Shifts (1.99€; App-Store-Link) behält den Überblick bei Schichtarbeit – gleichermaßen geeignet für Babysitter wie Busfahrer. In Deutschland arbeiten fast 20-Prozent durchgehend in Wechselschichten. Shifts verpackt die Dienstpläne für diese Berufe in eine zugängliche Kalenderübersicht. Das Hauptaugenmerk der App ist ihr verständliches und funktionales Design, das die kanadischen Snowman-Studios zuvor bereits mit Checkmark (2) zeigten.
Version 1.0 liegt komplett lokalisiert vor und hält ein Widget für die Mitteilungszentrale bereit, das die anstehenden Arbeitszeiten visualisiert. Der Schichtwechsel-Planer ruft auch bestehende Kalenderinformationen ab, überträgt eingetragene Arbeitspläne aber nicht zurück in die Kalenderdatenbank. Die Entwickler wünschen sich Feedback, ob das Überspielen der Arbeitszeiten in den iOS-Kalender Sinn macht.
Schichtpläne lasse sich als Screenshot an Lebenspartner oder Arbeitskollegen weitergeben – ein sehr praktischer Ansatz, der zukünftig sicherlich noch ausgebaut werden kann.
Um es kurz zu machen: Shifts besticht durch simplicity; durch Design und durch unkompliziertes Anlegen von privaten Schichtplänen.
Shazam Chief Executive Rich Riley said the company is “intentionally not profitable” as it invests in technology and staff, growing to 250 employees globally. The company’s most recent filings in London show that Shazam incurred a loss of £5.8 million ($8.8 million) in the six months ended Dec. 31, 2013, on revenue of £16.9 million.
Spotify kaufte (letztes Jahr) Echo und Apple schnappte sich (heute) Musicmetric – zwei Musik-Analyse-Startups, die hinter der Bühne – vergleichbar mit Shazam – Nutzerdaten auswerten.
Der Guardian spekuliert, das Apples Streaming-Service Beats Music in diesem Jahr eine Neuausrichtung unter der iTunes-Marke erhalten könnte. Eine Zusammenführung macht Sinn. Auf iTunes als übergeordneten ‚Label‘ würde ich dabei aber nicht wetten. Beats ist jung, frisch und spannend – das genaue Gegenteil von iTunes.
Some of you are fellow users of a keyboard-based launcher and thing-doer, like Alfred, LaunchBar, or Spotlight itself. The rest of you should give them a try too. But I digress.
Somewhere along the line, as I was launching and finding and whatever-ing all my stuff using just a few keys, I finally got used to the idea of a query interface for the computer. I ask, and you fetch – rather than me doing it manually, digging through my meticulously-organized folders.
Das Dateisystem, so wie es bis heute tonangebend meine Generation prägte – Verschieben, Kopieren und Löschen, fühlt sich mittlerweile antiquiert an. Es ist zunehmend unpraktischer, seltener hilfreich, und raubt im Umgang oft mehr Zeit als nötig.
Mac OS Finder, der Dateimanager, verteidigt weiterhin seinen berechtigten Platz in unser aller Alltag, aber es ist schwer ihn mit einem App-zentrischen Weltbild, geformt durch iOS, noch sexy zu finden. Dateibäume im Front-End fühlen sich nach Bürokratie an, die die eigentliche Arbeit verhindert anstelle ihr den Freiraum einzuräumen, der notwendig wäre.
iOS ist (noch) nicht in der Position, unseren heutigen Anforderungen für Computerarbeit zu genügen. Viel zu wenige Prozesse sind darauf abgestimmt um überhaupt den Versuch dafür zu wagen. Dass wir in drei Jahren, fünf Jahren oder sieben Jahren aber noch Dateien per Hand in Ordnern katalogisieren um eine Art Übersicht zu wahren, mag ich mir nicht vorstellen.
90-Prozent aller US-Kreditkartentransaktionen laufen bereits über Banken, die Apple Pay unterstützen. Sprich: Nur 10-Prozent von jedem Einkauf, den Kunden mit einer Kreditkarte bezahlen, lässt sich noch nicht über Apple Pay abwickeln.
