„Future iOS update will shut the door on apps from the dawn of the smartphone“

As Apple says, purging older apps and keeping them from running is mostly good for users; even if an older app still runs on iOS, it won’t support all the newest APIs, and users may experience crashes and other issues that an actively maintained app wouldn’t suffer from. The main problem, as is often the case with software and services, is about how to archive these older apps for study or for later use or emulation. When these apps—many of them games—stop working and are removed from the App Store, it will become that much harder to recall the dawn of the modern smartphone era and to research it for other projects.

Andrew Cunningham | Ars Technica

So romantisch die Idee auch ist, (alte) Software für die Nachwelt aufzuheben, so unrealistisch ist sie mittlerweile. Mit dem Vertrieb über kopiergeschützte App-Store-Plattformen von Apple und Google tendiert die Archivierbarkeit von Software gegen Null.

As it stands, without exploits for security vulnerabilities for these devices, it isn’t even possible to get a copy of the apps to run in an emulator, due to the as-yet uncracked DRM used by Apple (which may or may not use hardware AES keys; I still haven’t figured this out). So even if you had an iPhone emulator (and you don’t, and might not for a very long time, if ever), you also need to obtain an unencrypted copy of Trainyard (the app in the banner image of this article) to run on it, as if they really are using hardware AES keys for that, your emulator is going to be missing those.

saurik

Wenn Apple mit iOS 11 alle 32-Bit-Apps ausschließt, wonach es im Moment aussieht, wird das viele Apps aus dem Katalog kegeln. Betroffen sind dabei Apps und Spiele, die seit mindestens eineinhalb Jahren nicht aktualisiert wurden. Seit Sommer 2015 zwingt Apple bereits zur 64-Bit-Pflicht.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Apps, die seitdem kein Update mehr erfuhren, werden auch nicht mehr gepflegt; von einer aktiven Entwicklung einmal ganz zu schweigen.

So zurückgelassene Apps zeigen falsche oder veraltete Dialoge, unterstützen keine neuen Schnittstellen, vermissen eine Anpassung an die inzwischen größeren iPhone-Bildschirme oder stürzen einfach ab. Apples Motivation mit dem (bereits eingeläutetem) Ende von 32-Bit-Apps liegt klar auf der Seite seiner App-Store-Kund_innen, die keine Zeit und kein Geld mehr in alte (Crash‑)Software investieren sollen. Es ist eine von mehreren notwendigen Bestrebungen den App-Store-Katalog instand zu halten.

Q1/2017 – das iPhone

„Peak iPhone“ durfte man vor einem Jahr rufen. „Der Markt ist gesättigt!“ proklamierten Analysten. „Ohne ein neues Design gibt es garantiert kein Wachstum!“ galt vor wenigen Monaten als populäre Einschätzung.

Nun. Gut.

In Q1/2017 verkaufte Apple aber nicht nur die meisten iPhones aller Zeiten (man beachte jedoch die zusätzliche Verkaufswoche im zurückliegenden Geschäftsviertel), sondern etablierte allem voran ein besseres Verständnis für die Zukunft seines Telefongeschäfts insgesamt. iPhones haben die Boom-Phase mit zweistelligen Wachstumsquoten verlassen; einen Absturz muss man aber auch zukünftig nicht fürchten. Das iPhone ist der Computer für jedermann. Es bleibt der Computer, den jeder liebt – auch ohne Klinkenstecker.

Solange das iPhone derartige ‚Customer satisfaction‘-Auflagen einfährt, braucht Apple sich wenig Sorgen darüber zu machen welches Smartphones diese Kunden und Kundinnen im nächsten oder übernächsten Jahr kaufen. Erfolg ist keinesfalls garantiert, aber solche Umfragewerte bringen Stabilität.

Das zurückliegende Quartal war bedeutend für die iPhone-Story – Apples weiterhin wichtigstes Produkt. Nach mehreren Jahren von steilen Wachstumskurven und dem Einknick in 2016 – begründet durch ein zu erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 – scheinen sich die Verkaufszahlen und Einschätzungen, jetzt eingependelt. Das schafft Berechenbarkeit, die Wall Street so sehr mag.

Man versteht (mittlerweile): Zufriedene Kunden bleiben beim iPhone, auch wenn sich Upgrade-Zyklen verschieben. Ein 5S mag heute noch gut genug sein, es ist jedoch nicht das letzte iPhone, dass dieser Kunde oder diese Kundin kauft. Jemand der ein iPhone 6 im Herbst 2014 erwarb, schlägt vielleicht erst wieder beim iPhone 8 oder 9 zu, er „switcht“ aber nicht. Ganz im Gegenteil:

We also saw 50% of our iPhone sales in China were to switchers and first-time buyers, which is a very high number that we’re pleased with. Obviously, our total install base continues to grow there, in the strong double digits.

Das letzte Quartal begründete außerdem eine erstmals offensichtliche Hardware-Differenzierung. Das iPhone 7 Plus hat zwei statt einer Kamera. Keine iPhone-Generation zuvor setzte einen derart deutlichen Unterschied, der zog.

