12. September 2012: Apple bittet zur großen iPhone-Gala

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689 Tage nach dem iPhone 4(-Design) knallen am Mittwoch den 12. September erneut die Korken. Apple lädt zur Presseveranstaltung nach San Francisco ins Yerba Buena Center und plant die Vorstellung vom 4S-Nachfolger, der für die vergangenen 334 Tage seine gesamte Konkurrenz verschreckte.

Telekom verschickt erste Nano-SIMs

IPhoneBlog de Nano SIM

Die Einschläge für nächste Woche kommen näher. Die Geschichte der neuen Simkarte ist ja bereits bekannt.

(Vielen Dank allen Einsendern!)

AntiSec entführt iPhone-Seriennummern ins Netz

IPhoneBlog de ANONYMOUS Pastebin

#AntiSec veröffentlicht eine Millionen iOS-UDIDs sowie die dazugehörigen Push-Token, die persönlichen Gerätebezeichnungen sowie den Gerätetyp der iPods, iPhones und iPads. Die Hackervereinigung gibt an, insgesamt 12 Millionen dieser eindeutigen iOS-Kennnummern und weitere private Daten (Postadresse, Telefonnummer, etc.) zu besitzen. Laut eigener Angaben stammt der Datensatz (‚NCFTA_iOS_devices_intel.csv‘) von einem kompromittierten FBI-Computer. Medienberichten zufolge konnte die Authentizität ausgewählter UDIDs bestätigt werden.

Eine UDID ist eine fest vergebene Kennziffer, die ein iOS-Gerät eindeutig identifiziert aber keine privaten Daten enthält. Die Identifikationsnummer des eigenen iPhones oder iPads lässt sich über iTunes einsehen.

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Das Missbrauchspotenzial dieser individuellen Kennung nutzten Werbeanbieter und App-Store-Entwickler in der Vergangenheit in großem Umfang aus.

We know that UDIDs are very widely used – in a sample of 94 apps I tested, 74% silently sent the UDID to one or more servers on the Internet, often without encryption.

Apple setzte den UDID-Zugriff im vergangenen Herbst auf die API-Abschussliste und verteilte im März 2012 erste App-Store-Ablehnungen für Programme, die weiterhin darauf zugreifen. Mit iOS 6 ändert Apple sein bisheriges Design(-Problem), das im (gedankenlosen) Umgang auf Seiten von App-Store-Anbietern zu haarsträubenden Geschichten führte.

I looked at all the gaming social networks on IOS – basically OpenFeint and its competitors – and found catastrophic mismanagement by nearly everyone. The vulnerabilities ranged from de-anonymization, to takeover of the user’s gaming social network account, to the ability to completely take over the user’s Facebook and Twitter accounts using just a UDID.

Neben den Datenschutzschäden ist der Umgang von Dritten mit den gesammelten UDIDs und einer möglichen Verknüpfung an andere Datenbanken und soziale Netzwerke ein schwierig einzuschätzendes Sicherheitsproblem.

Das Logitech Wireless Solar Keyboard K760 (+ Video)

Seit drei Wochen tippe ich meine Artikel auf dem Logitech K760 (~75 €; Affiliate-Link). Der Kniff dieser Solar-Bluetooth-Tastatur: Die Chiclet-Tasten wechseln auf Knopfdruck pfeilschnell zwischen drei verschiedenen Geräten. In meiner Kombination sind es ein Mac Pro, ein MacBook Air und ein iPad, die ohne zeitraubende BT-Kopplung angesteuert werden.

Weil: Das Leben ist zu kurz um Bluetooth-Geräte immer wieder neu zu verbinden!

DirektK760*

Positiv fiel auf: Das Umschalten gestaltete sich rasant und funktioniert ausnahmslos zuverlässig. Probleme gab’s zum Teil mit Macs, die aus dem Standby wieder aufwachten. Hier brauchte Logitech, entgegen der drahtlosen Apple-Tastatur, oft einige Sekunden länger um warm zu laufen. Wer zu flink sein Anmeldekennwort in die Tasten haut, überfordert damit ab und an den Tastatur-Cache. iOS zeigte diese Probleme nicht.

Die Haptik gefällt, obwohl sich der Neigungswinkel für die Handgelenke nicht verstellen lässt. Die K760-Tasten besitzen einen mit dem Apple-Keyboard vergleichbaren Anschlagpunkt, der trotz flacher Bauhöhe zufriedenstellt. Wer acht Stunden pro Tag für drei Monate „in völliger Dunkelheit“ tippt, soll laut Logitech erst im vierten Monat ohne Akku dastehen. An keinem meiner 21 Testtage verließ der Batteriestand seine vollen 100-Prozent.

Das K760 gefällt, weil es mühelos mit bis zu drei iOS- und/oder Mac-Computern befreundet sein kann. iPhone und iPad fehlt leider immer noch eine erweiterte Tastatur-Unterstützung im Betriebssystem, um besser von externen Plastiktasten zu profitieren.

* Alle selbstproduzierten Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast. Bewertungen, als Sternchen oder Kommentar, sind garantiert schmerzfrei.

