href);

…And 1Password will launch the website you’re currently viewing. I tested the bookmarklet in Safari and Chrome for iOS; it has become a huge timesaver to quickly log into websites that I access on a frequent basis.

Audiobus verdrahtet iOS-Musik-Apps

Audiobus (8.99 €; universal; App-Store-Link) revolutioniert die iOS-Musikproduktion. Nein, das ist keine Übertreibung. Die iPhone- und iPad-App verdrahtet Software-Synthesizer von Korg bis ReBirth, bindet virtuelle Instrumente ein (DrumJam, ThumbJam oder Audulus) und schaltet Effekt-Maschinen wie Loopy HD, LiveFX oder NLog MIDI Synth dazu. Alle Musikspuren fallen anschließend in ein digitales Aufnahmestudio wie beispielsweise MultiTrack DAW*.

Erstmals verknüpft ein unabhängiges Framework über 50 populäre iOS-Sound-Apps und baut die Trittleiter für einen Workflow, der ohne nerviges Copy & Paste oder zeitraubende Exporte auskommt.

DirektAudiobus

Die Liste der Entwickler, die an diesem ‚Taste Pixel‚-Projekt mitziehen, ist nach dem ersten App-Store-Monat bereits beeindruckend. Doch das verwundert nicht: Audiobus fungiert nur als (kinderleicht zu bedienende) Schnittstelle und lässt die individuellen Anwendungen mit ihrem kompletten Funktionsumfang glänzen – unabhängig davon ob’s um eine Live-Performance oder eine präzise zusammengestückelte Komposition geht.

Diese kurzen YouTube-Auszüge (1, 2, oder 3) sowie der Ausflug ins Audiobus-Tumblr-Blog lohnen sich sehr.

* iTunes-Affiliate-Links

Das Elevation Dock mit Lightning-Adapter

Hoch gelobt und tief gefallen: Das Elevation Dock fuhr als Kickstarter-Projekt 1.5 Millionen US-Dollar von 12.000 Unterstützern ein, kollidierte dann aber zeitlich mit Apples Anschlusswechsel von 30-Pin auf Lightning. Der 20 Euro teure Zusatzadapter, der die Kompatibilität mit dem iPhone 5 herstellt, trudelte bei mir an Neujahr ein.

IPhoneBlog de Elevation Dock

Zehn (Test-)Tage später halte ich das Upgrade nicht für einen ‚bad hack‚ sondern empfinde den roten Aluminium-Einsatz als ‚beste Lösung einer schlechten Situation‚. Unverändert bleibt die elegante Optik und solide Verarbeitungsqualität; in Luft löste sich allerdings das ursprüngliche Verkaufsversprechen auf: Das iPhone 5 lässt sich dem Standfuß nicht mehr mit zwei gespreizten Fingern entnehmen. Das Lightning-Kabel klammert sich so fest ans Dock, das die 358-Gramm-Schreibtischdeko einfach mit abhebt.

Was wie ein Dealbreaker klingt, zeigt sich in der Praxis jedoch nicht als Problem. Das iPhone lässt sich immer noch einhändig umgreifen und hechtet mit leichtem Gegendruck der Handkante angewinkelt vom Kabel.

Eingesteckt, egal ob am Arbeitsplatz oder auf dem Nachttisch, funktioniert die iOS-Bedienung. So gewährleisten das Gewicht und die zwei Gummistreifen an der Unterseite des Klotzes beispielsweise einen doppelten Homebutton-Druck ohne das die massive Halterung auch nur einen Millimeter verrutscht. Das iPhone 5 sitzt absolut symmetrisch in der Aussparung, die für dünne (Rückseiten-)Hüllen etwas mehr Platz als die eigentliche Telefongröße bietet.

Das iPhone berührt nicht den Boden des Docks sondern verweilt auf dem Lightning-Metallstecker und verschließt dadurch nicht die Lautsprecher an der unteren Gehäuseseite. Wenn’s klingelt, hört ihr’s.

DAS Problem des Elevation Docks ist sein Preis. Wer heute kauft, zahlt 89 US-Dollar + 15 US-Dollar Versand. Für umgerechnet 80 Euro* muss man schon schwer begeistert von einem Dock sein, das hauptsächlich für ein Feature konzipiert wurde, das in der ‚FutureProof‚-Version nicht mehr vorhanden ist.

Unabhängig davon ist jedoch zu betonten, dass es an coolen Alternativen, die den neuen Formfaktor und Lightning-Anschluss als (Tisch-)Dock für das iPhone 5 berücksichtigen, derzeit immer noch mangelt.

* Auf Amazon.de bietet ElevationLab die 4(S)-Version für überzogene 100 Euro (Affiliate-Link) an.

Das 50-Millionen-Quartal?

Das iPhone alleine scheffelt mehr Geld als die komplette Firma Microsoft. Die jährlichen App-Store-Betriebskosten belaufen sich auf 3.5 Milliarden US-Dollar. Analysten erwarten für das diesjährige Weihnachtsquartal 49.5 Millionen verkaufte Apple-Telefone.

