Das jemand die hübsch formatierten Wikipedia-Artikel von Sophia Teutschler in ihrer Anwendung Articles (2.39€; App Store-Link) noch nicht gesehen hat, kann ich mir zwar nicht vorstellen, gänzlich unerwähnt wollte ich es nach dem ganzen Medienhype aber auch an dieser Stelle nicht lassen.
Besonders jetzt, wo innerhalb von sieben Tagen bereits knapp 10.000 Programm-Versionen über den digitalen Ladentisch gingen. Wenn die fünfstellige Verkaufszahl erreicht ist, gibt es die Anwendung „On this day…“ gratis. Damit lässt sich nachschlagen, was in der Geschichte zu einem bestimmten Tag alles passierte. Zu diesen Stunden sollen lediglich 1.000 Verkäufe zum runden Nummer ausstehen.
Letzte Woche im Bits und so-Podcast vorgestellt: Der Hindenburg Mobile – Field Recorder (23.99€; App Store-Link) erweitert die Audio-Aufnahmemöglichkeit des iPhones um grundlegende Bearbeitungs- und Upload-Funktionen. Aufgezeichnete Tonspuren lassen sich Kopieren, Schneiden, Trimmen, Verstärken, Überblenden und mit Markierungen versehen. Die Übertragung an den Rechner geschieht mit einem kleinen Zusatzprogramm, über einen FTP-Server oder per E-Mail.
In Kombination mit Hindenburg Journalist, der Desktop-Schnittsoftware in Beta-Version für PC und Mac, verspricht das ganze Paket Zukunftspotenzial. Man fühlt, dass könnte einmal etwas ganz Vielversprechendes werden. Die Produzenten arbeiteten zuvor als ‚Toningenieur‘, ‚Radio-Produzent‘ und ‚Software-Entwickler‘.
Eine kostenfreie, auf eine einzige Aufnahme-Minute beschränkte Testversion, lässt sich zum Ausprobieren aus dem App Store (Link) laden.
Mit OpenMaps (2.39€; App Store-Link) lässt sich das lizenzoffene Kartenmaterial vom OpenStreetMap-Projekt darstellen, herunterladen, durchsuchen und sogar editieren. Mittlerweile sind die ‚Orte von Interesse‘ (POI) ziemlich gereift und finden teilweise abdrehte Informationen wie Recycling-Container aus der lokalen Umgebung.
Neben einem Kompass-Mode ist das Setzen von eigenen Stecknadeln, das Vermerken von Lesezeichen, das Aufrufen der Such-Maske, eine Wiki-Integration sowie rudimentäre Auto-, Fahrrad- und Ski-Navigation möglich. Die kostenfreie App Store-Version (Link) verzichtet gegenüber seinem ‚Bezahl-Bruder‘ auf die Streckenführung und Download-Möglichkeit.
Amazon kaufte vor 11 Monaten die eBook-Anwendung Stanza (kostenlos; App Store-Link), ist im App Store jedoch weiterhin mit seinem eigenen Bücher-Programm ‚Kindle for iPhone‚ (kostenlos; App Store-Link) vertreten. Vor einigen Tagen erlangte eine offizielle Leseanwendung für den Mac die Marktreife – eine PC- und BlackBerry-Version existieren schon länger.
Die über den Amazon-Account erworbene Digital-Literatur lässt sich zwischen allen ‚Kindle-Geräten‘ (inklusive dessen Lesestand) synchronisieren.
Auch das iPad rückt ins Blickfeld des Online-Händlers, der dazu am heutigen Montag die Webseite ‚Kindle Apps for Tablet Computers (Including the iPad)‘ ins Netz stellt. Die NYTimes zitiert den ‚Kindle‘-Vizepräsidenten Ian Freed:
We have actually developed a tablet-based interface that redesigns the core screen and the reading experience.
Eine (Software-)Demonstration zeigte den NYTimes-Journalisten bereits das Umblättern der digitalen Bücherseiten, eine überarbeitet eBook-Übersicht sowie eine, je nach Tageszeit angepasste, ‚Sonnenposition‘ als optische Ausschmückung. Bücher, aus dem nach eigenen Angaben 450.000-starken Sortiment, sollen sich über einen MobileSafari-Link erwerben lassen. Die Amazon Kindle-Anwendung für das iPad wird nicht zum Start des Apple-Computers am 03. April verfügbar sein, sondern erst einige Testläufe auf der eigentlichen Hardware absolvieren.
