Ich hatte ganz vergessen, wie hilfreich die iPhone-Betriebssystemfunktion ‚Bildschirmtext vorlesen‘ ist, zu der ich im letzten Jahr ein iOS-Grundlagen-Video hier veröffentlichte. M.G. Sieglers Medium-Post ‚Listen‘ – oben verlinkt – erinnerte mich wieder daran.
Lange E-Mail-Infobriefe, Instapaper-Artikel oder Webseiten in der Reader-Ansicht lassen sich damit durcharbeiten, ohne auch nur einen Blick auf den Bildschirm zu werfen. Das ist ideal um sich geistig herauszufordern während man eher geistlosen Tätigkeiten nachgeht.
Im Gegensatz zu Podcasts ist die Informationsdichte bei vorgelesenem Text so hoch, dass ich nur minimal die variable Lesegeschwindigkeit anhebe. Pro-Tipp für englische Sprachausgabe: Ladet unbedingt die 900 Megabyte für die bedeutend hochwertigere Stimme ‚Alex‘!
Wie vergleichsweise preiswert heutzutage gutes Lehrmaterial ist, bleibt für mich, der seine Schulzeit in den 90iger-Jahren mit (Papier‑)Leihbüchern beendete, weiterhin faszinierend. Selbst während meiner anschließenden Unizeit waren professionelle Videokurse, die man sich zeitlich so einteilt, wie es gerade passt, eher eine Ausnahme.
Coder Manual bietet aktuell sein zwölfwöchiges Trainingsprogramm für Programmierer stark vergünstigt an. Der Kurs kostet regulär 500 US-Dollar, ist in den nächsten Tagen aber für überschaubare 39 US-Dollar zu haben.
Er besteht aus 160 HD-Videos, die insgesamt eine Laufzeit von 22 Stunden mitbringen. Zentrale Themen sind HTML, CSS, Javascript, jQuery und Ruby on Rails. Der Kurs lässt euch mehr als ein Dutzend Webseiten und Apps selbst bauen und stellt dafür alle entsprechenden Ressourcen (E-Books, Codebeispiele, etc.) zum Download. Die Unterrichtseinheiten sind praxisnah aufgebaut und auch für Einsteiger geeignet, die sich vorstellen könnten einmal als Programmierer zu arbeiten.
Vielen Dank an MightyDeals und Coder Manual für die Unterstützung von iPhoneBlog.de in dieser Woche!
Wie in den zwei Beiträgen zuvor gilt auch hier: Jede der genannten Aktionen verwende ich selbst und keine der automatisierten Abläufe sind dem App-eigenen Katalog entnommen. Die aufgeführten Beispiele sind deshalb auch nur ein ganz kleiner Auszug aller potenziellen Bausätze, die iOS beschleunigen.
Here we go:
YouTube to Huffduffer speichert die Audiodatei von einem YouTube-Video auf Dropbox und überspielt diesen Link zu Huffduffer, dem „Instapaper für Audio“. Über den persönlichen RSS-Link von Huffduffer rutscht der Mitschnitt anschließend automatisch in meinen Podcatcher.
Es folgen drei Workflows, die sehr spezifisch für mich und meine Arbeit hier am Blog sind.
Crop iPad beschneidet iPad-Screenshots1. Die Action schnipselt die Menüleiste, dort wo Uhrzeit und Akkustand einzusehen sind, ab. Das sieht im Artikel oft hübscher aus. Gewöhnlich nehme ich mir aber die Zeit (und einen Mac), schließe das iPad via Lightning-Kabel an und starte eine QuickTime-Aufnahme. Die Screencast-Funktion baut dadurch die Menüzeile um. Das sieht dann so aus.
Combine Screenshots schnappt sich zwei iPhone-Bildschirmfotos, setzt diese nebeneinander und speichert anschließend das kombinierte Bild in der Bildergalerie2 (Quelle).
Screenshot Builder ist neu (und ziemlich wild). Es platziert selbst angefertigte Screenshots in Apples offizielle iPhone-, iPad- und Apple-Watch-Produktfotos. Lest unbedingt den Blogpost von Jordan Merrick dazu. Er hat den Ablauf gebaut und bietet auf seiner Seite einen Ordner mit Bildern zum Download, die auf eurer Dropbox liegen müssen.
Overcast Show Notes stößt man direkt aus Overcast (universal; kostenlos) in der erwünschten Episode an. Der Workflow extrahiert die von den Podcastern angefügten Notizen und kopiert sie in eine E-Mail. Ich habe den Workflow leicht abgeändert, so dass die Infos nun in eine Notiz wandern. Wenn ich Podcasts höre, habe ich oft nicht die Zeit einen Link, der gerade Thema ist, aus den Shownotes zu fischen und dann abzuspeichern. Oft ist es dann einfacher, erst einmal alle Notizen zu vermerken.
