Oliver von Aptgetupdate.de zückt zum Wochenstart eine wirklich nette Software-Idee aus dem Ärmel, die sich Airlock nennt.
Die kleine OS X-Systemerweiterung scannt per Bluetooth ob sich ein vorher autorisiertes iPhone in der Umgebung aufhält, und sperrt beziehungsweise entsperrt den Computer-Bildschirm beim Verlassen des mobilen Gerätes aus dem Umgebungsradar. Ein durchaus praxistauglicher Einfall für vergessliche Menschen, die oft ihrem Arbeitsplatz den Rücken kehren.
Wer jedoch Bluetooth kennt, weiß um dessen ‚Zuverlässigkeit‘ und ‚Funkschwäche‘. Je nach Haushalt oder Büroumgebung wackelte schon auf der Standardeinstellung – in meiner nachmittaglichen Probe aufs Exempel – die drahtlose Verbindung. Trotz eingeschaltetem und neben mir liegenden iPhone wurde ich von meinem Arbeitsgerät ausgeschlossen. Die ‚Reaktionsfähigkeit‘ lässt sich, auch aus Schonung zum Akku variabel einstellen, führte jedoch Vielfach zu einer Aktivierung der ‚Sicherheitsfunktion‘. Beim Einsatz der ‚zusätzlichen‘ Digitalschranke sollte außerdem Beachtung finden, das nicht ‚versehentlich‘ die Freundin euer iPhone auf dem Weg zur Arbeit einsteckt, und ihr (im Prinzip) Zuhause ohne Computer sitzt.
Eine Demo-Version der 5€-Software lässt sich für drei Stunden testen. Dabei sperrt euch das Blauzahn-Radar nicht nur aus, sondern startet und beendet bei Bedarf auch andere Programme.
Trotzdem. Der Gedanke für diese kurze Erwähnung zählt. Den Schlüssel für meinen Computer drehe ich jedoch persönlich lieber selbst um.
Wie wir alle wissen, ist dieses Internet voll von Unwahrheiten. Auch bei der (anscheinend) ersten N64-Emulation, die ein stark abgespecktes Super Mario 64 zeigt, bleibe ich skeptisch. Und entzückt.
Technisch sollte das 3D-Jump’n’Run von Nintendo aus dem Jahr 1996 nicht unmöglich auf einem iPhone 3GS oder iPod touch (3.Gen) lauffähig zu bekommen sein. Welche Feinheiten dem 600 MHz getakteten ARM-Prozessor in Kombination mit OpenGL ES 2.0-Unterstützung zu entlocken sind, wissen wir aus aktuellen App Store-Veröffentlichungen.
Die MIPS-Architektur (R4300i RISC; 93,75 MHz) der Nintendo-Konsole mit speziellem Coprozessor (‚Reality Immersion Engine‘), die mit der Kraft von zwei Herzen ihre 32-Bit-Pixel über den Bildschirm schubste, dürfte jedoch noch einmal ein ganz anderes Thema sein. Die verbauten Rambus-Speicherchips der grobschlächtigen Hardware waren flott, und der Z-Buffer machte die 8-16 MB-Module fortschrittlicher als die damalige Sony-(CD)Konkurrenz.
Bislang erfreute sich die Jailbreak-Szene den Emulatoren für Nintendo Game Boy (Advance), SNES, Sega Genesis und Sony PlayStation. Hoffnung für die Glaubwürdigkeit der 40-Sekunden Ankündigung gibt, dass der YouTube-Account von N-Works Development mit unzähligen Xcode-Tutorials über die letzten Monate bestückt wurde.
Meine Musikbibliothek in iTunes umfasst mittlerweile 120GB. Und ich hasse sie. Meine einzige ‚Organisation‘ besteht darin, die zuletzt hinzugefügten Titel auf das iPhone synchronisieren zu lassen. Am heimischen Rechner benutze ich fast ausschließlich Streaming-Musikdienstleister wie Last.fm, Napster oder Spotify.
Da freut es zu lesen, dass sich Apple mit Angeboten von Musik-Streaming auseinanderzusetzen scheint. Am gestrigen Freitag berichteten Cnet und Bloomberg über eine Akquisition der Musik-Plattform Lala. Heute reichen die New York Times und das Wall Street Journal entsprechende Bestätigungen über den Deal zwischen Apple und dem Musik-Verteilnetzwerk nach. Weder Apple noch die Lala-Chefetage bestätigten bislang den Kauf oder standen für Aussagen zu dessen Konditionen bereit.
Das derzeitige Webseitenangbot von Lala lässt aus einem Musikkatalog von 8 Millionen Titel auswählen, das Stück kostenlos einmal abspielen und bei Bedarf für 79 Cent herunterladen. Für lediglich 10 Cent (mehr), streamt das Lied unbegrenzt online zu dessen Konsument.
