[app] Tweetie 2

Es ist schon lustig. Für das App-Review von Tweetie II (2.39 €; App Store-Link) hatte ich mir vorgenommen, den gesamten Funktionsumfang sowie alle neuen Features zu Umreißen. Bereits nach wenigen Minuten stellte sich heraus, dass solch ein Unterfangen – für einen 140-Zeichendienst (!) – in keinen passablen Zeitrahmen mehr fällt.

Von den eingefädelten Extra-Serives wie Tweet Blocker, Follow Cost oder Favstar.fm bis über TextExpander-Integration, Tweeteorites oder die unterschiedlichen Photo- und Video-Dienstleister, hat sich eine ganze Webdienst-Welt um Twitter gesponnen.

Für das iPhone setzt derzeit Tweetie II die Massstäbe für den Zugang zu dieser Welt.

Äußerst stabil, pfeilschnell und mit grandiosen Design-Elementen überzeugt selbst die rudimentärste Texteingabe. Von Hashtags, URL-Verkürzern, ausgefalteten Profildarstellungen bis zu sinnvollen Fingergesten (‚Pull down to refresh‘ oder ‚Swipe to Go Home‘), überzeugt die 2.39 €-Anwendung.

Die komplett unverständliche und unsägliche Preisdiskussion im Vorfeld der Veröffentlichung scheint wie ein schlechter Traum – die Anwendung lässt aufwachen!

Klar gibt’s Mängel. Keine Themes und kein Flic.kr-Photoupload. Push-Benachrichtigung war nie angekündigt.

Die zweite Tweetie-Revision überzeugt durch eine intelligente Benutzerführung, die man so kompakt auch bei der Konkurrenz noch nicht gesehen hat. Und ich war mit Echofon Pro (3.99 €; App Store-Link) wirklich äußerst zufrieden.

Tweetie II rückt mit dem Umgebungsradar, den Top-Trends und den abzuspeichernden Schlagwörtern die Such-Funktion in den Vordergrund. Gut so. Wer Twitter versteht, weiß um die zunehmende Wichtigkeit der Suche.

Über diese Suche lassen sich auch die besten Rückmeldungen zur Anwendung aus der Schwarmintelligenz ziehen:

Tweetie in Tweets

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Twitter _ Johnny_ Das Interface von Tweetie2 ....jpg

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Twitter _ Jens_ Endlich. Tweetie 2 versteh ....jpg

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Twitter _ Leo_ Die Nearby-Suche in Tweeti ....jpg

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Twitter _ Kai _Oswald_ Seidler_ Die Drafts-Funktion von Tw ....jpg

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Twitter _ Simon_ Jaja, ist ja gut, ich kauf ....jpg

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-> App Store-Link

[preview] Rally Master Pro

Bereits auf der gamescom durfte ich die Hände aufs virtuelle Lenkrad von ‚Rally Master Pro‘ legen. Gestern trudelte in unserer Redaktion die relativ finale Vorab-Version des Motorsport-Rennspiels vom deutschen Entwicklerteam Fishlabs ein.

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Das fast dreißigköpfige Team aus Hamburg machte bereits durch Burning Tires 3D (1.59 €; App Store-Link) oder Galaxy On Fire (4.99 €; App Store-Link) auf sich aufmerksam. Mit einer Studie über das werbefinanzierte (und mehr als zwei Millionen Mal geladene) Waterslide Extreme (kostenlos; App Store-Link), gewährte das Studio kürzlich einen Blick hinter die App Store-Kulissen.

Rally Master Pro wartet mit 27 Strecken in unterschiedlichen (klimatischen) Gefilden auf. Die Rennpisten auf Asphalt, Schotter oder Sand fahren sich (auch je nach Wetterlage) verschieden. Framerate, Sprachausgabe des Beifahrers und Fahrphysik spielen eindeutig in der App Store-Oberklasse. Nach dem Rennspaß darf sich durch ein Video-Replay gespult werden.

