Version 3 von Craft war für mich der Anlass, ins neue „What's new“-Dokument zu springen. Seit Dezember arbeite ich mich dort systematisch durch und bündele heute einmal diese Erfahrungen in kompakten fünf Minuten.
Hier das Intro zur Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal.
iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.
Die Iconfactory hat ihn nicht vergessen, den „Look & Feel“ von Twitterrific – einen Namen, den ich vor zwei Jahren zuletzt hier ins Blog tippte.
Eine Kickstarter-Kampagne und 10 Entwicklungsmonate später zeigt sich nun Tapestry (App-Store-Link). Es ist Software, die verlockt, seine Social-Media-Gewohnheiten daran anzupassen – von Bluesky über Mastodon bis zu den eigenen RSS-, Podcast- und YouTube-Feeds.
Über die letzten Tage habe ich meine Quellen auf der „unified timeline“ versammelt und darüber überall mitgelesen. Was für mich im neuen Reeder bislang nicht funktionierte, klickte hier augenblicklich.
Ich kann nicht genau den Finger drauflegen, warum es hier klappt und dort nicht. Vielleicht ist es das bunte Design; eventuell ist es der Flow, mit dem man hier Feeds einbindet.
Die Safari-Erweiterung abonniert etwa direkt den RSS-Feed von einer Webseite. Für Mastodon und Bluesky meldet ihr euch lediglich einmal an. Ob ihr diese Konten in Tapestry mit oder ohne Reposts/Replies lesen wollt, bleibt eure Entscheidung.
Den unterschieden Feeds eigene Farben zuzuweisen, trennt die Quellen visuell elegant. Neben der Optik macht Tapestry aber auch deshalb so viel Spaß, weil’s unter der Haube („Feed Finder“) so exzellent funktioniert.
Ich habe mir separate „Timelines“ für YouTube-Videos und Podcasts angelegt. Dort habe ich nicht nur einen Überblick aller Veröffentlichungen, sondern schaue direkt auf die (Show-)Notes. Konten auf Pixelfed und Glass folgt ihr genauso.
Im Twitterrific-Style finden sich hier die bekannten „Muffles & Mutes“, eine visuell anzupassende Darstellung der Timeline („Mini, Collapsed + Expanded“) sowie ein Sync der Leseposition zwischen iPhone und iPad.
Die Performance schleppt sich noch ein wenig: Tapestry lädt neue Posts beim App-Start etwas gemächlich und scheint Beiträge nicht im Hintergrund, wenn die App geschlossen ist, nachzuladen.
Social Media, nicht Social Network: Tapestry lässt euch mitlesen, aber nicht mitschrei(b)en. Dafür springt man in die entsprechenden Clients respektive auf die jeweiligen Webseiten.
Es ist ein unaufgeregter Ansatz für die aktuell versprengte Social-Landschaft, der sich Threads weiterhin nicht komplett öffnet – von anderen unkooperativen Diensten einmal ganz abgesehen.
Tapestry benötigt Geduld; vor allem bis man es (für sich) aufgesetzt hat. Mein RSS-Volumen ist etwa zu groß, dass es Lire ablösen könnte. Die Timeline ist für Hunderte von Feeds keine geeignete Darstellung; für weniger Quellen mag das aber funktionieren.
Bei mir verheiratet Tapestry vorrangig mein Mastodon– und Bluesky-Konto – von ausgewählten Subreddits, einem Micro.blog und kommenden „Connectors“ einmal abgesehen.
Tapestry ist eine Wette auf eine Feed-verdrahtete Zukunft; ein Gegenentwurf zu geschlossenen Plattformen. Es ist jedoch keine einseitige Wette: Eine solche Zukunft benötigt Apps wie Tapestry, die diese dezentralen Netzwerke dann auch zusammenbringt.
Mit Tabgruppen merkt man sich alle geöffneten Webseiten im eigenen Safari; mit diesem Shortcut schiebt man diese URLs zu GoodLinks.
