Huawei erteilt Windows Phone eine Absage

IPhoneBlog de Windows Phone Nokia

WSJ: For most handset makers Android is the only option. Is that a problem?

Mr. Yu: It’s difficult to say. We have tried using the Windows Phone OS. But it has been difficult to persuade consumers to buy a Windows phone. It wasn’t profitable for us. We were losing money for two years on those phones. So for now we’ve decided to put any releases of new Windows phones on hold. We have worries about Android being the only option, but we have no choice. And we have a good collaboration with Google.

Juro Osawa + Yun-Hee Kim | The Wall Street Journal

Huawei beantwortet (indirekt) einmal mehr die Frage, warum Microsoft sich das Telefongeschäft von Nokia kaufen musste. Ihr Kommentar zu Tizen: „No chance“.

„China’s iPhone killer is unoriginal but amazing“

Video

Xiaomi seems to be following Samsung’s method of copying Apple while it is starting out, and (hopefully) once it feels it has gotten enough traction, it will start coming up with its own designs. The Galaxy S was definitely a derivative product, but once Samsung got a little more into the Android smartphone business, it started to go off in its own direction. (A massive worldwide lawsuit-fest between Apple and Samsung helped, too.) If Xiaomi wants to avoid the mess we’ve seen Apple and Samsung go through, it will have to stay relatively close to its home turf until it comes up with its own designs. […]

Xiaomi is a company in need of some self-confidence, though. It has built an amazing device, but it has sullied the Mi4 by cloning the iPhone design. Xiaomi is like an extremely smart student that still cheats off the person next to it because it doesn’t trust itself to come up with the right answer.

Ron Amadeo | Ars Technica

Bis das jedoch nicht passiert, steht Xiaomi für tolle Hardware, zum Kampfpreis, die nicht zufällig wie ein iPhone aussieht, sondern auch freizügig iOS nachbaut und sich mit Marketing-Material schmückt, an dem es keine Rechte hält.

Ich würde wirklich gerne sehen, welchen eigenen Beitrag die Firma von Lei Jun im weltweiten Smartphone-Markt, der sich im Moment exklusiv zwischen Android und iOS aufteilt, leisten könnte.

Für einen Tag gratis: Instacast 4

IPhoneBlog de Instacast 4

Im iOS-Ökosystem tummeln sich viele lebhafte Podcast-Apps, die sich gegenseitig zu neuen Höchstleistungen anstacheln. Das Ergebnis ist eine konstante Weiterentwicklung in viele Geschmacksrichtungen – von Castro über Pocket Casts (3.59 €; universal; App-Store-Link) bis Overcast. Für die nächsten 24 Stunden wagt Instacast 4 (kostenlos; universal; App-Store-Link) ein ‚Teste-mich‘-Experiment, bei dem die App zum ersten Mal ihren vorgeschalteten Download-Preis (zuletzt bei 1.79 €) verliert.

Die Podcast-Software von Martin Hering lotete bereits in der Vergangenheit verschiedene Preismodelle aus und bietet seit diesem Jahr unter dem Namen ‚Instacast Cloud‘ erstmals auch ein Abo-Modell an.

As an Instacast Cloud member you can support the ongoing development of our cloud infrastructure and get a lot of benefits on the way. During this summer leading up to the release of Instacast 5, we are planning to introduce certain cloud features that will only be available to members.

Vemedio Blog

Mein Setup von Launch Center Pro (+ Video)

Erster Tipp: Zwingt euch nicht Actions für Launch Center Pro (2.69 €; App-Store-Link) zu suchen. Shortcuts und Script-ähnliche Zusammenschlüsse von Apps finden sich ganz von selbst. Immer dann, wenn sich Dinge wiederholen und ihr denkt: „Das müsste doch auch zu automatisieren sein“.