Apple experimentiert mit neuem Kopfhörer-Design

IPhoneBlog de Steve Jobs 2007

Neue Ohrstöpsel sind überfällig. Dem ersten iPhone in 2007 lagen die bekannten ‚Apple earbuds‚ bei, die um ein Mikrofon am Kabel erweitert wurden. In 2008 schaffte es eine Fernbedingung zur Musiksteuerung und Lautstärkeeinstellung an den Draht zwischen Ohr und Telefon. Im September 2008 präsentierte Steve Jobs ein neues In-Ear-Headset. Auch vier Jahre (und unzählige iPod-, iPhone- und iPad-Modelle) später, existiert dieses identische Verkaufsduo noch im Apple Store.

IPhoneBlog de Earbuds

Diesen Herbst könnte sich das aktuelle Mondgesicht-Design in eine angeschnittene Mentos-Form ändern. Tinhte.vn traf mit frühen Apple-Mustern bereits mehrfach ins Schwarze, zeigte jedoch auch schon Prototypen, wie beispielsweise ein iPhone 4 im Plastikmantel, das es nicht in die Produktion schaffte.

Der jetzt veröffentlichte Kopfhörer (!) vermisst das Mikrofon-Accessoire und lässt mit der nicht sehr eleganten Kabelbemalung „Designed by Apple in California, assembled in Vietnam“ (siehe Video) auf ein mögliches Vorabmuster schließen.

‚Feuerwear‘ verpackt das iPad feuerfest

Ergänzend zum Podcast-Pick von Kollege Wölfle in dieser Woche ein kurzes (visuelles) Nachwort zur iPad-Hülle ‚Rick‚ der Firma Feuerwear. Die Einzelstücke aus Feuerwehrschläuchen sind hier nicht unbekannt: Im vergangenen Jahr probierte ich bereits ein strapazierfähiges iPhone-Etui des deutschen Herstellers aus.

IPhoneBlog de FeuerWear

Auch ‚Rick‚ schlägt gegenüber seinen Produkt-Brüdern nicht quer. Die Verarbeitung ist weiterhin vortrefflich; Naht und Saum unkaputtbar. Innerhalb der Schreibmappe halten vier Schlaufen und ein rutschfester Untergrund das Tablet in Position. Zwei der vier ‚Anschnaller‘ fallen elastisch aus. So lässt sich das iPad mit einem Aufwand von fünf Sekunden aus- und einspannen.

Im Deckel aus Feuerwehrschlauch sitzen Magneten, die den Bildschirm automatisch beim Öffnen aktivieren. Ein langer Gummigurt umspannt beide Buchdeckel. Zum Extra-Verschluss rate ich, weil das Hüllen-Cover beim Transport sonst ‚klappert‘ und das Display immer wieder entsperrt.

Drei Dinge sind an der 70-Euro-Verpackung (im Feuerwear-Shop oder über Amazon*) zu beachten. Mit 360 Gramm ist der Einband massiv. Zum Vergleich: Das iPad-Eigengewicht beträgt ~650 Gramm. Punkt 2: Das Haltesystem verdeckt den Stummschalter (beziehungsweise die Ausrichtungssperre) am Gehäuserahmen oben rechts. Und Punkt 3: Während die flache Schreibmaschinen-Position absolut stabil ausfällt, ’schaukelt‘ das iPad im aufgestellten Breitbildformat.

Nichtsdestotrotz: Bereits die Material-Komposition reizt und findet mit dem klar abgesteckten Funktionsumfang seine Interessenten – so wie beispielsweise mich.

* Affiliate-Link

Flach ist das neue Klein.

IPhoneBlog de Tiefe

via Nowherelse.fr

9,3 Millimeter gilt es zu unterbieten. Die Chancen stehen gut. Sehr gut.

‚Bastion‘ – ein exzellenter iPad-Port eines exzellenten Action-RPGs (+ Video)

Wer den ‚Summer of Arcade 2011‚ durchlebte, benötigt heute sicherlich nur diesen Teaser. Der 30-Sekunden-Spot ist zwar genial, verrät jedoch allen Spielern, die Bastion (3.99 €; App Store-Link) auf XBox in 2011 verpassten, nichts über das Action-RPG mit Hack & Slay-Zuckerguss. Ein zweiminütiges Video fand ich daher angebracht.

DirektBastion*

Die Release-Überraschung war groß, als Indie-Studio ‚Supergiant Games‚ die iPad-Portierung vorgestern aus dem Ärmel schüttelte. Donnerstag, ein populärer Veröffentlichungstag für iOS-Games, kam und verstrich allerdings, ohne das Bastion im deutschen App Store zu finden war. Supergiant zuckte, genau wie Publisher Warner Bros., auf Rückfrage nur mit den Schultern.

Die gute Nachricht: 24 Stunden später steht die Download-Verbindung in den App Store zur vorbildlichen Umsetzung. Neben der klassischen Steuerung führt ihr ‚The Kid‚ wahlweise auch mit einem einfachen Fingerzeig durch die wasserfarbige Traumwelt. Das ohnehin extrem süffige Gameplay erhält damit eine neue Geschmacksrichtung, die dem Gaumen schmeichelt.

Neben dem grandiosen Sprecher, der das Spielgeschehen in bester (Sport-)Moderator-Manier kommentiert, darf der Hinweis auf den Soundtrack (iTunes / Spotify) nicht unter den Tisch fallen.

Länger soll euch dieser kurze Beitrag jedoch nicht davon abhalten, jetzt sofort dieses Spiel zu kaufen.

* Alle selbstproduzierten Videos gibt’s auch als iTunes-Podcast. Vielleicht spendiert ihr mir 30 Sekunden eurer Zeit und gebt ihm eine kurze Bewertung?