Entwickler können App-Fehlerberichte über iTunes Connect einsehen

Am Wochenende twitterte es bereits kräftig aus allen Internet-Wolken: Die iPhone ‚Crash-Reports‘ sind jetzt auch für ihre Entwickler über iTunes Connect einsehbar.

iTunes Connect now lets developers see crash reports.jpg

Mit iTunes 8.2 und dem Programm ‚MDCrashReportTool‘ stehen iPhone-Entwicklern erstmals automatisiert die Fehlerberichte ihrer abgestürzten Applikationen zur Verfügung. Seit Firmware 2.0 werden Benutzer beim Anschluss ihres iPhones an iTunes gefragt, ob (eventuell) vorhandene Fehlerberichte an Apple übertragen werden dürfen. Wenn man dem einmal zustimmte, wurden die Berichte fleißig in Cupertino gesammelt, jedoch nicht an die jeweiligen Software-Produzenten zur Ausbesserung weitergegeben.

Wer bislang manuell die Weiterentwicklung unterstützen wollte, navigierte nach ~/Library/Logs/CrashReporter/MobileDevice und sendete die Fehlerberichte per E-Mail. Durch die automatisierte Unterstützung ist zu erwarten, das Entwickler häufige Probleme mit ‚Timeouts‘ oder ‚fehlendem Speicher‘ zeitnäher in den Griff bekommen.

via TUAW

Bugfix-Update zu nin:access abgelehnt

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Trent Reznor, Frontmann der Nine Inch Nails, ist weiter kampfsüchtig. Und das ist auch gut so. Sonst geht ja nix voran.

Mit nin:access (kostenlos; App Store-Link) betreibt die Band seit kurzem auch im App Store gute PR-Arbeit. Kostenlos und mit viel Eigenleistung wird der Anhängerschaft mobiler Zugang zum kommunikativen Austausch auch vom iPhone aus an die Hand gegeben. Ein Update, der im US-Store bereits 650 Mal bewerteten Applikation, hat es jetzt nicht durch den Apple-Genehmigungsprozess geschafft.

Die Erklärbär-Mail vom zuständigen Cupertino-Support weiß warum:

The objectionable content referenced in this email is „The Downward Spiral“. Since the app is live on the App store, please make the necessary changes to the application as soon as possible, and resubmit your binary to iTunes Connect. Thank you

Der bizarrste Fakt ist jedoch, das die eingereichte Version 1.0.3 lediglich Fehler der 1.0 behoben hat und keine neuen Inhalte lieferte. Version 1.0 wurde ohne mit der Wimper zu zucken durchgewunken und führt einmal mehr die Abstrusität eines ‚Genehmigungsprozesses‘ vor Augen, welcher ernsthaft einem Software-Team die Bewertung von (durchschnittlich) 125 neue Applikationen pro Tag aufhalsen möchte.

Reznor ist angefressen und kein Mann der Verschwiegenheit.

You can buy The Downward Fucking Spiral on iTunes, but you can’t allow an iPhone app that may have a song with a bad word somewhere in it

Und auch wenn das Thema immer wieder aufgewärmt wird und droht langsam zu verkochen, mit einer erwünschten Überarbeitung der NIN-Applikation hat Apple sicherlich nicht in die cleverste Public-Relations-Trickkiste gegriffen.

via forum.nin.com

[iPhone-App] Mover

Applikationen wie ‚Mover‘ (kostenlos; App Store-Link) sterben im Sommer aus. Der dreipunktnullige Blauzahn-Tiger wird schonungslos all diejenigen Programme verspeisen, die im lokalen Freundeskreis Kontakte oder Photos zwischen zwei iPhones austauschen möchten.

Deswegen noch schnell: ‚Präsentation wem Präsentation gebührt.‘

Das Programm ‚Bump‘ (kostenlos; App Store-Link) brachte sich Ende März ins Gespräch, indem es durch ein sanftes Ananeinderschlagen zweier iPhones die persönlichen Kontakt-Dateien austauschte. Der derzeitige iPhone-Entwicklungsstand erzwingt, das beiden Applikationen installiert und geöffnet sind. Obendrein müssen sie sich im gleichen WLan befinden.

Optisch war das Programm überhaupt nicht mein Fall. Doch der Zufall wollte es, dass es sich bei der App um den tausendsten Millionen-Download vom 13-jährigen Connor Mulcahey handelte.