Obwohl es zum jetzigen Zeitpunkt wahrscheinlicher erscheint, dass Apple vornehmlich an der Technologie, dem Bezahlmodell und dessen Gründer Bill Nguyen Interesse zu haben scheint, wäre das Angebot der Musikübertragung aus der Wolke dem Internet ein nur mehr als konsequenter Schritt: Mehr Kontrolle welche Titel wieviel gehört werden, eine einhergehende Begrenzung von verbautem Flashspeicher in mobilen Endgeräten und ein (möglicherweise) zukunftsorientiertes Finanzierungsmodell für Musik. Pandora zeigt (auf dem iPhone) in den USA, wie es geht. Obwohl sich hier die Einahmen (noch) durch verlinkte Downloads generieren.
An eine technische Implementierung ist zum jetzigen Zeitpunkt, ohne konkrete Übernahme-Vereinbarungen, nicht zu denken auch wenn das iPhone sicherlich ein idealer Testkandidat in freier Wildbahn wäre. Das Preview der iPhone-App von Lala macht seit März die Runde, hat es bislang jedoch nicht in den App Store geschafft.
Das iPhone zeichnet sich für Unmengen von Web-Verkehr aus. Im AdMob-Werbenetzwerk vereint das Apple-Telefon mittlerweile 50-Prozent des mobilen Datenaufkommens auf sich. Weltweit. Und dabei ist der von Google akquirierte Reklameanbieter keine kleine Nummer.
Nun sollte man denken, das die Inhaltsanbieter mit Freuden über diese Zuwächse an bislang unerreichten Lesern und potenziellen Werbekonsumenten, allgemein auch als ‚Kundschaft‘ bezeichnet, durch die Decke springen.
Aus deutscher Perspektive, weit gefehlt. Zumindest wenn man die Aussagen des Springer-Konzerns, zukünftig iPhone-Nutzer nur über eine App Store-Bezahlanwendung zuzulassen, nicht als Publicity-Gag abtut. Die Online-Werbepreise müssen schon ziemlich im Keller sein, wenn die einmalige 79 Cent-Anwendung das finanzielle Ruder herumreißen soll. An den Inhalten oder einer aufgeklärten Internet-Nutzerschaft kann es ja wohl kaum liegen…
Seit dem gestrigen Donnerstag deaktivierte WolframAlpha, die semantische Online-Wissensbank, den Zugriff auf die iPhone-optimierte Suchdarstellung. Seit Mai streckten sich dessen Algorithmen-Fühler ins Netz. Die 40€-treue iPhone-Anwendung landete Mitte Oktober im App Store (39.99€; App Store-Link). Das 500 kb-Programm leistet dabei eine hübsche, mit einigen Tastaturkürzeln mehr bestückte Schnittstelle zur Webanwendung. Nicht mehr, nicht weniger.
Surft man dieser Stunden mit dem iPhone auf http://wolframalpha.com, wird mit einem App Store-Link der eindeutiger Kaufhinweis vermittelt. Die ‚Computing-Api‘ der Anwendung ist natürlich kein Hokuspokus sondern übermittelt nur die ‚richtigen‘ Signale, die durch einen UserAgent-Check im mobilen Safari ausgeschlossen wird. Verbirgt man seine iPhone-Identität, beispielsweise mit dem ‚UserAgent Faker‘ über ein Jailbreak-iPhone, erhält man den Hinweis über die App Store-Anwendung nicht. Im Fall von WolframAlpha macht dies jedoch keinen Unterschied, da sich der Hinweis über die Bezahlanwendung einfach schließen und über die ’nicht-optimierte‘ Suche des Webdienstleisters benutzen lässt. Außerdem kann man weiterhin auf die mobile Webseite unter http://www.wolframalpha.com/mobile zurückgreifen.
Nichts liegt mir ferner, als die rechnende Wissensmaschine ohne einen Funken Werbung mit den Druckerzeugnissen des angesprochenen Zeitungsverlegers auf eine Stufe zu stellen. Leider liegt mir bis jetzt jedoch keine offizielle Stellungnahme vom WolframAlpha-Team zur Deaktivierung der iPhone-Maske vor. Daher lässt die Kombination der Abschaltung von http://www.wolframalpha.com/iphone/ im Zusammenhang mit dem App Store-Hinweis, der übrigens bereits Mitte Oktober auf http://www.wolframalpha.com eingeblendet wurde, auf keine positive Bilanz (um im entsprechenden Sprachstil zu verbleiben) des Internetdienstleisters blicken.
Das Entertainment Software Rating Board – kurz ESRB – hat jetzt seine eigene iPhone-Anwendung (kostenlos; App Store-Link), mit der Eltern die Alterfreigaben von Videospielen für ihre Kinder kontrollieren können.
Leider kann ich das im Video gezeigt Spiel ‚Blastman‘ (PS3, Xbox 360, PC) nirgends finden. Nicht einmal in der ESRB-Anwendung selbst…
Mit einem wahren Blog-Aufschrei wird dieser Stunden die iPhone-Anwendung ‚Knocking‘ (kostenlos; App Store-Link) durch die Nachrichtenticker gereicht. Steve Jobs höchstpersönlich soll das Freigabeformular unterschrieben haben, das der Anwendung für Video-Streaming im UMTS-Netz den sanften Weg in den App Store bereitete.
