Cascable (universal; Laden) ist eine „WiFi Camera Remote“ – eine App um eure Sony-, Canon- oder Panasonic-Systemkamera fernzusteuern. Hier findet ihr die Liste aller unterstützten Kamera-Modelle, denen ihr aus der Ferne einen Haufen Einstellungen unterschiebt oder euch dessen Fotos kabellos aufs iPhone zieht.
Neben dieser Basisfunktionalität erstellt Cascable automatisierte Workflows („Recipes”) und hilft dabei eure Aufnahmen mit geographischen Koordinaten zu versehen (Geotagging).
Hier die einminütige Vorschau zur fünfminütigen Episode:
iPhoneBlog #one kann man abonnieren. Als Abonnent bekommt man jede Woche ein neues Video, den Zugriff auf alle schon veröffentlichten Episoden und die Einladung zur Diskussion in einem privaten Slack-Kanal. iPhoneBlog #one ist ausschließlich von Lesern und Leserinnen finanziert und unterstützt direkt das iPhoneBlog.
Alle Infos und die Möglichkeit dabei zu sein, findet ihr unter iPhoneBlog.one.
In diesem Frühjahr wird iOS 11.3 neue Möglichkeiten bieten, Augmented Reality auf iPhone und iPad zu erleben, neue Animojis auf iPhone X zu nutzen und die Möglichkeit, gesundheitsbezogene Aufzeichnungen und Datensätze in der Health App anzuzeigen.
The European Commission has fined Qualcomm €997m for abusing its market dominance in LTE baseband chipsets. Qualcomm prevented rivals from competing in the market by making significant payments to a key customer on condition it would not buy from rivals. This is illegal under EU antitrust rules.
Commissioner Margrethe Vestager, in charge of competition policy, said: „Qualcomm illegally shut out rivals from the market for LTE baseband chipsets for over five years, thereby cementing its market dominance. Qualcomm paid billions of US Dollars to a key customer, Apple, so that it would not buy from rivals. These payments were not just reductions in price – they were made on the condition that Apple would exclusively use Qualcomm’s baseband chipsets in all its iPhones and iPads.
This meant that no rival could effectively challenge Qualcomm in this market, no matter how good their products were. Qualcomm’s behaviour denied consumers and other companies more choice and innovation – and this in a sector with a huge demand and potential for innovative technologies. This is illegal under EU antitrust rules and why we have taken today’s decision.“
Qualcomms „Rabattsystem“ ist ohnehin fragwürdig, weshalb die US-Handelskommission FTC – aber auch Apple selbst – im letzten Jahr mit zwei separaten Klagen vormarschiert sind.
Apples Produktionspartner in China bezahlten also Lizenzgebühren an Qualcomm, welche sie 1:1 auf die an Apple gestellten Rechnungen aufschlugen; darauf aber gab Qualcomm Apple einen sogenannten Rabatt im Gegenzug zu diversen Verpflichtungen, die Apple einging.
Diese „Verpflichtungen“ beinhalten beispielsweise ein generelles Verbot um kartellrechtlich gegen Qualcomm vorzugehen. Mit Qualcomms „no license-no chips”-Regel (PDF-Link) wird die Möglichkeit unterbunden, die Höhe von Lizenzzahlungen in Frage zu stellen. Lizenzgebühren berechnet Qualcomm nicht für die tatsächlich verbauten Chips, sondern anteilig am durchschnittlichen Verkaufspreis des gesamten Smartphones.
Steigt beispielsweise der durchschnittliche Preis für ein iPhone, so wie im letzten Quartal, weil das Plus-Modell mit seinen zwei Kameras beliebter war, verlangt Qualcomm dafür mehr Geld (obwohl der Baseband-Prozessor-Hersteller nichts mit der iPhone-Kamera zu tun hat).
Am schwerwiegendsten für die heutige EU-Entscheidung wiegen jedoch die generellen Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht, die alle Hersteller von Smartphones betrifft.
This meant that Qualcomm’s rivals were denied the possibility to compete effectively for Apple’s significant business, no matter how good their products were. They were also denied business opportunities with other customers that could have followed from securing Apple as a customer.
