Einige Anmerkungen zur WWDC-Keynote 2010 – die erste Stunde

Nachdem am heutigen Morgen die Keynote als Videostream das Netz erreichte, hier ein paar Gedanken beim Anschauen der gestrigen Präsentation. Dies ist die erste Stunde der Jobs-Keynote.

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WWDC

  • Ausverkauft. Die Entwicklerkonferenz ist mit 5.200 Teilnehmer bis zum letzten Platz ausgebucht. Pro Ticket wurden $1600 US-Dollar fällig. Alle Eintrittskarten verkauften sich innerhalb der ersten acht Tage.
  • Jobs entschuldigt sich für die ‚kurzfristige‘ Ankündigung.

iPad

  • 2 Millionen verkaufte Geräte in 59 Tagen. Umgerechnet: ein iPad-Verkauf alle drei Sekunden.
  • Das iPad in derzeit in 10 Ländern verfügbar. Ungewöhnlich für die US-Veranstaltung: Video-Zusammenschnitt des iPad-Verkaufsstarts mit Bildern aus Deutschland, Großbritannien, Japan, etc..
  • Ende Juli wird das Gerät in insgesamt 19 Ländern erhältlich sein.
  • 8.500 native iPad-Anwendungen zählt der App Store im Moment. 35 Millionen iPad-Apps wurden bislang heruntergeladen. Durchschnittlich entfallen damit 17 Apps auf jedes iPad.
  • Kleiner Google-Seitenhieb: ‚The Elements‘-Entwickler Theo Gray lässt sich folgendermaßen zitieren: „I earned more on sales of The Elements for iPad in the first day than from the past 5 years of Google ads on periodictable.com.“
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  • Apple iBooks zeichnet sich innerhalb der ersten 65 Tage für fünf Millionen Bücher-Downloads verantwortlich. Damit entfallen durchschnittlich 2.5 Bücher pro iPad.
  • In den USA sind bislang sechs große Publisher im iBookstore vertreten, nach deren Sortiment der iBookstore sich für 22-Prozent der eBook-Verkäufe verantwortlich zeigte.
  • iBooks-Software-Update Ende Juni: hervorgehobene Notizen, Lesezeichen, PDF-Kompatibilität.

App Store

  • Apple-Strategie für zwei Plattformen: App Store + HTML5-Webseiten. Jobs nimmt damit vornehmlich Bezug auf die Kritik des App-Store-Kontrollprozesses.
  • Der App Store zählt derzeit 225.000 Anwendungen. Entwickler reichen 15.000 Anwendungen (in 30 unterschiedlichen Sprachen) pro Woche ein. Das beinhaltet Updates und Neuveröffentlichungen.
  • 95-Prozent dieser Apps werden innerhalb der ersten sieben Tage durchgewunken.
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  • Drei Gründe warum Apps nicht genehmigt werden: a) App macht nicht das, was sie ankündigt b) Verwendung von privaten Schnittstellen c) unsauber programmierte Apps stürzen ab.
  • Ebay-Anwendung: Bislang 10 Millionen (kostenlose) Downloads, die damit einen Umsatz von $600 Millionen US-Dollar innerhalb des ersten Jahres erzeugten.
  • Netflix für das iPhone erscheint diesen Sommer. Streaming mit ‚adaptiver Qualität‘, welche sich auf die jeweilige Netzwerkstärke anpasst. Umschalten zwischen UMTS und WiFi soll problemlos möglich sein.
  • Zynga: Die populäre Facebook-App ‚Farmville‘, mit 70 Millionen aktiven Spielern im Monat, wird den App Store Ende Juni erreichen. Plattformübergreifendes ‚Farming‘ – ich glaube damit muss ich jetzt auch anfangen…
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  • Activision: Guitar Hero. Das Spiel befindet sich seit letzter Nacht bereits im App Store (2.39 €; App Store-Link) – die Typen auf der Bühne geht ordentlich ab…
  • Insgesamt 5 Milliarden App-Store-Downloads.
  • Apple teilt den Anteil der App-Store-Erträge mit den Entwicklern im Verhältnis 70/30. Der bereits an Entwickler ausgezahlte Betrag hat bereits die erste Hürde von einer Milliarde US-Dollar überschritten. Vom 30-prozentigen Apple-Anteil lassen sich die Transfer-, Kreditkarten- und Angestellten-Kosten bestimmt begleichen…?
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iPhone

