Apple veröffentlichte in der letzten Nacht vier neue FaceTime-Werbespots für das iPhone 4. „Meet Her“, „Haircut“, „Smile“ und „Big News“ warten entgegen der vorherigen Werbekampagnen mit einer ganz eigenen Stimmung auf. Keine Musik, keine Schnitte sondern lediglich dreißig (zugegeben klischeehafte) Emotions-Sekunden.
Einer der heißesten Indie-Titel des letzten (Spiele-)Jahres hört zweifelsfrei auf den Namen Osmos. ‚Hemisphere Games‘ lud darin ein, mit einem amöbenartigen Weltraumball kleiner Leuchtpunkte zu absorbieren. Ziel einer jeden Spielrunde ist es, dass man am Ende selbst als größter Fisch durch den (Weltraum-)Teich schwimmt.
Die leuchtende Kugel ist nicht mit einer zielgenauen Servolenkung ausgestattet sondern bewegt sich durch den sauerstoffarmen Raum mit explosiven Antriebsschüben. Die kleinen Geschwindigkeits-Detonationen sprengen sich durch das Antippen an die jeweilige Raumgleiter-Seite ab, und befördern euren Asteroiden in die entgegengesetzte Richtung.
Ein solcher Anschub kostet ‚Materie‘, so dass sich euer Kugel-Durchmesser mit jeder Richtungsänderung minimiert. Die Größe ist jedoch entscheidend, da sich nur kleineres Kosmos-Granulat absorbieren lässt.
Spielverderber wie ‚Antimaterie‘ oder große Planeten, deren Gravitation euch aus der Umlaufbahn werfen, gilt es zu überlisten.
Osmos ist der Sciencefiction-Biologie-Unterricht, wie ich ihn mir immer gewünscht habe. Und nie hatte. Die Kombination der „drei Gs“, Geschicklichkeit, Geschwindigkeit und Glück, stellt das „Ambient-Musikspiele“ in eine gemeinsame Reihe mit fl0w oder Crayon Physics.
Die entspannten Klänge sind gepaart mit einem ‚Embryo-Feeling‘, welches unter den eigenen Fingerspitzen am iPad noch einmal mehr an Reiz gewinnen, als dies die großartige PC-Version* bereits tat.
Fring, der kostenlose VoIP-Dienstleister mit schrulligen Multiprotokoll-Marotten, lässt in einer überarbeiteten iPhone-Version Videotelefonie über die iPhone-4-Frontkamera zu.
Unter der eingängigen Programm-Nummerierung 3.2.0.5 sind damit Telefongespräche im WiFi- und UMTS-Netz möglich, bei der, die auf den Benutzer gerichtete Kamera, hinzugeschaltet werden kann. Einen Wechsel zur rückseitigen Knipse, wie in Apples FaceTime, ist nicht möglich.
Fring führte bereits im Dezember 2009 „One-way“-Videotelefonie ein. Diese war zur damaligen Zeit – wie heute FaceTime – nur auf Gespräche mit aktiver WiFi-Verbindung beschränkt.
Mit iOS-4-Multitasking lassen sich die Anrufe auch dann weiterführen, wenn einer der Teilnehmer zwischendurch seinen E-Mail-Posteingang überprüfen möchte. Außerdem erwähnenswert: Die Videoanrufe beschränken sich nicht auf iPhone-4-Besitzer sondern wählen auch andere Mobilfunkplattformen oder Desktop-Rechner an.
Die Bildqualität, in meinen ersten (nächtlichen) Testversuchen (mit mir selbst) war, sowohl im WiFi- als auch UMTS-Netz, mehr als in Ordnung.
Das Programm, welches zuvor größtenteils durch seine Skype-Integration von Interesse war, hat außerdem einige neue „Social Streams“ hinzugelernt und ist mittlerweile – nicht nur wegen der Videotelefonie – ein ‚echter Hingucker‘.
