Zu Jahresbeginn habe ich mir den preislich erschwinglichen Parrot Teleprompter sowie die iOS-App Teleprompter Premium (universal; 13,99€) geklickt (und ein Video darüber produziert). Heute veröffentlicht Joe Allen seine nächste App: AutoPrompter (universal; Laden).
AutoPrompters Alleinstellungsmerkmal ist die „Smart Voice Engine”, die (derzeit ausschließlich) englische Sprache erkennt und daraufhin das vorzutragende Skript pausiert wenn der Sprecher oder die Sprecherin hinterherhinken. Wie präzise und konstant das intelligente Scrollen funktioniert, muss sich erst noch zeigen, aber überhaupt diese Möglichkeit für ein paar Euro1 zu bekommen, fasziniert mich. Langsam aber sicher verabschieden wir uns von einem Zeitalter in der Souffleusen bei Texthängern (im Theater) aushelfen und wir beginnen ein Ära, in der wir mit AR-Brillen jederzeit alle vorproduzierten Texte sowie richtigen Informationen vor den Augen haben.
Abseits der Spracherkennung ähnelt AutoPrompter sehr meinem (einmal bezahlten) Teleprompter Premium. Die App kann ich auch nach mehreren Monaten noch sehr empfehlen.
AutoPrompter bietet eine siebentägige Probezeit und lässt sich dann für drei Monate beziehungsweise ein Jahr mieten. Für die nächsten 48 Stunden kostet das Jahresabo 20,49Euro – ungefähr die Hälfte vom Normalpreis. ↩
Today, we’re announcing that Pinterest has entered into an agreement to transfer ownership of Instapaper to Instant Paper, Inc., a new company owned and operated by the same people who’ve been working on Instapaper since it was sold to betaworks by Marco Arment in 2013. The ownership transfer will occur after a 21 day waiting period designed to give our users fair notice about the change of control with respect to their personal information.
Instapaper nahm für europäische Kunden seinen Dienst im Mai vom Netz1 – mit Inkraftsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Man verspricht an der Instandsetzung zu arbeiten, sollte gleichzeitig aber auch eine nachvollziehbare Erklärung für die Verzögerung vorbereiten, wenn man beispielsweise plant für Premium-Funktionen wieder Geld zu verlangen. Instapaper gab mit der Übernahme von Pinterest sein Geschäftsmodell auf und wird sich entsprechend neu ausrichten müssen.
Mit einer iPv6-Verbindung scheint man sich aus Europa teilweise trotzdem noch verbinden zu können. ↩
Mein kleiner Beitrag über das markante Jubiläum der „App Economy”, die Apples App Store gründete und aus finanzieller Perspektive bis heute dominiert, ist dann doch 14 Minuten lang geworden. Ich habe versucht dabei die Erfolge, die großen Zahlen und die Banalitäten auszuklammern und mich auf die Entstehungs- beziehungsweise Entwicklungsgeschichte des Software-Stores zu konzentrieren.
Hier das Intro zur 14-Minuten-Episode:
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Drei Alternativen kann ich zur dauerhaften Aufzeichnung der persönlichen Aktivitäten mit Standort-Verknüpfung empfehlen.
Arc App (Laden) von Matt Greenfield startete vor einem Jahr explizit als Alternative für Moves. Ihre Privacy Policy liest sich vielversprechend. Arc verspricht darin eure Bewegungsdaten ausschließlich lokal auf dem iPhone und im persönlichen iCloud-Backup zu speichern. Anonyme (Karten-)Korrekturen, die die App verbessern, lassen sich genau wie die Sicherheitskopien in eurem iCloud-Account ausschalten. Die App und der Service sind kostenlos; eine Finanzierung wird über Patreon versucht.
Rego Pro (Laden) – eine Art privates Foursquare – befindet sich weiterhin in aktiver Entwicklung. Das „Bookmarks for places” lässt sich mit zehn Orten ausprobieren und kostet dann einmalig 16,99Euro. In Rego lassen sich Wegstrecken per GPX-Datei einpflegen; die App konzentriert sich in erster Linie aber auf Örtlichkeiten, die ihr besucht (und zeichnet nicht die Strecken zwischen diesen Locations auf). Wer sowas mit Fokus auf (berufliches) ‚Time Tracking‘ sucht, schaut sich Geofency (universal; 3,99€) an.
Gyroscope (Laden) ist mein persönlicher Favorit für die Aufbereitung von allen Gesundheits- und Aktivitätsdaten und seit der Einführung ihrer „Places”-Funktion sogar besser als Moves. Ich benutze die Beta seit Januar und bekomme dort übersichtlich aufgeschlüsselt wo ich wie lange war und mit welchem Verkehrsmittel ich dorthin kam. Jeder Eintrag lässt sich editieren; alle unbekannten Örtlichkeiten kann ich bei Bedarf identifizieren. Bis Moves am 31. Juli die Server runterfährt, kann man in Gyroscope seinen bisherigen Moves-Datensatz importieren.
In watchOS 4 kann man die Navigationshinweise auf der Uhr lediglich an- beziehungsweise ausschalten. In watchOS 5 lassen sich einzelne Verkehrsmittel davon ausnehmen.
Wenn man erst einmal in den Kaninchenbau herabgestiegen ist, der sich die iOS-Fotobibliothek nennt, kann man dort sehr sehr viel Zeit verbringen. Teil 2 meiner Anmerkungen – zu einigen ausgewählten Aspekten der zentralen iOS-Software – ist tatsächlich noch einmal 9 Minuten lang geworden.
Hier die 30-Sekunden-Vorschau zur Episode:
Hier eine kurze Aufstellung aller im Video genannten Apps:
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Die logisch Weiterentwicklung für den „Bildertausch über iMessage“ ist die plattformübergreifende Weitergabe von einem oder mehreren Fotos via iCloud-Bildergalerie, die sich nach 30 Tagen eigenständig auflöst.
Mit iOS 12 findet man wahrscheinlich keine guten Gründe mehr seine privaten Fotos über geteilte Dropbox-Ordner oder WeTransfer-Links zu verschicken.