Die Browser-Erweiterung OneTap bietet eine vergleichbare Funktionalität, arbeitet jedoch Browser-übergreifend und lässt euch eine „OneTab“-Gruppe auch außerhalb von Safari teilen – als Webadresse oder per QR-Code.
Whenever you find yourself with too many tabs, click the OneTab icon to convert all of your tabs into a list. When you need to access the tabs again, you can either restore them individually or all at once. […]
OneTab is free of charge and is not designed to make money. It was created because we badly needed it for our own use, and we wanted to share it with the world.
Mit Transloader übergebe ich YouTube-Links von iOS an Downie auf dem Mac – nicht (nur) zum Herunterladen von Videos, sondern auch den dazugehörigen Untertiteln.
Hazel wandelt mir dieses SRT-File per Shell Script in eine TXT-Datei um, und stellt mir die komplette Niederschrift des Videos in Ulysses (über extern eingebundene Ordner) zur Verfügung – zum Durchsuchen und Zitieren, direkt in meiner Textverarbeitung.
Wenn ich nur einmal schnell in die Subtitles reinlesen will, hilft (als Safari-Erweiterung) der Transcript Reader; zusammenfassen lasse ich mir Videos über den Summarizer von Kagi (via Shortcut).
Am 12. Dezember ging’s auf den Postweg; in dieser Woche kam das Bookcase von Astropad bei mir an. Ich habe keine Erklärung, warum die Paket-Götter mit dieser US-Sendung durch sieben Länder in sieben Wochen geritten sind.
Statt „24-Tage“-Video schreibe ich nun darüber. Und das ist gar nicht unpassend für eine Halterung, die (werbe-)verspricht euer Telefon bequemer beim Lesen zu halten.
Ich mag Produkte, die sich von selbst erklären. Ich muss etwa nicht aufschreiben, dass hier jegliches Telefon-Modell mit jeder beliebigen Hüllen am MagSafe hält – man sieht das! Sollte euer Phone keine magnetische Rückseite besitzen, liegt ein „MagSafe-Kit“ zum Ankleben bei.
Die Magnete sind verdammt stark; hier schüttelt ihr kein Telefon ab. Dank „MagSafe Mount“ legt ihr euer Telefon einfach auf, zieht es aber genauso mühelos wieder runter. Noch besser: Ihr greift das Bookcase gleichermaßen mit der linken oder rechten Hand. Und wenn ihr etwa eingecremte Finger habt, verschmiert ihr nicht gleich das Telefon-Display.
Trotzdem ist das Bookcase (fast) frei von Technik: Es besitzt keine Schalter, Schieberegler und muss nicht aufgeladen werden. Die einzige Elektronik ist ein NFC-Chip, den ihr in der Kurzbefehle-App mit Automationen konfiguriert. „Starte den Nicht-Stören-Fokus und öffne die Books-App!“
Das ist kinderleicht zusammengeklickt und selbsterklärend, ansonsten zeigt’s euch die dazugehörige App-Store-Software.
Abseits der naheliegenden Automationen (fürs Lesen) startet ihr aber auch beliebige andere Anwendungen – so wie etwa Infuse. Das Bookcase eignet sich nämlich ganz fantastisch, um das iPhone für Filme und TV-Serien vor der eigenen Nase zu positionieren – oder im Bett liegend auf dem Bauch zu balancieren. Wir machen das alle so, oder? Oder?
So bleiben jedenfalls ungewollte Bildschirmberührungen aus; so verdeckt kein Finger das Bildschirmgeschehen. Ähnlich gut steuert ihr Emulatoren, wenn einmal kein Controller zur Hand ist.
Eure Finger erreichen trotz der Schiefertafel noch die seitlichen Hardware-Tasten inklusive den Screen. Umschließt die Halterung mit beiden Händen und tippt bequem auf der Software-Tastatur.
Mit einer (weit) gespreizten Hand kann ich es komplett umgreifen; ähnlich wie einen Amazon Kindle. Bequem ist das natürlich nicht, deshalb ruhen Daumen und Handballen komfortabel an nur einer Seite.
