„5 Reasons Foldable Phones Are a Bad Idea”

Everyone thought Apple was crazy to put a big glass screen on the original iPhone, but that turns out to have been a good idea. Glass adds to the structural strength of your phone, and modern hardened glass is very difficult to scratch. Foldable phones are plastic because there’s no such thing as folding glass (yet).

You encounter a lot of things throughout the day that are harder than plastic, but few that are harder than Gorilla Glass. While your flat smartphone can ride around in your pocket or bag with keys, pens, and coins, a foldable phone might come out looking likes a scuffed mess. Oh, your phone folds inward like the Galaxy Fold? Good luck never getting dust trapped in there when you close it.

Ryan Whitwam | Extreme Tech

Gorilla Glass ist im Moment der De-facto-Standard für Smartphone-Screens. Ich fürchte, der Rückschritt auf Plastikbildschirme wird uns sehr deutlich vor Augen führen, warum die komplette Industrie auf robustes Abdeckglas setzt.

Es gibt diese markante Steve-Jobs-Geschichte, die bereits jeder kennt, die man hier aber unbedingt noch einmal anreißen muss1:

In 2007, a little over a month before the iPhone was scheduled to appear in stores, Mr. Jobs beckoned a handful of lieutenants into an office. For weeks, he had been carrying a prototype of the device in his pocket.

Mr. Jobs angrily held up his iPhone, angling it so everyone could see the dozens of tiny scratches marring its plastic screen, according to someone who attended the meeting. He then pulled his keys from his jeans.

People will carry this phone in their pocket, he said. People also carry their keys in their pocket. “I won’t sell a product that gets scratched,” he said tensely. The only solution was using unscratchable glass instead. “I want a glass screen, and I want it perfect in six weeks.”

New York Times


  1. Die New York Times schreibt von „sechs Wochen“, gemeint sind jedoch „sechs Monate“, wie die offizielle Steve Jobs Biographie von Walter Isaacson später klarstellt. 

„Forget USB 3.0 & USB 3.1: USB 3.2 Moving Forward”

Remember when the USB 3.0 standard was eventually rebranded to USB 3.1 Gen 1? Well, history is about to repeat itself once again. The USB Implementers Forum (USB-IF) announced at MWC 2019 that the new USB 3.2 standard will absorb the prior USB 3.0 and USB 3.1 specifications.

Tom’s Hardware

Die Bezeichnung „USB 3.2” kann Übertragungsgeschwindigkeiten von 5, 10 oder 20 GBit/s bedeuten. Einige Hersteller werden diese abgekürzte Bezeichnung ausnutzen und Käufer werden sehr genau hinschauen müssen, welche Bezeichnung auf die Verpackung gedruckt ist – insbesondere weil die Buchse keine Rückschlüsse auf die Datenrate zulässt.

USB 3.2 Gen 1 (5 GBit/s) und USB 3.2 Gen 2 (10 GBit/s) gibt es sowohl mit USB-A- als auch USB-C-Stecker. Nur USB 3.2 Gen 2×2 (20 GBit/s) setzt ausschließlich auf USB-C. Natürlich kann sich hinter einem USB-C-Stecker auch lahmes USB 2.0 verstecken, so wie es beispielsweise auf das Kabel zutrifft, das dem iPad Pro beiliegt – obwohl dieses iPad Pro mit USB 3.1 Gen 2 ausgestattet ist und nach neuen Sprachregelung nun natürlich USB 3.2 Gen 2 heißt!

Das Standardisierungsgremium USB-IF, dass diesen Mist verzapft hat (PDF), sollte sich mit der Wi-Fi-Alliance zusammensetzen, die im letzten Jahr alle gängigen WLAN-Standards neu betitelte: Aus 802.11n wurde Wi-Fi 4, 802.11ac heißt nun Wi-Fi 5 und 802.11ax trägt die simplere Bezeichnung Wi-Fi 6.

AT&T-Chef: 5G in ausgewählten US-Metropolen innerhalb von 3 Jahren

Peter Kafka: I get a press release from you guys every couple of weeks saying, “Coming to Minneapolis.” Name your city. How far before this stuff [5G] is actually ubiquitous and I have a good chance of getting it in any major metropolitan area?

