Donnerstag ist Patent-Tag. Zumindest in Amerika. Dort wurde am heutigen Tag wieder ganz frisch in die lizenzierte Erfindungskiste gegriffen, aus der auch ein Dokument – datiert auf den 21. Februar 2008 – auf unsere Firma aus Cupertino entfiel.
Die Beschreibung liest sich wie etwas, dass ein iPhone beschreibt, welches je nach Geo-Position unterschiedliche Statusinformationen auf dem Home-Bildschirm anzeigt.
The iPhone will know which city it’s in via GPS and other means, and so when the exec opens up their iPhone, the handy local-icon that they had pre-set will pop up automatically providing them with their local contacts, favorite restaurants, weather and maps.
Darüber hinaus könnten sich abhängig vom Aufenthaltsort ein Set von spezifischen Anwendungen in den Vordergrund drängeln.
For example, the user could create a set of location-aware applications that could be populated by transitional data sets. A transitional data set is a data set that can change based on the current location of your iPhone or iPod touch as determined by a positioning technology […]
Wer wie immer Lust, Zeit und Laune hat, wühlt sich unter diesem Link durch das Juristenlatein:
Seit Monaten laufen die Verhandlungen zwischen Apple und dem asiatischen Mobilfunkanbieter China Unicom. Gerüchten über bereits beschlossene Verträge, folgte bis heute keine offizielle Ankündigung.
Diese steht auch jetzt noch aus. Aktuell berichtet jedoch das große chinesisches Newsportal 163.com, dass Apple sein iPhone 3G mit 8GB im Oktober auf den dortigen 700 Millionen-starken Mobilfunkmarkt bringen könnte. Zum Vergleich: der US-Markt umfasst aktuell 270 Millionen potenzielle Käufer.
Das iPhone 3G soll mit einem Zweijahresvertrag für umgerechnet 365 US-Dollar verfügbar sein und monatlich im kleinsten Tarif mit 27 US-Dollar zu Buche schlagen.
Das iPhone in China wurde eine spezielle Modellnummer erhalten, da es ohne WiFi auskommen muss. Seit 2003 gilt in der Volksrepublik eine staatliche Verordnung für Sicherheitsspezifikationen – die ‚Wired Authentication and Privacy Infrastructure‚, kurz WAPI. Geräte, die diesen ‚Sicherheits’standard nicht unterstützen, erhalten keine Verkaufserlaubnis.
Es wird weithin spekuliert, dass WAPI eine Hintertür enthält. Damit soll es Regierungspersonal möglich sein, WAPI-geschützte Verbindungen abzuhören.
Über eine Markteinführung des aktuellen iPhone 3GS sind bislang noch keine handfesten Details durchgesickert. Eine offizielle Stellungnahme wird am morgigen Freitag aus Hong Kong erwartet.
Wie bereits vermutet, folgte mit einer offiziellen Pressekonferenz am heutigen Tag die Bestätigung über den dreijährigen Vertrag zwischen Apple und China Unicom. Dabei soll sowohl das iPhone 3G als auch das 3GS im vierten Quartal 2009 auf den dortigen Markt gelangen.
Die native Dropbox-Applikation befindet sich seit der letzten Woche im App Store-Genehmigungsprozess. Dies teilen die Entwickler heute mit einigen ‚Vorab-Photos‘ in ihrem Weblog mit.
Die Anwendung soll den Zugriff, das Offline-Betrachten sowie das Versenden von Direkt-Links auf alle dort abgelegten Dateien ermöglichen. Außerdem drängelt sich das Team mit der iPhone-Anwendung weiter in den lukrativen Photo-Bereich. Dabei sollen Bilder vom Mobiltelefon auf die virtuelle ‚Internet-Festplatte‘ geschoben werden können und von dort (auch auf dem iPhone) als Diashow zu starten sein.
Wer noch keinen – zumindest kostenfreien – Account hat, sollte dies schnellstmöglich ändern.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP, widmet sich die französische Verbraucherzentrale DGCCRF (Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes) den ‚eigenständig zersplitterten iPhone-Displays‘. In den letzten vier Wochen sollen dabei in Frankreich acht Fälle dokumentiert worden sein, bei denen die Glasoberfläche der Geräte ohne Außeneinwirkung zersprang. Niemand wurde dadurch jedoch ernstzunehmend verletzt.
Auch die EU Kommission mit ihrem ‚Schnellwarnsystem für Verbraucherschutz‘ RAPEX behält die Fälle im Auge. Alan Hely, ein europäischer Apple-Sprecher möchte nach Prüfung der betroffenen Geräte eine Stellungnahme abgeben. „We are waiting to receive the iPhones from the customers„, sagte er gegenüber der BBC.
Unter dem Motto ‚Twitter for businesses‘ gründete sich im September 2008 ein Start-up unter dem Namen ‚Yammer‚. Darüber lassen sich Statusmitteilungen von aktuellen Projekten anfertigen, die man mit seinen Mitarbeitern teilt. Wenn die jeweiligen Kollegen brav ihre Arbeitsdokumentation dort einpflegen, vermeidet man Dopplungen oder unnötige Aufgabenschritte.
