Die Apple Watch „Companion-App“

IPhoneBlog de Apple Watch

Mark Gurman hat, wie gewohnt, erste Details.

Within Apple, the application is currently called the Apple Watch “Companion” app for iPhone. This application manages settings for Apple Watch applications, as well as settings for iPhone/Watch interactivity. The Companion app’s settings reveal some novel new functions that are coming to the Apple Watch. Below, we highlight some of the most interesting new features and settings.

9to5Mac

iOS-Entwickler David Smith, der sich gerade intensiv mit WatchKit auseinandersetzt, erzählte kürzlich wie die Uhr / das Armband unsere tägliche ‚Notification Anxiety‘, den Drang laufend auf dem Display nach Benachrichtigungen zu schauen, dämpft (ab Minute 8).

Noch sind die sozialen Normen dafür völlig unbekannt. Ein iPhone lässt sich im Restaurant, mit dem Bildschirm zur Tischplatte gerichtet, weglegen. Mit einer Uhr am Handgelenk ist das anders. Einen systemweiten Stummschalter habe ich in den ersten Screenshot-Leaks nicht gefunden. Ich schätze, Apple Watch richtet sich hier nach der ‚Nicht stören‘-Funktion des iPhones.

10 Workflows für ‚Workflow‘

IPhoneBlog de Workflow The new 10

Workflow (2.99 €; universal; App-Store-Link) kennt ihr. Nach diesen 15 Automatisierungen möchte ich hier noch einmal 10 neue Prozesse festhalten, die sich in meiner Bibliothek über die Weihnachtswochen festgesetzt haben.

Neben Twitter und Reddit ist http://www.workflowgallery.co eine interessante neue Anlaufstelle für bereits fertige Funktionsketten.

Letzte Vorbemerkung: Ein Update der Workflow-App, Version 1.1, bügelt nicht nur kleine Mängel aus, sondern kündigt sich demnächst auch mit einem Dutzend neuer Actions an. Ein Releasetermin ist (mir) dafür jedoch noch nicht bekannt.

  • WSJ-Paywall, ade‘ googelt die Artikelüberschrift von einem Wall-Street-Journal-Beitrag, der dann auch ohne Abo (weil man ja von Google kommt) in voller Länge dargestellt wird (Quelle).
  • Share Long URL‘ zieht euch die echten Original-Links für Beiträge, die ihr aus Pocket (kostenlos; universal; App-Store-Link) heraus teilen wollt. (Quelle).
  • App-Icon-Download‘ extrahiert das Logo einer Software aus dem App Store (Quelle).
  • App Images‘ hält die Screenshots einer im App Store aufgeführten Software fest (Quelle).
  • Browser wechseln‘ überträgt die aktuell geöffnete Safari-Seite zu Chrome (Quelle).
  • QR-Codes erzeugen‘ verwandelt Text, Telefonnummern oder URLs in quadratische Informationsbilder, die sich dann scannen lassen (Quelle).
  • Hintergrundbilder von Interfacelift‘ zieht sich eine Handvoll Vorschläge von den dort zuletzt veröffentlichten Wallpapers. (Quelle).
  • YouTube ➞ ProTube‘ um Videos in der besseren App anzuschauen. (Quelle).
  • Amazon-Preistrends‘ greift auf einen Service mit dem Namen The Tracktor zurück. Ich kannte den vorher nicht und gebe keine Garantie dafür, dass für Amazon.de von dort immer sinnvolle Angaben herausfallen. Diverse Tests haben jedoch funktioniert.
  • Webseiten übersetzen‘ nutzt Google Translate um einen Artikel in die englische Sprache zu überführen.

‚Let’s Play‘: Die Elgato Game Capture streamt iOS-Spiele auf Twitch.