Randall Stephenson: Ubiquity will be, I mean true ubiquity, let’s call it the major NBA and NFL cities: You’re probably going to be a couple – two to three years – before you have ubiquity in those cities.

Recode.net

Selbst wenn Intels 5G-Chips für Smartphones erst im nächsten Jahr (von Apple) eingekauft werden können, so wie Reuters in der letzten Woche berichtete, ist das zeitlich immer noch weit vor einer nur ansatzweise signifikanten 5G-Netzabdeckung.

Nachdem Johny Srouji vor einigen Wochen Apples eigene Modem-Entwicklung „in-house” holte, stellt sich ohnehin die Frage ob man überhaupt 5G-Chips von Intel für seine Geräte einkaufen muss – beziehungsweise dies eventuell nur übergangsweise tut. Der Schritt, die Chip-Entwicklung intern höher zu hängen und an der ‚System-on-Chip‘-Integration zu arbeiten, zeigt das Apple einen (zeitlich) absehbaren Weg dorthin sieht.

Miradore [Sponsor]

Miradore.de bietet webbasiertes Mobile Device Management (MDM) als Self-Service – für iOS, Mac, Android und Windows 10. Der Dienst lässt sich kostenlos und für eine beliebige Anzahl von Geräten verwenden.

Telefone rutschen aus Hosentaschen; Laptops werden in Cafés vergessen – daran kann man nichts ändern. Allerdings lässt sich sicherstellen, dass solche Geräte im Anschluss lokalisiert, gesperrt und im Zweifelsfall aus der Ferne gelöscht werden. Miradore aktiviert den ‚Lost Mode‘ für iOS und verhindert das sensible Firmendaten in fremde Hände gelangen.

Die zentrale Verwaltung eurer Geräteflotte besitzt aber noch viele andere Vorteile: Firmentelefone wechseln eventuell häufig unter Kollegen und wollen deshalb ohne großen Aufwand neu eingerichtet werden (Stichwort: ‚Device Enrollment Program‘). Außerdem möchte man sicherstellen, das Telefone und Tablets trotz einer Aktivierungssperre zurückgesetzt werden können, weil ehemalige Mitarbeiter mitunter nicht sofort erreichbar sind.

Loslegen kostet weder Zeit noch Geld und der Service funktioniert plattformübergreifend. Probiert es unbedingt aus – vielleicht sogar erstmal in der eigenen Familie!

Vielen Dank an das gesamte Team von Miradore für die erneute Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche.

Don’t call us, we’ll call you: Satellite von Sipgate

Video

Telefonie geht den Weg der SMS und beschert keinem Mobilfunkanbieter noch nennenswerte Umsätze. Ich bin sicherlich kein typischer Nutzer, aber mein privater Telefonvertrag bietet mir 5000 kostenlose Telefonminuten im Monat, von denen ich alle 30 Tage tatsächlich 5 Minuten verbrauche. Facetime (Audio) und die anderen Messenger haben Telefongespräche zu Freunden und der Familie komplett abgelöst.

Diese 5 Minuten könnte ich auch über Sipgates Satellite-Software (Laden) abfeiern. Dort sind pro Monat einhundert Gratisminuten in alle EU-Länder inklusive; das ‚All-You-Can-Call‘-Angebot kostet 5 Euro.

Meine App-Empfehlung aus der ‚Bits und so‘ #617, die seit (fast genau) einem Jahr im App Store steht, benachrichtigt über eingehende Anrufe auf der Apple Watch und lässt euch für ausgewählt Nummern auch einen Siri Kurzbefehle erstellen – zwei Aspekte, dessen Erwähnung ich im Podcast vergessen hatte.

#142 – Apps günstiger kaufen

Die Überschrift klingt ein wenig reißerisch, hält aber was sie verspricht: Es geht in dieser Episode um ein Dutzend ausgewählter Tipps mit denen man offizielle Preissenkungen nicht verpasst und von App-Store-Gutscheinkarten profitiert.

Hier das Intro zur knapp achtminütigen Episode:


iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.

Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.

Google verschweigt Mikrofone und Facebook erinnert sich nicht an seine eigene Wohnzimmerkamera. Oopsie.

In early February, Google announced that its home security and alarm system Nest Secure would be getting an update. Users, the company said, could now enable its virtual-assistant technology, Google Assistant.

The problem: Nest users didn’t know a microphone existed on their security device to begin with.