While iPhone 7 is our most popular model, we saw especially strong demand for iPhone 7 Plus, which was a higher portion of the new product mix than we’ve ever seen with Plus models in the past. Demand for iPhone 7 Plus exceeded supply throughout the quarter, and we came into supply/demand balance in January.

Transcript: Apple CEO Tim Cook on the company’s 2017 Q1 earnings

In den nächsten Jahren wird dieser Trend, der mehr Modelle auf mehr Preisstufen zeigt, sich beschleunigen. In diesem Jahr war es die Kamera; in den nächsten Jahren schließe ich eine Differenzierung über andere Komponenten, die dann in den Folgejahren in die preiswerteren Modelle durchsickern, nicht aus.

YouTube: ▶︎▶︎▶︎ 10 seconds

YouTube spielt Software-Updates nicht nur via App-Store-Download aus, sondern schaltet neue (Test‑)Funktionen für beschränkte Nutzergruppen auch automatisch frei.

Vor zwei Wochen klagte ich über die offizielle YouTube-App (universal; Laden) und warum es dort nicht möglich sei wenige Sekunden im Video nach vorne zu springen.

Es stellt sich heraus: Bei einigen Nutzern ging das bereits. Und seit dieser Woche auch bei mir.

Ein Doppel-Tap auf die rechte Bildschirmhälfte springt im Video 10 Sekunden nach vorne; ein Doppel-Tap auf die linke Bildschirmhälfte springt 10 Sekunden zurück.

AutoSleep + Health + Gyroscope

AutoSleep doesn’t install any app on your Apple Watch and you don’t have to interact with it before going to bed. The app’s instructions make it clear: if you want to use your Apple Watch as a sleep tracker, you just need to wear it and sleep. That’s it. No toggling of on/off modes, no menus to confirm in the morning – nothing. AutoSleep’s whole selling point is that you install the app and forget about it.

Federico Viticci

AutoSleep (3 ) hat drei signifikante Versionssprünge in nur 1,5 Monaten hingelegt. Version 3 entschlackt die Einstellungen und verpackt die Konfiguration der Software in einen verständlicheren Setup-Assistenten. So teilt man dort beispielsweise der App mit, in welchem Zeitfenster man am Tag gewöhnlich schläft. Über die Angabe solcher persönlichen Gewohnheiten verhindert man typische Falschaufzeichnungen.

AutoSleep funktioniert nach 47 Nächten, die ich damit bereits meine Schlafzeiten aufzeichne, erstaunlich präzise. Die vollautomatische Erfassung stellt sicher, dass ich tatsächlich jede Nachruhe protokolliere.

An Apps, die jeden Abend und jeden Morgen auf meinen manuellen Knopfdruck warten, konnte ich mich nie gewöhnen. Ich habe einfach regelmäßig vergessen die Bettzeiten zu starten beziehungsweise zu stoppen.

AutoSleep bietet keinerlei Wochen-, Monats- oder Jahresübersicht an. Obendrein ist die Darstellung der App-Store-Software insgesamt ein sprichwörtlicher Auffahrunfall.

Das ist jedoch unerheblich, wenn man die Aufbereitung der Daten, die AutoSleep automatisch in Apples Health-App schreibt, anderweitig einholt. Mein Favorit ist Gyroscope (in der dafür notwendigen Pro-Version).

Bis Apple selbst ein ‚Sleep Tracking‘ über Apple Watch anbietet, gelingt das Zusammenspiel aus AutoSleep, der Health-App als Datensilo sowie der (wirklich fantastischen) Darstellung von Gyroscope.

#039 – 1Password

Keine Software ist unersetzlich. 1Password für macOS und iOS kommt (für mich) aber ganz dicht dran. Es würde mir kräftige Kopfschmerzen bereiten, wenn ich mir von heute auf morgen eine neue Verwaltung für Kennwörter, Kreditkarten und Software-Lizenzen suchen müsste.


„The iPad market“

In many ways, you could go so far as to say there’s no tablet market, just an iPad market. In other words, people don’t buy tablets, they buy cheap video/game players (which Apple wants no part of) or they buy iPads.

That’s what Steve Jobs meant when he called iPad the future of computing. His dream, and the consistent goal of Apple over the years, from Apple II to Mac to iMac to iPad, was mainstreaming computer technology. It’s also why Jobs spoke of trucks and cars. iPad wasn’t a PC, it was something that the majority of people would eventually find more practical than a full-on PC.

Rene Ritchie | iMore.com

(Alte) Gewohnheiten abzustoßen, dauert. Der iPod benötigte vier Jahre bis er durchstartete; beim iPhone diskutierte man bis zum fünften Modell, dem iPhone 4S, ob man so etwas überhaupt braucht.

Das iPad sprang dagegen aus dem Stand heraus in den Erfolg. Das iPad 2 galt für lange Zeit als populärstes Tablet. Von Beginn an „sucht (es) nach seinem Platz zwischen großen Smartphones und dünnen Computern“.