Bereits Anfang März hatte der Bücherverkäufer Barnes & Nobles angekündigt, einen „eReader“ für das iPad zu entwickeln, der genau wie Amazons ‚Kindle for the iPad‘ dann in Konkurrenz zum offiziellen iBooks Store von Apple stehen wird.
Auch Panelfly, bereits mit einer Comic-Leseanwendung im US-App Store (Link) vertreten, zeigt neue Photoshop-Mockups seines Readers im großen 9.7 Zoll-Format.
Die britische Firma Breffo stattet uns mit einem Vorserienmodell ihrer iPhone-Halterung ‚Spiderpodium‘ aus. Die achtbeinige Spinnenkrake zählt pro rutschfester Extremität drei Gelenke, die sich in den verschiedensten Formen um das Smartphone legen. Eine gummiartige Oberfläche überzieht das Gebein und sichert den Stand.
Damit ist es sowohl für den ’seriösen‘ Büroeinsatz, ebenso wie eine flexible Anbringung an den Sitzlehnen des Vordermanns im Auto, der Bahn und im Flugzeug gesorgt. Die ‚Knochen‘ lassen sich vertrauensvoll in alle Richtungen verbiegen und damit selbst an glatten Stangen, Fahrradlenkern oder in den Lüftungsschlitzen eines Autos befestigen.
Das ‚Spiderpodium‘ kann für £14.99 (zirka 16Euro) in Großbritannien vorbestellt werden und ist ab Anfang nächster Woche verfügbar. Bislang sind noch keine Versand- und Lieferinformationen für die Polypropylen-Spinnenbeine angegeben. Wer bis dato keine Arachnophobie-Angststörung bei sich bemerkt hat, findet mit dem ‚Spiderpodium‘ großes Potenzial für eine Allrounder-Aufstellmöglichkeit des iPhones.
Breaking News: Am 03. April startet der iPad-Verkauf in den USA. Soweit hinreichend bekannt, oder?
Zumindest sollte man davon gehört haben, wenn die letzten 7.5 Wochen nicht in einem Land ohne Zeitung, Fernsehen oder Internet verbracht wurden. Und alle warten darauf. Irgendwie.
Mittlerweile dreht sich die geführlte Diskussion schon gar nicht mehr darum, „ob das iPad die Medienbranche rettet“, sondern „wie schnell es dies tut“. Kein Interview mit einem Verleger wird über die TV-Satelliten geprügelt, in denen nicht mindestens eine „iPad-Phrase“ gedroschen wird. Und obwohl ich an dieser Stelle gerne auf der, den großen Medienhäusern entgegengesetzten Position Platz nehme, ein ehrlicher Standpunkt wäre zu sagen: „Ich habe keine Ahnung was ab dem 03. April 2010 passiert!“.
Das iPad wird zweifelsohne ein zukunftsweisendes Gerät. Mit dem älteren iPhone-Bruder im Rücken, der mit Sicherheit die schwerere Kindheit in den letzten drei Jahren zu überstehen hatte, ist dies keine gewagte These. Aus technischer Perspektive lehnt man sich ebenfalls nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man den Technologiefortschritt und die Weiterentwicklung des iPads abstrahiert auf die heutigen Verhältnisse. Insbesondere die Betrachtung der Konkurrenzsituation macht bewusst, dass Apple derzeit einfach wenig falsch machen kann. Schade Palm, ich mochte deinen Pré.
Schon seit geraumer Zeit vermisse ich die regelmäßige Verwendung des Wortes „iPad-Killer“, oder sollten wir der düsteren Vorzeit für blinde Polemik wirklich entronnen sein?
Mit Sorge darf man in die ratlosen Gesichter derjenigen Leute blicken, deren tägliches Butterbrot sich dadurch schmiert, das sie ‚Nachrichten‘ verkaufen, und ebenfalls keinerlei Antworten bereithalten. Medienmogul Rupert Murdoch hielt im April 2008 eine Rede (YouTube), in der er auf die veränderte Informationslandschaft eingeht. Inspiriert und mit Kalkül klang das damals nach ‚einem Plan‘. Passiert ist nach dem MySpace-Kauf in den letzten zwei Jahren wenig.
Das Sinnbild für die allgemeine Verwirrung, zwischen „Google klaut unseren Content“ und das Gejammer über „die Werbegelder sind im Keller“, sitzt Murdoch heute von der Kamera. Natürlich nicht, um komplett zusammenhangslos „all media are going to the iPad“ ins Gespräch plumpsen zu lassen.
