Apple One startet bei uns mit minimaler Preisersparnis

Der Preisvorteil von Apple One verpufft, sobald man auf einen einzigen Apple Service verzichtet (beziehungsweise ihn günstiger oder vorübergehend kostenlos bekommt).

Siehe: Einzelpreise vs Bundle.

Zahlt man beispielsweise für das preiswertere Apple-Music-Studenten-Abo, lohnt sich das Bundle schon nicht mehr. Obendrein ist in diesem Studenten-Abo auch Apple TV+ kostenlos inbegriffen.

Viele Apple TV+-Abonnenten dürften sich zwecks der Promo noch im ersten (verlängerten) Gratisjahr befinden. Wenn man den Jahresbetrag von 50 Euro rausrechnet, dezimiert das ebenso die Einsparung, die das Bundle verspricht. Und das Angebot für ein kostenloses Jahr Apple TV+ ist noch nicht vorbei: Wer heute ein neues iPad kauft, bekommt Apple TV+ für 12 Monate kostenlos.

Randnotiz: Apple TV+ war für mich in seinem ersten Jahr übrigens ein Hit. Diese Serien und Filme fand ich bis jetzt unterhaltsam: Little Amerika, die Beastie Boys Story, Tehran, Long Way Up, The Morning Show, Tiny World, Trying, Mystic Quest, Greyhound und Ted Lasso.

Auch Apple Arcade lässt sich günstiger zum Jahrespreis buchen. Anstelle von zwölf Monaten zahlt man so nur zehn Monate. Der Katalog umfasst aktuell 144 Spiele.

Apple Music ist grundsätzlich nicht besser oder schlechter als Spotify. Allerdings profitiert der Musikstreaming-Service von der Integration in Apples Ökosystem. Außerdem ist mir Apple Music sympathischer, weil Joe Rogan dort nicht gefährlichen Menschen eine Plattform bieten darf.

News+ und Fitness+ sind hierzulande noch nicht erhältlich. So entfällt auch das „Premier“-Paket1 von Apple One. Es bietet nicht nur die potenziell größte Preisersparnis, sondern auch die Möglichkeit mehr Geld für mehr iCloud-Speicherplatz auszugeben („If you subscribe to Apple One and use a different Apple ID for iCloud storage“).

Im Moment lassen sich maximal 2.2 TB buchen (200 GB von „Apple One Familie“ + 2 TB separat). Außerdem ist es möglich 400 GB als iCloud-Speicherplatz zu abonnieren (200 GB von „Apple One Familie“ + 200 GB separat), den Apple nicht individuell anbietet.

➞ „What happens to your iCloud storage plan when you sign up for Apple One

Unterm Strich steht: Wer für Apple Music (Family), Apple TV+, Apple Arcade und iCloud-Speicherplatz (50 / 200 GB) den Vollpreis zahlt, spart mit dem neuen Bundle (das ihr unter ➞ Einstellungen ➞ Apple ID ➞ Abonnements oder App Store ➞ Account ➞ Abonnements findet). Sobald euch einer der Dienste jedoch nicht interessiert (oder ihr ihn noch nicht bezahlt), schwindet der Preisvorteil von Apple One.


  1. Das Apple One Premier-Paket wird in Australien, Großbritannien, Kanada und den USA verfügbar sein und umfasst Apple Music, Apple TV+, Apple Arcade, Apple News+, Apple Fitness+ und 2 TB iCloud-Speicher. 

Tempo – ein Logbuch für Dauerläufer_innen

Meine Laufstatistik verrät: Die Skate(-board)-Session ist vorbei.

Tempo ist ein aufgeräumtes Dashboard für meinen Laufsport, das mir nicht gleichzeitig auch Schuhe verkaufen will (Adidas Runtastic / Nike Training Club) oder eine Community aufs Auge drückt (Strava). Es verarbeitet Daten direkt aus HealthKit und braucht kein separates Nutzerkonto. So kann ich frei wählen mit welcher App ich meine Läufe erfasse. Meistens entscheide ich mich für Apples Workout-App auf der Apple Watch.