YouTube optimiert seine Web-Oberfläche (bei englischer iOS-Sprachwahl) unter m.youtube.com. Dabei kommt neben der HTML5-Wiedergabe höher aufgelöstes H.264-Video zum Einsatz, welches die Qualität der nativen (vorinstallierten) Anwendungen auf Android und iPhone übertrifft.
Insbesondere die Güte, eines über UMTS bezogenen Videoclips, verbessert sich dadurch für den Nutzer erheblich.
YouTube says that the number of video views streamed to mobile devices has increased by 160% over the last year, and that YouTube is now seeing 100 million mobile views per day (that’s as many as the YouTube website had when it was acquired by Google in 2006).
Über Twitter werden (derzeit) im Monat 24 Milliarden Suchanfragen abgesetzt – täglich also zirka 800 Millionen. Das sagt kürzlich zumindest der Mitbegründer des Kurzmitteilungsnetzwerkes Biz Stone. Während Google mit 88 Milliarden Anfragen den Markt dominiert, stolpern Bing (4.1 Milliarden) und Yahoo (9.4 Milliarden) mit ihren Suchmasken anscheinend nur auf Platz drei und vier.
In den USA begann Google Anfang Juni damit, Applikationen des App Stores sowie der Android-Plattform in seinen Index aufzunehmen.
Dank des Coffeine-Indexierungssystems sollen alle Suchbegriffe zu 70-Prozent aktueller ausfallen. Ein Vorteil, den sich Twitter in den letzten Monaten auf die Fahne schrieb.
Weiße iPhone-4-Modelle existieren derzeit nur als Vorserien-Versionen in sehr geringer Stückzahl. Meine eigenen Patschhändchen konnte ich nur für ein paar Sekunden im Apple-Stabsquartier auf eines dieser alpinen Vorzeigemuster legen.
Die aktuelle Blogrunde macht ein Foto-Showkasten unter http://k-tai.impress.co.jp/, der das ab Mitte bis Ende Juli verfügbare Gerät ausstellt.
„Findige Hacker“, wie es in der klassischen Medienberichterstattung immer so schön heißt, haben unter dem Projektnamen „Frash“ eine Adobe-Flash-Portierung für iPads mit Jailbreak vollbracht. Version 0.01 lässt sich als Frash.deb-Datei über einen Dateibrowser in /var/root/Media/Cydia/AutoInstall ablegen, und mit einem Neustart auf das Gerät installieren.
Alle Flash-Webinhalte werden danach symbolisch gekennzeichnet und lassen sich durch Antippen aktivieren. Wie zu erwarten, ist das Ergebnis mehr als ernüchternd. Engadgets lobende Worte in allen Ehren, aber mit ein paar animierten Comic-Bildern lässt sich kein Blumentopf gewinnen.
Ich würde ungern erneut in eine Debatte um die Zukunft der Adobe-Technologie einsteigen. Mir liegt es andererseits jedoch ebenso fern, die fleißigen Arbeiten des Programmierers comex zu verschmähen.
Sicher ist: Apples Standpunkt bleibt eindeutig und nicht anzufechten. Steve Jobs hat das Thema zuletzt nicht umsonst zur Chefsache erklärt.
Aus irgendwelchen obskuren Lizenzgründen lässt sich der zweiminütige Futurama-Videoclip, der in Episode 3 der neuen Staffel das ‚eyePhone‘ auf die Schippe nimmt, nicht extern einbinden. Nichtsdestotrotz bleibt der „Shut-up-and-take-my-money„-Auszug sehr sehenswert, da er so ‚authentisch‘ ist wirkt.
Und lustig.
Apples MobileMe iDisk-Anwendung (kostenlos; App Store-Link) bekommt eine Aktualisierung, die aus der iPhone-Version ein ‚Universal‘-Programm macht. Der Zugriff auf den Server-Speicherplatz vom iPad war lange überfällig.
In der (englischsprachigen) MobileMe-Webanwendung tauchte am heutigen Morgen ein Hinweis auf eine bevorstehende Kalenderüberarbeitung auf, für die man sich anmelden kann. Ein entsprechendes Support-Dokument „MobileMe: How to Prepare for the MobileMe Calendar Beta„, datiert auf den heutigen 07. Juli, existiert bereits ebenfalls.
