Das nächste iPhone benötigt, trotz mehr Bildschirmplatz, keinen Quad-Core-Grafikchip wie den A5X, der Pixel-Berge über den 9.7-Zoll Retina-Bildschirm des iPads wälzt. Ein ‚A6-Prozessor‘, wie ihn heute ein vermeintliches Foto zeigt, angepasst auf die Bedürfnisse eines Telefons, erscheint nur sinnvoll.
Phoenix Wright: Ace Attorney Trilogy HD will be available for download for free this autumn on iOS devices, with each full game in the trilogy available for purchase individually or as a bundle. The first two chapters of Phoenix Wright: Ace Attorney will be available as a free demo.
via Capcom Press
Die erste Ankündigung für das HD-Remake der erfolgreichen Nintendo-(DS-)Gerichtssimulation von Capcom lief bereits im Januar über die Ticker. Acht Monate später ist klar: Es wird Herbst, bis ein weiterer gestandener Videospiel-Hochkaräter iOS-Bedeutung erlangt. Die erste App-Store-Anhörung (3.99€; App Store-Link), seit Mai 2010 als iPhone-Download, erfreut sich immer noch regem Interesse. Kein Wunder: Diese Spielegattung passt auf Touchscreens.
Im Gegensatz dazu stottert die gegenüberliegende Handheld-Front: Sony verkaufte bis Juni 2012 weltweit lediglich 2.2 MillionenPlayStation Vita. Wie die Abwärtsspirale zu stoppen ist (wenig Spiele führen zu wenigen Konsolenverkäufen; ohne Konsolen gibt’s wenige Spiele), erklärte (mir) auch die diesjährige Gamescom nicht.
Anlässlich traurigerGesetzgebung: Flipboard verzeichnet zum zweiten Geburtstag 20 Millionen Nutzer, drei Milliarden ‚Flips‘ und 57 Angestellte. Im Durchschnitt verbringt ein Leser 86 Minuten pro Monat in der App.
Ich bin weitaus seltener dort. Wenn ich jedoch reinschmöker, dann schätze ich besonders die Aufbereitung des eigenen Twitter-Streams, der mit Teaser-Bildern, dem Zitat-Layout und den kurzen Artikelanrissen, neudeutsch ‚Snippets‚, überlesene Links aus meiner Timeline fischt.
Bleibt zu hoffen, das Flipboard mir diesen Mehrwert auch zukünftig noch leisten kann und vom aktuellenUnsinn des Costolo-Netzwerks verschont bleibt. Wetten würde ich darauf momentan jedoch nicht.
Beim ersten iPad- und iPhone-Setup hilft ein Apple ‚Specialist‚ in einer Online-Konferenz. Kunden bekommen in dieser Liveschaltung die ersten Konfigurationsschritte gezeigt*.
Apple erklärt gegenüber iPhoneBlog.de, dass der neue Service derzeit exklusiv in Großbritannien, Spanien, Brasilien und Deutschland startet.
* „Für die Vereinbarung einer Online-Sitzung zum Einrichten des Geräts muss der Kunde das iPhone oder iPad im Apple Online Store bei einem Apple Specialist über den „Jetzt fragen“-Button gekauft haben.“
Given the primarily metal backside of the new iPhone, it’s highly unlikely that NFC is in the cards for this generation. In fact, given the very little space at top and bottom dedicated to those glass RF windows, you can almost entirely rule it out.
Downloads, die dem Nintendo DS fehlen, holt sich der App Store. ‚The World Ends With You‚, erstmals für iPhone (14.49€; App Store-Link) und iPad (15.99€; App Store-Link), taucht als junger Klassiker auch nach fünf Jahren noch in unzähligen Bestenlisten auf. Zurecht. Die jetzige Portierung vom Action-Rollenspiel, aus den Square Enix-Händen die zuvor Kingdom Hearts klöppelten, rechtfertigte einen prominenten Countdown auf der Publisher-Homepage – auch wenn die Konsoleros darüber fluchen.
Japanophile Handheld-Freunde knacksen die Fingergelenken: Die spielerische Umsetzung vom Nintendo-Doppelbildschirm auf 3.5- und 9.7-Zoll gelingt hervorragend. Graphisch schnorchelt das iPhone-Display an der Wasseroberfläche; die separate iPad-Version bekommt keine Retina-Pracht. Obwohl am Tablet mehr geht, fühlt man sich in den Straßen von Shibuya trotzdem wohl; als ehemaliger NDS-RPG-Fan fast heimisch.
The World Ends With You isn’t a Final Fantasy or Kingdom Hearts game, and many gamers will probably pass it by as a result. That’s their loss. This is a game that works precisely because it’s something new and different, and deserves to be celebrated for its originality…and for making its more banal moments as compelling as the inventive ones.
Ein Höhepunkte bleibt auch nach mehreren Jahren noch der geniale Soundtrack (11.99€; iTunes-Link). Takeharu Ishimoto’s J-Rock schwirrte als Untermalung für meine Review-Recherche seit gestern in einer Endlosschleife durch die Sonos-Töner. Nicht selten erwischte ich mich dabei unbewusst auf der Schreibtischplatte mitzutrommeln. Ähnlich ging’s mir in den ersten drei Kapitel, die ich bislang absolvierte. Mit rhythmischer Leichtigkeit tippt man sich durch die englische Sprechblasen-Story.
Das Spiel frisst sich 2.3 GB tief in den iOS-Speicher. Die Musiktitel tragen wohl eine Mitschuld. Das iPad ‚Classic‘ und alle iPod touches berücksichtigt Square Enix für TWEWY nicht. Noch trauriger: Die iPhone-Version soll nicht im iPad-Kompatibilitätsmode laufen. Auch ein Spielstand-Sync über iCloud, der bei dieser Dateigröße durchaus angebracht erscheint, wird übersehen.
