Die Reddit-App narwhal (universal; Laden) von Rick Harrison gehört zum ersten Schwung von App-Store-Anwendungen, die unter iOS 10.3 ein Bündel mit alternativen App-Icons anbieten.
Die Apps der MLB (universal; Laden) und NHL (universal; Laden) sind zwei weitere Kandidaten, bei denen man das generelle Homescreen-Icon gegen das Logo seines Lieblingsteams tauschen kann.
Da jeder App-Icon-Tausch vom Benutzer angestoßen beziehungsweise abgenickt werden muss, halte ich das Missbrauchspotenzial für gering und empfinde das Feature als eine insgesamt begrüssenswerte Individualisierung.
The fitness tracker company’s smartwatch project has been a troubled one. Production problems have forced Fitbit to push an original spring launch to this fall, according to two sources familiar with the matter.
The watch, according to the two sources familiar with the matter, will include a color display with 1,000 nits of brightness comparable to the Apple Watch Series 2. It will also sport a built-in GPS chip, heart-rate monitoring, the ability to make touchless payments, the ability to store and play music from Pandora (P), and four days of battery life between charges. All those features will be housed in an aluminum unibody design, which in true Fitbit fashion, will let users swap watch bands when it hits shelves later this year for around $300.
Gegenüber Yahoo Finance nannte eine der anonymen Quellen Fitbits neue Smartwatch „definitely not sexy”. Aber selbst wenn dem nicht so ist: Das Problem bleibt der vermutete Preis von 300 US-Dollar.
Apple verlangt für eine Series 1 in den USA derzeit $269. Große US-Einzelhändler verkaufen die erste Generation mit schnellerem Prozessor aber bereits für 199 US-Dollar. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass Apple bald offiziell unter die magische Preisgrenze von 200 US-Dollar rutscht. Eventuell verbleibt dafür sogar die Series 1 noch ein weiteres Jahr im Verkauf.
Neu wäre diese aggressive Preisstrategie nicht: Der erste iPod mini (4GB) startete im Januar 2004 für 249 US-Dollar. Ein Jahr später war die zweite Generation für 199 US-Dollar (4GB) zu haben.
Das damalige Zitat von Steve Jobs lautete:
“The iPod mini is now available at the magic price point of $199,” said Steve Jobs, Apple’s CEO. “At this breakthrough price point, and with more than twice the battery life, the new iPod mini should appeal to even more music lovers.”
Sieben Monate später, im September 2005, löste der iPod nano (2GB / $199) den (extrem populären) iPod mini ab. Spätestens damit war klar: Apple pusht seinen digitalen Musikplayer in alle Preisregionen – genau wie sie es heute mit der Apple Watch machen.
Apple Watch Series 1 ist ein klarer Kampf um „market share“ und ganz anders positioniert als das iPhone und das iPad, die in ihren ersten Jahren nur ganz ausgewählte Preissegmente bedienen wollten.
“We no longer produce and sell digital cameras,” said a Samsung official on condition of anonymity. “But we will create a new camera product category to continue the business.” (…)
“Samsung lost its competitiveness in the entry segment with the robust growth of smartphone cameras,” said an industry source who declined to be named “Even when Japanese big names such as Canon and Nikon who have more than 100 years of history are struggling in the premium market, Samsung seems to have no option but to leave the market.”
Die Luft, die der Markt von ‚Point-and-Shoot‘-Kameras heute noch hat – zwischen den großen DSLRs auf der einen Seite und Smartphones auf der anderen, ist fast aufgebraucht. Ein Google Pixel, ein Samsung S8 oder das iPhone 7 (Plus) stecken jede Kompaktkamera bis 300Euro qualitativ in die Tasche.
Zur Größeneinordnung: Im Jahr 2010 wurden weltweit 108 Millionen Kameras mit nicht wechselbaren Objektiven verkauft; im Jahr 2016 waren es noch 12 Millionen. Die Anzahl der DSLRs und spiegellosen Kameras fiel von 17 Millionen (2013) auf 11 Millionen (2016).
