„Clear Spaces“ erstellt transparente Widgets für einen personalisierten Homescreen

Clear Spaces zerstückelt einen Screenshot von eurem Hintergrundbild und baut daraus Widgets. Durch die Platzhalter verschieben sich die App-Icons auf eurem Homescreen und zeigen (mehr) Wallpaper.

Der Trick ist alt und die Umsetzung garantiert nicht konform mit dem App-Store-Regelwerk. Insbesondere, weil die Software keinen sichtbaren App-Namen führt. Der hübsche Nebeneffekt: Ein „Clear Spaces“-Widget auf dem Homescreen fügt sich wirklich nahtlos ins Bild.

Tippt man das Widget an, schießt sich Clear Spaces direkt selbst ab. Das dient dem Platzhalter-Effekt, ist aber auch im Prüfprozess übersehen worden?!

Mir soll es Recht sein. Die App kommt seit über einem Jahr regelmäßig mit Updates durch die offizielle Kontrolle.

Widgets fürs iPad erstellt die Software leider noch nicht. Und für jemanden, der automatisiert sein Hintergrund wechselt, taugt sie natürlich nicht – obwohl das Widget einem neuen Wallpaper in wenigen Sekunden angepasst ist.

Mir gefällt die Idee am Ende eines Arbeitstages seine ToDo- und Kalender-Widgets vom Homescreen zu fegen. Mit Clear Spaces im Widget-Stapel bedarf es tatsächlich nur einer Wischgeste.

#280 – Drafts

Drafts lebt von seinem Directory. Die gepflegten Erweiterungen aus der Community sind das beste Feature der Textverarbeitung.

Und trotzdem hat sich die gestandene App-Store-Software ihr Motto bewahrt. Es lautet: „Where text starts“.

Hier das Intro zur fünfeinhalbminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Alle Abonnent:innen bekommen jede Woche ein neues „Gewusst-wie”-Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zu einer ganz besonderen Community in einem privaten Slack-Kanal.

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The Vergecast: „What’s next for USB-C“

The reason USB-C can be complicated is that we have one plug that does multiple things — from low power to ridiculously high 240-watt power. From basic data to super high-speed data. Thunderbolt. Display monitors. Audio. The dream of a single cable and plug is great, but it’s also confusing.

The Verge

„It’s not me, it’s you.“

Aber es gibt eine Lösung. Alle sollten diese 60 Podcast-Minuten hören, dann weiß man was der Stecker steckt. Aber mitschreiben nicht vergessen! Merken kann man sich das alles nämlich nicht.

„Jony Ive on Why the iPod Was Apple’s First Wearable“

Ive notes that the iPod was, in a very real sense, Apple’s first piece of wearable technology. As for where wearables are headed, Ive thinks the technology will only continue to get more personal. “There’s no doubt … that some of these products will disappear beneath our skin,” he told Wintour. “I can’t think of anything more personal, more specific, more individual, and more intimate than things being inside us.” He didn’t indicate that he, personally, was working on such a device, but one has to wonder what ideas he might have.

Wired.com

Er sieht ausgeruht aus.

Fitness+ erhebt Ansprüche auf den Massenmarkt

Der folgende Artikel ist über 5.000 Zeichen lang. Um ihn zugänglicher zu gestalten, habe ich ihn eingesprochen. Für Abonnenten von #one habe ich die Audiodatei zusätzlich in den persönlichen RSS-Feed eingestellt.

Fitness+ war schneller aktiviert, als ich die Schnürsenkel meiner Turnschuhe binden konnte. Die Abo-Aktivierung war mit drei Klicks über die App auf dem Apple TV erledigt – zunächst für drei Gratis-Monate, die derzeit alle Käufer:innen einer neuen Watch bekommen.

Beim Start der Fitness-App schaut dieser Apple TV einmal durch den Raum und identifiziert alle Apple-Uhren. Auf der Watch bestätigt derjenige, der ein Training starten möchte.