  • US-Marktverteilung nach Nielsen für Q1/2010
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  • Mobiler US-Browsermarkt nach Net Applications vom Mai 2010
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  • Zeitlicher Abriss der iPhone-Geschichte. Jobs-Zitat: „Es ist heute schwer vorzustellen, wie es vor dem iPhone im Mobilfunkmarkt aussah.“.
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  • Ankündigung: iPhone 4 – Präsentation von acht Herausstellungsmerkmalen

1) „All New design“

  • Kleiner Gizmodo-Seitenhieb – „there has been some photos around…“
  • Die Schrauben an der Unterseite sind zurück, die beim Gizmodo-Leak fehlten aber in ‚Spyshots‘ vorher schon zu sehen waren.
  • 24-dünner als das 3GS. Insgesamt 9.3 Millimeter. Dünnstes Smartphone weltweit.
  • Zwei Mikrofone (oben und unten), damit Rauschen unterdrückt werde kann.
  • Die Antennen für Bluetooth, WiFi, GPS, UMTS und GSM sind in den Strahlrahmen eingearbeitet. Feine Geschichte, die dem Empfang zuträglich sein dürfte.
  • Glasrückseite
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2) Retina display

  • Viermal soviel Pixel (960 x 640 px / IPS-Technologie) auf der gleichen Displaygröße – gestochen scharfe Darstellung. 326 ppi – Druckerzeugnisse haben um die 300 ppi. Bildschirmdarstellung entspricht einem feinen Laserausdruck. Ein solches Display ist noch in keinem Mobilfunktelefon verbaut worden. Das iPhone 3GS zählt im Vergleich 163 ppi.
  • Darstellung muss man in Realität gesehen haben. Der Stream zeigt die Qualitätsunterschiede nicht.
  • Kleine WiFi-Panne. iPhone 4 kam nicht ins Netz, weil über 500 eigene MiFi-Netze den Raum ‚durchstrahlten‘.
  • Das iPhone 4 zählt 78-Prozent der Pixelanzahl von einem iPad. Das ist sehr beeindruckend wenn man die Größe des Gerätes beachtet.
  • Text und Steuerungselemente der ‚alten‘ beziehungsweise ‚aktuellen‘ App-Store-Anwendungen werden auf den neuen Display bereits in hoher Auflösung dargestellt. Der Entwickler muss sich ‚lediglich‘ um höher aufgelöste Grafiken kümmern.

3) A4-Prozessor

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  • Stromsparender iPad-Prozessor ermöglicht mehr Batterielaufzeit, was sicherlich ein großer Kritikpunkt der derzeitigen iPhones ist.
  • Quad-Band HSDPA / HSUPA mit theoretisch 7.2 Mbps down / 5.8 Mbps up.
  • 802.11n WiFi; GPS, Accelerometer und Kompass wie gehabt.
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4) Gyroskop

  • Drei-Achsen-Kreisen; in Kombination mit dem Accelerometer wird für sechs Achsen abgetastet.
  • Neue API: CoreMotion ermöglicht Entwicklern nichts von einem Gyroskop verstehen zu müssen, sondern einfach auf die Daten dieser Positionierung zurückzugreifen.
  • Demo: Jenga. Sehr beeindruckend wie sich Jobs um die eigene Achse dreht und über den Kreisel die Position erkannt und verfolgt wird.
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5) Kamera

  • Richtig Erkenntnis. Es geht bei den Mobilfunk-Kameras nicht vornehmlich um die Anzahl der Megapixel, sondern wieviel Licht der kleine Sensor einfangen kann.
  • „Backside illuminated sensor“ ermöglicht mehr Licht aufzugreifen und Bildrauschen zu unterdrücken.
  • Trotz Megapixel-Upgrade (5 Megapixel) bleibt die Größe der Pixel erhalten – ich bin sehr gespannt auf die Qualität. Erwartet hier unter guten Lichtverhältnissen mehr als akzeptable Fotos.
  • 5fach digitaler Zoom, Tap to focus, LED-Blitz.
  • HD-Videoaufnahmen in 720p mit 30fps; Tap to focus für Video und auch der Blitz kann zum Einsatz kommen.
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  • iMovie for iPhone mit Themes, Übergängen und Effekten
  • Gott sei Dank. Sonst hätten wir viel zu viel ‚uneditiertes‘ HD-Material auf YouTube gesehen. Tun wir wahrscheinlich trotzdem.
  • Die Geo-Position kann in die Beschreibung aufgenommen werden. Musik-Untermalung aus der eigenen iPod-Bibliothek oder von den integrierten Samples
  • Export in drei verschiedene Größen – der Beispielfilm ist ziemlich beeindruckend
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Soweit die erste Stunde der vollgepackten Präsentation. Einige Anmerkungen zur zweite Stunde folgen in Kürze.