Video

‚Mover‘ funktioniert mit den gleichen technischen Fähigkeiten und kämpft mit den selben Einschränkungen, sieht dabei jedoch einem Microsoft Multitouch-Tisch ähnlich. Der Programm-Code liegt übrigens als Open Source-Variante unter BSD-Lizenz vor.

Sowohl Kontakte als auch Bilder können per intuitivem Fingerzeig auf das andere Gerät geschupst werden und landen in der eigenen Kontakt- und Photo-Bibliothek. Kostenlos und mit den bereits beschriebenen Apple-Einschränkungen ist ‚Mover‘ – auch wenn es nur um des Willens der Präsentation geht – einen Blick Download wert.

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-> App Store-Link

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

[video] Wil Shipley über seine erste iPhone-Anwendung

CocoaHeads Apr 23, Wil Shipley on iPhone from poitch on Vimeo.

Wil Shipley, seines Zeichens Software-Entwickler bei Delicious Monster, hielt vor einigen Tagen einen Vortrag im Silicon Valley. Seine Erfahrungen beim Schreiben der ersten iPhone-Applikation schildert er in runden 70 Minuten.

[podcast] BUS #144 – Update

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Gefangen im Google-Reader

Da die Macintosh-Informationslage immer noch nicht aus seiner Frühlings-Depression erwacht ist, vertreiben wir uns mit der hiesigen Politik (und der im europäischen Auslands) auch diese Woche wieder die Zeit.

Die Sendung bekommt gegen Ende einen Drall in die, schon öfters angesprochene Richtung der eigenen Software-Aufstellung. Martin erklärt sein neues RSS- und Twitter-Setup mit sozialen, sich synchronisierenden und automatisierten Programmen.

Grund genug, den (auch hier) schon öfters empfohlenen mobilen RSS-Reader Byline (App Store-Link) mit einer Verlosung zu versehen. Ganz im Stil der letzten Woche, gibt es für die Abgabe eines Kommentars unter diesem Beitrag die Chance, eine von fünf Promo-Codes für das 3.99 € App Store-Programm zu gewinnen.

Ein amerikanischer iTunes-Account ist dafür derzeit erforderlich, jedoch nicht schwierig anzulegen.

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Unsere erprobte Glücksfee wird am Freitag den 01. Mai um 18 Uhr die Gewinner ziehen. Eine erreichbare E-Mail Adresse im Kommentar vorausgesetzt. Mich würde interessieren, wie – und ob – ihr RSS-technisch aufgestellt seid.

Der beliebte Rechtsweg, ist auch diese Mal ausgeschlossen.

***

In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 144 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.

Update

Mit kleiner Wochenend-Verzögerung, hier die Gewinner eines Byline Promo-Codes. Diesen bitte bis zum 28. Mai im US iTunes-Store einlösen oder weiter verschenken.

  • ndcooper
  • Gereon Ziegelowski
  • Philipp
  • Martin
  • seagers

Danke an Phantom Fish und alle Teilnehmer!

GriP – Growl for iPhone. Jailbreak-Lösung für Benachrichtigungsdienste

Wenn Palm für seinen Pre den Zeitplan einhält, erscheint noch in der ersten Jahreshälfte 2009 ein Smartphone mit einem systemweiten Benachrichtigungs-Service. Zumindest wenn man den Ankündigungen der CES-Präsentation Glauben schenken darf. Auch das Android-Betriebssystem soll bereits mit einer ‚Notification‘-Statusbar ausgerüstet sein.

Apple verfolgt mit der anstehenden 3.0-Firmware eine andere Strategie und lässt unübersehbare Push-Mitteilungen in Form von Vibration, Klingelton oder Erinnerungswapperl für einzelne Applikationen zum Einsatz kommen. Wer mehr auf das dezente Growl-Feeling vom Mac steht, darf an einem Jailbreak-Phone schon heute die ersten Technik-Spielerreien in dieser Richtung ausprobieren.

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Mit GriP, unter freier BSD-Lizenz, installiert man sich per SSH eine sehr frühe Version der transparenten Benachrichtigungs-Box. In den Einstellungen lässt sich perfide exakt definieren, wo wann wielange und über was ihr euch benachrichtigen lassen wollt. Schlägt beispielsweise eine E-Mail in eurem Postfach auf, werdet ihr auch im Safari oder in jeglicher anderen Applikation darüber informiert und könnt zumindest den Absender einsehen ohne einen Programmwechsel vornehmen zu müssen.