Nicht unbedeutend, da die Motorsport-Simulation mit einem happigen Schwierigkeitsgrad aufwartet. Kleinste Fahrfehler wirken sich auf das Schadensmodell eures Boliden aus, kosten aber vornehmlich Zeit. Wer im Karriere-Mode unter den Top-Platzierungen landen, und dadurch weitere Strecken, Minispiele oder den Adrenaline-Modus freischalten möchte, fährt die Pisten definitiv öfters. Rally Master Pro ist kein arcadelastiges Rennspiel sondern für alle diejenigen unter euch, die ohne Berührungen mit der Seiten-Absperrung auskommen.

Sollte euer Fahrzeug trotzdem Schaden nehmen, darf in kleinen Zwischenspielchen bei der Reparatur geholfen werden. Das virtuelle Lenkrad wird per Accelerometer oder durch ein digitales bzw. analoges Abbild ersetzt – sowohl für Links- als auch Rechtshänder.

Command & Conquer Red Alert (Preview-Video)

EA Mobile_s Photos - Command & Conquer Red Alert for iPhone and iPod touch | Facebook.jpg

Touch Arcade durfte bereits mit Electronic Arts‘ Strategieklassiker Command & Conquer in den kalten iPhone-Krieg ziehen. Das erste Video, der für den 23. Oktober geplanten Version, wollen auch wir (nicht unkommentiert) passieren lassen.

Wer erinnert sich noch an Dune II?

Ich war ungefähr zwölf Jahre alt, als ich damit anfing in einem DOS-Spiel die Ressource ‚Spice‘ abzuernten. Dune war ein Meilenstein aus den Westwood Studios, der für das Echtzeitstrategie-Genre den roten Ehrenteppich ausrollen sollte. Lediglich drei Jahre später startet – aus gleichem Hause – die Command & Conquer-Serie ihren weltweiten Siegeszug, der bis heute nicht versiegte.

Aus den unzähligen Geschichten, die über unzählige Konsolen-Generationen in der C&C-Serie bislang erzählt wurden, siedelt sich die kommende iPhone-Story im Alarmstufe Rot-Universum an. Darin reist Albert Einstein mit einer Zeitmaschine zurück in die ‚goldenen 20-ziger Jahre‘ um Adolf Hitler an der Machtergreifung zu hindern, und den zweiten Weltkrieg im Keim zu ersticken.

DirektCommand

Über Steuerung, (einen möglicherweise fehlenden) Mehrspielermodus sowie Grafik- und Sound-Effekte des Echtzeit-Strategen, werden wir uns voraussichtlich in zwei Wochen ausführlich widmen. Bis dato bieten die ersten fünf Videominuten einen guten Überblick, was da auf uns zurollt.

via Touch Arcade

[first look] Google Wave am iPhone

Google Wave findet sich aktuell noch nicht ‚im Volksmund‘, doch zumindest unter den Top-Trends bei Twitter. Die begrenzten Anzahl von Einladungen und dessen Nachfrage, dürfte nicht unerheblich dazu beigetragen haben…

Als im Mai diesen Jahres der Suchmaschinenhersteller seine ‚Alternative zur E-Mail‘ vorstellte, war die Aufregung groß. Das Konzept begeistert auch nach dem ersten persönlichen Ausprobieren noch, trotzdem sollte man seine Erwartungen an die technische Umsetzung (derzeit) nicht zu hoch stecken.

Die Bezeichnung ‚Preview‘ ist der bunten Web-Oberfläche nicht umsonst angefügt. Besonders an die Übersichtlichkeit muss ich mich (noch) gewöhnen – langjährige Outlook-Benutzer haben es mit der dreigeteilten Ansicht sicherlich einfacher, obwohl sich die kleinen Teilfenster nach Belieben minimieren und vergrößern lassen.

Wer ‚The Wave‘ lieber als Fluid-Anwendung auf seinem OS X-Desktop wissen möchte, schaut in diese kurze Anleitung.