Als „betroffene Produkte“ werden „iPhone, iPod, MobileMe Calendar, iPad und iCal 4.x“ angegeben. Speziell auf den mobilen Endgeräten wäre eine Überarbeitung in puncto Kalender(-Einladungen) mehr als angebracht.
Fast exakt vor einem Jahr, am 23. Juli 2009, erreichte „The Secret of Monkey Island: Special Edition“ (5.99€; App Store-Link) die Apple-Plattform. Sehr löblich: Die jetzige Veröffentlichung findet zur gleichen Zeit sowohl seine 10-Zoll iPad-Kundschaft als auch die 3.5-Zoll iPhone-Gemeinde; jeweils mit einer kostenfreien Testversion.
Unverständlich: Leider hat es keine ‚Universal‘-Anwendung in den App Store geschafft. Obwohl Freunde des ursprünglich 19 Jahre alten Point’n’Click-Abenteuers sicherlich gerne zweimal in den Geldbeutel greifen, lassen sich durch diese Versionsteilung keine Spielstände zwischen den Geräten austauschen.
Ebenfalls enttäuschend: Keine Unterstützung für das hochauflösende Retina-Display im iPhone 4. Das iPad schubst für zwei Euro mehr, ein paar affige Pixel mehr über den Bildschirm. Außerdem bekommt man hier den zusätzlichen Audio-Kommentar seiner Entwickler obendrauf.
Ansonsten sitzt jeder Bildpunkt dort, wo er hingehört. Wer mit zwei Fingern über den Bildschirm streicht, schaltet auf die großkörnige Originalversion von 1991 um. Wer sich nicht mehr erinnert, wie bestimmte Rätsel zu lösen waren, oder für seriöse Piratenabenteuer zu jung war, benutzt das Hilfesystem um sich Tipps geben zu lassen.
Monkey Island ist, unabhängig von seiner Plattform, immer einen Blick wert. So auch diese zwei Vollversionen für kleines Geld, die Lust auf mehr klassische LucasArts-Serien wie Full Throttle oder Day of the Tentacle machen!
Ein „entfesselndes Multiplayer-Ego-Shooter-Erlebnis“ erreicht nach Aussagen des MunkyFun-Entwicklerteams aus San Francisco vor einigen Stunden den internationalen App Store. Einige Teammitglieder des Studios zeichneten sich zuvor bei LucasArts für ‚große‘ Spieleproduktionen verantwortlich, bevor sie jetzt mit Archetype diese Mehrspieler-Ballerei auf die Beine stellten.
Feuerduelle in den Spieltypen „Team-Deathmatch“ und „Herausforderung“ sind sowohl über WiFi als auch der 3G-Netz möglich. Um den schnelleren Abzugsfinger messen sich dabei bis zu fünf Spieler pro Team. In diesen ersten Stunden nach der App-Store-Veröffentlichung habe ich bislang nur „3-gegen-2“-Kämpfe zustande bringen können. Soweit läuft das Spielvergnügen, selbst über eine UMTS-Verbindung – extrem flüssig. Obwohl sich überschwängliche Grafik-Orgien zurückhalten, überzeugt die knackige Retina-Optik am iPhone 4.
Die „Zwei-Daumen-Steuerung“ schüttelt sich gut aus dem Handgelenk. Die obligatorischen Freundschaftsanfragen und Ranglisten funktionieren. Die Anzahl der Waffen und Level könnte höher ausfallen, schnürt jedoch mit diesem geringen Eintrittspreis ein sehr attraktives Paket zum Ausprobieren.
In der Spielebeschreibung heißt es: „Keine Mätzchen, keine Tricks: iFraggen für nur 2.39€“ womit der Titel ziemlich direkt auf Ngmocos Eliminate Pro (kostenlos; App Store-Link) anspielt, deren FPS zwar gratis angeboten wird, jedoch durch unzählige In-App-Käufe nachgerüstet werden muss.