Tempo bietet eine Komplikation für diese Uhr und lässt mich auf dem iPhone ein Widget setzen. Ich sehe diese Daten weniger als eine (rückblickende) Analyse, sondern vielmehr als Motivation für den nächsten Lauf – obwohl alle diese Informationen detailliert vorliegen!

Und Tempo wertet nicht nur Dauerläufe aus, sondern schaut auch über eure Spaziergänge. Und solltet ihr verpasst haben ein Training aufzuzeichnen, schreibt Tempo es nachträglich in die Health-Datenbank.

Lightroom: „Introducing Color Grading“

Apropos Fotos: Darkroom ist meine erste Wahl für eine Bildbearbeitung auf dem iPad, aber Lightroom erhielt neben seiner exzellenten Rauschreduzierung nun noch ein zweites (faszinierendes) Feature. Color Grading klickt für mich, weil ich es (wahrscheinlich) von Videos kenne.

If you’ve never used Split Toning or Color Grading, here’s the idea: you can apply a color tint to your image based on the brightness of the pixels: Lighter pixels can be tinted differently from darker ones. With Color Grading, you can also control your midtones.

This is not new to digital imaging; toning and split toning are traditional darkroom techniques. Toning used to be done by bleaching your prints and then applying a toner; different looks can be achieved by how you apply the bleach. The digital version is easier — if for no other reason than the fact that you can change the toning without making another print — and definitely less smelly!

blog.adobe.com

HashPhotos findet (unter anderem) doppelte Fotos

„Geheimtipp” ist ein großes Wort, aber HashPhotos fällt für mich schon seit ein paar Jahren in diese Kategorie. Es stellt euch nicht nur zwei Bilder gegenüber, die ihr miteinander vergleichen wollt („Compare and Pick”), sondern listet euch auch Duplikate auf. Vielleicht wollt ihr doppelte Fotos aussortieren, aber nicht gleich vollautomatisiert Gemini Photos durch eure Mediathek fegen lassen.

HashPhotos filtert nach Schlagwörtern oder Dateitypen. Mit einem einzigen Fingerzeig sortiere ich so beispielsweise alle RAW-Fotos aus meiner iCloud-Fotomediathek. Die App ändert mir in einem Rutsch die Orts- und Zeitdaten für mehrere Bilder oder erstellt eine Kollektion aus Fotos um verschiedene Aufnahmen nebeneinander zu halten.

Über die Sync- und Transfer-Features, sowie die Möglichkeit seine Bibliothek zu sortieren und Fotos zu konvertieren, kann man im Guide nachlesen.

#228 – iPadOS 14

iPadOS flog in diesem Jahr tief unter dem Radar der medialen Berichterstattung. Verwunderlich ist das nicht: Es fehlen Tablet-exklusive Features, die das Betriebssystem ins grelle Rampenlicht zerren.

Mit Version 14 von iPadOS trifft Apple jedoch hinter der Kulisse eine Handvoll grundsätzlicher Entscheidungen für die nächsten Jahre – von Sidebars über Toolbars bis zum Apple Pencil.

Hier das Intro zur sechsminütigen Episode:


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Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

Jon Stewart unterschreibt bei Apple

As part of an expansive, multi-year deal with Apple, the Emmy-drenched former writer, producer and host of The Daily Show is set to front an all new current affairs series for the streaming service. The show, which will run for multiple seasons, puts Stewart back in the anchor’s chair as he explores a host of topics at the center of both the national conversation and his own advocacy work.

Jon Stewart erreichte pro Abend rund zweieinhalb Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen.

Also part of the pact: Stewart and his Busboy Productions will have a first-look deal for other projects to be developed and produced for Apple. To date, Stewart’s resume includes producing credits on The Colbert Report, which he co-created with host Stephen Colbert, and CBS’ The Late Show with Stephen Colbert, as well as on a pair of films: Rosewater (2014) and 2020’s Irresistible, starring Daily Show vet Steve Carell, both which he directed as well.