Doch bevor ich anfange hier Desktop-Anwendungen zu rezensieren, soll der Blick auf die Wave-Benutzung am iPhone gelenkt werden. Hier lassen sich rudimentäre Texteingaben tätigen, ‚Wellen‘ eröffnen und archivieren. Auch Photos lassen sich (unteranderem als Diashow) anzeigen – ein Photo-Upload ist vom iPhone noch nicht möglich.

Grundsätzlich ist die Weboberfläche mit ihren Formatierungen bereits für dem mobilen Safari-Browser optimiert – alle Knöpfe und Klickflächen tanzen jedoch aus der Reihe.

DirektWave*

Was wirklich Spaß macht ist die augenblickliche Übertragung von Texteingaben. Arbeitet man kollaborativ an einem Dokument, kann man auch am iPhone die einzelnen Tastaturanschläge der Kollegen verfolgen.

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Apple veröffentlicht Firmware 3.1.2

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Mit ordentlich Aufregung steuerte die iPhone-Gemeinde am heutigen Abend auf einen 3GS-Jailbreak von George Hotz zu. Doch nicht ‘blackra1n‚ erreichte die ungeduldige Fangemeinde, sondern ein offizielles Firmware Update der iTunes Software-Aktualisierung von Apple.

Firmware 3.1.2 (7D11) beschäftigt sich nach offiziellen Angaben mit 3.1-Problemen, bei denen Benutzer über Batterie-Entladungen und eingefrorene Betriebssysteme jammerten.

Obwohl zu vermuten wäre, das Apple den kleinen Modifikations-Späßchen zu einem ungünstigen Zeitpunkt den Update-Stock zwischen die Beine wirft, scheint auch in Firmware 3.1.2 der gefundene Exploit noch zu funktionieren und auch die Modem-Firmware verbleibt unverändert – die üblichen Warnungen bleiben uns jedoch erhalten.

Generell wäre es falsch anzunehmen, die Jailbreak- und Unlock-Bemühungen würden in Cupertino große Wellen schlagen. Apple hat vornehmlich aus Sicherheitsgründen ein großes Interesse an den gefundenen Exploits der Hackergemeinde.

Für die USA interessant, bringt Firmware 3.1.2 noch ein neues AT&T Carrier-Profil (5.6).

[games-geraffel] 33rd Division, Tap Tap Revenge 3, Rock Band, EDGE, Myst und Beneath a Steel Sky: Remastered

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33rd Division vom Craneballs Studios – hier bereits im iPhoneBlog-Preview – hat seinen ersten App Store-Sprungversuch leider nicht gemeistert. Der zweite Versuch ist jedoch bereits getätigt und wartet lediglich auf seine (Be-)Wertung…

via twitter@craneballs


Nachdem vor zwei Tagen Tapulous‘ ‚Tap Tap Revenge 3‘ (0.79 €; App Store-Link) mit einer dreistelligen Anzahl von kostenfreien und -pflichtigen Download-Musiktiteln im App Store landete, wird auch EA seine Rock Band-Serie mit einem iPhone-Auftritt beglücken.

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Vornehmlich darf sich dabei über einen Bluetooth-Mehrspielermodus mit bis zu vier Teilnehmern gefreut werden.

via MobileCrunch


DirektEDGE

Über die Namensrechte der isometrischen Würfel-Puzzelei EDGE auf dem iPhone (3.99 €; App Store-Link) streiten sich Mobigames und Tim Langdell bereits seit Mai 2009. Die leidvolle Disput-Tradition vollstreckt sich jedoch bereits mit unterschiedlichsten Protagonisten über Jahre.

TIGSource‚ hält eine mehrseitige – extrem ‚klickenswerte‘ – Zusammenfassung der Streitigkeiten bereit.

-> Tim Langdell and Edge Games

Aktuell ist die beliebte Knobelei wieder im App Store erhältlich. Auch als kostenfreie Demo (App Store-Link).

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Gegenüber dem 700 MB-Download der Vollversion (3.99 €; App Store-Link), kommt das kostenfreie Lite-Demo des ‚Point and Click‘-Abenteuers Myst, mit überschaubaren 125 MB daher.