Ich habe in den letzten Wochen bereits mehrfach gehört, das ‚Yammer‘ in kleinen Arbeitskreisen eingesetzt wird und dann selbst zur Adobe Air-Anwendung gegriffen. Diese macht ihrer (unbeliebten) Laufzeitumgebung jedoch alle Ehre und funktioniert reibungslos.
Die kostenfreie iPhone-Anwendung ist jedoch noch einmal eine ganze Spur besser.
Selbst alte Videospiel-Veteranen wie Chris Hülsbeck partizipieren an iPhone-Entwicklung. Der Teaser zu Zombie Smash! versprüht bereits kräftig an schwarzem Humor.
Doch auch anders herum funktioniert die App Store-Plattform mittlerweile. Fieldrunners und Minigore werden in Kürze als PSP-Titel erscheinen.
In der letzten Woche kochte das – ständig siedende – Datenschutz-Thema am iPhone erneut auf. Dabei geht es um die Integration von kompletten Frameworks, die Entwickler von (Werbe-)Trackern wie Flurry, Medialets, Mobclix oder Pinch Media lizensieren können, um Nutzungsverhalten für ihre Anwendungen zu analysieren.
Durch die iTunes-Benutzerbedinungen soll dabei bereits ‚die Datenerhebung‘ rechtlich abgenickt sein, so das keine weitere Erwähnung in der einzelnen Anwendung eingeblendet werden muss. Für die Entwickler werden dadurch Daten wie iPhone-Version, Aufruf- und Nutzungszeiten ersichtlich.
Die aktuelle Aufruhe über die Datenspuren entstand sicherlich auch daher, das bislang kein ausgeprägtes Bewusstsein über die (teils unverhältnismäßige) Erhebung von Daten wie der GPS-Positon oder den Zugriffsstatistiken herrscht. In diesem Zusammenhang veröffentlichte Jay Feeman über Cydia eine Systemanwendung namens PrivaCy, die speziell die oben aufgeführten Anbieter blockiert.
Erwähnenswert an dieser Stelle sei das ‚I-phone-home‚-Projekt, welches sich Anwendungen widmet, die in bester E.T.-Manier zu seinem Entwickler ’nach Hause‘ telefonieren.
Fazit: Entwickler sollten mehr Transparenz über die von ihnen erhobenen Daten schaffen, und dadurch auch das Nutzer-Bewusstsein über die individuellen Datenspuren verbessern.
TextExpander touch (1.59€; App Store-Link) erreichte in der letzten Nacht den App Store. Auf meinem MacBook ist das Werkzeug zum Einsetzen von Textbausteinen mit Kurzbefehlen bereits seit Monaten ein unverzichtbares Programm. Durch die fehlende Hintergrundaktivität auf dem iPhone kann der kleine Bruder leider nicht alle seine Stärken betriebssystemübergreifend ausspielen.
Dennoch findet er Anklang. Um die vorgefertigten Eingaben vom Mac auf das iPhone zu befördern, können diese über das lokal Netzwerk vom iPhone abgefragt werden. Dazu ist in den Systemeinstellungen von TextExpander der Menüpunkt ‚Share groups on local network‘ anzuklicken. Ein Neustart des Macs nach der Installation von TextExpander 2.7 war bei mir notwendig, um die Dateiübertragung funktionsfähig zu machen. Der TextExpander-Support war hier von großer Hilfe.
Leider fehlt derzeit noch die gegenseitige Synchronisation. Hat man jedoch erst einmal alle seine Textvorlagen auf dem iPhone, können diese mit wenigen MausKlicks kopiert oder direkt nach Mail oder den Twitter-Client eurer Wahl transportiert werden. Auch die Eingabe von wilden Symbolen ist möglich…
TextExpander touch führt leider mustergültig die fehlende Möglichkeit für Hintergrundprozesse auf dem iPhone vor Augen. Die Verwendung der einstudierten Abkürzungen (/iP = https://www.iphoneblog.de) für die schnellere Texteingabe, wäre von großer Hilfe. Derzeit bleibt jedoch ausschließlich der Umweg über den separaten Programmaufruf.
Auch wenn der Schneeleopard (10.6) am Freitag einige automatische Tastaturabkürzungen mitbringt, der große Desktop-Bruder TextExpander ist bis 09. September ‚im Ausverkauf‘ und hat bereits eine lange Reifezeit hinter sich.
Die Touch-Version für das iPhone ist sicherlich nicht die erste Anwendung mit einem solchen Funktionsumfang, gewinnt (für mich) jedoch dadurch, das bereits meine Textbausteine ‚transportfertig‘ am Mac vorliegen.
Gerade ein bisschen Zeit zu verbrennen? Eine der hochwertigeren Anlaufstellen im Netz ist dafür sicherlich FFFFOUND!, die jetzt ihre erste iPhone-Anwendung mit einem App Store-Photorahmen versehen. Damit lassen sich auch von Unterwegs die Bilderberge abarbeiten, die sich normalerweise in meinem Feed-Reader ansammeln bis ich das nächste mal ein langweiliges Telefongespräch zu führen habe.
