iOS-Grundlagen #003 – Safari: Browserverlauf anzeigen

Alle Videos der iOS-Grundlagen-Serie finden sich über die Suche hier im Blog, diese YouTube-Wiedergabeliste, dieses Vimeo-Album oder im Podcast-Feed (iTunes-Link).

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It has been reported that Samsung is working on optimizing its software for the Galaxy S6 to near-Nexus levels, and we now have exclusive info that the company is removing every add-on feature that can be downloaded as an application, and slimming down the software by a wide margin in the process. We’re unsure which features and apps will be affected by this – Samsung builds in both standard apps and integrates some functions in the settings menu (like Smart Stay). The latter are less likely to be removed, but we’re guessing that apps like Story Album, S Translator, or even S Voice will become downloadable apps instead of being pre-loaded on devices.
„Exclusive: Samsung removing bloat from TouchWiz, making most of it downloadable“
Falls korrekt, hat der Entschluss zu dieser „Software-Optimierung, near-Nexus level“ ein ganzes Jahr gedauert – ein verlorenes Jahr möchte man unter Berücksichtigung der aktuellen Quartalszahlen aus Südkorea sagen.
Und auch aus Hardware-Perspektive bleibt es spannend für die Smartphone-Serie, die sich in den letzten Jahren am ehesten mit einem iPhone hat messen lassen. Qualcomm senkte nämlich seine Jahresprognose, weil „ein Großkunde sein kommendes Flaggschiff-Produkt nicht mit einem Snapdragon-Prozessor ausstattet“. Bei der beachtlichen Mengenabnahme geht es (höchstwahrscheinlich) um Samsungs Galaxy S6, wie schon Bloomberg zuvor berichtete:
A new report claims that Samsung has decided against using Qualcomm’s 64-bit Snapdragon 810 Application Processor in its next flagship smartphone due to overheating issues, and will instead be forced use its own internally developed (and significantly slower) Exynos chip instead.

Foto: iFixit
In dieser Woche vor exakt fünf Jahren stellte Steve Jobs das erste iPad vor. Das erste Apple-Tablet besaß auch den ersten selbstentwickelten Prozessor für ein iOS-Gerät, den A4. iPhone, iPad, Apple TV aber auch Apple Watch wären ohne diese Entwicklung heute nicht da, wo sie aktuell in puncto Performance und Batterielaufzeit sind.

Outlook für iOS (kostenlos; universal; App-Store-Link) ist ein umlackiertes Acompli (die Nutzerbedingungen verraten es). Microsoft kaufte das E-Mail-Startup im Dezember. Wer einen Überblick mag: Die Produkt-Tour der alten App ist aussagekräftiger als das neue Werbevideo.
Apropos alt: Microsofts OWA-Software bleibt dem App Store noch ein paar Tage erhalten, wartet dann aber auf seinen Rauswurf.
The new Outlook app replaces OWA for iPhone/iPad/Android. We are leaving the OWA for iPhone/iPad/Android apps in market for the time being because there are some advanced Office 365 and Exchange Server features that are not yet available in Outlook.
E-Mails im neuen iOS-Outlook dürfen mit Webfonts, Gifs und in einem responsiven Layout eintreffen. Auf dem iPhone 6 Plus begrüßt man eine zusätzliche Seitenspalte und mit dem direkten Zugriff auf OneDrive lassen sich Dateien anhängen und abspeichern.
Solltet ihr einen Testlauf mit eurem iCloud-Account wagen – der selbstverständlich die Zwei-Wege-Authentifizierung aktiviert hat, ist mittlerweile ein App-spezifisches Passwort verpflichtend. Dieses lässt sich unter https://appleid.apple.com erzeugen, in meinem heutigen Versuch aber nicht direkt zu Outlook kopieren – Abtippen hat geholfen.