The Hollywood Reporter

Allem voran war „The Daily Show“ unter Stewart jedoch eine absolute Talentschmiede. Von John Oliver über Wyatt Cenac, Aasif Mandvi, Hasan Minhaj, Olivia Munn, Jordan Klepper, Ed Helms, John Hodgman, Kristen Schaal, Michelle Wolf, Samantha Bee, Steve Carell, Stephen Colbert bis zum aktuellen Gastgeber Trevor Noah.

„Mit App teilen“ oder „In App öffnen“

Öffnet man eine Textdatei mit Pages, kopiert Apples App dieses Dokument zu sich. Es legt eine Kopie der Textdatei innerhalb von Pages an, anstelle die Datei am ursprünglichen Speicherort zu öffnen und dort zu bearbeiten.

Seit einigen Jahren ist es für App-Store-Apps jedoch möglich eine Datei – die beispielsweise auf dem iCloud Drive liegt – zu öffnen, zu bearbeiten und alle Änderungen in genau dieses Dokument zurückzuspeichern – ohne separaten Export und ohne ein Duplikat davon anzulegen. Im Kontext von iA Writer hatte ich das im letzten Jahr veranschaulicht.

Bis heute existieren beide Umgangsformen. Einige Apps kopieren beim Öffnen die Dokumente zu sich, andere Anwendungen arbeiten mit der Datei an ihrem externen Speicherort. Apple nennt / nannte das „Open-in-place“ beziehungsweise „Bookmark“.

In iOS 14 und iPadOS 14 ändert sich das Teilen-Menü („Share Sheet“) um diese Unterscheidung zwischen „Share with app“ und „Open in app“ vorzunehmen. Apple versteckt nun diese Option für Anwendungen, die beide Formen anbieten. Erst wenn man lange mit dem Finger im Teilen-Menü auf das entsprechende App-Symbol drückt, zeigt sich das Pop-up.

Beispiel gefällig?

Ein PDF, dass lokal auf eurem iPad liegt, wird geteilt. Im Teilen-Menü drückt ihr länger auf PDF Expert und bekommt nun die Möglichkeit „Mit App teilen“ oder „In App öffnen“.

„Mit App teilen“ kopiert diese PDF-Datei zu PDF Expert während „In App öffnen“ lediglich die Anwendung für eine direkte Bearbeitung startet.

Apple Intern: „It’s about experts leading experts.”

Apple organisiert sich nach Fachwissen, nicht nach einzelnen Produkten – extrem kurz umschrieben. Mark Gurman listete erst kürzlich die Namen des dafür verantwortlichen Führungsteams auf.

Die Vorteile dieser Organisationsform finden sich in hochgradig integrierten Produkten. Wenn das iPhone 12 seine Videos in Dolby Vision aufnimmt, muss gleichzeitig ein iMovie-Update erscheinen, das diese Bewegbilder schneidet – um ein extrem simples Beispiel zu nennen.

Wie sich Apple selbst organisiert, beschrieb der Vorsteher von Apples interner „Apple University” nun im Harvard Business Review. Es ist ein Artikel, mit dem ich so nicht gerechnet hätte.

Apple’s functional organization is rare, if not unique, among very large companies. It flies in the face of prevailing management theory that companies should be reorganized into divisions and business units as they become large. But something vital gets lost in a shift to business units: the alignment of decision rights with expertise. […]

Apple is not a company where general managers oversee managers; rather, it is a company where experts lead experts. The assumption is that it’s easier to train an expert to manage well than to train a manager to be an expert. At Apple, hardware experts manage hardware, software experts software, and so on. (Deviations from this principle are rare.) This approach cascades down all levels of the organization through areas of ever-increasing specialization. Apple’s leaders believe that world-class talent wants to work for and with other world-class talent in a specialty. It’s like joining a sports team where you get to learn from and play with the best.

How Apple Is Organized for Innovation