Ich war mir vorab sicher, dass ich das Bookcase mag. Wie sehr ich die Idee jedoch in der täglichen Praxis feiere, hatte ich unterschätzt. Die Konstruktion ist trivial und gleichzeitig eine echte Bereicherung. Das An- und Abdocken klappt mühelos; man bekommt einen hervorragenden Haltekomfort und genießt gleichzeitig die „schmalsten Display-Ränder“.
Die zusätzlichen 143 Gramm merkt man aber deutlich; so wollt ihr das iPhone nicht dauerhaft benutzen. Der bequeme Griff ist in ausgewählten Situationen aber schwierig zu übertreffen – etwa auf der Couch oder im Bett.
Here is a guide on the simplest PC game streaming apps out right now, that will also automatically adjust to your device’s resolution, aspect ratio, and refresh rate. This will work great for any type of PC streaming: to your phone, tablet, or dedicated handheld.
Apple-autorisiertes Retro-Gaming ist im App-Store noch kein Jahr alt. Entsprechend jung ist die Software für iOS und iPadOS; viele Features von anderen Plattformen funktionieren hier nicht. Noch nicht?
Deshalb habe ich mich dieses Mal weit über den Tellerrand gelehnt und mich sogar von einem Windows PC unterhalten lassen.
Hier das Intro zur Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal.
iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.
Das „Personal Hotspot“-Feature erreichte uns im Jahr 2011; der (heutige) „Instant Hotspot“ – der sich in den Einstellungen mittlerweile wieder „Persönlicher Hotspot“ nennt, schaffte es mit Version 8 ins iOS-Betriebssystem.
Du kannst die Internetverbindung von deinem iPhone mit anderen Geräten über eine Funktion namens „Instant Hotspot“ teilen. „Instant Hotspot“ verwendet den persönlichen Hotspot deines iPhone-Geräts und ist nützlich, wenn dein anderes Gerät keinen Internetzugang zu einem WLAN hat.
„Tethering“, die kabelgebundene Modem-Nutzung seit iPhone OS 3, war zuvor eine aufpreispflichtige Tarifoption in ausgewählten Mobilfunkverträgen. Eine Suche im iPhoneBlog nach „Tethering“ (und seinem damaligen Drama) zauberte mir heute ein Lächeln aufs Gesicht.
Zurück in die Zukunft: Abseits von bekannten WiFi-Netzwerken schlägt der „Personal Hotspot“ über das „Continuity framework“ automatisch eine Verbindung mit Computern in Reichweite vor, wenn diese mit demselben Apple-Account eingeloggt sind. Familienmitglieder dürfen eine „Genehmigung anfordern“ oder die Berechtigung „automatisch“ erhalten. Natürlich lässt sich das WiFi(-Passwort) auch mit beliebig anderen Geräten „in der Nähe teilen“.
Ich benutze das Feature mehrmals in der Woche – immer mit dem „Always online-“iPhone und einem iPad ohne Simkarte. Auch wenn’s zweimal Strom zieht: Ich kümmere mich lieber um die Akkus, als einen zweiten Mobilfunkvertrag – so zuverlässig klappt die WPA3-Funkverbindung.
Schicke ich das iPad in den Stand-by, bleibt es noch längere Zeit online. Wenn ich hier gleich meinen Platz in der Turnhalle beim Kindersport räume, an dem ich diese Zeilen tippe, wird mir die Dynamic Island noch den ganzen Fahrtweg nach Hause die Hotspot-Verbindung zwischen iPhone und iPad bestätigen.
Klar, irgendwann kappt die Connection; ein Hotspot verbleibt nie dauerhaft online. Das Netz ist jedoch direkt wieder da, wenn ich „Autojoin“ in den iPad-WiFi-Einstellungen für dieses Netzwerk aktiviere.
Im starken Kontrast zu macOS steckt iPadOS einen wechselnden Online-/Offline-Status mühelos weg. Das Betriebssystem wirft einen modalen Pop-up-Dialog, der einmal bestätigt werden muss; weitere Offline-Warnungen bleiben jedoch aus.
Damit ist der „Persönlicher Hotspot“ eines (m)einer Alltime-Alltags-Highlights.