The World Ends with You: Solo Remix is a love-letter to Japanese youth culture and a staggeringly deep RPG with style in abundance. It’s an iOS must have.
Trotzdem ist nicht zu vergessen, was wir hier vor uns haben. Ja, auf eine Universal-Version zu verzichten, ist bei inhaltlich identischen Spielen die falsche Entscheidung. Eine Diskussion über die (generelle) Preispolitik von Square Enix spare ich mir. Auch deshalb, weil hier jetzt ein fantastisches ‚The World Ends With You‚ vor mir liegt, das bequem die nächsten 20-Spielstunden begeistert.
Keine Fantasy, keine Aliens, kein kitschiger Einheitsbrei – dieses Rollenspiel ist so erfrischend anders, dass man die kreativen Ideen fast sprudeln hört. Es kommt selten vor, dass man als gestandener Redakteur dermaßen positiv überrascht wird.
Readdle verkaufte zum fünfjährigen Bestehen seine Software günstiger (iTunes-Link). Sieben iPad-Programme sprangen daraufhin in die US-Charts der ‚meistgekauften Apps‘. Eine Erkenntnis zur App-Store-Größe für Apples Tablet lautet: Mit 4.000 bezahlten Downloads erreicht man aktuell den fünften Tabellenplatz.
Apropos App-Store-Statistik: Die kostenloseiPhone-App AnyList (App Store-Link) erhielt von Apple ein unverhofftes 2-Wochen-Feature in den Kategorien ‚Neu und beachtenswert‚ sowie ‚Topaktuell‚, das die Nutzerzahl des Startups von 215 auf 60.000 anhob.
During our week in New and Noteworthy, we were getting 5,000 – 8,000 new users per day. Moving to What’s Hot cut that approximately in half […].
Von 100 der derzeitigen 200 ‚umsatzstärksten Apps‘ in Apples iTunes-Bestenliste (Link), habe ich noch nie gehört. In der Mehrzahl sind es Gratis-Games (mit bezahlten In-App-Items), deren Namen und Software-Beschreibungen ich zwar verstehe, die aber noch nie auf meinem Radar aufschlugen. Und da meine Gedanken täglich (und hauptberuflich) um dieses Thema kreisen, muss das Informationsdefizit auf mein Desinteresse gegenüber ‘Free2Play‚, dem dominierenden Ertragssystem dieser Kategorie, zurückzuführen sein.
Trotzdem: Ein Streifzug durch die Top200-Listen im App Store gleicht (für mich) einem Ausflug in eine Parallelwelt. Nur ganz selten blitzt dort ein Download auf, der in meiner iOS-Sphäre eine Rolle spielt. Noch seltener findet sich in dieser Liste ein Spiel, das sich dauerhaft auf meinem iPhone eingenistet hat. Hier die Nachricht an alle, denen es ähnlich geht: Wir sind alleine; wir sind eine Minderheit.
Wer’s nicht glaubt: Trey Smith wirft mit ‚The fall of Angry Birds‚ einen Blick auf die, wie er es nennt, „zweite Phase“ von iOS-Games – inklusive der absurden, schwer zu glaubenden Umsätze, von CSR Racing oder Dragon Vale.
Lassen wir die Einnahmen aus Werbung einmal außer Acht, sind es In-App-Käufe, die diesen Markt ernähren. Grundsätzlich ist es kein zu verachtendes Geschäftsgebaren, so sein Geld zu verdienen. David Edery verglich kürzlich ‚Free2Play‘, wie ich finde sehr passend, mit einer Steuerprogression.
Here’s a challenge for every curmudgeon out there who hates free to play games: start thinking about them as a form of progressive taxation, and allow your mind to expand from there. That’s right: a system that subsidizes the poor via the willing and gratefully-made payments of the relatively wealthy.
Problematisch wird’s, wenn sich Entwickler, Spielenthusiast und Geschäftsmann – manchmal ein und dieselbe Person – hinsichtlich der Einarbeitung auf die Füße treten. Welchen Preis veranschlagt man für Schlumpfbeeren oder was kosten neue Level?
Ein positives Negativbeispiel gefällig? Das sympathische Indie-Team hinter Solipskier verbrannte dessen Einnahmen über zwei Jahre in einen neuem Titel. Gasketball (kostenlos; App Store-Link) integrierte seine ‚Vollpreis‘-Kaufoption unglücklich und gewährt lange Spiel-Sessions, ohne dass der Gratis-Gamer mit ‚Bitte-Kaufen‘-Popups behelligt wird. Ja, das ist sowohl dumm wie auch freundlich und sorgte für einen miserablen Verkaufsstart.
For now, the challenge is looking at the data, adjusting the app, and finding a way to get to that mythical 2% conversion rate to begin earning revenue for the years of work the duo have invested. “Sounds crazy right?” Wohlwend said. “98% of people won’t buy our game, and we’d be able to continue.”
Die Konsequenzen führen dann jedoch zur beschriebenen Sorte von Gratis-Games, die mich nicht interessieren. Spiele, die hauptsächlich auf In-App-Käufe setzen, wandern auf einem schmalen Grat, das ‚Erlebnis‘ nicht zu stören, als fair durchzugehen und gleichzeitig Geld zu verdienen. Und ganz ehrlich: Viele dieser kostenlosen App-Store-Spiele schaffen den Balanceakt nicht. Die gute Nachricht: Die meisten App-Store-Kunden kümmert das nicht!?