Der Markt für klassische Kameras wird weiter schrumpfen. Es ist davon auszugehen, dass die verbleibenden Hersteller sich zunehmend spezialisieren, um nicht weiter in Konkurrenz zu den Smartphones zu treten.
Spelunky zum Vorbild: Meganoid 2017 (universal; 4.99€) fühlt sich im Gegensatz zum ausgewachsenen Kult-Platformer noch ungeschliffen an. Die prozedural erzeugten Höhlenwelten vermissen Abwechslung. Häufig trifft man auf bereits bekannte „Level-Blöcke“, die lediglich neu zusammengesetzt wurden. Das ist absolut kein K.O.-Kriterium; der berühmte letzte Schliff bleibt aber aus.
Apropos K.O.: Meganoid 2017 ist ultra-hart. In der Zeit, in der ihr den ersten Artikelabsatz hier gelesen habt, wäret ihr als Neuling im Spiel sicherlich schon einmal gestorben.
Pro Partie habt ihr lediglich drei Versuche. Danach beginnt man komplett von vorne – ohne alle eingesammelten Items, ohne Waffen und ohne den bereits erzielten Levelfortschritt.
Einzige Ausnahme: Wenn ihr es tatsächlich schafft in Meganoid 2017 vier Welten (inklusive Endgegner) zu überleben, spendiert man euch ein paar „perma-unlocks“. Solcher Gegenstände bleibt selbst über den Tod hinaus erhalten und lassen sich beim nächsten Durchlauf von Beginn an mitnehmen. Aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrads werde ich solche Items wohl nie zum Start in meinem Gepäck haben.
Meganoid 2017 ist für mich nur mit MFI-Controller zu spielen. Der musiklose Platformer verzeiht keine Fehltritte und nur mit Plastikknöpfen unter den Fingern habe ich hier länger Spaß.
Ob es wieder drei Jahre bis zur nächsten Edition dauert, mag ich nicht voraussehen. Wenn ihr das Risiko erst gar nicht eingehen wollt, schlagt noch bis Mittwoch zu. In Verbindung mit #one bekommt ihr euer Shirt zum Selbstkostenpreis.
Als Samsung, LG, Huawei oder Apple hängt der Erfolg ihrer Smartphones und Tablets nicht (nur) am besten Display, am schnellsten Prozessor oder dem günstigsten Preis. Es sind (primär) Snapchat, Facebook, Instagram oder die Google-Dienste, die auf einem iPhone 7, Galaxy S8 oder Huawei P10 genutzt werden. Ohne diese Services und das breite Softwareangebot aus den App Stores würde sich jedes Gerät, das solche Dienste nicht nutzen kann, auch nicht verkaufen. Siehe: Windows Phone.
Ohne Snapchat hätte das iPhones ein Problem. Andererseits wäre es höchstproblematisch wenn Snapchat für seine Reichweite keine iPhone-App hätte. Das Gleichgewicht besteht, weil man einander braucht.
Snapchat ist kein willkürlich gewähltes Beispiel. Ihr Börsengang enthüllte:
Snapchat’s just-released IPO filing reveals that the app sees far more usage on Apple’s iOS mobile operating system than on Android. That trend has led the company to focus development resources on the iPhone experience, leaving Android lower down in the priority list. “We have prioritized development of our products to operate with iOS operating systems rather than smartphones with Android operating systems,” the company said in its S-1 filing.
Das Ergebnis: Snapchat funktioniert besser unter iOS als unter Android. Und das ist ein Problem für Samsung, LG und Huawei, weil sie darauf als Android-Lizenznehmer nur begrenzt Einfluss haben. Deshalb versucht man sich über andere Wege zu differenzieren und so der Gefahr einer Austauschbarkeit entgegenzuwirken.
Samsung hat beispielsweise jede einzelne Google-App nachgebaut. Andere Android-Hersteller probieren es mit speziellen Kamera-Apps, Widgets oder Skins. Auch wenn das meinen persönlichen Geschmack oft nicht trifft, ist es absolut legitim Kunden mit einer speziellen Aufmachung, eigenen Shortcuts und individuellen Funktionen ansprechen zu wollen.