[Update II] Videoaufzeichnung der WWDC-Keynote als Stream verfügbar

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Die Videoaufzeichnung der WWDC-Keynote findet sich ab sofort als Stream Online.

Update

Apple stellt auf seinen eigenen YouTube-Account die Steve Jobs-Keynote Online. Feiner Zug!

(Danke, Juliane!)

Update II

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Mittlerweile findet sich auch über den Apple-Podcast-Feed (iTunes-Link) die gestrige Keynote mit 1.27 GB zum Download ein.

(Danke, f4bi!)

Finale iOS 4 iPhone-Firmware steht für Entwickler zum Download bereit

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Für registrierte Entwickler stellt Apple wie angekündigt das fertige iOS 4 zum Download bereit. Sollten keine gravierenden Fehler im ‚Build 8A293‘ mehr entdeckt werden, ist dies die Version, die am 21. Juni kostenlos auf alle iPhone 3Gs, 3GS‘ und iPod touches gespielt werden kann. Das iPhone 4, welches am 24. Juni in den USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Japan veröffentlicht wird, enthält in seinem Auslieferungszustand ebenfalls iOS 4.

Der Namenswechsel von iPhone OS 4 zu iOS 4 berührt ein eingetragenes Markenzeichen der Firma Cisco. Wie im Weblog des US-Telekommunikationsunternehmens bekanntgegeben wurde, einigte man sich mit Apple über die Verwendung dieses Begriffs.

“Cisco has agreed to license the iOS trademark to Apple for use as the name of Apple’s operating system for iPhone, iPod touch and iPad. The license is for use of the trademark only and not for any technology.”

via blogs.cisco.com

Apple war bereits vor Veröffentlichung ihrer allerersten Telefon-Generation im Jahr 2007 in einen Rechtsstreit mit Cisco über den Namen ‚iPhone‘ verstrickt, der jedoch außergerichtlich beigelegt werden konnte.

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Entwickler besitzen seit der letzten Nacht ebenfalls Zugriff auf die Goldmaster-Version des iPhone SDKs 4 (Build 10M2262), iTunes 9.2 beta sowie iAds JS zum Gestalten von „hochwertigen und interaktiven“ Werbeanzeigen. Apple startet mit iAds am 01. Juli als mobiler Werbeanbieter.

FaceTime-Ad, Bildergalerien Online, App Wall, Telekom-Vorverkauf, iWork-Suite?, AT&T-Upgrades und WiFi-Ärger für Jobs

DirektFace

Der von Sam Mendes produzierte Werbespot zur Videotelefonie ‚FaceTime‘, zeigt (unter anderem) wie man während eines Gesprächs zwischen der Front- und Hinterkamera hin- und herschaltet.


Die US-Webseite von Apple führt Bildmaterial des weißen iPhones 4, das es noch nicht auf die deutsche Seite geschafft hat.

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Apropos Bilder. Aus allen Ecken strömt Fotomaterial ins Netz. Engadget drückte mehrmals auf den Auslöser und fing zusätzlich noch ein erstes FaceTime-Telefongespräch ein, das jemand freundlicherweise auf YouTube geladen hat.

DirektFace


TechCrunch sicherte ein paar Impressionen der aktuellen App Wall, die bereits im letzten Jahr für Aufsehen sorgte. Auf 30 LED Cinema Displays mit jeweils 24-Zoll, werden die Top 50.000 App-Store-Apps präsentiert.


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Genau wie in den USA beginnt auch hierzulande der iPhone-4-Vorverkauf am 15. Juni.

-> http://www.t-mobile.de/iphone/iphone4

via fscklog


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MacRumors entdeckt auf der offiziellen iPhone 4-Feature Webseite einen Dialog in der E-Mail-Anwendung, der mit dem Wort „Keynote“ auf die Umsetzung der iWork-Suite vom iPad hoffen lässt.


