Fieldrunners 2 marschiert aufs iPhone (+ Video)

Zwischen Fieldrunners und Fieldrunners 2 (2.39 €; App Store-Link) liegen drei Jahre, neun Monate und vierzehn Tage. Dem Subatomic Studio rechne ich hoch an, ihren Tower-Defense-Klassiker nie als Gratis-Download in der App-Store-Wühlkiste verramscht zu haben – genau wie das separate iPad-Spiel (5.99 €; App Store-Link). Die unzähligen Strategiestunden kosteten (und kosten noch immer) für beide Versionen 8.39 Euro – ausgesprochen fair.

Fieldrunners 2 startet genau wie sein Vorgänger als iPhone-Titel mit festem Verkaufspreis ohne zusätzliches In-App-Angebot. Ein Zeitfenster für die (eigenständige) iPad-Ausgabe existiert nicht. Schade, weil ich dieses Genre auf dem großen iOS-Bildschirm bevorzuge. Obwohl die Pixelverdopplung überraschend ansehnlich auf einem neuen iPad aussieht, hat mir der Tablet-Testlauf nur erneut den Wunsch nach einer angepassten Version unter die Nase gehalten. Nun gut.

FieldrunnersDirekt*

Alle Landkarten, von denen ihr die Soldaten mit rotem Hemd und überdimensionalem Stahlhelm vertreibt, lassen sich anschließend in einer Endlosschleife spielen. Die gegnerische Intelligenz fordert, auf mehreren anwählbaren Schwierigkeitsstufen, heraus. Die Aufmerksamkeit für Animationen, Soundeffekte und Grafikdetails ist bemerkenswert.

Die Anbindung ans Game Center trägt in Version 1.0 einen Bug, der keine Leaderboard-Positionen und Achievements übermittelt. Die Entwickler versprechen jedoch, die lokal gespeicherten Erfolge nach der Fehlerbehebung unversehrt auf Apples Server zu schieben. Also, nichts wie ran!

* Alle selbstproduzierten Videos gibt’s auch als Podcast in iTunes. Wie oft lasst ihr mich hier eigentlich noch um eine (total ernst gemeinte) Bewertung betteln?

Plex oder Air Video: So schaut man Filme!

IPhoneBlog de Air Video

Sechs Monate liegt das letzte ‚Air Video‚-Update zurück – eine kleine App-Store-Ewigkeit. Ab heute ist jedoch Schluss mit unappetitlichen Pixeln auf neuen iPads – Version 2.4.11 fordert zum Download (2.39 €; universal; App Store-Link). Mit ‚H.264 Passthrough‚ schwindet außerdem die CPU-Last für Film-Konvertierungen wenn das favorisierte Video ohnehin schon iOS-Streaming-kompatibel vorliegt – die aktuellste Server-Software vorausgesetzt.

Wer es farbenfroher mag, schaut auf die großen Sprünge von Plex. Das Media Center entwickelte seine iOS-Version (3.99 €; universal; App Store-Link) sowie den Desktop-Client in der ersten Jahreshälfte rasant weiter.

Im Gegensatz zu iTunes bilden sowohl Plex wie auch Air Video die persönlichen Filmarchive dort ab, wo sie erwünscht sind – ein simples ‚1-Click-Setup‘ erspart nervige Router- und DNS-Menüs.

Die Faszination, über das WiFi von Freunden einen Film von der eigenen (Home-Server-)Festplatte zu kratzen und per AirPlay auf den dortigen TV zu werfen, ist für mich auch im Jahr 2012 immer noch ungebrochen.

Abfotografiert: Ein iPad-Prototyp feiert seinen 10. Geburtstag.

IPhoneBlog de iPad Proto

And so there you have it, what may very well be the oldest known photos of early iPad prototypes from the early 2000s.

Die rechte Bildhälfte zeigt eine Grafik aus einem Apple-Patent des Jahres 2004. Die historische Bilderserie von iPad-Prototypen (Klick!), laut Jony Ive zwischen 2002 und 2004 fotografiert, entstammt aktuellen Rechtsstreitigkeiten mit Samsung.

Zur Schwarz-Weiß-Diashow empfehle ich die (kurze) historische Zusammenfassung der iPad-Gerüchte und Steve-Jobs-Dementis von Dave Caolo.

AllThingsD Conference on June 7, 2004: At one point, Jobs noted that he was proud of what Apple had shipped, as well as the products it decided not to ship. When asked about what Apple hadn’t shipped, Jobs said, “an Apple PDA.” During the Q&A, a Treo-brandishing audience member asked Jobs for a PDA/phone hybrid from Apple. Jobs told him to hang on to his Treo.

Top oder Flop? Für ‚The Guardian‘ auf dem iPad bezahlen 17.000 Leser monatlich 11 Euro.

IPhoneBlog de Guardian 1

The publisher said that with the help of its free newspaper websites, the number two on Fleet Street after Mail Online, Guardian News & Media reaches 5.8 million people a week via print and digital, 300,000 more than the Times titles. A further 17,000 people pay for the Guardian’s £9.99 a month iPad app, while an unspecified number pay for the Kindle equivalent.

Pro Monat willigten seit letzten Herbst 17.000 Leser ein, dem Guardian für seine iPad-Aufbereitung mit Newsstand-Vorteilen (Link) elf Euro zuzustecken – jährlich zirka zwei Millionen Euro.

