Wie – teils unfreiwillig – bereits angekündigt, wurden soeben die ersten Tausend Millionen Programm-Downloads aus dem App Store verzeichnet.
Soweit, so spektakulär.
Neben der schieren (An-)Zahl ist die Einordnung der Bezugsgröße innerhalb der ersten neun App Store-Monate auf der Zeitachse beindruckend. Die blutjunge Plattform für Mobilfunk-Applikationen beinhaltet aktuell 35.000 Programme, von denen durchschnittlich 3.5 Millionen täglich aus dem Store geladen wurden.
Da keine Unterscheidung zwischen kostenfreien und kostenpflichtigen Downloads angegeben wird, lässt sich weiterhin nur spekulieren welche numerische Geldsumme zwischen den Entwicklern und Apple ausgetauscht wird.
Ein Frühlingsloch beherrscht derzeit die Macintosh-Themenlandschaft, weshalb es diese Podcast-Woche einmal mehr politisch zugeht. Kein Wunder bei den ganzen unerfreulichen Entwicklungen, die wir euch in guten zwei Stunden um die Ohren schlagen.
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In voller epischer Breite kann man uns wie gewohnt unter Bits und so verfolgen; einfach direkt in Episode 143 reinhören oder bequem per iTunes abonnieren. In diesem Sinne, viel Freude mit der neuen Folge.
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Der hervorstechende Lichtblick in den letzten Tagen war zweifelsfrei der Twitter-Client Tweetie aus dem Hause atebits.
Neben unseren ersten Einblicken im Podcast, habe ich an dieser Stelle zwei Lizenzenzur Verlosung an Land ziehen können. Wer unter diesem Blog-Beitrag einen kurzen Kommentar zum Gefallen oder Nicht-Gefallen der Desktop-Software abgibt, nimmt an der Verlosung teil.
In bester Apfelquak-Manier halten wir unsere Glücksfee bis Freitag den 24. April um 12 Uhr zurück, und ziehen dann aus allen Kommentatoren an dieser Stelle beide Gewinner. Eine korrekte E-Mail Adresse vorausgesetzt, da diese zur Registrierung eingereicht werden muss.
Und nicht, dass mir irgendwer mit dem Rechtsweg kommt! Der ist nämlich ausgeschlossen.
Update
Wenn wir bis zwölf Uhr noch über die Dreihunderter-Marke in den Kommentaren springen, lege ich eine dritte Tweetie-Lizenz obendrauf.
Update II
Ach, welch‘ Freude ein paar Lizenzen verteilen zu dürfen.
Die Mail-Adressen der folgenden drei Teilnehmer befinden sich auf dem elektronischen Postweg in die USA. Wenn das Tweetie-Team dann aufsteht, solltet ihr im Laufe des Tages euren Registrierungs-Schlüssel erhalten.
supermario67
niko79
klaus
Vielen Dank an alle Teilnehmer, die sich so kurzfristig zu einem Kommentar durchringen konnten. Außerdem bedanke ich mich bei Atebits für die Bereitstellung der Lizenzen.
Für 7.99€ steht Assassin’s Creed als portierte Nintendo DS-Version im App Store zum Download bereit.
Schnell ging’s bei Gameloft von den ersten Screenshots bis zur mundfertigen Verkaufsversion. Gerade in der letzten Woche hat das ‚Games und so‘-Team (Episode # 93) noch seine Gedanken über vereinzeltes Bildmaterial kundgetan: Jetzt darf am Genre-Mix aus Action-Adventure und ‚Hack and Slay‘ auf 130 Megabyte selbst Hand angelegt werden.
Während die Xbox 360- und PlayStation 3-Versionen sehr divergente Gefühlslagen auslösten, wurde das DS-Spiel durch die Bank mit eher mittelmäßigen Testberichten bedacht. Hardwarebedingt orientiert sich der stilistische ‚Prince of Persia‘-Plattformer an keiner komplett frei-begehbaren Spielwelt, obwohl sich euer Bewegungsradius trotzdem relativ großräumig bemisst und mit vorherigen Gameloft-Titeln wie Hero of Sparta oder Brothers in Arms vergleichbar ist. Durch das Beklettern von Gebäuden der fernöstlichen Jerusalem-Metropole fühlt sich euer Protagonist Altair trotzdem recht vogelfrei.
Neben überraschend abwechslungsreichen Kampfeinlagen, bei denen ihr ein gutes Mittelmaß aus Abwehr und Angriff finden müsst, gilt es mit kurzweiligen Minispielen an Schlüssel, Schätze oder Informationen zu gelangen. Die iPhone-Umsetzung profitiert mit seinem Touch-Display bei den fingerfertigen Taschenspielertricks.