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US-Mobilfunkanbieter AT&T finalisiert die Upgrade-Preise für das iPhone 4.


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Unzählige Flickr-Sets füllen sich mit Bildmaterial.


DirektWiFi

Fehler passieren Steve Jobs gewöhnlich nicht in seiner Keynote. Heute störten sich die über 500 WiFi-Verbindungen, die einen Teil der Präsentation verhinderten. CNET zeigt die besagten 2 Minuten und 30 Sekunden, die dem Apple-Chef nicht geschmeckt haben dürften…

Apple zeigt iPhone 4 auf WWDC-Keynote / verfügbar hierzulande 24. Juni (Telekom exklusiv)

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Zur Eröffnung der diesjährigen WWDC-Keynote zeigt Apple das neue iPhone 4. Das Gerät ist am 24. Juni 2010 in Deutschland erhältlich. Bereits am 21. Juni wird für iPhone 3G, 3GS und iPod touch die ‚iOS 4‘-Firmware verfügbar sein. Entwickler bekommen die Version innerhalb der nächsten Stunden. Die größten Features sind Multitasking, Ordner für Apps, iBooks und eine verbesserte E-Mail-Anwendung.

Im iPhone 4 werkelt, der aus dem iPad bekannte A4-Prozessor. Das Gerät liefert ein ‚Retina Display‘, das eine Auflösung von 960 x 640 Pixel bei 326 ppi liefert. Zum Vergleich: Die aktuelle iPhone 3GS-Generation ist mit einem 320 x 480 px-Bildschirm mit 163 ppi ausgestattet. Das Gerät ist 24-Prozent dünner als sein Vorgänger.

Zwei Kameras (Vorder- und Rückseite) sind 5-Megapixel stark und ermöglichen HD-Videoaufnahmen in 720p mit 30fps. Mit einem Dock Connector-zu-VGA-Adapter soll die Ausgabedarstellung 1024 x 768 Pixel betragen. Ein LED-Blitz hellt Bilder in dunklen Aufnahmeverhältnisse auf. Über das App-Store-Programm ‚iMovies for iPhone‘ ($4.99 US-Dollar) soll umfangreicher Videoschnitt am mobilen Gerät möglich sein. ‚FaceTime‘ beschreibt die Möglichkeit für (WiFi-)Videotelefonate, die zwischen iPhone 4 und iPhone 4 geführt werden können.

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Das Apple-Gerät kommt neben den bekannten Sensoren (Beschleunigung, Annäherung und Umgebungslicht) mit einem ‚3-Achsen-Gyrosensor‘, der eine detaillierte Positionierung des Geräts im Raum ermöglicht. Das Gerät (mit besserer Antenne) funkt in UMTS/HSDPA/HSUPA auf 850, 900, 1900 und 2100 MHz.

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Die Batteriezeit ist erheblich verbessert. Unter UMTS-Bedindungen sollen Sprechzeiten von 7 Stunden möglich sein. Als Standby-Dauer wird 300 Stunden angegeben. UMTS-Internetnutzung schlägt mit 6 Stunden ein, während sich die Video-Wiedergabe auf 10 Stunden hochkämpft.

Die Geräte werden in den Farben weiß und schwarz erhältlich sein und 16- beziehungsweise 32 GB-Flashspeicher mitbringen. In den USA kosten die 16 GB-Geräte mit einem zweijährigen AT&T-Vertrag $199 US-Dollar. 32 GB-iPhones schlagen mit $299 US-Dollar zu Buche. Preise für Deutschland stehen bislang noch aus. Die Telekom wird bis auf Weiteres den exklusiven Vertrieb übernehmen.

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Berichterstattung zur WWDC-Keynote (Updates folgen!)

In weniger als einer halben Stunde betritt Steve Jobs die Bühne und eröffnet die diesjährige Entwicklerkonferenz im Moscone Center in San Francisco. Alle erwähnenswerten Ereignisse in Bild und Text trage ich in diesem Beitrag über die nächsten (voraussichtlich) 1.5 Stunden zusammen.

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Anschließend arbeiten wir alle iPhone OS-relevanten Vorkommnisse detailliert auf. Einen schönen Abend wünsche ich uns!