News Corp-Junior James Murdoch engagiert sich unterdessen für härte Bestrafungen von digitalen Netzbewohnern:
„There is no difference with going into a store and stealing Pringles or a handbag and taking this stuff. [..,] The idea that there’s a new consumer class and you have to be consumer-friendly when they’re stealing stuff. No. There should be the same level of sanctity as there is around property. Content is no different. They’re not crazy kids. No. Punish them.“
Aber wollen wir uns nicht mit den destruktiven Vertretern dieser Gattung aufhalten. Unsere Mercedes Bunz hat für den Guardian die Frage gestellt: „How will print content look on the iPad?„. Die von ihr ausgegrabenen (Demo-)Videos lassen sich mittlerweile um das „Interaktive VIV Mag-Feature“ ergänzen, das seit einer Woche die Internet-Runde macht:
Herr Knüwer wirft zurecht in diesem Zusammenhang die Frage auf: „Wer soll sie [die Produzenten] bezahlen?“
The Wall Street Journal möchte von weiter andauernden Verhandlungen über TV Serien zum (Stück-)Preis von $0.99 Cent erfahren haben, die zur iPad-Veröffentlichung verfügbar sein sollen. Schritte in die richtige Richtung? Nicht, wenn die Gerüchte über den Verhandlungszeitraum von mehreren Jahren nur annähernd stimmen.
Ich finde es persönlich faszinierend, in welcher gestärkten (Finanz-)Position sich Publisher sowie Film- und Musik-Studios derzeit befinden müssen. Anders lässt es sich für mich nicht erklären, warum man darauf verzichtet, seine Kundschaft dort abzuholen, wo sie wartet. Ich nehme einfach mal das Wort Spotify in den Mund…
In Großbritannien startete vor kurzer Zeit ein ähnlicher Musikservice unter dem Namen ‚We7‚. Ich hatte in der letzten Woche die Gelegenheit, ein Telefoninterview mit seinem Gründer Gareth Reakes zu führen. Mit einem Premium+ Benutzerkonto für rund 11Euro (£9.99) im Monat hat man dabei Zugriff auf hunderttausende von Musiktiteln mit unbegrenztem, werbefreien Streaming, synchronisierten Wiedergabelisten und einem mobilen (UMTS-)Zugriff (mit temporärem Download-Speicher für Offline-Zeiten) vom iPhone.
Zahlungsbereite Kunden aus Deutschland ließen sich mit Sicherheit finden, dürfen jedoch nicht bedient werden. Laut Gareth Reakes-Erfahrung sind die Verhandlungen mit den hier ansässigen Musikstudios, die „weltweit schwierigsten“.
Schade, ich hatte geglaubt dass die Einzigen, die wissen was sie wollen, immer noch die Kunden sind.
„In den kommenden Monaten“ wird Apple das iPhone 3GS auch in Indien, dem zweitgrößten Mobilfunkmarkt hinter China, anbieten. Als Mobilfunkpartner steht mit Bharti Airtel das größte Telekommunikationsunternehmen Indiens mit Firmensitz in Neu-Delhi bereit, dessen Kundenstamm derzeit über 124 Millionen Menschen zählt.
Bharti Airtel zeigte sich zusammen mit Vodafone bereits ab August 2008 für den iPhone 3G-Verkauf in Indien verantwortlich. Jedoch ohne nennenswerten Erfolg: Beide Mobilfunkanbieter funken derzeit noch ohne UMTS-Netz. Der Lizenzpoker darüber verschob sich mehrfach, soll jetzt im April jedoch erneut starten, so dass ab September das 3G-Netz in Betrieb genommen werden kann.
Angaben zum exakten Veröffentlichungsdatum, Gerätepreis und den Vertragsoptionen nannte die Pressemitteilung nicht.
Apple teilt seinen Entwicklern soeben per E-Mail mit, dass sie ab sofort iPad-Anwendungen für den App Store entgegennehmen. Die Programme müssen dafür mit dem letzten iPhone SDK 3.2 beta 5 erstellt sein.
Wer seine Anwendung bis zum 27. März (5pm PDT) eingereicht hat, könnte zum iPad-Start in den USA am 03. April im App Store verfügbar sein. Weitere Informationen zur Veröffentlichung (und dessen Prozess) sollen für die betroffenen Entwickler folgen.
