Selbst die sonnigen Sommermonate sollen uns nicht davon abhalten, unsere digitale Dokumentenverwaltung einmal komplett zu überarbeiten…
Nur Spaß, geht nach draußen! Wenn ihr in den nächsten Wochen aber mal einen verregneten Sonntag ganz für euch alleine habt, dann könnt ihr einen Blick auf meine persönliche PDF-Bürokratie werfen – als Anregung, wie man seine digitalen Dokumente organisieren könnte.
Hier das Intro zur siebeneinhalbminütigen Episode:
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Apple contractors regularly hear confidential medical information, drug deals, and recordings of couples having sex, as part of their job providing quality control, or “grading”, the company’s Siri voice assistant, the Guardian has learned.
Although Apple does not explicitly disclose it in its consumer-facing privacy documentation, a small proportion of Siri recordings are passed on to contractors working for the company around the world. They are tasked with grading the responses on a variety of factors, including whether the activation of the voice assistant was deliberate or accidental, whether the query was something Siri could be expected to help with and whether Siri’s response was appropriate.
In der Beobachtung über die Berichterstattung, die auf den Artikel im ‚The Guardian‘ erfolgte, bleibt faszinierend wie viele Publikationen auf den eigentlichen Gesprächsinhalten herumreiten: „Sex, Drogen und Arzttermine!“
Insbesondere die technisch-versierten Medien dürften doch verstehen, dass die Inhalte der Aufzeichnungen lediglich einen (banalen) Ausschnitt des alltäglichen Lebens darstellen, und das es eigentlich darum geht wie wir mit Spracherkennung umgehen.
[…] die Handhabung mit diesen Datenschätzen, die Amazon, Google und Apple einen gravierenden Wettbewerbsvorteil erbringen, weitgehend intransparent. Deshalb sollte man sich merken: Hinter jedem guten Sprachassistenten stehen viele einflussreiche und unbekannte Menschen.
Zwei Fragen seien jedoch noch einmal speziell an Apple gerichtet:
Warum steht die menschliche Qualitätskontrolle der Gesprächsschnipsel nicht explizit im ‚White Paper‘?
Und warum erfordert die Teilnahme an der Sprachanalyse durch reale Personen keine ausdrückliche Zustimmung („opt-in“)?
Apple und Intel haben eine Vereinbarung unterzeichnet, dass Apple die Mehrheit des Smartphone-Modemgeschäfts von Intel übernehmen wird. Etwa 2.200 Intel-Mitarbeiter werden zusammen mit geistigem Eigentum, Ausstattung und Verträgen zu Apple wechseln. Die Transaktion im Wert von 1 Milliarde US-Dollar wird voraussichtlich im vierten Quartal 2019 abgeschlossen, vorbehaltlich der Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden sowie weiteren Bedingungen, einschließlich Betriebsrat und Gesprächen mit anderen entsprechenden Jurisdiktionen.
Apple wäre neben Qualcomm der einzige Smartphone-Hersteller mit eigenem Modem-Chip – eine Kerntechnologie mit Alleinstellungspotenzial. Eine eigene Modemarchitektur spart nicht nur dauerhaft Lizenzkosten, sondern lässt Apple ihre Technologie in erster Linie nach ihrer eigenen Geschwindigkeit weiterentwickeln und auf ihre eigenen Gerätekategorien anpassen – von Wearables bis Notebooks. Bei Prozessoren hat das bereits geklappt: Kein anderes Smartphone hält derzeit auch nur annähernd mit Apples A-Chips mit.
Dabei ist es nicht nur die reine Performance der Prozessoren, sondern in erster Linie deren Effizienz und die individuelle Ausrichtung auf den jeweiligen Computer. Steve Jobs nannte es vor 15 Jahren einmal ‚power per watt‘. Es ist weiterhin eine relevante Beschreibung, wenn wir an miniaturisierte Computer mit Mobilfunk-Chips wie die Apple Watch oder eine zukünftige AR-Brille denken. Die Geschwindigkeit von Mobilfunk ist ohne Frage wichtig; das diese Chips aber nicht den Akku auffressen, bleibt entscheidend.
Mit einem eigenen Mobilfunk-Chip hätte Apple die Möglichkeit diese Netzwerkkomponente in ihr eigenes ‚System-on-a-Chip‘-Design (SoC) zu integrieren. Potenzielle Macs mit ARM-CPUs hätten plötzlich schon ein Plätzchen für das Modem reserviert. Der S-Chip der Apple Watch ließe sich eventuell durch ein Design ersetzen, dass einen deutlich leistungsvolleren A-Chip heranzieht. Ein fehlender Baustein für Apples integrierte Architektur ist seit jeher ein Modem-Chip.
Und Intel?
Intel übernahm ‚Infineon’s Wireless Solutions Business‘ im Jahr 2010 für 1.4 Milliarden US-Dollar. Auf Smartphone-Seite war Apple ihr einziger Abnehmer für LTE-Chips. Gleichzeitig war es ein Kunde, der seit mehreren Jahren ganz offensichtlich selbst an dieser Technik forscht.
Trotz dieser Drucksituation erscheint mir die finanzielle Transaktionshöhe von einer Milliarde US-Dollar für 17.000 Patente und 2.200 Mitarbeiter als Schnäppchen. Wenn Apple einen Wert im geistigen Eigentum und im übernommen Talent sieht, dürfte das eine äußerst günstige Starthilfe für eine wichtige Kerntechnologie sein – auch wenn es die zweitgrößte Akquisition in der Firmengeschichte darstellt.