Ich verlor zwischenzeitlich die Begeisterung an der Software von Contrast, weil ich zu sehr darauf aus war für jede Kleinigkeit ein Schnellstart-Button einzurichten und mich dann in den Details der Konfiguration verlor. Mit ein bisschen Abstand und längeren Pausen, damit sich die angelegten Actions tatsächlich in den Alltag einarbeiten, haben mir den Spaß zurückgebracht.

Meine Workflows sind deshalb bewusst überschaubar gehalten. Ich brauche keine Abkürzung um beispielsweise einen Day-One-Tagebucheintrag zu erstellen. Per Hand ist die Notiz mit zweimal Fingerschnippen angelegt. Dafür lohnt kein eigener Shortcut (den man dann ohnehin nicht verwendet).

IPhoneBlog de Launch Center Pro

Da ich selbst die LCP-Setups anderer Leute mit Spannung lese, möchte ich hier auch mein eigenes Verzeichnis aus kleinen Automatisierungen festhalten, beziehungsweise als Anregung weitergeben. Um die Parameter einzusehen, habe ich diverse Screenshots diesem Beitrag hinterlegt. Einige Shortcuts sind jedoch zu individuell. Hier versuche ich es mit einer Erklärung.

IPhoneBlog de LCP Blog Apps

Blog

  • Alle Gedanken, Arbeitsschritte und Ideen beim Umbau auf das responsive Blog-Design flossen in ein geteiltes Google Doc. LCP ermöglicht es, ohne den Umweg über die Dokumentenliste, dort direkt reinzuspringen. Eine schöne Zeitersparnis, die sich über den Action Composer anlegen lässt.
  • Die iPhoneBlog-Beta, das WordPress-Admin-Interface, das Backend für die Disqus-Kommentare, die Webseite Compressor.io zum Verkleinern von Screenshots, der Link-Maker für App-Store-Affiliate-URLs und der Verweis zum iTunes-Umsatz sind simple Weblinks.
  • Minimal erweitert: die iPhoneBlog-Suche und das Nachschlagen auf Duden.de. Hier habe ich mir den URL-Stamm geschnappt und lasse LCP Text anhängen, der vorher über ein Textfeld eingegeben wird. Je nach Webseite muss man dort einfach mal schauen wo der Suchbegriff eingefügt wird und sich dann die URL-Konstruktion stricken.

Apps

  • Der Apps-Ordner öffnet die von mir häufig aufgerufenen Anwendungen. Grundsätzlich ist Spotlight mein App-Launcher. An LCP schätze ich jedoch die festen Bildschirmpositionen, so dass ich die Anwendungen (beinahe) blind ertaste.
IPhoneBlog de LCP Search Convert

Search

  • Tweet Library (4.49 €; universal; App-Store-Link) sucht nach einzelnen Begriffen aus allen von mir verfassten Tweets. Wie oft habt ihr euch schon gefragt: „Ich hatte das doch irgendwann schon einmal getwittert?“ Genau.
  • Pinswift (4.49 €; universal; App-Store-Link) durchsucht meine Pinboard-Bookmarks und IMDb (kostenlos; universal; App-Store-Link) das Film- und Schauspieler-Archiv.
  • Komfortabel ist die Trennung zwischen Amazon.de und Amazon.co.uk beziehungsweise Google.de und Google.com – in der Wikipedia suche ich grundsätzlich nur englischsprachig.
  • Der QR-Code-Scanner ist eine interne LCP-Funktion und spart die Installation einer dedizierten App.
  • Google Maps öffnet Adressen, die sich bereits in der Zwischenablage befinden (genau wie das Google Clipboard) oder per Pop-up-Texteingabe abgefragt werden.

Lord Mortimer

Call

  • Hier scheint eine Erklärung unnötig, da sich die Liste der von mir regelmäßig kontaktierten Personen technisch auch nicht von den Favoriten der Standard-Telefon-App unterscheidet. Auch hier sind einzelnen Kontakten spezielle Rufnummern zugewiesen. Im Kreis der Familie wird beispielsweise ausschließlich über Facetime(-Audio) gesprochen. Im Gegensatz zur Telefon-App sind die Adressbuch-Bilder hübsch groß und deshalb ein bisschen leichter zu erkennen.