Apples aktuelle Herausforderung besteht also darin a) international zu starten, b) in mehr Shops als Zahlungsmethode verfügbar zu sein und c) die bestehenden iPhone-Kunden dazu zu bewegen, ihre Kreditkarte für Apple Pay im Telefon zu hinterlegen.
Neil Cybart hat eine Prognose, wie Punkt c) läuft:
Running with a conservative estimate of the percent of Apple Pay users Bank of America (50M total banking customers) represents, Apple Pay enrollment rates in the U.S. would stand at 8%. If using aggressive metrics, Apple Pay enrollment would be 16%. I estimate 10-15% of iPhone 6 and 6 Plus owners in the U.S. have registered with Apple Pay. As a reminder, this does not mean that 10-15% of iPhone 6 and 6 Plus owners are using the service at retailers or within apps. Having users add cards to Apple Pay is the first major hurdle Apple has to overcome to get Apple Pay usage off the ground.
Sollten sich tatsächlich schon zwischen 8- und 16-Prozent der iPhone-Besitzer in den USA dazu entschieden haben, dürfte dieser positive Trend nach nur drei Monaten eine Randnotiz in den anstehenden Quartalszahlen am 27. Januar wert sein.
Symbols (kostenlos; universal; App-Store-Link), mit 2000 Sonderzeichen, wahlweise als integrierte iOS-Tastatur oder alleinstehende App, war schon öfters ein Gratis-Download. Aktuell ist das wieder einmal der Fall.
Das Layout ist stilsicher – was in der ‚Emoji‘-Produktsparte oft schwierig ist. Mit vollem Tastaturzugriff synchronisieren sich die Favoriten zwischen iPhone und iPad. Aus der App heraus lassen sich leider nicht mehrere Symbole gleichzeitig kopieren. Der Unicode-Name hilft bei der Suche nach einem gewünschten Zeichen, ist aber (unnötigerweise) auf seine Kategorie beschränkt.
„Nintendo muss iOS-Spiele machen!” Ihr erinnert euch noch? Nee, müssen sie nicht1.
Offizielle Download- und Verkaufszahlen von App-Store-Software finden sich selten, bleiben aber einer der interessantesten Faktoren um diesen Markt besser zu verstehen.
So unterstreicht beispielsweise Monument Valley (erneut), wie wichtig die ersten Verkaufstage sind und welchen Vorsprung Apples App Store (für bezahlte Software?!) immer noch gegenüber Google Play hält.
Crossy Road dagegen nimmt mit seinem fairen ‚Free-To-Play‘-Ansatz vergleichsweise wenig über Werbung ein. „Über eine Million US-Dollar“ sollen es von Unity Ads bei 7.1 Millionen Downloads sein. Zum Vergleich: Monument Valley verkaufte 2.5 Millionen Kopien und erwirtschaftete damit 5.8 Millionen US-Dollar an Umsatz.
Marco Arments Overcast-Umsätze führten (zumindest mir) erneut vor Augen wie deutlich ich mitunter die Reichweite, nur weil ein Release in (m)einer Technikblase stattfindet, überschätze. 318.000 Downloads erwirtschafteten 164.000 US-Dollar an Umsatz weil 14.7-Prozent für die In-App-Käufe bezahlten.
Ich versuche mich im iPhoneBlog auf Apps zu beschränken, die eure Aufmerksamkeit auch wert sind. Due (4.99€; universal; App-Store-Link), die Wecker- und Eieruhr-App, fand an dieser Stelle bereitszweimal in ihrer vierjährigen Existenz eine Erwähnung. Version 2, seit gestern runderneuert, rüstet nicht vorrangig Features auf, sondern richtet sich optisch neu aus um kurze Erinnerungen flotter zu setzen.
Due ist keine ToDo-App, sondern das Post-it, das man sich früher vielleicht geschrieben hat, um nicht die Wäsche im Trockner zu vergessen. Due müllt nicht mit Mini-Aufgaben die große OmniFocus-Datenbank zu und es ist unvergleichbar schneller als eine Erinnerung in Apples Reminders anzulegen. Im Fokus steht der Alarm, der über eine Schnellauswahl in +10 Minuten, +3 Stunden oder um exakt 19:30 Uhr festgelegt wird. Die 12 ‚Quick Access‘-Knöpfe, die man nach eigenem Gusto konfigurieren kann, helfen bei der Zeitbestimmung. Das ist nicht so präzise wie die Drehräder im iOS-Kalender, aber so viel schneller.