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Die Quartalszahlen für Apples erstes Jahresviertel stehen am 23. Januar ins Haus, sind durch die Konzentration von der (ungewohnten) Fülle an neuen und überarbeiteten Produkten (iPad mini, iPad IV, iPhone 5, iMac, Mac mini, 13″ MacBook Pro) diesmal allerdings schwer zu prognostizieren. Die Produktionskapazitäten waren (und sind) konstant angespannt (Stichwort: iPad mini Wi-Fi + Cellular). Der iPhone-5-Verkaufsstart in China verschluckte zusätzliche Ressourcen. Obendrein ist Apple fleißig im Begriff Samsung als Zulieferer von Microchips und Displays auszutauschen.

Das abgelaufene Quartal wirft außerdem Fragen nach den Produktzyklen auf. Die gewöhnlich gut unterrichteten Quellen von iLounge-Chefredakteur Jeremy Horwitz sprechen von der fünften iPad-Generation (im Mini-Design) für März. Apple steckte zeitlich passend zur (ohnehin langweiligen oft lebensfremden) CES 2013 dem Wall Street Journal, wie bereits in den vergangenen Jahren gemunkelt, eine Info über preiswertere iPhone-Modelle zu.

Man muss Geschäftszahlen nicht unbedingt spannend finden. Das Jahr 2013, mit seinen 1000 Tagen nach dem ersten iPad und 2000 Tagen nach dem ursprünglichen iPhone, erscheint jedoch noch weit offen, im Großen und Ganzen unverplant und vollgestopft mit Möglichkeiten, an die derzeit niemand denkt.

Who the f*ck is Evel Knievel? Hier kommt Joe Danger!

Joe Danger (2.69 €; universal; App-Store-Link) traue ich eine Dauerkarte für die App-Store-Charts zu. Der Crashtest-Pilot besitzt die verführerische ‚Angry Birds‚-Kurzweiligkeit, eine messerscharfe ‚Fruit Ninja‚-Präzision und die zackige ‚Temple Run‚-Reaktionsschnelligkeit. Sucht das ‚Jetpack Joyride‚-Publikum nach 1.5 Jahren vielleicht eine neue Herausforderung? Hier ist sie!

Was mir bislang nicht bewusst war: Motorräder scheinen eine geheime Leidenschaft vieler iOS-Kunden. Bike Baron (0.89 €; universal; App-Store-Link), Bike Race Pro (0.89 €; universal; App-Store-Link) und unzählige vergleichbare Zweirad-Kandidaten tummeln sich mit hoher Sternchenwertung bereits in den (deutschen) Top 100.

Sympathisch ist: Joe Danger entspringt keiner seelenlosen Auftragsarbeit eines großen Publishers sondern ist ein wohlbehütetes Indie-Projekt der britischen Hello Games, die sich in den vergangenen Jahren zwei gleichnamige Hit-Vorgänger für PSN und XBLA als Referenz erarbeiteten. Die markanten Slapstick-Animationen des (leicht) bierbäuchigen Stuntfahrers vor der farbenfrohen Cartoon-Kulisse erkennt man zwar sofort wieder, die Umsetzung für das iPhone und iPad ist jedoch grundlegend neu und stellt die Touch-Ansprüche in den Vordergrund. In Kombination mit der detailverliebten Physik lassen sich verpasste Goldtaler oder misslungene Loops nicht so einfach dem Spiel in die Schuhe schieben. Joe Danger ist fair, aber auch ordentlich schwer – zumindest wenn man gehobene Highscore-Ansprüche pflegt.

Wischgesten für ‚Wheelies‘, Spurwechsel oder kleine (und große) Hopser erfolgen in alle Richtungen auf dem iOS-Bildschirm und gefallen mir sogar besser als die (bereits exzellente) Joystick-Steuerung der Konsolenversion – auch wenn der Vergleich hinkt.

DirektJoeDanger

Nur einen Anlauf noch!

Pro Level sammelt ihr Medaillen und Münzen, die neue Hinderniskurse freischalten, neue Fahrer(-Kostüme) bezahlen und euch damit zu Game-Center-Ruhm befördern oder verbissene Herausforderungen gegen Freunde einheimsen. Die Ziellinie ist deshalb nur die halbe Miete. In zirka vier Spielstunden habe ich 37-Prozent von Joe Danger erspielt. Für die volle Punktzahl bedarf es zwangsläufig mehrerer Anläufe (der gleichen Strecken). Durch fehlende Ladezeiten und die nie abreißende Dudelmusik verfliegt die Zeit. Leider kopiert die iCloud euren Spielstand nicht zwischen mehreren Geräten.

Joe Danger ist unaufgeregt aufregend – irgendwie. Verspielt und aufmüpfig aber trotzdem komplett massenkompatibel und nicht nur aufgrund seiner exzellenten Technik einer dieser typischen One-Hit-Wonder im App Store.

Screenshot-Updates zukünftig nur noch nach App-Aktualisierung

IPhoneBlog de Screenshot Update

Beginning January 9, app screenshots will be locked in iTunes Connect once your app has been approved. New screenshots may be uploaded when you submit a binary for an update to an existing app or a new app.

Mooncraft‚ war so ein klassischer Betrug und kein Einzelfall. Der Kompromiss ist trotzdem unglücklich, da aufrichtigen App-Store-Entwicklern ein zentrales Element in ihrer Produktbeschreibung eingeschränkt wird.

9. Januar 2007

IPhoneBlog de Sechs Jahre

Heute vor sechs Jahren.