Trotzdem lässt sich in der jetzt veröffentlichten Probepackung die komplette Myst-Insel erkunden und bietet damit eine sehr umfangreiche Einsicht, ob euch die anderen 5/6 des Spiels die notwendigen 4 € wert sind.

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via destructoid


DirektSteel

Mit ‚Beneath a Steel Sky: Remastered‘ (3.99 €; App Store-Link) steht seit dem gestrigen Abend ein absoluter Adventure-Klassiker im App Store zum Download. Damals (wie auch heute) entwickelte Revolution Software (Baphomets Fluch) im Jahre 1993 das Amiga-Spiel, welches mit Zeichnungen von Dave Gibbons vor futuristischer Kulisse die Geschichte von Robert Foster erzählt.

Der britische Illustrator Dave Gibbons zeichnet im Laufe seiner Karriere unter anderem für den US-Verlag DC Comics an den populären Serien Batman und Superman. Als in diesem Sommer der etwas langatmige Watchmen-Film die Kinosäle erreichte, war Gibbons als dessen Co-Schöpfer (zusammen mit Alan Moore) bereits im Gespräch.

Beneath a Steel Sky steht unter GNU General Public License v2 und darf daher kostenfrei auf aktuellen Windows-Systemen ausprobiert werden.

Die mobile iPhone-Version ist für Freunde des ironischen Wortwitzes sehr zu empfehlen.

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Die Jäger des verlorenen Exploits

Unsere wilden Hacker‚ – man muss sie einfach lieben.

Der neuste Streit im Kinderparadies beschäftigt sich mit einem Exploit, den sowohl das Chronic Dev-Team als auch George Hotz – unabhängig von einander – ausfindet gemacht haben wollen.

Die dazugehörige Vorgeschichte kann sich an Spannung nur knapp mit einer guten TKKG-Hörspielkassette messen. Seit Juli möchte das Chronic Dev-Team neue Exploit-Baupläne für einen möglichen iPhone OS-Jailbreak in den Händen halten. Nebst einem verwackelten Video und der Bitte um ein paar Geld-Spenden ist bislang jedoch nichts Zählbares daraus hervorgegangen.

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Hervorgesprungen ist jedoch geradezu der kleine George, der zum Wochenauftakt mit ‚Meet the Family‚ einen Gefängnisausbruch für die ganze iPhone- und iPod touch-Familie plant.

Nervös wurde dadurch vornehmlich ‚die Chronic-Clique‘, welche sich wütenden PayPal-Gönnern und öffentlicher Geringschätzung ausgesetzt sah. Das man George Hotz zuvor hochtrabend auf die eigenen Exploit-Baupläne blicken ließ, fand nur am Rande eine Erwähnung.

In Panik um die eigene Reputation wurde der gesamte Exploit veröffentlicht. Das fand der George… so…mhhh.

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Nachdem ein paar Beschimpfungen ausgetauscht und sich gestritten wurde, wer wem was wie geklaut hat, sprach man sich hinter den Kulissen aus.

Hier verliert die illustre Geschichte an Brisanz, wird jedoch sicherlich nicht der letzte Schwank aus den Reihen der kleinen Krabbelgruppe bleiben.

Google AdSense mit iPhone-optimierten Werbebannern

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Über die neue Rolle der Medien bzw. die neuen Medien selbst, dessen Verständnis und das Verhalten von Werbeanbietern, hat Tech-Journalist Leo Laporte kürzlich einige intelligente sowie unterhaltsamen Sachen gesagt.

-> The model of the new media model

Als Vorzeigebeispiel fiel in seinem Vortrag mehrfach der Name unserer aller Lieblingssuchmaschine, die stärker den je auf ‚einer Welle‘ für lukrative Werbeeinnahmen surft.

Um auch die mobilen Klick-Einnahmen nicht aus dem Auge zu verlieren, bietet Google für seine AdSense-Kunden jetzt auch optimierte Text- und Bild-Banner für ‚iPhones und andere High-End-Geräte‘ an.