IPhoneBlog de Elgato Game Capture

Die Game Capture von Elgato schneidet seit über zwei Jahren meine iOS-Gameplay-Videos mit. Seit Yosemite, Mac OS 10.10, kann auch QuickTime den iPhone- und iPad-Bildschirm auf Festplatte schreiben. Das funktioniert schnörkellos, aber auch ohne das (für mich mittlerweile gewohnte) Set aus erweiterten Bild- und Audio-Einstellungen, weshalb ich weiterhin über HDMI (plus Adapter) und die externe USB-Box aufnehme.

Aber das nur als Randnotiz. Die Game Capture streamt iOS-Spiele auch zu Amazons Twitch oder auf die Live-Kanäle von YouTube. Eine erst kürzlich veröffentlichte Beta-Version der Mac-Software integriert ‚Stream Command‘, womit man Logos und Webcam-Bilder dem Signal beimischt. So lässt sich beispielsweise der Kommentator in einem Begleitfenster anzeigen, der Kanal mit einem persönlichen Logo dekorieren und der Titel des laufenden Spiels dazuschalten.

Mir fehlt ein Vergleich zwischen der bunten Vielfalt aus Hardware und Software für die Broadcasts, die für diese Community existiert – und dessen Ergebnisse beispielsweise über die sehr gute Twitch-App (kostenlos; universal; App-Store-Link) zu konsumieren sind. Die Game Capture, die ich mittlerweile in der neuen HD60-Ausführung benutze (169 €; Affiliate-Link), hat sich bei mir jedoch als zugängliche ‚Plug and Play‘-Lösung1 vorgestellt. Aber nochmal: Mir fehlt ein Vergleich zu anderen Produkten.

Aber es geht auch direkt: Der Gameloft-Racer Asphalt 8: Airborne (kostenlos; universal; App-Store-Link) war im letzten Jahr der erste iOS-Titel, der Twitch ohne Umschweife in seinen eigenen Programmcode übernahm. So richtig zum Trend wurde die direkte Einbettung zwar nicht, aber dass auch Spielen für iOS ein Live-Streaming-Charakter innewohnt, ist ganz offensichtlich. Die Elgato-Box zieht sich ihren Strom über USB, funktioniert gleichermaßen unter Windows und spielt auf allen gängigen Konsolen. Ich halte das Zubehör für Let’s Player und Twitcher für einen wirklich guten Einstieg.


  1. Hier wurde natürlich kein Wortspiel beabsichtigt. 

(Komplette) Webseiten mit ‚Awesome Screenshot‘ erfassen

IPhoneBlog de Awesome Screenshot

Awesome Screenshot (kostenlos; universal; App-Store-Link) verrät bereits mit seinem Namen, was es tut. Dabei speichert die App über eine direkte URL-Eingabe oder mithilfe einer iOS-8-Extension das Abbild einer Webseite. Das funktioniert nicht ausschließlich in Safari, auch die In-App-Browser von Pinswift oder Tweetbot halten diese Option bereit. Chrome oder Reeder dagegen bieten das Abfotografieren des Bildschirms nicht als Erweiterung an. Hier hilft es nur die Webadresse von Hand zu übertragen.

Awesome Screenshot zieht sich auch sehr lange Webseiten, riegelt in der Länge von 24000px aber ab und rennt bei derart mächtigen (Titel-)Seiten regelmäßig in iOS-Speicherbegrenzungen. Bei einzelnen Artikeln hatte ich in meiner mittlerweile dreimonatigen Testzeit jedoch noch nie Probleme. Fehlende oder verrutschte Navigationselemente einer Webseite finden sich durch einmaliges Neuladen innerhalb der App anschließend wieder am richtigen Plätzchen.

Die Funktion zum Editieren dieser Bilder ist nicht besonders spektakulär; Evernotes Skitch (kostenlos; universal; App-Store-Link) macht hier oft einen besseren Job. Awesome Screenshot legt für alle Bilder, die es festhält, einen eigenen Ordner in der iOS-Foto-App an und wahrt damit ein vernünftiges Maß an Ordnung.