In fact, internal documents show that Apple gave serious consideration to switching part of its baseband chipset requirements to Intel. Qualcomm’s exclusivity condition was a material factor why Apple decided against doing so, until the agreement came to an end. Then, in September 2016, when the agreement was about to expire and the cost of switching under its terms was limited, Apple started to source part of its baseband chipset requirements from Intel. But until then, Qualcomm’s practices denied consumers and other companies the benefits of effective competition, namely more choice and innovation.
HomePod, der innovative kabellose Lautsprecher von Apple, ist ab Freitag, 9. Februar in den USA, Großbritannien und Australien im Handel verfügbar und kann ab diesen Freitag, 26. Januar online bestellt werden. In diesem Frühjahr wird HomePod in Deutschland und Frankreich erhältlich sein.
In den USA wird der HomePod 349 US-Dollar kosten; zu den Euro-Preisen gibt es noch keine Angaben.
Ein Detail aus der Pressemitteilung (Hervorhebung von mir):
Durch ein in diesem Jahr erscheinendes, kostenloses Software-Update werden Anwender in der Lage sein, Musik im ganzen Haus mit Multiroom-Audio zu spielen. Wenn sich der HomePod in der Küche befindet, können die Benutzer Siri beispielsweise bitten, im Wohnzimmer Jazz oder aber auch in jedem Zimmer denselben Song zu spielen — und das natürlich perfekt synchronisiert.
Ganz im Ernst: Die Software scheint hinten und vorne nicht fertig. Apple hat sich mit der ursprünglichen Ankündigung des HomePods zur WWDC 2017 nicht finanziell geschadet, aber richtig gut sehen sie mit bereits einer offiziellen Terminverschiebung, dem limitierten Start in nur drei Regionen sowie dem Verweis auf das Software-Update ganz sicher nicht aus.
Ich lasse mir täglich sehr sehr viel Text vorlesen – keine Hörbücher, sondern ausschließlich Webartikel. Im RSS-Reader meiner Wahl benutze ich dazu die in iOS eingebaute Vorlesefunktion, die man in den Einstellungen unter Accessibility aktiviert. Nahezu täglich streiche ich mit zwei Finger von oben in den iPhone-Bildschirm um mir einen Artikel „auf die Ohren zu holen“.
Auf ähnliche Art räume ich meinen digitalen Container an Instapaper-Artikeln leer. Einziger Unterschied: Instapaper hat die Sprachausgabe direkt eingebaut. Startet man das Vorlesen über das iOS-Share-Sheet, unterscheidet die App zwischen deutschen und englischen Texten und wählt dementsprechend die passende Stimme. Genau das bekommt die iOS-Bedienungshilfe nicht hin und nutzt grundsätzlich die eingestellte Systemsprache eures iPhones. Obendrein merkt sich Instapaper die Abspielposition. Beende ich im Gegensatz dazu die iOS-Vorlesefunktion, geht so auch der Lesestand flöten.
Ihr merkt: Die in iOS eingebaute Vorlesefunktion hat Einschränkungen, funktioniert aber nahezu systemweit. Instapaper liest dagegen zuverlässig Text runter, ist aber kein RSS-Reader und muss von außen mit Artikeln gefüttert werden.
Unter diesen Vorzeichen tritt Legi auf den Plan…
Legi (universal; 3.49€) ist ein RSS-Reader, der Artikel aus Web-Feeds primär vorlesen will. Man kann dort seinen kompletten FeedBin-, NewsBlur- oder InoReader-Account reinwerfen; je nach Feed-Umfang und Zeit, die man fürs regelmäßige Abarbeiten aufwendet, halte ich das aber für fragwürdig – insbesondere wenn man Legi hauptsächlich fürs Vorlesen von Artikel benutzt. Für meinen Test über die letzten Wochen habe ich deshalb manuell Feeds hinzugefügt (über die Suche beziehungsweise Copy + Paste der Feed-URL). Dabei habe ich mich auf einige ausgewählte Quellen beschränkt, von denen ich weiß, dass dort in erster Linie längere Artikel auftauchen, die ich ohnehin zu Instapaper schicken würde.