Ein kurzes Video mit Musik fasst die geschriebenen Worte kurz zusammen:

Video

Insgesamt ein sehr eleganter Ansatz, der die eigentliche Bedienung des Gerätes nicht stört. Nach einigen Sekunden blendet sich die Benachrichtigung nämlich wieder aus. Derzeit mitgeliefert werden die Einstellungen für den Apple Mail-Client und ein Beobachter für euren Systemspeicher.

Da nach Angaben der Entwickler ausschließlich dokumentierte APIs verwendet werden, darf sogar versucht werden GriP-Programmcode in eine offizielle App Store-Applikation einzuschleusen. Dieser ist dann natürlich nur für Anwender mit einem Jailbreak nutzbar. Außerdem sitzt Cupertino mit seinem ’sorgfältigen‘ Genehmigungsprozess selbstredend am längeren Hebel und kann die eingereichte Applikation zur Überarbeitung zurücksenden.

Ob es schon Programme mit eingepflegtem GriP-Code gibt, ist mir nicht bekannt. Generell dient das technisch-interessante Projekt eher der Veranschaulichung als der praktischen Anwendbarkeit.

Wer sich die aktuellste Beta-Version auf einem Jailbreak-Gerät installieren möchte, geht folgendermaßen vor:

  • OpenSSH installieren
  • Im Terminal ’ssh root@ip-adresse‘ eingeben
  • Das Passwort lautet, falls nach dem Jailbreak nicht geändert: ‚alpine‘
  • hk.kennytm.grip-0.1-11e.deb herunterladen und nach /var/root schieben
  • cd ~
  • dpkg -i hk.kennytm.grip-0.1-11e.deb
  • killall SpringBoard

-> http://code.google.com/p/networkpx/wiki/GriP

* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.

Photo-des-Tages #129 – Versionsinformationen

Die kleinen Freuden des Alltags.

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Bei Google darf man noch Spaß an mit der Arbeit haben. Ich ziehe meinen Hut vor demjenigen, der solche Gags mit einer (alleine im US-Store) über 60.000 Mal bewerteten Applikation macht!

via Spreeblick

[KlimBim] 2009-04-29

Apple Developer Connection - Worldwide Developers Conference 2009.jpg

Während die WWDC-Tickets bereits im letzten Jahr innerhalb von zwei Monaten (13.März – 14.Mai) ausverkauft wurden, hat es dieses Jahr lediglich 34 Tage (26.März – 28.April) gedauert.


i-wood with blazing 3B technology.jpg

Das i-wood: Nur echt mit der umwerfenden 3B-Technologie und einer ordentlichen Packung Humor.

For all those times you’d rather stab someone in the eye than talk about anything 3G

(Danke, Sebastian!)


Einen iTunes App Store Account ohne Kreditkarte erstellen.jpg

Apple erklärt eigenständig, wie man sich einen iTunes-Benutzerkonto auch ohne Kreditkarte anlegen kann. Ein sehr interessanter Strategiewechsel, da man in den letzten Jahren die Ländergrenzen nicht so kampflos aufgegeben hatte. Ein US-Account konnte zuletzt nur mit iTunes-Gutscheinkarte aus dem jeweiligen Land eröffnet werden.


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Während sich das iPhone mit iTunes synchronisiert, können keine Anrufe initiiert werden ohne den Sync abzubrechen. Besteht die Gesprächsverbindung doch bereits vor der Synchronisation, wird das Telefonat auch während einem Abgleich aufrechterhalten.

via macosxhints



Spinning vinyl ipod app

Gefahrlos scratchen: Mit dem iPhone als digitaler Plattenspieler.

via Nerdcore


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Das bereits getestete ‚Metal Gear Solid Touch‘ (5.99 €; App Store-Link) erscheint in Version 2.0 und liefert die versprochenen acht neuen Abschnitte.


Kotaku - Mass Effect On The iPhone Will Tell Jacob_s Story - Ea.jpg

Dem Videospiel-Weblog Kotaku wird eine Zielgruppenbefragung zugespielt, die eine iPhone-Version des BioWare-Spiels Mass Effect enthüllt. Entgegen der Xbox 360-Fassung im Action-Rollenspiel Genre, wird das iPhone eine ‚animated graphic novel experience‘, mit ‚top-down shooter‘ Einlagen.

via Kotaku