Desk [Sponsor]

IPhoneBlog de Desk

Desk ist mein Sponsor in dieser Woche.

In weiser Voraussicht auf diesen Post habe ich alle meine Artikel der vergangenen Woche mit Desk (Mac-App-Store) geschrieben und auch veröffentlicht. Und ich muss sagen, Apple versprach nicht zuviel, als sie die Schreib- und Blogging-Software kürzlich zu einer der ‚Besten Apps aus 2014‘ ernannten. Ich fühlte mich sofort Zuhause; die Logins für diesen WordPress-Blog und den privaten Tumblr verstand die App sofort. Alternativ publiziert die Schreibsoftware auch direkt zu Blogger, Facebook, Typepad, Movable Type oder Squarespace.

Aber nicht nur Online-Tagebuchschreiber sollten sich angesprochen fühlen: Desk ist für sich genommen bereits eine mächtige (weil minimalistische) Textverarbeitung, die eure Werke in HTML, RTF, PDF und DOCX exportiert. Wer will, schreibt seine Manuskripte und Diktate in Markdown mit einer entsprechenden Voransicht, die die späteren Formatierungen zeigt. Links, Bilder oder eingerückte Absätze lassen sich natürlich auch per Tastaturkürzel oder Mausklick setzen. Desk ist eine lupenreine Mac-Anwendung, die es ermöglicht mehrere Schriftstücke gleichzeitig anzuzeigen, einen Vollbildmodus zum ungestörten Schreiben anbietet und euch – simpel formuliert – aus dem Weg geht. Immer im Blick bleiben nur die grundlegendsten Anzeigen: Wann wurde das aktuelle Dokument zuletzt gespeichert, wie viele Zeichen hat es oder wie lange habe ich bereits aktiv daran gearbeitet? Ganz ernsthaft: Bloggen fühlt sich damit richtig gut an.

Vielen Dank an Desk für die Unterstützung von iPhoneBlog.de.

#KW02 – so wie sie hier nicht stattfand

IPhoneBlog de So wie sie hier nicht stattfand

The work of art in the age of gadgets

Beidseitig steckbare Lightning-Kabel, Windmesser-Wetterstationen, Kopfhörer mit Lightning- statt Klinkenkabel und überall HomeKit: CES 2015 avancierte zur Messe für ganz viel (iOS-)Zubehör. Smartphones, die etwas auf sich halten, bekommen im Gegensatz zu den letzten Jahren eigene Events.

Richtig spannend finde ich alle diese Produkte jedoch erst dann, wenn sie auch tatsächlich erscheinen.


Whittling Down The MacBook To An iPad

With this new machine, Apple will have essentially whittled down the MacBook to just the absolute fundamentals of a laptop. Any further reduction and you no longer have a laptop, you have a tablet. You have the iPad.

Die zwei Betriebssysteme bleiben das finale Unterscheidungskriterium zwischen einer sich immer näher kommenden Hardware. Apple trennt weiterhin (erfolgreich) Mac OS und iOS, adaptiert aber naheliegende Funktionen. AirDrop und Continuity sind nur der Anfang einer langen Liste von Features (die ich mir vorstellen kann), von denen beide Betriebssysteme profitieren ohne ihre eigene Identität aufzugeben.


WhatsApp has more than 700 million monthly active users

Über WhatsApp laufen täglich 30 Milliarden Nachrichten. Zum Vergleich: Die tägliche Anzahl aller SMS weltweit liegt derzeit bei rund 20 Milliarden.


Xiaomi’s Ambition

This, then, is the key to understanding Xiaomi: they’re not so much selling smartphones as they are selling a lifestyle, and the key to that lifestyle is MiUI, Xiaomi’s software layer that ties all of these things together.

„Follow the Money!“ Beziehungsweise: Folgt dem Geld, wo es bald herkommen soll und es wird schnell klar, dass Xiaomi im Moment keinerlei Anreiz hat, seine Smartphones auf den westlichen Markt zu drücken.