Mit der Steuerung kam ich intuitiv und ohne Problem klar. Die Sprachausgabe überraschte. Grafik, Animationen und Effekte bewegen sich auf hohem Niveau. Die Ladezeiten zwischen einzelnen Abschnitten sind eher behäbig.
In neun Städten dürft ihr euch bei drei unterschiedlichen Schwierigkeitsmodi austoben. Wer keine Umsetzung der Xbox- oder PS-Version erwartet und mit einem kurzweiligen Abenteuer aus den Zeiten der Kreuzzüge zufrieden ist, wird sicherlich einige unterhaltsame Stunden erleben.
* Alle selbstproduzierten Videos gibt es ‚iPhone-kompatibel‘ auch in unserem Podcast-Feed, den ihr beispielsweise über iTunes oder einem anderen Multimedia-Verwaltungsprogramm eurer Wahl abonnieren könnt.
Trotz schwieriger Finanzsituation, weiterhin sehr zufriedene Geschäftszahlen aus dem Apple Hauptquartier, das mit dem besten März-Quartal – sowohl für Umsatz und Gewinn – in der Firmengeschichte aufwartet.
Aber um gleich auf die iPhone-Spezifika zu schwenken: Zum Vorjahresquartal steigerte sich der iPhone-Verkauf um 123 Prozent. Im zurückliegenden Quartal sind 3.790.000 iPhones über den Tresen gewandert. Zu bedenken bleibt dabei, das sich zur gleichen Zeit 2008 ‚lediglich‘ die erste iPhone-Generaton im Verkauf befand.
Weltweit wurden damit aktuell 21 Millionen iPhones und 16 Millionen Touch-iPods verkauft.
Peter Oppenheimer und Tim Cook rückten neben den reinen Hardware-Verkaufszahlen in ihrer Telefon-Konferenz immer wieder den App Store in den Mittelpunkt der Diskussion. Gegenüber dem iPod-Geschäft bringen die Programm-Downloads ordentlich Schwung in den Geschäftsbericht.
Insgesamt befinden sich aktuell 35.000 Applikation im App Store.
Zum Zeitpunkt der letzten Telefon-Schaltung im Januar 2009 schaute man auf 15.000 iPhone-Programmen zurück. Zum wiederholten Mal wird die neunmonatige Lebenszeit des App Stores mit seinem milliardsten Download erwähnt.
Die Vorstellung der iPhone Beta-Firmware 3.0 wurde außerdem genügend häufig thematisiert und erhielt eine explizite Hervorhebung gegenüber anderen Produkten. Auf Nachfrage zu einer finanziellen Aufschlüsselung nach bezahlten und freien Downloads, gab es erneut keine Antwort. Außerdem gibt es für die USA keine Pläne die AT&T-Exklusivbindung aufzuheben. Ob sich in anderen Ländern diesbezüglich etwas ändert, wurde von den zugeschalteten Journalisten nicht gefragt.
Bekannt gegeben wurde, dass im nächsten Jahr eine länderspezifische Erweiterung der Verfügbarkeit von iPhones angepeilt wird. Derzeit kann das iPhone in 81 Ländern bezogen werden. Sowohl der Mittlere Osten als auch Asien inklusive China stehen für die nächsten 12 Monate auf der Verhandlungsliste.
Zu dem Vertriebserfolg der iPhone-Geräte bei der Handelskette Walmart, gab es keine weiteren Details. Auch zu den Genre-Erweiterungen oder einer Umstrukturierung des stark wachsenden App Stores wurden keine näheren Angaben gemacht.
Ach so. Gegenüber der letzten Telefon-Konferenz zum Geschäftsbericht Q1 2009 gab es diesmal mehr Worte zu kleineren Notebooks. Die derzeit verfügbaren ‚Netbook-Produkte‘ stimmen nicht mit den Qualitäts- und Leistungsvorstellungen von Apple überein. Der genaue Wortlaut klang sehr abschmetternd, obwohl weiterhin Ideen für ein Gerät zwischen iPhone und MacBook Air bestehen.
Während in Deutschland die Telefonleitungen noch gesäubert werden – gottlob die abwegigsten Verschwörungstheorien wieder vom Tisch sind und gratis SMS-Geschenke verteilt wurden, lässt AT&T in Amerika die ersten Quartalszahlen für 2009 verlauten.
Da der nordamerikanische Markt immer noch den größten Anteil der iPhone-Verkäufe aufweist, sind die AT&T-Geschäftsberichte immer ein gutes Stimmungsbarometer.
Für den US iPhone-Markt interessant, dass ‚lediglich‘ 1.6 Millionen neue Apple-Telefone beim amerikanischen Mobilfunk-Konzern aktiviert wurden. Das Weihnachtsgeschäft (Quartal 4; 2008) war mit 1.9 Millionen und das dritte Quartal 2008 sogar mit 2.4 Millionen neuen Telefonen bestückt. Weiterhin ungebrochen jedoch die hohe Prozentquote der für AT&T geltenden Neukunden.