The existence of a microphone on the Nest Guard, which is the alarm, keypad, and motion-sensor component in the Nest Secure offering, was never disclosed in any of the product material for the device.

On Tuesday, a Google spokesperson told Business Insider the company had made an „error.“

Business Insider

Ohne Witz und ohne Ironie: Ich nehme Google ab, dass das ein „Fehler” war. Ich glaube nicht, dass Google geplant hatte, dieses Mikrofon ohne Einverständnis einzuschalten; es als Wanze zur Profilbildung zu verwenden.

Ich glaube aber auch, dass dieser „Fehler” uns eine viel größere Erkenntnis offenbart: Google ist das Konzept von Privatsphäre einfach schnuppe – komplett egal. Es ist nicht nur ein Nachgedanke in ihrer Arbeit, sondern dieser Aspekt findet keinerlei Erwägung in der Produktentwicklung.

Niemand in führender Position, der die Chance gehabt hätte bestehende Kunden und Kundinnen über dieses Mikrofon zu informieren – beispielsweise bevor man den Sprachassistenten (!) anknipst – ist überhaupt auf die Idee dazu gekommen.

Am exakt gleichen Tag publiziert Harvard Law ein Gespräch zwischen Mark Zuckerberg und Professor Jonathan Zittrain, das bei Minute 30 (YouTube) eine arg peinliche Abbiegung nimmt.

Zuckerberg said he is inclined to implement more end-to-end encryption. “I basically think that if you want to talk in metaphors, messaging is like people’s living room, and we definitely don’t want a society where there’s a camera in everyone’s living room,” he said.

Zittrain pointed out that people are happily installing Facebook’s own smart camera–the Portal–in their living rooms. Zuckerberg laughed. “That is I guess… yeah. Though that would be encrypted.”

Harvard Law

„We definitely don’t want a society where there’s a camera in everyone’s living room.”

Mark Zuckerberg hat hier nicht einfach nur vergessen, dass er selbst „eine Kamera für jedes Wohnzimmer” verkauft, sondern sich kategorisch gegen diese Idee ausgesprochen.

Exponent: „Publishers vs Apple News”

If you want to build a sustainable long-term business – a direct-to-consumer business – and your main product is a zero marginal cost product, you have to reframe what you’re selling and that framing is not just a marketing technique. It’s not just throwing up a slogan. It is actually going throughout your entire organization and changing sort of the way that you think about everything and the New York Times, I thought, articulate this extremely well.

I’m going to quote what they wrote: „We are, in the simplest terms, a subscription first business. Our focus on subscribers sets us apart in crucial ways for many other media organizations. We are not trying to maximize clicks and sell low margin advertising against them. We are not trying to win a page views arms race. We believe that the business strategy for the times is to provide journalism so strong, that several million people around the world are willing to pay for it.“

What are they paying for? What is the „it“? It’s a singular term referring to journalism. That’s what you’re selling. You’re not selling journalistic output. You’re selling journalism. But what Apple is seeking to compensate you for, is the output and that’s why I think this is a very dangerous place to be for these publications.

Exponent

Apple News wird im Kern keine Plattform, die individuelle Zeitungs- und Magazinmacher mit Lesern und Leserinnen zusammenbringt. Apple sitzt in zentraler Position zwischen den Produzenten von Nachrichten sowie deren Konsumenten. Apple ist sogar derjenige, der zwischen den beiden das Geld aufteilt. Mehr „in der Mitte” geht es kaum; es ist die klassische Rolle eines Aggregators.

Ganz anders ist Apples „Hands-off“-Herangehensweise bezüglich Podcasts: Apple pflegt für Podcasts ein Verzeichnis. Sie bezahlen obendrein eine Redaktion, die Podcasts aus diesem Verzeichnis regelmäßig hervorheben und entwickeln nicht zuletzt Software, mit denen man Podcasts produzieren und abspielen kann.

Apples ‚Podcast-Modell‘ lässt sich sicherlich nicht identisch auf den Konsum von Nachrichten übertragen. So wie es derzeit jedoch aussieht (Apples Ankündigung findet ja immerhin erst in fünf Wochen statt), gäbe es jedoch deutlich mehr Spielraum in diese Richtung – angefangen bei der 50/50-Umsatzteilung.