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Duet Display (7.99 €; universal; App-Store-Link), das iPad als Zweitbildschirm über ein USB-Lightning-Kabel am Mac, teste ich seit seiner frühen Beta-Phase. Mittlerweile hat die notwendige Desktop-Menüzeilen-App einen Reifegrad erreicht, um die im Moment preisreduzierte iOS-Anwendung, erstmals wirklich zu empfehlen.
Der offizielle Apple-Release von 10.10.2 war beispielsweise in Rücksprache mit den Ex-Apple-Entwicklern ein Baustein, der zur Stabilität beitrug. Und auch die extreme CPU-Last, mit der die Software den MacBooks ihrer Batteriekapazität zu Anfang schrumpfte, hält sich mittlerweile im Rahmen. Ein Update für die iOS-Anwendung, das sich Problemen beim Schlafenlegen beziehungsweise Aufwachen des Macs widmet, ist obendrein in Arbeit.
Duet Display zeichnet sich gegenüber Anwendungen wie Air Display mit seiner kabelgebundenen Verbindung aus, die selbst HD-Videos absolut flüssig wiedergibt. Das ist ernsthaft beeindruckend. Selbst für meine kleinen Final-Cut-Ausflüge lege ich den Kontrollmonitor, der den finalen Schnitt zeigt, aufs iPad (und haben 27-Zoll um meine Videoschnipsel auf der Timeline anzuordnen). Es versteht sich von selbst, das Twitter-Status-Fenster oder Acorn-Werkzeugleisten den zusätzlichen Platz ebenfalls gut zu nutzen wissen.
Das Duet-Display-Team hat seit Release im Dezember – soweit öffentlich mitzuverfolgen – exzellenten Support für die anfänglichen Probleme ihrer Kunden geleistet. Das iPad ist nicht durchgängig mein zweiter Monitor, wenn jedoch Bedarf besteht, schätze ich das unkomplizierte Setup und halte bis heute meine Faszination für die Performance.
Hin und wieder schleichen Tipps in dieses Blog – Kurzbefehle, praktische Hilfestellungen oder Anregungen zu neuen iOS-Funktionen. Das Interesse daran ist gewöhnlich groß. Auch Monate später spült es einen solchen Beitrag mitunter in die oberen Regionen meiner Zugriffsstatistik. Seit Jahren überlege ich, wie ich die Balance zwischen den eher erfahrenen iOS-Nutzern, blutigen Neuanfängern und Umsteigern dafür hinbekommen – niemand soll sich langweilen, niemand soll sich überfordert fühlen.
Jetzt fiel mir auf, dass sich selbst langjährige Nutzer (wie ich) gelegentlich über ‚die Basics‘ wundern, beziehungsweise sie vergessen (haben). Deshalb wage ich im nächsten Monat ein Experiment, bei dem ich wirklich simple (!) iOS-Grundlagen in Mini-Videos verpacke. Ein Video pro Tag; nie länger als 30 Sekunden.
Für die kurzen Streifen greife ich das Video direkt vom iOS-Bildschirm ab und arbeite die Touch-Bewegungen anschließend mit ScreenFlow 5 nach. Der Kommentar, den ich nachträglich dazu einspreche, ist entsprechend kurz, ohne Geschwafel (naja…) und ohne die Aktion tausendfach zu wiederholen (Videos lassen sich bekanntlich beliebig oft neu starten). Die Beiträge schlagen auch im Podcast-Feed auf (Danke für eure iTunes-Bewertung!).
Das ganze ist ein Experiment um zu sehen, ob dafür Interesse besteht. Feedback – egal ob hier, über Twitter oder per Mail, wäre mir sehr lieb. Auch Vorschläge zu coolen Tipps und Tricks täten gut.
Hier ist das erste Video dieser Serie, die ich ‚iOS-Grundlagen‘ nenne.


34.000 iPhones verkaufte Apple jede Stunde im zurückliegenden Quartal. Kurz vor Weihnachten ging das Ein-Milliardste iOS-Gerät über den Tresen – ein iPhone 6 Plus, Spacegrau mit 64 GB. Genau genommen ging es nicht über den Tresen – Apple sicherte sich dieses symbolische Produkt für das eigene Museum.

iPhones sind mittlerweile in 130 Ländern, bei 375 Mobilfunkern in 210.000 Stores erhältlich. Das deckt 72-Prozent der mobilfunkenden Population ab.
Apple konnte erst im Januar für seine zwei neuen Telefone ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herstellen. Sprich: Hätte Apple mehr iPhones produzieren können, wären auch mehr verkauft worden.
Das zurückliegende Geschäftsquartal verzeichnete außerdem die höchste Quote an Kunden, die zuvor noch kein iPhone besaßen. Tim Cook implizierte, dass lediglich 13- bis 14-Prozent der 74.5 Millionen Geräte an Upgrader gingen. Das aktuelle Line-up sah obendrein die höchste Wechselquote von Android-Kunden.

Der durchschnittliche iPhone-Verkaufspreis ist mit 687 US-Dollar auf einem neuen Allzeithoch. Apples Telefongeschäft ist mittlerweile größer als Google und Microsoft zusammengerechnet.

Das iPad kämpft mit vergleichbaren Problemen der PC-Industrie, die sich links wie rechts von Mobile überholt sieht und dadurch den Update-Zyklus verschleppt. Nichtsdestotrotz ist dies hier der Status-quo für die letzten 12 Monate:

Verkaufsstart der Apple Watch, die unmittelbar auch das iPhone-Geschäft betrifft, hat Tim Cook auf April festgelegt.
And just to clarify, what we had been saying is early 2015, and we sort of look at the year and think of early as the first four months, mid as the next four months, and late’s the final four months.
Previously…
Q1/2013: „Boom! BaDaBoom!“
Q1/2014: „Boom! BaDaBaDaBoom!“
And now…
Im zurückliegenden Weihnachtsquartal, das am 27. Dezember endete, verkaufte Apple 74.5 Millionen iPhones. Ein neuer (erwarteter) Rekord. Hier der Blick auf den Verlauf der letzten Jahre:

iPads rappeln sich trotz dem nur milden Update für das Mini 3 deutlich auf, übertreffen aber nicht das Vorjahresquartal.

Kurz angemerkt: Apple verkaufte außerdem 5.5 Millionen Macs. Insgesamt schrieb Cupertino 74.6 Milliarden US-Dollar an Umsatz in seine Bücher. Der Nettogewinn beträgt 18 Milliarden US-Dollar oder 3.06 US-Dollar pro Aktie. Die Bruttogewinnspanne liegt bei 39.9-Prozent.
“We’d like to thank our customers for an incredible quarter, which saw demand for Apple products soar to an all-time high,” said Tim Cook, Apple’s CEO. “Our revenue grew 30 percent over last year to $74.6 billion, and the execution by our teams to achieve these results was simply phenomenal.”
Um 23 Uhr deutscher Zeit lassen sich Tim Cook und Anhang in einer Telefonkonferenz zu ihren neusten Geschäftszahlen beglückwünschen.