More Than 1.6 Million Apple iPhone 3G Activations. AT&T’s postpaid subscriber growth reflects continued success with iPhone 3G. In the first quarter, AT&T’s iPhone 3G activations totaled more than 1.6 million, more than 40 percent of them for customers who were new to the company. AT&T’s U.S. iPhone exclusive continues to deliver subscribers with ARPUs (average monthly revenues per subscriber) that are approximately 1.6 times higher and churn rates that are significantly lower than the company’s overall postpaid subscriber base.
Wer sich wirklich ein iPhone zum Jogging umschnallen möchte, darf zur Software RunKeeper greifen (iPhoneBlog-Review), die anlässlich einer nett-aufbereiteten Werbeaktion hier noch einmal Erwähnung finden soll.
Mit voll aufgeladenem Akku schafft das iPhone bestimmt die Marathonstrecke über 42 Kilometer. Und als Weltbestzeiten-Läufer ist das Thema ja ohnehin in etwas mehr als zwei Stunden erledigt…
RunKeeper gibt es als werbefinanzierte Applikation (kostenlos; App Store-Link) und als Professional-Edition (7.99€; App Store-Link) zum Download im App Store.
Am 10. April tauchte auf der Apple-Webseite ein Downloadzähler auf, der bis zur ersten App Store-Milliarde (für geladene Programme nicht Dollar) herunterzählt. Aufmerksame Beobachter haben bereits gemerkt, dass die kleinen Zahlentafeln in einem recht regelmäßigen Zeitrhythmus umkippen.
Bitte aufzeigen, wer ernsthaft geglaubt hat, dass der Zähler irgendeinen halbwegs realen Bezug zum Spiegelbild der richtigen App Store-Datenbank aufweist. Bitte kurz die Hand heben!
Ernsthaft?
Okay. Genug der Zahlenspielespäßchen. Jedenfalls machte es keinen Unterschied ob heute, morgen oder wie es am Freitag passieren wird, die Milliarde geknackt wird. Erste Sieges-Graphiken wurden auf den Apple-Servern bereits gesichtet, der sich kurzfristig durch ein Vorstellen eurer internen Datumsuhr überlisten ließ.
Egal wie sich derzeit das Verhältnis von bezahlten und unbezahlten Programm-Downloads ausweist, der Konkurrenz ist man Meilen voraus.
Außerdem werden heute Abend die Apple Geschäftszahlen vom zweiten Quartal 2009 bekanntgegeben. Die Telefonkonferenz darf LIVE im Netz verfolgt werden, bei dem sicherlich auch der App Store Erwähnung finden wird.
Mit neuen Kleinigkeiten zur Beta-Firmware in Revision 3 haben wir uns bislang kräftig zurückgehalten. Das soll sich mit diesem bebilderten Überblick ändern.
In App-Verkäufe und Ortungsdienste können eingeschränkt werden
Die Batterieanzeige erhält wahlweise eine Prozentangabe
Allerlei neue Landeseinstellungen mit den dazugehörigen Sprachen
Erweiterte Einstellungen für SMS- und MMS-Nachrichten
YouTube-Account in Beta 3 erstmals nutzbar
Letzte Safari-Seite lässt sich schließen
Konfiguration von Benachrichtigungseinstellungen (Push Notifications)
Daten-Erkennung für Telefon-Nummern und E-Mail Adressen
Scrubbing-Geschwindigkeit individuell variieren
Kontakt-Dateien im .vcf-Format per E-Mail senden
MobileMe gleicht sich mit bereits vorhandenen iPhone-Informationen ab
Statusanzeige für MobileMe-Veröffentlichungen und anschließende Option für Galerie-Einladungen bzw. Besuch der Webseite
Hotspot Auto-Logins mit hinterlegten Zugangsdaten möglich
(Mit großem Dank, an alle Einsender!)
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Des Weiteren erregt an diesem Morgen ein ars technica-Artikel die Gemüter, der Code-Spuren einer möglichen Sprachsteuerung aufgedeckt haben möchte. Unter dem Projektnamen ‚Jibbler‘ sind es die folgenden Dateien, die zur Spekulation einladen:
VSSpeechSynthesizer, VSRecognitionSession, SBVoiceControlDisableHandlerActions, SBSensitiveJibblerEnabled und SBVoiceControlSoundCompletion.
In welcher Form und in welchem Umfang eine mögliche Sprachsteuerung integriert wird, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt komplett offen. Da Apple über das nächste halbe Jahr jedoch mit der neuen Shuffle-Generation (Der erste iPod, der mit Dir spricht) ordentlich Erfahrung in diesem Bereich sammeln wird, darf über eine Benutzung wesentlicher iPhone-Funktionen per Sprache nachgedacht werden.