Fun Facts: Die iPhone-App (Link) verlangt 5.49 € für ein Abo über zwölf (!) Monate; die Android-Downloads der Apps ‚Guardian Anywhere‚ sowie ‚The Guardian‚ sind komplett kostenfrei und für mich (als Leser) macht der gratis werbefinanzierte Web-Auftritt die unbestritten beste Figur – auf allen Geräten.

Seite an Seite: Samsung und Google

Dieses Android, das läuft ganz super. Für Samsung. Für Samsung allein.

IPhoneBlog de Asymco Market Value Phones 1

Also noteworthy is that almost all the value from the Android ecosystem is concentrated in Samsung. I did not include Google in this analysis since its mobile is so small as to be not visible in its accounting. A separate analysis of Android economics shows that Google’s benefit from the platform is modest.

Asymco.com

Ja, ernsthaft: Der finanziellen (Firmen-)Bewertung stehen gigantische Zahlen von neu aktivierten Telefonen mit Google OS gegenüber. Zuletzt sprach das US-Unternehmen von einer Millionen Aktivierungen pro Tag! Und gleichzeitig ist Apple mittlerweile der einzige (signifikante) Mitbewerber, der tatsächliche Verkaufszahlen auf den Tisch legt. Das Ungleichgewicht, mit dem sich hier der Hersteller vom Android-Betriebssystem und die koreanische Hardware-Bude gegenüberstehen, ist mindestens brisant.

Eric Schmidt sagte am vergangenen Wochenende den bemerkenswerten Satz: “We always wanted to be in the hardware business”. Die Motorola-Akquisition und die Asus-Kooperation zum Nexus 7 zählen als Anzeichen. Das Galaxy Nexus darf weiterhin Samsung produzieren. Wann aber ist die Marktmacht der Südkoreaner so groß, nicht auch in andere Märkte schwimmen zu wollen? Mit Millionen und Abermillionen von ausgelieferten Telefonen, die einen eigenen Samsung Store führen und schon jetzt in individueller TouchWiz-Optik kommen, wäre das Geschäft, beispielsweise mit Online-Werbung, nicht ohne Reiz.

Im Zuge der Nexus 7-Vorstellung gab Googles Andy Rubin offiziell zu Protokoll, keinen Cent an der Hardware zu verdienen. Die Einnahmequelle für das Mini-Tablet findet ausschließlich über Werbekanäle statt. Schrumpft die Android-Verbreitung, fließen weniger Ad-Dollar. Im Moment ist das kein Problem, weil’s sowohl für Samsung als auch Google bergauf geht.

DirektActivations

Relevant für die Bruderschaft: „Android as a lawsuit magnet„. Seit vergangener Woche klagt Fujifilm mit. Noch ein Konzern, der seine Patente verletzt sieht. Samsung rüstet an Googles Seite weiter fleißig mit. Am heutigen Vormittag wurde bekannt, dass man 310 Millionen US-Dollar für 21 US-Patente investierte. Irgendein britischer Chiphersteller liegt dem Kauf gratis bei.

Das derzeitige Klima ist gefährlich. Google sieht, das Apples integrierter Ansatz die besseren Produkte erzeugt, darf durch eigenen Übermut aber nicht Samsung verschrecken – jedes verschickte Nexus 7 ist potenziell ein verkauftes Galaxy Tab weniger. Samsung dagegen muss sich als Hardware-Verkäufer von erfolgreichen Android-Bestsellern fragen, ob man seinen Geschäftsbereich erweitert. Noch ist man sehr rücksichtsvoll gegenüber den Android-Vätern.

WSJ: neue Bildschirm-Technologie im nächsten iPhone

The technology integrates touch sensors into the LCD, making it unnecessary to have a separate touch-screen layer. The absence of the layer, usually about half a millimeter thick, not only makes the whole screen thinner, but the quality of displayed images would improve, said DisplaySearch analyst Hiroshi Hayase.

For Apple, the new technology would also simplify the supply chain and help cut costs as it would no longer have to buy touch panels and LCD panels from separate suppliers.

via WSJ.com

Der Bildschirm ist die wichtigste iPhone-Hardwarekomponente. Alles was den Bildschirm verbessert, wertet das gesamte Telefon auf.

Gerüchte über „In-Cell“-Touch-Displays schwappten bereits im April aus asiatischen Zulieferkreisen.

iOS 6 Beta 3 steht für Entwickler als OTA-Update bereit

IPhoneBlog de Beta 3 iOS 6

Registrierte iOS-Entwickler suchen auf ihren Dev-Geräten in diesen Minuten nach einem Update und finden den Download der dritten Beta-Version. Erwähnenswerte Neuerungen trage ich wie gewohnt nach.

EverClip sammelt Beiträge aus der iOS-Zwischenablage

EverClip (0.79 €; App Store-Link) speichert im Hintergrund jeden ‚Copy & Paste‘-Eintrag aus eurem iOS-Clipboard. Anschließend mistet ihr die Text-, Bild- und Link-Dokumente aus, vergebt ein paar Schlagworte und schickt die gesammelte Akte ins Evernote-Archiv.

Introducing EverClip from Ignition Soft on Vimeo.

EverClip erspart den nervigen Wechsel zwischen mehreren Apps, wenn ihre viele Zitate oder URLs aus verschiedenen Programmen festhaltet. Eine feine Idee, die verständlich und ansprechend aufbereitet ist.

IPhoneBlog de EverClip

Durch Apples systemweites iOS-Limit läuft die Anwendung maximal zehn Minuten im Hintergrund.