Legi präsentiert sich in seiner jungen Version 1.0.1 mit einer Fülle an Einstellungen, die ich aus der zentralen Benutzerführung werfen würde – beziehungsweise würde ich Optionen wie „Sortieren“ oder „Suchen“ verstecken.
Die grundlegende Funktion der Sprachausgabe klappt hervorragend. Neben dem Audioplayer wird der Text live hervorgehoben, der gerade gelesen wird. In einer Beta-Version, die ich in den letzten Tagen ausprobieren konnte, merkt sich Legi auch die Abspielposition wenn man einen Artikel unterbricht, sich einen zweiten Beitrag vorlesen lässt und dann zurück zum ersten Artikel wechselt.
Legi entspringt der Feder von Alexander Clauss, der sich seit App-Store-Frühzeiten (April, 2009) mit der Safari-Alternative iCab Mobile (universal; 2,29€) beschäftigt (und damit bereits einen verdammt langen Atem bewiesen hat). Ich bin wirklich gespannt wohin sich Legi noch entwickelt, weil RSS so wichtig bleibt.
The „dirt“ is metal shavings they are just stuck to the magnet. The tape has a stronger force than the magnet while a q-tip has zero force compared to the magnet and the alcohol is just disinfecting the metal shavings.
Und trotzdem wünsche ich mir, dass Apple seine AirPods in mehr Farben anbietet. Das weiße Case sieht nach einem Jahr bei (mehrfacher) täglicher Nutzung gut runtergerockt aus.
Es ist bedauerlich, dass das Geschäftsmodell von YouTube einige iOS-Features abwürgt, die technisch möglich wären. Die „Bild in Bild“-Funktion gehört dazu, die seit iOS 9 auf dem iPad für Netflix, Infuse, Plex, Amazon Prime Video, Vimeo und anderer Video-Software funktioniert.
Da Googles Webvideoplattform aber keinerlei Interesse daran hat, dass ihre Werbeunterbrechungen nur nebenbei laufen, bleibt der PIP-Mode zahlenden YouTube-Red-Kunden vorbehalten. YouTube Red gibt es seit zweieinhalb Jahren – allerdings bis heute nur in Australien, Korea, Mexiko, Neuseeland und den USA.
Aber selbst wenn man Abonnent wäre, besitzt die iOS-App von YouTube derzeit noch keinen Schalter für die Wiedergabe von Videos im „Bild in Bild“-Format.
Und auch ehemals populäre App-Store-Alternativen, die diese und andere Unzulänglichkeiten der offiziellen YouTube-App ausgebügelt haben, hat Google inzwischen verscheucht. ProTube von Jonas Gessner war einer der letzten populären Abgänge.
CornerTube (3,49€) löst das Problem der offiziell von Google nicht erlaubten „Bild in Bild“-Wiedergabe als native iOS-Anwendung, indem sie YouTube-Videos (im Hintergrund) über die mobile Webseite anfordert1.
Um aber ein Video mithilfe von CornerTube – einer nativen Anwendung – in eine Bildecke zu schnipsen, übergibt man den Link für den Clip per Widget oder Share Sheet. Das ist durchaus ein wenig Mehraufwand, aber wenn ihr längere Konferenzmitschnitte oder Tutorials anschaut, lohnt sich die bildschirmplatzsparende Wiedergabe (leider merkt sich CornerTube nicht die Abspielposition für bereits gestartete Clips).
Fußnote: Sollte euch die Wiedergabe von YouTube-Filmen als „Slide Over“ oder „Split View“ ausreichen, unterstützt Googles offizielle App diese zwei Ansichten immerhin vollständig.
Schaut man YouTube-Videos über Safari auf dem iPad, lassen sich diese Clips bekanntlich in den „Bild in Bild“-Mode schicken. ↩
intoLive (universal; 3,49€) wandelt kurze Filmsequenz – oder GIFs, iOS-Fotoserien oder ganz individuelle Bilder – in Live Photos um, die sich dann beispielsweise als Hintergrundbild für den Sperrbildschirm verwenden lassen.