Exponent: „Publishers vs Apple News”

If you want to build a sustainable long-term business – a direct-to-consumer business – and your main product is a zero marginal cost product, you have to reframe what you’re selling and that framing is not just a marketing technique. It’s not just throwing up a slogan. It is actually going throughout your entire organization and changing sort of the way that you think about everything and the New York Times, I thought, articulate this extremely well.

I’m going to quote what they wrote: „We are, in the simplest terms, a subscription first business. Our focus on subscribers sets us apart in crucial ways for many other media organizations. We are not trying to maximize clicks and sell low margin advertising against them. We are not trying to win a page views arms race. We believe that the business strategy for the times is to provide journalism so strong, that several million people around the world are willing to pay for it.“

What are they paying for? What is the „it“? It’s a singular term referring to journalism. That’s what you’re selling. You’re not selling journalistic output. You’re selling journalism. But what Apple is seeking to compensate you for, is the output and that’s why I think this is a very dangerous place to be for these publications.

Exponent

Apple News wird im Kern keine Plattform, die individuelle Zeitungs- und Magazinmacher mit Lesern und Leserinnen zusammenbringt. Apple sitzt in zentraler Position zwischen den Produzenten von Nachrichten sowie deren Konsumenten. Apple ist sogar derjenige, der zwischen den beiden das Geld aufteilt. Mehr „in der Mitte” geht es kaum; es ist die klassische Rolle eines Aggregators.

Ganz anders ist Apples „Hands-off“-Herangehensweise bezüglich Podcasts: Apple pflegt für Podcasts ein Verzeichnis. Sie bezahlen obendrein eine Redaktion, die Podcasts aus diesem Verzeichnis regelmäßig hervorheben und entwickeln nicht zuletzt Software, mit denen man Podcasts produzieren und abspielen kann.

Apples ‚Podcast-Modell‘ lässt sich sicherlich nicht identisch auf den Konsum von Nachrichten übertragen. So wie es derzeit jedoch aussieht (Apples Ankündigung findet ja immerhin erst in fünf Wochen statt), gäbe es jedoch deutlich mehr Spielraum in diese Richtung – angefangen bei der 50/50-Umsatzteilung.

iOS 12: Alle Mails löschen

Bis iOS 9 existierte in Apples Mail-App die Möglichkeit: „Alles markieren” ➝ „Alles löschen”.

Als der oben gezeigte Trick in iOS 10 aufschlug, dachte ich zuerst an einen Bug. Zwei iOS-Versionen später besteht weiterhin die exakt gleiche (und sehr versteckte) Option alle Mails aus einem Ordner in einen anderen Ordner (beispielsweise den Papierkorb) zu verschieben.

iOS 12: Nur ausgewählte Safari-Tabs schließen

(Vimeo)

Das ist ein hübsch verstecktes Feature.

Es ist doppelt schwierig zu finden, weil die Option ‚Alle Tabs schließen‘ bereits über das Tabs-Symbol in den Safari-Symbolleiste am unteren Bildschirmrand integriert ist. Außerdem muss man auf die ungewöhnliche Idee kommen, lange auf das ausgeschriebene Wort „Abbrechen / Cancel” zu drücken.

via @mxswd

Apple fordert zur Zwei-Faktor-Authentifizierung für Entwickler-Konten auf

In an effort to keep your account more secure, two-factor authentication will be required to sign in to your Apple Developer account and Certificates, Identifiers, and Profiles starting February 27th, 2019.

Eigentlich richtig.

Das Problem ist: Entwickler trennten (zurecht!) zwischen ihrem privaten und (irgend‑)einem beruflichen iCloud-Konto. Und da Apple keine üblichen Zwei-Faktor-Bestätigungscodes unterstützt (beispielsweise über 1Password), sondern dafür ein vertrauenswürdiges iPhone, iPad oder einen Mac erfordern – der die gepushten Codes zum Login-Zeitpunkt empfangen kann – müssen Entwickler ihre Dev-Accounts nun umkonfigurieren.