Als Plattformbetreiber kämpft Apple mit anderen Herausforderungen. Angefangen bei der schwierigen Aufgabe den App Store so aufzubereiten, dass es sich für Entwickler lohnt dort Software zu verkaufen (Software-Abos, In-App-Käufe, Features, etc.).
Apples neue Video-App Clips (universal; Laden) ist keine solche Kopfnuss. Clips versteht sich als iOS-Alleinstellungsmerkmal, dass die Aufgabe hat, die Plattform insgesamt aufwertet – ähnlich wie Music Memos (universal; Laden).
Das Versprechen der App ist interessant. Clips will kein eigenes Netzwerk sein, sondern unterstützt bei der Erstellung von Foto- und Videoinhalten für andere Netzwerke. Dafür nutzt es Schnittstellen, die andere App-Store-Apps (noch?) nicht nutzen dürfen (Share Sheets mit iMessage-Shortcuts, unbegrenzte Spracherkennung, etc.). Clips arbeitet eng an der Apple-Hardware, tritt jedoch nicht in Konkurrenz zu Instagram, Snapchat und andere Apps, die Fotos, Videos und Musik in die moderne Idee einer „Story“ pressen.
Clips ist keine besonders ausgefuchste App, aber hübsch aufgemacht und noch präziser platziert. Es ist eine typische Cupertino-Vorzeige-Software, die auf bekannte Art und Weise Apple-Hardware bewirbt. Sie ist überraschend hip, mit ein paar netten Ideen wie man Videos schneidet ohne Videos schneiden zu müssen.
Ob Clips seine Aufgabe erfüllen kann, wird davon abhängen wie viel Folgearbeit Apple nach dieser ersten Version investiert. Ohne regelmäßige Updates dürfte die Luft schnell raus sein. Ich bin deshalb gespannt ob wir uns in einem Jahr nur noch düster an Clips erinnern oder damit begeistert und regelmäßig Videos erstellen.
Microsoft ranks highest in overall satisfaction in the J.D. Power 2017 U.S. Tablet Satisfaction Study,SM doing so for the first time since the study’s inception. With an overall satisfaction score among tablet owners of 855 (on a 1,000-point scale), Microsoft’s achievement is largely due to its top rankings in the features and styling & design factors.
Auf der 1000-Punkte-Skala liegt Apples iPad erstmals hinter Microsoft – 855 vs. 849 Punkte1. Das ist ein vermeintlich kleiner Zahlensprung, doch Tim Cook liebt seine „customer sat“-Statistik. Dadurch wirkt der Dämpfer schwerer.
Verwundern muss das Umfrageergebnis zur Nutzerzufriedenheit, das zwischen Oktober und Dezember 2016 erhoben wurde, aber nicht. Das iPad Pro 12,9” ist inzwischen ein Jahr und sieben Monate alt und auf signifikante iOS-Updates – nach dem Split-Screen-Mode in iOS 9 – wartet das iPad weiterhin.
Positiv Randnotiz:
Satisfaction is rising: Overall customer satisfaction with tablet devices is 841, an increase of 21 index points from the 2016 U.S. Tablet Satisfaction Study—Volume 2, released six months ago.
Platz 3 bis 7 kann ich als Konkurrenten zum Surface und iPad nicht ernst nehmen. ↩
In der Produktion dieses Videos ist kein iPhone zu Schaden gekommen! So abwegig es klingt: Ich habe in der letzten Woche ein komplett zerstörtes iPhone 5c auf der Strasse gefunden. Für eine Video-Folge, die sich um Backups dreht, fand ich das arg symbolträchtig.
Darum geht es nämlich in dieser Woche: (m)eine Backup-Strategie fürs iPhone, iPad und den Mac.
Hier die 30-Sekunden-Vorschau zur 7-Minuten-Episode:
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