Convert

  • iTranslate (kostenlos; universal; App-Store-Link) erkennt die Sprache des Textes in der Zwischenablage und übersetzt mir den Begriff beziehungsweise ganze Sätze.
  • Mit Vert 2 (4.49 €; universal; App-Store-Link) lässt sich $ in € umrechnen.
  • Command-C (3.59 €; universal; App-Store-Link) schickt den Text in der iOS-Zwischenablage an meinen Desktop – ohne Rückfragen.
  • ‚PlainText‘ – erneut eine LCP-Systemfunktion – bügelt Formatierungen (Fett, Kursiv, etc.) aus Text in der Zwischenablage.
  • Ein Link, den ich gerne als Pinboard-Lesezeichen archiviert hätte, schickt Pinswift dorthin. Vorab bereinigt die iOS-App Clean Links (kostenlos; universal; App-Store-Link) jedoch die URL von unnötigen Anhängen und frickelt aus Kurz-URLs (Bitly und Co.) die Original-Adresse heraus.
  • Zwei Nischen-Funktionen zum Abschluss: Beim häufigen Einlösen von Promocodes hilft diese Action und der im folgenden Video1 gezeigte Workflow um ein YouTube-Embed-Code unter iOS herauszufinden – mit Drafts (3.99 €; iPhone / 2.99 €; iPad), TextTool (4.49 €; universal; App-Store-Link) und einem Bookmarklet –, findet sich hier.

Video

Launch Center Pro ist bei mir auch auf dem iPad installiert (2.69 €; App-Store-Link). Alle Änderungen, von Icons bis zu neuen Kurzwahlfunktionen, landen dort über eine Dropbox-Backup-Wiederherstellung. Das ist kein richtiger Sync, erledigt aber den Job.


  1. Wenn ihr im iTunes-Verzeichnis eine kurze Sternchenwertung für meinen Podcast hinterlassen könntet, würde ich mich darüber sehr freuen. 

„Ein abgefahrener Traum!“ Deep Under the Sky.

Video

Aufwachen aus der Tiefschlafphase – ihr kennt das. Man ist noch ein bisschen wirr im Kopf und versucht zu unterscheiden was Traum war und was vor dem Nickerchen passierte. Deep Under the Sky (2.69 €; universal; App-Store-Link) fühlt sich ungefähr so an. Es lässt die Grenzen zur Außenwelt verschwimmen.

Mit ruhigen Electro-Klängen in den Ohren feuert ihr als Mama-Qualle eure tentakulösen Nesselbabys in eine glitzernde Götterspeise-Welt. Den quirligen Geschossen heften Funktionen an (Schwingen, Beschleunigen und Rollen), die pro Level variieren um selbstzerstörerisch eine Handvoll Parasiten zu zerbomben.

Im Stil von Angry Birds beschränkt sich die Steuerung auf einen einzigen Button. Der Abschusswinkel ist im Gegensatz zu den bösen Vögeln vorgegeben; eure Aufgabe ist es, das explosive Projektil durch die Neon-Vegetation zu schleusen, damit es erst an der richtigen Stelle in die Luft fliegt. Die Anzahl der Versuche ist nicht beschränkt. Das Spiel richtet sich in erster Linie an die eigene Motivation um mit möglichst wenigen Versuchen und in kurzer Zeit einen Level abzuschließen. Besonders herausfordernd ist keine der 80 Welten, die alle von Beginn an offen sind. Das Spiel lebt von seinem Flow, in den man sich spielt, so wie mir das gestern Nacht passiert ist (und ich deshalb heute mit viel zu blumigen Umschreibungen werfe).

Surface Pro 3 vs. MacBook Air

Everyone knows the PC market has been in decline for the past few years. But one segment of that market is doing spectacularly well, and one company has managed to carve out enviable sales and profits by dominating that niche. Guess who?