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20:55 Uhr: Keynote ist vorbei. Kurze Pause, dann Aufarbeitung! Vielen Dank für eure Teilnahme.

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20:49 Uhr: (US-)-Vorbestellung ab 15. Juni. iOS4-Download am 21. Juni. 24. Juni iPhone 4-Release. iPhone 3GS-, iPhone 3G- und iPod touch-Update kostenlos.

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20:40 Uhr: Zwei Modelle. Weiß und Schwarz. $199 US-Dollar für ein 16 GB-Modell mit zweijährigem AT&T-Vertrag. $299 US-Dollar für das 32 GB-Modell. Anscheinend kein 64 GB-Modell. Verkaufsstart 24.Juni 2010

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20:36 Uhr: ‚FaceTime‘: Keine Konfiguration. WiFi-Only („Need to work a little bit with the cellular providers.“). Hoch- und Querbilder werden unterstützt. Video-Gespräche funktionieren nur von iPhone zu iPhone. Beide Kameras können verwendet werden. Codec: h.264, AAC, SIP, STUN, TURN, ICE, RTP, SRTP

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20:32 Uhr: One more thing…Videotelefonie!

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20:22 Uhr: Der iTunes-Store hat bereits 150 Millionen Benutzerkonten. Jetzt: iAds-Präsentation. Bereits Interesse verkündet haben: Nissan, Citi, Unilever, AT&T, Chanel, GE, Liberty Mutual, State Farm, Campbell’s Soup, Sears, JCPenny, Target, Best Buy, etc.. iAds lässt sich innerhalb eines Nachmittags installieren. Auszahlung über iTunes Connect. iAds startet am 01. Juli 2010.

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20:18 Uhr: iBooks synchronisiert über alle Geräte die Notizen und den aktuellen Lesestand. iPhone, iPad + iPod touch. Erneuter Download eines bereits gekauften Buchs kostenlos.

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20:15 Uhr: Bing wird ebenfalls als Suchmaschine zur Verfügung stehen. Google bleibt jedoch die Standard-Einstellung. Ein ‚Golden Master‘ der iOS 4-Firmware gibt es für Entwickler HEUTE.

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20:07 Uhr: Namensänderung: iPhone OS 4 heißt ab sofort „iOS 4“ – Funktionen sind soweit bekannt. ‚Gesammelte Inbox‘ für mehrere Accounts, Ordner, Multitasking, etc.keynote29.jpg

20:06 Uhr: Steve bitte um das Ausschalten der WiFi-Geräte…

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20:05 Uhr: $4.99 US-Dollar. Steve jokes, „If we approve it.“

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20:01 Uhr: Die Kamera zeichnet die Geo-Position auf. Effekten, Themes, Musik, etc. – „iMovie für die Hosentasche“.

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19:58 Uhr: HD-Video: 720p at 30fps. Eigene Movie-Anwendung.

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19:54 Uhr: 5-Megapixel-Kamera. „Backside illuminated sensor“ – weniger Bildrauschen.

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19:51 Uhr: Kreiselkompass (Gyroskop). Neue Schnittstellen für Entwickler (CoreMotion).

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19:48 Uhr: A4-Prozessor. Erhöhte Akku-Laufzeit. 40-Prozent mehr Gesprächszeit. Insgesamt 7 Stunden oder 6 Stunden beim UMTS-Browsing, 10 Stunden WiFi-Surfen oder Video-Wiedergabe.

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19:45 Uhr: 326 ppi. Kontrastverhältnis 800:1. 960 x 640. Das ‚Retina Display‘ zählt 78-Prozent der iPad-Pixel. Entwickler müssen sich um die Grafiken kümmern, den Rest übernimmt das iPhone OS 4.

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19:42 Uhr: Das gibt Ärger. Präsentation scheitert, weil iPhone 4 nicht ins Netzwerk kommt.

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19:40 Uhr: ‚Retina Display‘ mit 326ppi – das ist ein großer Wurf.

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19:37 Uhr: Name: iPhone 4.

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19:33 Uhr: 9.3 Millimeter dünn. 24-Prozent dünner als das aktuelle iPhone. Frontkamera. LED-Blitz. „Noise cancellation“. Mikro-Sim. Besser Antennenempfang. Geräte in weiß und schwarz.