Doch dort ist die Luft bekanntlich rau, weil (Blog-)Leser die Software wirklich ausprobieren, die ‚in den Medien‘ vorgestellt wird. Ansonsten könnten keine 25 Negativ-Rezensionen im deutschen Store und 435 ‚1-Sterne-Bewertungen‘ von Benutzer eines US iTunes-Accounts vergeben worden sein.
Das, was die Knocking-Entwickler (anscheinend) mit einer herzzerreißenden E-Mail an den Cupertino-Häuptling und der dazugehörigen Petition erreichten, lässt zumindest die Aussicht auf einen App Store-Kurswechsel aufblitzen. Bewegtes Video der iPhone-Kamera, live abgegriffen, ist nur über eine Entwickler-Schnittstelle möglich, dessen Verwendung von Apple bislang untersagt wurde. Populäre Streaming-Plattformen wie Qik oder UStream können davon ein Lied pfeifen. Nach dem nun statuierten Exempel, warten die Internetdienstleister bestimmt schon in der App Store-Warteschlange.
EA reicht uns ein paar neue Screenshots, des im Januar 2010 erscheinenden Titel, nach.
Die ‚iPhone Death Watch‚-Liste mit aktuellen und vergangenen, aber auf jeden Fall vorausschauenden Zitaten über die Entwicklung des iPhones, liest sich unterhaltsam.
“It’ll sell a couple million units to the many people who have wet dreams about Steve Jobs, and that will be about it.”
Apropos Video. Microsoft arbeitet mit Hochdruck an den technischen HTML5-Möglichkeiten, ihre Silverlight-kodierten Videos auch auf dem Apple-Gerät ausliefern zu können.
Nach der iPhone-Hülle iTwinge mit haptischem Tastenfeedback, versucht sich nun der Klebefolienaufsatz 4iThumbs daran, die iPhone-Tastatur erlebbar spürbar zu machen.
Bislang sieht es lediglich nach einer gut inszenierten Bestrebung aus.
Sega’s Super Monkey Ball 2 (7.99€; App Store-Link) erreichte am gestrigen Dienstag den App Store. Zu einem Kostenpunkt von 8Euro bietet es dabei Unterhaltung für 115 Level sowie einen Mehrspielermodus, der über das lokale WiFi einlädt.
Teil eins der erfolgreichen Sega-Franchise war eines der ersten App Store-Spiele und monatelanges Paradebeispiel für pfiffige 3D-Unterhaltung. Teil II vergrämt sich (leider) die inoffizielle iPhone-Gemeinde, die ein offiziell-erworbenes Spiel nicht auf einem Jailbreak-iPhone starten können.
Die ersten 60-Spielsekunden gibt es in unserem erstellten Video.
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In der letzten Woche haben wir gelernt, wie man in Eigenregie ‚touch‘-fähige Handschuhestrickt baut. Heute wird die Bastelfraktion mit heimischem 3D-Drucker bedient, die an dieser Netzstelle alle Vorlagen für ein stilvolles iPhone-Dock – zum Selberdrucken – findet.
Wie vieles im Leben, kann man’s natürlich auch einfach fertiggeschnitzt kaufen.
Der Multi-Protokoll-Client Fring (kostenlos; App Store-Link) für Chat-Kommunikation und VoIP-Telefonie, bringt in Version 3.0.0.4 Video-Anrufe auf das iPhone.
Fring ist vornehmlich durch seine Skype-Implementation bekannt, mit der man aus dem heimischen WiFi-Netz jetzt auch Anrufe mit Videoübertragung empfangen und initiieren kann. Das geht derzeit auf dem Apple-Telefon nur einseitig, so das man seinen Gesprächspartner (mit Kamera) auf dem kleinen 3.5 Zoll-Display betrachten kann. Sich gegenseitig in die Augen anzuschauen, funktioniert am iPhone (auch aufgrund der Gerätekonstruktion) noch nicht.
Wer auf auf eine Jailbreak zurückgreifen kann, erhält mit ‚3G Unrestrictor‘ die inoffizielle Freischaltung, Video- und Telefon-Gespräche auch über ein schnelles UMTS-Netz in durchaus passabler Qualität zu führen.
Anfang August durften wir einen ziemlichen exklusiven Blick auf die WiiMote, eine Bluetooth-Kopplung der Nintendo-Fernbedienung mit dem iPhone, von Matthias Ringwald werfen. Die Emulatoren-Szene in Person von ZodTTD hat sich dem Thema jetzt angenommen und spielt über den M.A.M.E.-Emulator, der mittlerweile Firmware 3.0-kompatibel ist, Sega’s Rennspiel ‚Hang-On‘.
In diesem Zusammenhang darf ruhig noch einmal das iControlPad Erwähnung finden, das mittlerweile über 1.5 Jahre im Gespräch ist, jedoch nichts mehr als unzählige Ankündigungen erfahren hat. Auch wenn immer wieder neue Videos von Prototypen auftauchen…