Diese Integration zwischen Apple TV und Apple Watch ermöglicht es auch bei Freunden oder im Hotel-Gym mit seinem Account (und seinen Daten) zu trainieren1. Das ist ein echtes Argument für Apples eigene Set-Top-Box.

Diese Hardware-Integration macht außerdem deutlich, dass Apple hier bewusst keinen (generellen) Fitness-Service anbietet, der den Kauf einer Watch verlangt. Fitness+ ist vielmehr ein (spezieller) Workout-Dienst für (über 100 Millionen) Apple-Watch-Kund:innen.

Das Zusammenspiel aus Hardware und Software ist nicht nur ein Feature: Die Apple Watch ist das zentrale Argument der Trainingsvideos.

Fitness+ kauft oder mietet keine Fremdinhalte; Apple produziert alle Sessions selbst. Es ist einer der Gründe, warum sich jedes Fitness+-Abo im Rahmen der Familienfreigabe mit bis zu fünf anderen Personen teilen lässt. Mindestens beim Abopreis ist dies zu berücksichtigen: Fitness+ kostet 10 Euro im Monat oder die bedeutend günstigeren 80 Euro im Jahr. Das entspricht dann einem Monatspreis von 6,6 Euro.

Das ist zwar viel preiswerter als das typische Monatsabo im örtlichen Fitnessstudio oder die Anschaffung von einem Peloton-Fahrrad, gleichzeitig aber auch gar nicht zu vergleichen. Fitness+ äußert mit flexiblen Workout-Zeiten und geringen Equipment-Voraussetzungen tatsächlich Ansprüche auf den Massenmarkt. Ohne persönlichen Trainer und ohne spezielle Fitnessgeräte will es ein Sportdienst für alle sein.

Verbindendes Element ist die Apple Watch. Die Videokurse hätten ohne die in Echtzeit übermittelten Trainings­daten auf euren Screen kein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Workout-Videokursen auf YouTube und Co.2.

Seine Werte live auf dem Fernseher zu sehen (Herzfrequenz, verbrannte Kalorien bis zur „Burn Bar“), ist absolut motivierend. Obendrein springt man ohne große Vorbereitung in ein Training. Und wenn der Fernseher einmal von der Familie besetzt ist, weicht man aufs iPad oder iPhone aus.

Obwohl ich nie der Typ für Gruppenworkouts und geführte Trainingseinheiten war, kann ich ihnen die Extra-Motivation nicht absprechen. Wenn ich allein jogge und mich die Lust verlässt, drehe ich um. Wenn jemand mitläuft, zieht man dann doch die geplante Runde durch.

Fitness+ stellt nicht nur einen Trainer, sondern auch zwei Mitstreiter:innen. Das fühlt sich nach Gruppendruck an – im strikt positiven Sinn.

Mein größter Kritikpunkt: Ein Gruppentraining mit Freunden oder der Familie funktioniert nur über SharePlay und nicht mit zwei Personen, die zwei Apple-Uhren tragen und vor einem Apple TV stehen. Natürlich kann die zweite Person mitmachen und ihren Workout separat auf der Uhr aufzeichnen, aber das ist dann irgendwie auch kein gemeinsames Training. Wie zuvor erwähnt: Der Reiz besteht im Zusammenspiel mit der Apple Watch.

Solche signifikanten Erweiterungen bleiben bislang aus, obwohl der bezahlte Dienst bereits vor über einem Jahr in einigen englischsprachigen Ländern startete. Viele Aspekte fühlen sich immer noch nach Version 1.0 an.

Dazu zählt auch, dass Fitness+ hierzulande ohne deutschsprachige Trainer:innen loshüpft, sondern nur mit Untertiteln. Dieser Umstand dürfte größtenteils COVID geschuldet sein. Trotzdem hängt man die Ansprüche an einen bezahlten Dienst vom reichsten Unternehmen der Welt sehr hoch.

Nur um es noch einmal deutlich zu sagen: Der Originalton mit Untertiteln ist eine zu tolerierende Übergangslösung, aber hoffentlich kein Dauerzustand.