Ich bin dafür der Anleitung von Kyle Seth Gray gefolgt.

#141 — Memento

Memento (universal; 3.99 ) ist eine ToDo-App, die sich in die Datenbank von Apples App ‚Erinnerungen‘ hängt. Sie stülpt den Aufgabenlisten dort aber nicht nur ein hübsches Kostüm über, sondern nutzt auch alle Vorteile, die Apples vorinstallierte Systemanwendung von Haus aus mitbringt – angefangen bei ortsabhängigen Erinnerungen, über einen iCloud-Sync bis zu sehr nützlichen Siri-Sprachbefehlen.


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„Why did Apple wait 20 months after ARKit shipped to name a lead AR marketer?”

The messy, semi-embryonic state of AR partially explains why Apple hasn’t had an AR marketing chief until now. Last night — nearly three years after Cook began touting AR, and almost two years after Apple released ARKit — Bloomberg reported that Apple has just named Frank Casanova as its first head of AR marketing. […]

From where I stand, that sort of marketing — backed by legitimately worthwhile products — is highly necessary to reignite interest in AR at this stage. Apart from Pokémon Go, which had the benefit of a massive pre-existing fan base and Nintendo series name recognition, and free social media AR face-augmenting apps, average people don’t seem anywhere as interested in augmented reality as Tim Cook or numerous fellow technologists. There’s been no shortage of AR software announcements, such as furniture placement and virtual clothing try-on apps, but scant evidence of consumer interest.

Good marketing might change that, though Apple now has an uphill battle to reverse AR’s history of overpromising and underdelivering. Great marketing might even convince people to spend hundreds of dollars on eventual Apple AR hardware. I’m actively looking forward to seeing Apple make that pitch in the not-too-distant future.

Jeremy Horwitz | Venturebeat

Tablets und Telefone sind nicht die Zukunft von Augmented Reality. Diese Technologie (und ihre Software) braucht neue Hardware.

Zugegeben: Apples AR-Demos auf ihres Keynotes sind schnarchig – mich faszinieren sie trotzdem. Apple entwickelt hier nämlich eine Zukunftstechnologie direkt vor unseren Augen in aller Öffentlichkeit (und nicht wie gewohnt hinter verschlossenen Türen).

WSJ: Apple verhandelt weiter über ein ‚All-you-can-eat‘-Abo für Nachrichten

Apple plans to keep about 50% of subscription revenue from ‘Netflix for news’ service, likely won’t share customer data with publishers

Wall Street Journal

Große Publisher, so wie die New York Times oder die Washington Post, stecken nach Angaben des Wall Street Journal noch in laufenden Verhandlungen mit Apple. Es ist schon ein verdammt großer Zufall, dass die (zugegeben groteske) 50/50-Umsatzteilung gerade gestern durchgesickert ist – am Tag, an dem sich der Event-Termin zum Startschuss für diesen Service herumsprach

Ich habe keine Ahnung, wie ernsthaft der Vorschlag über einen „50-Prozent-Cut“ tatsächlich im Raum steht, aber die Abwertung der journalistischen Produkte hat dadurch bereits stattgefunden.

Wer erinnert sich noch, was Eddy Cue bei der Übernahme von Texture damals in die Pressemeldung schrieb? „We are committed to quality journalism from trusted sources and allowing magazines to keep producing beautifully designed and engaging stories for users.

Apples News – „Humans Over Machines” – war bislang Cupertinos (indirekte) Antwort auf ‚Fake News‘ und alle damit zusammenhängenden Probleme der Sozialen Netzwerke. Diese Qualitätsmedien nach einem 50/50-Split zu fragen, läuft den eigenen (hohen) Ansprüchen komplett entgegen.

