28 Jahre nach dem Apple Newton ist Kritzeln eines von vielen iPad-Alleinstellungsmerkmalen – Maschinelles Lernen macht’s möglich.
Um die eigene Handschrift in getippten Text umzuwandeln, braucht es ein (halbwegs) aktuelles iPad, den Apple Pencil und iPadOS 14.5.
Hier das Intro zur knapp sechsminütigen Episode:
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Man kann gar nicht oft genug betonen, worüber die Reklameindustrie hier jammert und klagt: 14.5 fragt seine Nutzer und Nutzerinnen, ob sie mit der Überwachung von Facebook und Co. einverstanden sind.
Dass das explizite Einholen dieser Erlaubnis als Problem verstanden wird, lässt tief blicken.
Deutlich wird das auch in der Pop-up-Wortwahl. Apple fragt: „Ask App Not to Track” und nicht „Do Not Track”.
Tapping this option will restrict the app from accessing that tracking number (which your device no longer shares by default), but it also tells that app you don’t want to be tracked using sneakier means. That’s why it says “Ask App Not to Track” rather than “Do Not Track,” Mr. Federighi explained.
Apple kann in letzter Instanz nämlich nicht überprüfen, ob diesem Wunsch von Nutzer:innen nachgekommen wird. Allerdings können sie es in ihr Regelwerk schreiben und den jeweiligen Anbieter eventuell sanktionieren.
Apps that might ignore the policy and continue to track through other means could be punished in the App Store, he added. “They might not be able to provide updates or their app could even be removed from the store.” Translation: Follow the rules or get out.
At the meeting, Mr. Zuckerberg asked Mr. Cook how he would handle the fallout from the controversy, people with knowledge of the conversation said. Mr. Cook responded acidly that Facebook should delete any information that it had collected about people outside of its core apps.
Mr. Zuckerberg was stunned, said the people, who were not authorized to speak publicly. Facebook depends on data about its users to target them with online ads and to make money. By urging Facebook to stop gathering that information, Mr. Cook was in effect telling Mr. Zuckerberg that his business was untenable. He ignored Mr. Cook’s advice.
Entgegen meiner (ersten) Vermutung blieb das Leder Wallet (Produktseite / Affiliate-Link) kein Ersatz-Portemonnaie; es ist inzwischen mein primärer Geldbeutel.
Jedes magnetische Andocken führt zu einer Animation auf dem iPhone-Bildschirm. Das ist verspielt, komplett überflüssig und (mir) zu langsam. Wenn man das Kartenfach auf die Telefonrückseite zieht und im gleichen Handgriff sein Telefon entsperren will, ist man gezwungen zu warten.
Und obwohl man die Wischgeste für Face ID nur eine einzige Sekunde zurückhalten muss, grätscht die Animation in eine gewohnte Handbewegung. Wenn ich könnte, würde ich die visuelle Bestätigung abschalten, aber die Mini-Vibration beibehalten.
Das Leder Wallet fasst maximal drei Plastikkarten. Mir reicht dort im Alltag eine (Nicht-Apple-Pay-)Kreditkarte sowie der Führerschein – Stocard führt andere Bonuskarten. Ansonsten erstellt mir MakePass oder Wallet Creator digitale Kartenkopien für Apple Wallet – beispielsweise die IKEA Family-Karte.
Das Leder hat seit Dezember minimal an Härte verloren. Es ist nun ein wenig leichter die Karten rauszuschieben; von allein bewegen sie sich jedoch nicht.
Es empfiehlt sich immer noch die hinterste Karte so einzustecken, dass man die eingestanzten Kartennummern durch die Öffnung sieht und damit ein wenig leichter nach oben drückt.
Das größte Plus gegenüber Telefon-Hüllen mit Kreditkartenfächern bleibt das schnelle ab- respektive anlegen. Sobald ich Zuhause bin oder im Büro ankomme, verschwindet das Leder Wallet in einer Jackentasche.
Eine Schutzhülle, die auch Karten unterbringt, klebt einfach dauerhaft am Telefon. Ich sehe keinerlei Mehrwert meine Geldkarten immer mit mir herumzutragen. Ganz im Gegenteil: Ich mag die Haptik von einem nackten hüllenlosen iPhone in seinem Stahlrahmen und dem Rucksack aus Leder.
Durch das ständige Auf- und Absatteln lebt man sich eventuell auch bei den Farben ein wenig mehr aus. Apple bietet zwar nur fünf (sehr dezente) Farbvarianten, aber ein „California Poppy“ oder das neue „Arizona“ sind Farbkleckse, die man sich bei einer kompletten Hülle vielleicht nicht traut.
Mit SongShift wechselt man den Streamingservice; das kostenlose SongLinkr sucht euch die Links zu einzelnen Songs oder Alben – egal bei welchem Dienst.
Der Arbeitsspeicher verrät, dass das neue iPad Pro mehr vorhat. Zum ersten Mal schreibt Apple den RAM explizit in die technischen Daten.
Die Pros (2020) aus dem letzten Jahr hatten alle 6 GB-Arbeitsspeicher; im 2018er iPad Pro fand sich diese RAM-Größe lediglich im 1 TB-Modell.
Die 8 respektive 16 GB in diesem Jahr hängen an Apples M1 Chip – nicht sprichwörtlich, sondern buchstäblich. Aber das ist kein Zufall, sondern ein deutliches Zeichen: Das neue iPad Pro trampelt sich einen professionelleren Trampelpfad.
Apple hätte dem iPad-Chip einen beliebigen Namen geben können (A14X?) und auch weiterhin keine Fragen zum Arbeitsspeicher beantworten müssen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Apple ändert das Branding. Der A-Chip war bislang den Telefonen und Tablets vorbehalten; der M-Chip gehörte (für wenige Monate) den Macs.
Mit dem M1 im iPad Pro stellt Apple sein Tablet auf die gleiche Stufe der Macs. Und das sind nicht irgendwelche Macs: Das Tablet ist nun ganz offiziell auf Augenhöhe der schnellsten Macs.
Doch schreiben wir die Geschichtsbücher nicht um: Der M1 ist das Ergebnis von Apples A-Prozessoren aus iPhones und iPads – er stammt nicht aus dem Mac. Rückblickend wäre es also mehr als komisch, wenn das neue Highend-iPad nicht die beste Version von diesem Chip bekäme – Thunderbolt eingeschlossen. Es ist immerhin ihr Ursprung; es ist die Architektur, die ihn großzog.
Und trotzdem: Der Chip im iPad hätte nicht M1 heißen müssen. Apple verkauft bekanntlich keine Chips an andere Hersteller. Ihre eigenen Prozessor-Pakete können sie deshalb beliebig zusammenstellen und auch beliebig benennen.
Die bewusste Namensgebung empfinde ich als deutlichen Wink mit dem Zaunpfahl, um bei der aktuellenSchreierei nach besserer Software den Mund zu halten. Ich kann diese Diskussion nicht nur nachvollziehen, sondern beteilige mich daran seit Jahren – glaube aber, dass wir in 6 Wochen viel schlauer sind.
Seit Anfang Februar werkelt Apple an iOS / iPadOS 14.5. Es ist (mit weitem Abstand) nicht die längste Beta-Phase, aber sie fühlt sich sehr lange an.
In der nächsten Woche soll es final so weit sein; in Vorbereitung habe ich alle Funktionen des „Release Candidate“1 einmal zusammengetragen.
Apple: The term "Release Candidate" (RC) replaces "GM seed" and indicates this version is near final. ↩︎
Hier das Intro zur fünfminütigen Episode:
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