Movie Diary Plus zieht sich Filminfos von IMDB und schiebt diese dann zur Tagebuch-App DayOne (universal, 4.99€) – inklusive dem Titelfoto und einer eigenen Sternchenbewertung (Quelle).
Days between errechnet die Tage zwischen zwei Datumsangaben. Bislang habe ich dafür immer TimeandDate.com verwendet.
Search Google fragt direkt nach der Eingabe des Suchbegriffs nach einer zeitlichen Einschränkung für die Ergebnisse. Oft limitiere ich meine Suche auf „das letzte Jahr“ oder „die letzte Woche“ um halbwegs aktuelle Ergebnisse zu bekommen. Dieser Workflow spart die ansonsten umständliche Einstellung der Parameter auf Googles Suchseite (Quelle).
Record Voice Memo schaltet das Mikrofon am iPhone oder der Apple Watch ein, nimmt eine kurze Audionachricht entgegen und überspielt diese Datei anschließend auf die Dropbox. Alternativ, aber ohne Upload, kann man über Apples Uhr auch den Apogee MetaRecorder (kostenlos) benutzen.
Translate Text spart mir den Weg zu Google Translate – nicht mehr, nicht weniger.
Der Workflow stammt von hier. Meine Version verzichtet auf die letzten drei Schritte und speichert das neue Bild ganz simpel in der Fotobibliothek. ↩
Auch diesen Workflow habe ich entsprechend geändert und verzichte auf den Upload. ↩
Now, six years after launching iAd, Apple is stepping back from it. Multiple sources familiar with the company’s plans tell BuzzFeed News that Apple is getting out of the advertising-sales business and shifting to a more automated platform.
While iAd itself isn’t going anywhere, Apple’s direct involvement in the selling and creation of iAd units is ending. “It’s just not something we’re good at,” one source told BuzzFeed News. And so Apple is leaving the creation, selling, and management of iAds to the folks who do it best: the publishers.
At the last WWDC, Apple announced some changes to CloudKit, the technology that enables an app to sync with iCloud. As many of you know, it was previously impossible for non-Mac App Store apps to sync with iCloud. The changes that Apple made to CloudKit have opened up some really exciting possibilities, and today, we’re happy to announce that we have been able to implement iCloud sync in the AgileBits Store version of 1Password.
Bei allem Überschwang jetzt aber nicht vergessen 1Password 6.2 für iOS (universal; kostenlos) einzuspielen und (kostenlos) von Version 5 auf Version 6 der Mac-App zu aktualisieren.
Apple spendiert iOS 9 eine eigene Preview-Seite, die ausgewählte Neuerungen für das nächste Updates bewirbt. Für ein Punkt-Update ist das ungewöhnlich, aber willkommen (und steigert für mich die Spannung auf iOS 10).
Zwei zukünftige Features, die dort keine Erwähnung finden, will ich kurz anreißen:
iBooks erhält den iCloud-Sync – ähnlich wie Apples Notiz-App mit iOS 9. So synchronisieren sich EPubs und PDFs zwischen allen euren Geräten. In dieser ersten Beta-Version ist noch nicht zu erkennen, ob final auch die exakte Leseposition – zumindest für selbst hinzugefügte Bücher – zwischen allen Geräten abgeglichen wird. Die Funktion mag spät kommen; die schrittweise iCloud-ifizierung einzelner Dienste scheint für Apple aber besser zu funktionieren als einmal für alles den Schalter umzulegen.
Apropos Schritt-für-Schritt: Die Beta-Versionen, die Apple an registrierte iOS-Entwickler verteilt, müssen nicht mehr zwangsläufig über iTunes eingespielt werden. Aus dem Entwicklerportal lässt sich ein Konfigurationsprofil installieren, dass das Update anschließend ‚Over-The-Air‘ aufspielt. Das ist (noch lange) kein Xcode fürs iPad, aber ein weiterer Schritt um iOS weiter vom Mac abzukoppeln.
Apple is under pressure from mobile operators to make it easier for customers to switch between the iPhone and smartphones that use Google’s Android software, amid mounting fears over its dominance.
Nach den ersten sieben Worten war klar, was für ein Quatsch dieser Beitrag ist. An Popularität büßte der Artikel dadurch aber (gefühlt) nicht ein.
Komplett ohne Kommentar, lässt Apple besonders großen Humbug aber mittlerweile nicht mehr ins Archiv wandern. So auch hier:
“There is no truth to this rumor,” Apple spokesperson Trudy Muller said in a statement to BuzzFeed News. “We are entirely focused on switching users from Android to iPhone, and that is going great.”