Die Funktion „Schnellstart“ bietet die Möglichkeit, ein neues iOS-Gerät schnell und einfach mithilfe der Informationen auf Ihrem aktuellen Gerät einzurichten. Danach können Sie die restlichen Daten und Inhalte aus Ihrem iCloud-Backup auf dem neuen Gerät wiederherstellen.
Wenn Sie Ihr neues iPhone mithilfe Ihres aktuellen iPhone einrichten und auf beiden Geräten iOS 12.4 oder neuer installiert ist, können Sie mit der Funktion „Schnellstart“ die iPhone-Daten übertragen. Damit lassen sich alle Daten drahtlos von Ihrem aktuellen an das neue iPhone senden.
Die lokale Übertragung der persönlichen Daten (inklusive Passwörter) ist neu; die eigentlichen App-Store-Apps werden trotzdem erst im Anschluss aus dem App Store gezogen: „App Thinning“ nennt Apple (seit iOS 9) diese Systemfunktion, die jeweils nur die passende App-Variante aus dem Store lädt (und deshalb nicht alle Anwendungen lokal überspielt).
Gefühlt kommt der iOS-Migrationsassistent fünf Jahre zu spät. Wer schon einmal zu Weihnachten bei der Verwandtschaft die verschenkten Neugeräte einrichten musste, weiß um schlechte Internetverbindungen, keine iCloud-Backups und die begrenzte Zeit, die man dafür an seinen freien Tagen investieren will.
Trotzdem bleibt zu bedenken, dass ein solcher Datenumzug nicht das Backup ersetzt. Telefone gehen verloren oder kaputt: Der direkte Umzug von den persönlichen Gerätedaten (via WiFi oder über den Lightning-auf-USB-Kamera-Adapter) ist kein Ersatz für ein automatisches iCloud-Backup.
Expedia ruinierte vor ein paar Jahren das damals grandiose FlightTrack; Flighty (universal; Laden) tritt nun eine mehr als würdige Nachfolge an.
Sein Preismodell trifft den Nagel auf den Kopf: Der „Free Plan” nervt ohne künstliche Limits und ohne Ads (und ohne Facebook- oder Google-Tracking). Die monatliche Mitgliedschaft eignet sich für die typischen Urlaubsmonate. Wer dann eher öfters fliegt, zahlt für den Komfort von Push-Benachrichtigungen, Voraussagen über Verspätungen sowie eine Kalendersynchronisation – nur um drei von zwei Dutzend netten Features hervorzuheben.
Vielflieger stellen die Jahresgebühr von 50 US-Dollar sicherlich gar nicht in Frage (beziehungsweise einfach ihrem Arbeitgeber in Rechnung).
Flighty ist ohne Zweifel erst im Abo-Modell so richtig attraktiv. Ich bin jedoch ganz generell entzückt, dass sich jemand diesem schwierigen Arbeitsfeld überhaupt annimmt. Je nach gebuchter Fluglinie bin ich in den letzten Jahren auf deren eigene Apps ausgewichen – mit extrem schwankender Qualität (und insgesamt hohem Nervfaktor).
Man könnte viele Lehren aus dem Beitrag über (kostenlose) „Browser extensions” und ihrem Umgang mit Nutzerdaten ziehen1, aber ein zentraler Aspekt bleibt das Geschäftsmodell. Wann habt ihr das letzte Mal für eine Browser-Erweiterung tatsächlich mit Geld gezahlt (die nicht zu einem größeren Webdienst gehört)?
Auch kostenlose Services muss irgendjemand bezahlen – das gilt übrigens genauso für Software aus dem App Store. Apple hat diese System- und Safari-Erweiterungen seit iOS 8 deshalb a) zur direkten Kontrolle in den App Store gesteckt und b) so konstruiert, dass sie nicht das geschützte Sandbox-System unterwandern.
Trotzdem bleibt es ein Kompromiss: Diese Browser-Erweiterungen sind oft nicht so leistungsfähig wie ein Add-on für den Desktop-Browser, sie haben aber gleichzeitig auch nicht annähernd ein vergleichbares Gefahrenpotenzial.
Webstores für Browser-Erweiterungen testen die dort eingereichte Software weitgehend automatisiert. Rauswürfe erfolgen reaktiv – erst wenn ein Add-on die Plattform missbraucht hat. Browser-Erweiterungen besitzen außerdem sehr weitreichende Berechtigungen, die sich mit (stillen) Updates jederzeit ändern können. ↩
Meine letzte ‚What's in my bag‘-Episode schob ich im Juli 2017 hier ins Blog. Damals war das iPhone 7 noch aktuell. Deshalb ist ein Update, was ich so alles in meinen Reiserucksack und die tägliche Umhängetasche werfe, durchaus einen Blick wert.
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.
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Wenn ich YouTube-Videos lokal herunterladen möchte, erledigt das bei mir der 4K Video Downloader – schon seit über fünf Jahren. Die Software für macOS, Windows und Linux ist in den nächsten sieben Tagen mein ‚Sponsor der Woche‘.
Bequemlichkeit gewinnt: Die Anwendung erkennt direkt beim Start einen YouTube-Link in der Zwischenablage und bietet euch daraufhin den Download an. Die Videos können in unterschiedlicher Auflösung geladen werden; lange Vorträge kann man beispielsweise auch nur als Audiodatei speichern.
Ich lade so tatsächlich häufig Videos aus dem Netz: Weil ich auf Flugreisen kein Internet habe, oder weil ich einen Ausschnitt hier im Blog zitieren möchte. Der 4K Video Downloader lädt auch automatisiert komplette YouTube-Kanäle, die passenden Untertitel sowie Videos, die auf Vimeo, Facebook oder Flickr stehen.
Es ist Software, an der kontinuierlich entwickelt wird und die bei mir persönlich seit Jahren einfach funktioniert.
Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.