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19:32 Uhr: Es wird spannend. Das neue iPhone.

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19:29 Uhr: „Apple has paid out over $1 billion dollars to iPhone developers so far.“

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19:27 Uhr: Letzte Woche: Fünf Milliarden App-Store-Downloads.

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19:24 Uhr: Guitar Hero von Activision bringt Queen und die Rolling Stones auf das iPhone.

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19:19 Uhr: Zynga stellt Farmville vor, was zirka 70 Millionen monatliche Spieler besitzt. „More people play Zynga games than watch the season finales of Lost and 24.“ Release: Ende Juni zum ersten Geburtstag von Farmville.

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19:16 Uhr: Die Netflix-App kommt noch diesen Sommer auf das iPhone.

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19:13 Uhr: 100-Prozent HTML5-Unterstützung. Jobs adressiert den App-Store-Regulierungsprozess.

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19:11 Uhr: iBooks-Update Ende diesen Monats. PDF-Kompatibilität.

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19:07 Uhr: iPad: Jede drei Sekunden ein Verkauf. Das iPad ist im Moment in 10 Ländern vertreten. Bis Ende Juli folgen neun weitere. Durchschnittlich 17 Apps pro Gerät. 35 Millionen Downloads. 2,5 Bücher pro iPad. In 65 Tagen über 5 Millionen verkaufte Bücher.

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19:00 Uhr: Nach der Titelmusik ‚What a wonderful world‘ betritt Steve Jobs die Bühne. “It’s great to be here.”

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18:54 Uhr: Berichterstatter sind wie gewohnt ‚umfangreich‘ vertreten.

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18:36 Uhr: Einlass der Teilnehmer.

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18:20 Uhr: Die Ruhe vor dem Sturm.

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Fotos via gdgt / engadget

Steve Jobs-Interview von D8-Konferenz in voller Länge Online

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AllThingsD publizierte soeben das volle Steve Jobs-Interview der vergangenen Woche. Walt Mossberg und Kara Swisher sprachen dabei mit dem Apple-Chef 1.5 Stunden über den App Store, Foxconn, Google, iAds, Gizmodo und AT&T.

Wer sich die kommenden vier Stunden bis zur WWDC-Keynote noch vertreiben möchte, findet das Video auf der D8-Konferenz-Webseite oder hier eingebunden.

-> Steve Jobs at D8: The Full, Uncut Interview

Gefangen zwischen Leistungsschutzrecht und Zensurdebatte

Das Gejammer der deutschen Verlagshäuser nimmt mittlerweile Dimensionen an, die (mich) nur noch nerven. Ich habe gerade ein paar Minuten damit verbracht, eine elegantere Beschreibung zu finden, bin jedoch immer wieder zurück auf die simple Wortwahl ’nervend‘ gestolpert.

Das „Leistungsschutzrecht„, die „Hamburger Erklärung“ und eine vom Zaum gebrochene Diskussion um „iPad-Pressefreiheit“ sind durch ihre unzähligen Wiederholungen nicht mehr ernst zu nehmen. In der letzten Woche forderte der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger:

Zeitschriften brauchen auch auf dem iPad Pressefreiheit und wollen sich nicht auf die Rolle von Inhaltelieferanten reduzieren lassen.

Wie die Überschrift zeigt, bleibt jedoch nicht verborgen, worum es eigentlich geht:

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Und genau diese Verquickung von dem guten Argument der Pressefreiheit auf der einen Seite, und dem gierigen Finanzgebaren auf der anderen Seite, ist es das, was (mich) ’nervt‘.

Ohne Frage: Das was der US-Konzern Apple mit dem App-Store-Regulierungsprozess anstellt, ist fernab eines Idealzustands. Soviel hat jeder bereits hinlänglich verstanden. Doch was tut die hiesige Printlandschaft um dem entgegenzuwirken?

Nein, das ist als durchaus ernsthafte Frage zu verstehen. Außer einem ständigen Gezeter, welcher in Zeiten vom iPad-Hype und den Spekulationen um ein neues iPhone sicherlich nicht ganz ungünstig platziert ist, sehe ich keinerlei eigenständige Entwicklung. Beinahe schizophren feiert man den App Store als Heilsbringer des Zeitungswesens und prügelt zur gleichen Zeit gegen ‚hohe Umsatzbeteiligung‘ und ’nicht zugängliche Nutzerdaten‘.