Apple market share grows across Europe, US and China

Eine rein quantitative Analyse der Marktanteile für Smartphone-Betriebssysteme greift (bekannt) zu kurz, trotzdem ist es eine knappe Erwähnung wert, dass iOS weltweit – mit Ausnahme von Japan – zulegt.

Heute: 8 Jahre iPhone

Heute vor 8 Jahren stellte Steve Jobs das iPhone vor. Heute ist kein aussergewöhnlicher Geburtstag, trotzdem werfe ich zu jedem Jahrestag mindestens einmal kurz die Keynote an, bei der es mir auch nach all den Jahren immer noch ein wenig in den Fingerspitzen kribbelt.

Was mir beim reinzappen eben besonders auffiel, ist die Applausverteilung. Jobs eröffnete mit einem Scherz, bei dem er drei revolutionäre Produkte ankündigte: ein Breitbild-iPod mit Touchscreen, ein bahnbrechendes Telefon und ein wegweisendes Internet-Kommunikationsgerät. Auf die Erwähnung des iPods folgt frenetischer Jubel; beim Telefon sprangen Journalisten von ihren Plätzen auf aber der „Breakthrough Internet Communicator“ erntete lediglich ein paar zurückhaltende Klatscher.

Vielleicht ist die Aufnahme nur falsch abgemischt; vielleicht hat das Videoteam nach den zwei Begeisterungsstürmen die Mikrofone runtergepegelt, aber mir kommt der Enthusiasmus für das dritte Feature wesentlich gedämpfter vor. Und das macht Sinn. Niemand konnte sich damals unter ‚Internet Communicator‘ etwas vorstellen, das die Bezeichnung ‚breakthrough‘ verdient haben könnte.

Heute, acht Jahre später – einen Wimpernschlag in der Geschichte später, sind die zwei ehemals bejubelten Funktionen nur noch eine Randnotiz in jeder Smartphone-Beschreibung. Ein iPhone, ausschließlich mit der Safari-App bestückt (und keiner sonstigen Software auf dem Gerät), würde ich heute allerdings kaufen. Es ließe sich sinnvoll verwenden, während mir ein iPod und das Telefon nur Schulterzucken entlocken. Ich frage mich oft, wie weit Steve Jobs seine Vision im Jahr 2007 für das iPhone voraussah.

IPhoneBlog de iPhone Classic

Leute mögen generell das, was sie kennen (und stehen tendenziell skeptisch allem Neuen gegenüber). Im Jahr 2007 galten die Telefonfunktion und der iPod als vertraut. Dieses Jahr sehen wir uns mit Apple Watch konfrontiert – die Uhr, der Zeitgeber ist dabei das vertraute Element. In 8 Jahren ist diese Funktion bestimmt ähnlich unwichtig, wie heute das iPhone als Telefon. Aber ich frage mich, welches Feature wir übersehen, welches Feature wir rückblickend als „breakthrough“ bezeichnen und ob es überhaupt schon in der ersten Version existiert.

Die starke Abhängigkeit von Apple Watch zum iPhone wird gerne als temporär beschrieben. „Simkarte rein, fertig!“ Ob es wirklich nur eine Frage der Zeit ist, bis sich, locker formuliert, die Uhr vom Telefon trennt, möchte ich bezweifeln. Es wäre eine Wette gegen das iPhone, gegen das Alleinstellungsmerkmal zu allen anderen intelligenten Uhren und seine Bedeutung als Minicomputer, die ich durch Apple Watch nicht in Gefahr, sondern ganz im Gegenteil, als beschleunigt sehe.

„Neven Mrgan on why Skeuomorphism is like a classic car“

(Vimeo)

Jake Schumacher und Jedidiah Hurt haben sich mit App: The Human Story eine vielversprechende Dokumentation finanzieren lassen. Geschätzter Veröffentlichungstermin: Dezember 2015.

via appdocumentary.com/blog