Apple hat selbstverständlich keine Freifahrtscheine zu verteilen; egal wie viel Taschengeld sie besitzen. Mir ist aber vollkommen unklar, warum Nachrichten finanziell schlechter als Musik oder Software behandelt werden sollen. Apples Leistung und Service (Reichweite, Abrechnung, Software-Pflege, etc.), die selbstverständlich nicht zu gering geschätzt werden darf, unterscheidet sich nämlich kaum gegenüber den anderen Informations- und Unterhaltungsprodukten.

Ich würde sogar noch einen Schritt weitergehen: (Tages‑)Zeitungen und (Wochen‑)Magazine sollten bessere Deals bekommen – gerade jetzt, und speziell in der Zukunft. Das wäre auch eine bemerkenswerte „contribution to mankind”.

„Im Durchschnitt gibt jeder US-App-Store-Kunde jährlich 79 US-Dollar aus.” Ja, aber mit einigen Fußnoten.

Apple’s push to get developers to build subscription-based apps is now having a notable impact on App Store revenues. According to a new report from Sensor Tower due out later this week, revenue generated per U.S. iPhone grew 36 percent, from $58 in 2017 to $79 last year. As is typical, much of that increase can be attributed to mobile gaming, which accounted for more than half of this per-device average. However, more substantial growth took place in the categories outside of gaming — including those categories where subscription-based apps tend to rule the top charts, the firm found.

US iPhone users spent, on average, $79 on apps last year, up 36% from 2017

Die durchschnittlichen 79 US-Dollar, die ein US-Kunde im Jahr 2018 für Apps ausgegeben haben soll, ist keine sehr hilfreiche Angabe. Egal wie man es nämlich dreht und wendet: Es bleibt ein Durchschnittswert (das arithmetische Mittel), der sich aus den (gesamten) erzielten Umsätzen sowie der Anzahl an (allen) amerikanischen Kunden errechnet. Einberechnet sind hier US-Kunden, die keinen einzigen US-Dollar ausgeben, aber auch alle US-Konsumenten, die jährlich Hunderte von US-Dollar im App Store lassen. Aussagekräftiger wäre hier also der Median, der Wert, der in der tatsächlichen Mitte liegt und sich nicht von Ausreißern beeinflussen lässt.

Auch der von Sensor Tower gezogene Vergleich zum Vorjahr ist problematisch: Haben (bestehende) App-Store-Kunden durchschnittlich mehr Geld ausgegeben, oder ist durch die gestiegene Zahl an neuen App-Store-Kunden im letzten Jahr sogar viel mehr Geld ausgegeben worden?

Die Anzahl der aktiven Geräte stieg nämlich in den letzten 12 Monaten (weltweit) um 75 Millionen iPhones. Es lässt sich zwar weiterhin die durchschnittliche Ausgabe pro Gerät berechnen, aber nicht unterscheiden wer diese Ausgaben getätigt hat. Die Angabe von einem Durchschnittswert ist deshalb nicht falsch, aber sie ist auch nicht sehr hilfreich.

Und auch den „notable impact on App Store revenue” durch „subscription-based apps” muss man richtig interpretieren: Pro Quartal zählt Apple 30 Millionen neue Abos – insgesamt sind es derzeit 360 Millionen „paid subscriptions”. Diese Abos beziehen sich allerdings nicht nur auf App-Store-Software, sondern beinhalten Kategorien wie Apple Musik oder iCloud. Der App Store besetzt mit einem geschätzten 30-Prozent-Anteil an der Services-Sparte zwar die größte Kategorie, aber der Umsatz aus dem App-Store-Geschäft beläuft sich jährlich derzeit nur auf 12 Milliarden US-Dollar.

Damit möge es zwar „nennenswerte Auswirkungen auf den App-Store-Umsatz” geben, aber im Gesamtbild ist „Apple’s push to get developers to build subscription-based apps” in dieser verhältnismäßig kleinen Unterkategorie der Dienste-Sparte nur ein Tropfen auf den heißen Stein.