Die Frage steht daher im Raum: „Was macht ihr eigentlich?“ Die Debatte um das Leistungsschutzrecht ist doch nur ein simpler Subventionierungsversuch.

Die Zeitungsverleger stellen ihre Produkte freiwillig kostenlos ins Netz, weil sie nicht glauben, dass die Leser bereit sind, dafür Geld zu zahlen, kassieren sie aber über den Umweg eines Leistungsschutzrechtes dann trotzdem dafür ab.

via stefan-niggemeier.de

Ein sehr schönes Beispiel ist die Berichterstattung über Facebook und deren Datenschutz-Debatte. Es ist ziemlich einfach, einen 26-jährigen Firmengründer mit unglücklichem Interview durch den Kakao zu ziehen. „Zuckerberg schwitzt auf heißem Stuhl“ oder „Internet-Milliardär: Facebook-Gründer Zuckerberg wird immer reicher„.

-> D8 Video: Under Mark Zuckerberg’s Hoodie

Ungebremst Geld schaufelt sein Unternehmen trotzdem. Achtung Überraschung: Und das schafft Facebook sogar ohne große Mithilfe ihrer App-Store-Anwendung. Diese ist zwar populär auf mobilen Endgeräten, bietet (ohne Reklame) jedoch keinen großen Mehrwert und wartet seit Ewigkeiten auf eine Aktualisierung. Eine iPad-Umsetzung gibt es bislang noch überhaupt nicht. Das soziale Netzwerk stellt seine Informationen über eine triviale Webseite den Besuchern komfortabel zur Verfügung.

Wenn wir zur Abwechslung einmal ehrlich sind, bieten die derzeitigen App-Store-Programme deutscher Verleger für dessen Nachrichtenblätter nur einen zusätzlichen Vertriebskanal. Ein Zusatznuten des digitalen Abos ist hier oft nur an den Haaren herbeidiskutiert.

Eine Umsetzungen in gleicher Qualität ließe sich in vielen Fällen auch über neue Techniken im Webbrowser realisieren. Ein ‚Mehrwert‘ kostet jedoch Geld, und das scheint man derzeit nicht bereit zu sein auszugeben.

Geiz ist geil, meckern geht trotzdem?

Von einer unabhängigen Presse erwarte ich, dass diese zumindest versucht auf eigenen Beinen zu stehen. Wie kann es sein, dass die Verlagshäuser finanzielle und innovative Aufwendungen scheuen, nicht einmal daran versuchen mitzuwirken, sondern sich hilflos in die Abhängigkeit eines einzelnen Anbieters begeben.

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Über eine Web-Anwendung lassen sich, auch auf Apple-Telefonen, problemlos „hüllenlose Schlagzeilen“ titeln oder was sonst als Qualitätsjournalismus gefeiert wird.

Die Realität ist anders. Bislang scheinen keine Antwort gefunden zu sein, wie sich Inhalte im Netz verkaufen lassen. Selbstzensur und untertäniger Gehorsam sind der leichte (Aus-)Weg?

Apple ist das „Seite-1-Girl“ der Bildzeitung zwar mittlerweile egal, zuvor hatte der Axel Springer Verlag aus eigenem Ansporn niedliche Sternchen über die monierten Körperteile verteilt. Bloß den US-Konzern nicht verärgern…

Die inhaltliche Einflussname von Apple ist ein Verstoß gegen die Presse- und Meinungsfreiheit, den wir so nicht hinnehmen können„, zitiert der Spiegel Nikolas Hill vom Hamburgs Staatsrat für Medien.

Dann tut dies nicht! Schafft andere Angebote. Seit Samstag beschäftigen sich die Rundfunkreferenten der Bundesländer damit, ob Apple verpflichtet werden kann, Inhalte in sein Angebot aufzunehmen (Spiegel: „Deutsche Rundfunkpolitik will Apple zähmen„).

Die Chancen dafür kann sich jeder Halbwüchsige mit klarem Verstand selbst ausrechnen. Macht was Eigenes, über das ihr Kontrolle habt, die kompletten Umsätze einfahrt und die registrierten Nutzerdaten ‚weiterverarbeiten‘ könnt.

Ein Anfang: Eine iPhone OS-freundliche Webseite, die nicht nervt!