Sieben Jahre ist Apples Tablet mittlerweile alt. Es beansprucht inzwischen 85-Prozent alle US-Tablet-Verkäufe über 200 US-Dollar für sich. Mit Ausnahme von Microsofts Hybrid-Geräten zeigt kein anderer Hersteller mehr ernsthafte Ambitionen für die hochpreisige Tablet-Liga.

Das wundert nicht, wenn man auf die Update-Zyklen schaut, die ganz eindeutig das Wachstum für diese Geräte limitieren. Hier lässt sich keine „schnelle Mark“ machen. Die ersten Jahre kämpft man lediglich um eine gute Ausgangsposition und das Interesse von Entwicklern. Apples langer Atem führt zu so Apps wie dem neuen Linea (9.99 ) aus der Iconfactory.

(Vimeo)

Und trotzdem steht sich Apple beim iPad selbst im Weg. Dass das Tablet jeden Herbst einfach nur die iPhone-Features erbt, reicht nicht. Nach Split-Screen und Pencil gehört der Unterbau angefasst. Das fängt beim Homescreen-Layout an, zieht sich über eine professionelle Zwischenablage und mündet (hoffentlich irgendwann) in einer direkteren Zusammenarbeit von Apps – um nur einige, ganz offensichtliche Baustellen zu nennen.

Die Hardware rennt der Software voraus. Man spürt, dass Apple nach den ersten iPad-Apps (Numbers, Keynote und Pages) aufgehört hat selbst Software fürs iPad zu bauen. Zumindest vermisst man alleinstehende Programme, die ausschließlich fürs iPad gedacht sind und als Vorlage dienen könnten.

Ich hoffe, Apples Aufmerksamkeit für iPad-Software ändert sich noch in diesem Jahr.

„Nintendo’s ‘Super Mario Run’ Scores Revenue, but CEO Wants More“

“Super Mario Run” for Apple iOS devices has generated more than 78 million downloads globally, Nintendo said. More than 5% of those have paid the $10 charge required to unlock the game’s full content, bringing in more than ¥6 billion ($53 million) in revenue so far, it said.

“For a game that charges this much, the performance is pretty amazing,” said Serkan Toto, a Tokyo-based mobile game consultant. He said even games that charge only a dollar or two for in-game items usually convert fewer than 5% of downloaders into paying customers.

Takashi Mochizuki | WSJ

Für ‚Free to Play‘ sind 5-Prozent zahlende Nutzer ordentlich. Candy Crush bringt es beispielsweise nur auf 2.3-Prozent. Beachtet man aber den ‚Mario‘-Bonus ist verständlich warum Nintendo auf zweistellige Prozentzahlen gehofft hat. Insbesondere weil Super Mario Run nach der ersten 10-Euro-Investition nicht noch ein zweites, drittes, viertes oder zwanzigstes Mal um Euro-Münzen bettelt.

Super Mario Run ist deshalb kein ‚Free to Play‘-Spiel, sondern ein Vollpreistitel mit vorgeschalteter Demo. Nintendo hätte gut daran getan sein Spiel entsprechend zu behandeln. Sie hätten auf die Gratis-Level verzichten sollen.

Fitbit schnallt das Armband enger

Das wichtige Weihnachtsquartal lief viel schlechter als der bisher führende Anbieter von Fitnessbändern selbst erwartet hatte. Fitbit habe 6,5 Millionen Geräte abgesetzt – nach 8,2 Millionen im Vorjahresquartal. Der Umsatz werde in einer Spanne von 572 bis 580 Millionen Dollar liegen – während das Unternehmen 725 bis 750 Millionen Dollar in Aussicht gestellt hatte. Im Weihnachtsgeschäft 2015 hatte Fitbit noch um 92 Prozent auf 712 Millionen Dollar gesteigert. Die Fitbit-Aktie verlor in einer ersten Reaktion am Montag mehr als zwölf Prozent.

Fitbit streicht Jobs nach schwachem Weihnachtsquartal

Fitbit fällt damit hinter GoPro, ebenso ein Unternehmen, dass mit einem Einzelzweckgerät einen schweren Stand gegen Smartphones hat.

Despite the slowdown in the fitness tracker business, Fitbit has made a series of acquisitions in recent months as it builds its capabilities to take on Apple in the general-purpose smartwatch category. Low-cost acquisitions have included Pebble, the smartwatch pioneer, Vector Watch of Europe and Coin, a mobile payments start-up.

These deals would “position the company for long-term success”, Mr Park said.

Fitbit cuts jobs and outlook as fitness tracker sales flag

Fitbit versucht weiterhin mit der Apple Watch zu konkurrieren, während Jawbone sich mehr oder weniger bereits verabschiedet.

Festzuhalten ist: Fitbits aktuelles Hard- und Software-Aufgebot ist ein Auslaufmodell; reine Fitnesstracker dienten als Übergangstechnologie.