Ein FFFFOUND!-Account ist jedoch nicht so einfach zu erhalten. Im einen oder anderen Fall hat das langjährige Warten auf eine Einladung bereits dazu geführt, dass der kreative Schöpfungsdran in einen eigenen Tumblr-Photoblog gegossen wurde. Gut so.
Trotzdem beinhaltet, die mit 2.39€-refinanzierte Anwendung des kostenfreien Webservices, sowohl mit als auch ohne Benutzer-Account ihren Unterhaltungswert.
Die ‚Sent from my iPhone‘-Standardmeldung unter E-Mails vom Apple Telefon sind auch nach zwei Jahren noch ein netter Aufhänger. Und/Oder eine gute Entschuldigung, dass man gerade unterwegs ist und deshalb womöglich verkürzt antwortet.
Wer sich jedoch um eine ernsthafte Signatur vom mobilen Gerät für seine E-Mails bemüht, kommt um den ‚reinen‘ Text nicht umzu. Dachte ich, bis ich kürzlich auf dieses Tutorial ‚How-To: Create Custom CSS Email Signatures on the iPhone‚ stieß. Individuelle CSS-Signaturen sollen mit einem Jailbreak-Phone schon länger ewig möglich sein. Leider funktionierten bei mir die Schmierereien in den Plisten nicht und auch der Jailbreak-Ansatz missfällt.
Auf dem Mac benutze ich – obwohl dies durchaus umstritten betrachtet werden kann – individuelle CSS-Signaturen. Und wen wundert es: im App Store gibt es die passende Software, um ‚aufgepumpte‘ Signaturen auch vom iPhone aus zu benutzen.
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Signature (2.39€; App Store-Link) – kürzlich auf Version 2.0 aktualisiert – macht dabei eine recht gelungene Figur. Problemlos ist die Einbindung von sozialen Netzwerken, persönlichen Photos sowie umfangreiche Formatierungen der Kontaktinformationen möglich. Des Weiteren können verschiedene Signaturen angelegt werden, die je nach Anlass oder Kommunikationspartner ausgewählt werden.
Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle bleiben, dass vor der Verwendung einer dieser E-Mail Autogramme das Programm ‚Signature‘ aufgerufen werden muss, da das iPhone keine Hintergrundprozesse oder Programmaktivitäten außerhalb der eigenen ‚vier Wände‘ erlaubt.
Zweieuroneununddreizig für die individuelle E-Mail-Signatur sind insgesamt jedoch gut investiert.
Als Werber hast du alles richtig gemacht, wenn sich die Leute mit deinem Spot oder deiner Anzeige beschäftigen. Egal auf welche Art und Weise. Nicht nur deshalb ist klar, dass die aktuellen iPhone-Werbefilmchen mit App Store-Fokus ein ganz großer Wurf sind.
Im ’stationären‘ App Store in iTunes ist mir die Einblendung für die ‚Top In-App-Käufe‘ bereits aufgefallen. Wie lange es im mobilen Einkaufsparadies diese Einblendung bereits gibt, weiß ich nicht.
Das hängt mitunter damit zusammen, das noch viel zu wenige Programme ihre Zusatz-Inhalte über einen anwendungsinternen Shop verkaufen.
Der Webcam-Betrachter WorldView (kostenlos; App Store-Link) von Andreas Linde überschreitet nach 309 Tagen App Store-Präsenz die erste Millionengrenze in seinen Downloads.
Aktuell laden das kostenfreie Programm ohne Werbeeinblendungen zirka 1000 App Store-Besucher pro Tag. Glückwunsch auch von meiner Seite!
TomTom veröffentlicht ein neues Demo-Video seines ‚bald verfügbaren‘ Car-Kits, das mit eingebautem GPS-Empfänger auch iPod touch-kompatibel sein wird. Des Weiteren ergänzt der Navigationsanbieter seine Webseite für ‚häufige Fragen‚. Hier wird ersichtlich, das es natürlich kein Paketangebot aus Hard- und Software geben wird.
Umfangreiche Informationen zu allen derzeit verfügbaren Navigationsanwendungen finden sich hier, hier und hier.
Kleiner Nachtrag zum Mophie Juice Pack-Test für Fahrrad-Entusiasten, die ihre Halterung am Zweirad verbessern möchten.
Auf der Gamescom 2009 konnte ich Team17-Studioleiter Martyn Brown vor das Mikrofon zerren. Mit fast zwei Dekaden Erfahrung gehört das britische Entwicklerstudio zu den Dinosauriern der Branche. Titel wie Alien Breed oder Worms sind jedoch nie gealtert.
Zuletzt erschien die Franchise Worms für das Apple Telefon (iPhoneBlog-Review), das auch unter kritischer Beleuchtung im – englischsprachigen – Gespräch benannt wurde. Die vierminütige Auskopplung der iPhone-relevanten Themen rührt übrigens aus einem Projekt, das sich SuperHyperTurbo schimpft und am nächsten Montag seinen Piloten feiert.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.