Nach Aussagen der BusinessWeek von heute Mittag sollen bereits „ausgewählte“ Entwickler mit einer iPad-Hardware ausgestattet sein, die „stark abgeschottet von der Außenwelt“ aufzubewahren ist. Die Anzahl dieser Entwicklerstudios dürfte sich jedoch in Grenzen halten.
Update
9to5mac veröffentlichte mittlerweile ein erstes iTunes Connect-Bildschirmfoto über den Prozess der Einreichung zur Vorabüberprüfung.
Und auch die ersten Ablehnungen trudelten schon ein. Apple betonte in der E-Mail-Ankündigung die ‚readiness‘ des Programms auf einer realen Hardware, welche durch die Genehmigungsabteilung geprüft wird.
Laut Informationen der Macworld möchte Apple iPhone-Schutzfolien von Drittherstellern aus seinem On- und Offline-Verkaufsregel verbannen. Die anonymen Quellen, der diese Berichterstattung zugrunde liegt, sprechen von einer prozentual höheren Rücklaufquote für 3GS-Geräte, dessen ‚fettabweisende Beschichtung‘ Probleme mit der zusätzlichen Klebefolie aufgeworfen haben soll.
Square Enix labt sich am App Store und kündigt nach der Veröffentlichung von Final Fantasy I + II mit einem fulminanten Intro-Video ihren nächsten (potenziellen) iPhone-Hit an. Chaos Rings soll bereits „in Kürze“ erscheinen.
Gigaom präsentiert eine visuell ansprechende Darstellung zum Vergleich der zeitlichen Entwicklung von mobilen Betriebssystemen. Als Datenquelle wird das Statistikinstitut Gartner angegeben, eine genaue Aufschlüsselung bleibt verwehrt.
National Public Radio, das öffentliche Radio-Netzwerk der USA, kündigt an, einen komplett iPad-verträglichen Webauftritt bis zur Hardware-Veröffentlichung am 03. April aufs Parkett zu legen. Die Sendeformate lassen sich bislang über das bereits zwei millionenfach heruntergeladene App Store-Programm (kostenlos; App Store-Link) anhören.
Demnächst sollen iPhone- und iPad-Besitzer für ihren Medienkonsum auf NPR.org eine ‚alternative‘ Webseiten-Version angeboten bekommen. Die jetzige Variante der Webseite bleibt für Besucher mit anderen Browsern erhalten. Auch ‚The Wall Street Journal‘ plant bis zur untersten Verlinkung für Apple-Besucher einen ‚Flash-befreiten‘ Internetauftritt.
HTC disagrees with Apple’s actions and will fully defend itself. HTC strongly advocates intellectual property protection and will continue to respect other innovators and their technologies as we have always done, but we will continue to embrace competition through our own innovation as a healthy way for consumers to get the best mobile experience possible
Patently Apple weist auf einen heute veröffentlichten Patent-Antrag aus dem September 2008 hin, der über das Mobilfunktelefon für Events oder Großveranstaltungen eine temporäre Gruppenzusammenstellung („iGroups“) seiner Teilnehmer ermöglichen soll.
Mit einem ersten Demo-Video erzeugten drei App Store-Entwickler Ende Februar einen kurzweiligen aber eindrucksvollen Aha-Effekt: Der Dual-Stick-Shooter mit Vorgeschmack nennt sich Revolt und liegt uns als eine der ersten exklusiven Preview-Versionen vor.
Aus der Vogelperspektive schließt das ‚Run and gun‚-Shoot’em-Up an klassische Spielkonzepte wie den Beginn der Metal Gear-Saga oder Alien Syndrome an. Auch im App Store ist das Shooter-Genre, welches sich mit zwei Daumen steuern lässt, bereits durch Arodius (0.79€; App Store-Link) oder Guerrilla Bob (2.39€; App Store-Link) durchschlagskräftig vertreten.
Mit fünfzehn unterschiedlichen Blei- und Laserspritzen drängelt ihr euch im Survival-Mode durch zwanzig SciFi-Areale. Der Story-Modus hält neben unfreundlichen Roboter-Horden insgesamt acht ‚Terminator-Welten‘ bereit. Die Grafik- und Sound-Garnitur hat nach Aussage ihrer Entwickler noch nicht den letzten Stand erreicht, obwohl sich die schwarzpulvergetränkte Weltraumluft bereits schon jetzt nach sehr guter Unterhaltung anfühlt.
Der Kampf gegen Skynet kybernetische Maschinen soll noch mindestens einen Monat auf Entwickler-Eis liegen.