Fitness+ ist extrem einladend. Trotzdem sollte der Trainingskatalog mehr anleiten. Wo sehe ich beispielsweise vorab das Schwierigkeitslevel? Mir war oft nicht klar, wie anspruchsvoll ein Training ist, bevor ich es einige Minuten ausprobiert hatte.

Die Playlisten der Workouts waren für mich allesamt Hits. Als Apple-Music-Abonnent konnte ich sie nach einem Training direkt in meine Musikbibliothek übernehmen, um damit später noch eine Runde um den Block zu joggen.

Apple Watch bleibt das zentrale Element der angeleiteten Workout-Videos. Die Integration, die Einbindung und der unkomplizierte Zugang machen den Unterschied.

Das trägt Gamification rein. Apple bereitet die Push-Nachrichten für Workouts zu Apple-Watch-Freunden extra auf. Ein solcher Push-Hinweis führt eventuell dazu, dass man am Abend doch noch den Wohnzimmertisch zur Seite schiebt und sich zu einer kurzen Yoga-Session aufrafft. Ins Fitnessstudio würde ich für diese kurzen Einheiten spontan nie fahren – weil es Planung, Sportklamotten und einen Anfahrtsweg beinhaltet.


  1. Freund:innen oder Verwandte außerhalb deiner Familienfreigabegruppe, die Apple Fitness+ abonniert haben, können für ihr Training ebenfalls dein Apple TV-Gerät verwenden.

    Support.Apple.com 

  2. Die konkurrierenden (deutschsprachigen) Videotrainings, die ich im Netz fand, schwankten zwischen fragwürdig bis fremdschämen. 

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mac-store24.com verkauft professionell wiederaufgearbeitete Apple-Geräte – von MacBooks, iMacs und Mac Pros bis zu iPhones und iPads. Diese generalüberholten Computer werden von Spezialisten gereinigt, vollständig getestet und sind viel günstiger als der Neukauf.

Ich arbeite jeden Tag an einem Mac Pro, der über 8 Jahre alt ist. Ich weiß also, wie langlebig diese Rechner sind. Um aber nicht die Katze im Sack zu kaufen, lässt man die Profis drüberschauen.

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Die positiven Bewertungen sprechen für sich. Schaut unbedingt mal in den Onlineshop.

Ein großes Dankeschön an das gesamte Team von mac-store24.com für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

„The history behind the World Time face for Apple Watch“

Like the Vacheron Constantin and Montblanc watches I mentioned before, the map shows the dark and light areas of the world. Unlike those mechanical watches which use a simplified straight line, this map shows the exact curved line dividing the lit and dark sides of the earth.

You may have also noticed that the map is centered on the north pole as traditionally done. Unfortunately, there is no variation centered on the south pole for people in the southern hemisphere. Fortunately, Apple does have a trick up its sleeve that makes the face a bit more personal. If you tap the face, the globe smoothly rotates to center on the wearer’s location. To some, it may seem like a gimmick. To me, it’s a reminder that this isn’t just a watch but a piece of technology.

Arun Venkatesan

Einige Zifferblätter der Apple Watch sind Zifferblätter für Computeruhren. „Flüssiges Metall“ oder „Porträts“ sind nur auf einem Screen möglich.

Alle Apple-Watch-Zifferblätter, die dagegen auf mechanischen Uhren basieren, sind nie 1:1-Kopien, sondern immer Adaptionen. Apple gibt ihnen eine Eigenheit, die auf einer klassischen Uhr meistens nicht möglich ist. Ich empfinde das als eine Bereicherung für den gesamten Uhrenmarkt.

#279 – Teleprompter, Videokonferenzen und das iPhone als Webcam am Mac

Kurz, knackig und praxisnah: Dieses Video beschäftigt sich mit dem Desview Teleprompter (Affiliate-Link), der App-Store-App Teleprompter Premium sowie der macOS-Software Camo.

Hier das Intro zur fünfnminütigen Episode:


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