„Und Siri? Schneller als das sprachgesteuerte Anlegen eines Countdowns geht es doch kaum, oder?“ Richtig, aber Siri legt nur einen waschechten Timer zur Zeit an. Es ist nicht möglich sich in 30 Minuten und gleichzeitig in 4 Stunden an etwas erinnern zu lassen. Mehrere Einträge merkt sich Siri als Erinnerungen, dort verbleiben sie allerdings ohne individuelle Signaltöne und der Möglichkeit sich konstant davon nerven zu lassen (außerdem kann Due die Reminders-Einträge, beispielsweise angelegt über Siri, importieren).
Zeitintervalle, die sich häufig wiederholen, das Mittagsschläfchen oder die Brühzeit des Lieblingstees, speichert man als Timer – mit jeweils individuellem Sound und vorgegebenen Schlummer-Einstellungen.
Wer bereits die erste Version von Due besitzt, kann für 3Euro als In-App-Kauf die Funktionen Auto-Schlummern, Hintergrund-Sync über Dropbox, 45 Extra-Alarmtöne und das Pausieren von Timern nachrüsten. Über die Aufforderung zum In-App-Kauf stößt man nur, wenn man eine dieser Funktionen verwenden will. Wer die App neu kauft, bekommt den vollen Funktionsumfang automatisch.
Due synct über Dropbox mit der Mac-Edition (9.99€; MAS-Link). Da mein iPhone aber immer in unmittelbarer Reichweite verweilt, spare ich mir die Desktop-App. Auf dem iPad habe ich Software von Lin Junjie (Dispatch / Clips) mit Cloud-Abgleich aber installiert um a) auch dort benachrichtigt zu werden und b) die kleinen Gedächtnisstützen direkt aus dem Standby-Bildschirm als erledigt abzuhaken.
Google rollt keine eigenen Android-Updates für die WebView-Komponente1 von Pre-KitKat-Geräten – Android 4.4, eingeführt im Oktober 2013, mehr aus.
Grundsätzlich befürworte ich das Abschneiden alter Zöpfe – sonst geht es nicht voran. Der Zeitraum hier erscheint jedoch so knapp kalkuliert, dass viele Kunden noch nicht einmal ihre zweijährige Vertragslaufzeit beim Mobilfunkprovider beendet haben, von dem sie ihr Telefon erhielten.
The next most recent release, KitKat, represents about two fifths of the Android ecosystem. This leaves the remaining 60% or so as „legacy“ and out of support for security patches from Google. In terms of solid numbers, it would appear that over 930 million Android phones are now out of official Google security patch support, given the published Gartner and WSJ numbers on smartphone distribution).
Die Situation ist Googles Problem, aber nicht ihre Schuld. Klar, sie könnten auf diese einzelnen Baustellen Ressourcen werfen aber wie wahrscheinlich ist es, dass ein solcher Patch auch von den verantwortlichen Smartphoneherstellern und Mobilfunkbetreibern an ihre Kunden weitergereicht wird?
Die große (mir?) unbekannte Dunkelziffer betrifft alle Androids, die technisch in der Lage wären auf dem neusten Stand zu sein, es aber aufgrund fehlender Support-Pflicht oder eine Custom-UI-Philosophie der Hardwarebuden und Provider nicht sind. Es bleibt ein altes, aber weiterhin aktuelles Problem – die ‚Android Update Alliance‘ war so eine schöne Idee.
Garantie- und Gewährleistung auch für Software?
iPhones kennen das so nicht. Apple bemühte sich hin und wieder sogar zu leidenschaftlich alte Telefone noch auf eine neue Version ihres Betriebssystems mitzuziehen. Nicht immer gelingt der Spagat und die grundsätzlich richtige Entscheidung, Downgrades zu unterbinden (indem man alte Versionen nicht mehr signiert), wiegt für die betroffenen Geräte schwer. Aus Perspektive der Sicherheit, einer effizienten Produktpflege sowie der Nachvollziehbarkeit für Kunden sind die Vorteile aber nicht von der Hand zu weisen.
„When asked for further clarification, the Android security team did confirm that other pre-KitKat components, such as the multi-media players, will continue to receive back-ported patches.“ – Security Street↩