Ed Bott | ZDNet

Am weltweiten PC-Markt hält Apple magere 6-Prozent. In einer aussagekräftigeren Gegenüberstellung nimmt aber das MacBook Air in seiner Kategorie mittlerweile 30-Prozent ein. Die Kategorie der „Premium Ultramobiles“, in der sich auch das Microsoft Surface Pro verordnet, ist einer der letzten Teilbereich im PC-Geschäft, der noch Geld verdient.

Die Trennung von Mac OS und iOS, die mit Continuity für konkrete Anwendungsfälle, bei denen es Sinn macht das die zwei Betriebssysteme nun wieder enger zusammenarbeiten, stellt sich im Unterschied zum Hybrid Windows als die bislang erfolgreichere Strategie heraus.

Video

Es überrascht nicht, dass Microsoft in seinen drei neuen Werbespots (1, 2 und 3) das Surface Pro 3 gegen ein MacBook Air auflaufen lässt. Wunderlich ist dabei nur, dass die Kombination aus MacBook + iPad + Notizblock a) viel reizvoller erscheint, und b) der dominante Fokus auf den Hardware-Specs (USB, Prozessor, etc.) lediglich einen ‚Ist-genauso-gut‘-Eindruck hinterlässt, ohne den Elefanten im Raum, Windows, zu positionieren.

In hardware, software and advertising, “being a PC” has been the thrust of Microsoft’s argument since the first Surface surfaced.

A questionable strategy, considering the biggest reason people buy tablets is that they are not PCs.

While millions around the world leave memories of PCs behind, Microsoft can’t bring itself to do that — because to deny the value of PCs is to deny its own value.

Ken Segall

Twitter experimentiert mit unserer Timeline

IPhoneBlog de Twitter Favs

Twitter fragt: „What’s a Twitter timeline?“ und beantwortet sich selbst die Frage wie folgt:

[…] when we identify a Tweet, an account to follow, or other content that’s popular or relevant, we may add it to your timeline. This means you will sometimes see Tweets from accounts you don’t follow. We select each Tweet using a variety of signals, including how popular it is and how people in your network are interacting with it. Our goal is to make your home timeline even more relevant and interesting.

Support.Twitter.com

Ich nenne Informationen, die mir zugesendet werden obwohl ich danach nicht gefragt habe, Spam. Die offizielle Twitter-App ist (nicht nur deshalb, aber insbesondere als Statement gegen so einen Quatsch jetzt) nicht mehr zu verwenden.

Tweetbot (4.49 €; App-Store-Link) und Twitterrific (kostenlos; universal; App-Store-Link) fliegen (anscheinend) so weit unter dem Radar, dass sie keine Werbung oder ungewollte Favs anzeigen (müssen). Wer sich aufgrund der neusten Entwicklungen aber nicht eine der genannten Drittanbieter-Apps zulegt, die ohnehin den offiziellen Client qualitativ übertrumpfen, dem ist dieser Kommunikationskanal nicht wichtig genug.

Jede Art von Timeline-Algorithmus stellt die Werte des Informationsträgers Twitter in Frage. Deshalb passiert dort Journalismus und nicht bei Facebook oder Google+. Vielleicht dreht Twitter seinen Drittanbieter-Anwendungen nie die Schnittstelle ab oder zwingt ihnen die neuen Entertainment-Filter auf (‚verstorbener Stiefvater empfiehlt Sportkanal‘). Aber wie schon im letzten August befürchtet, als man eine Obergrenze für Nutzer der Twitter-Drittanbieter-Apps einführte, bin ich mir nicht sicher ob Twitter sein eigenes Produkt versteht.

Auch iOS-Nutzer sollen Googles Street-View-Fotos aktuell halten

IPhoneBlog de PhotoSphereCamera

Mit Photo Sphere Camera (kostenlos; App-Store-Link) regt Google dazu an, Street-View-Aufnahmen der Kartendatenbank des US-Unternehmens beizusteuern. Die 360-Grad-Fotos lassen sich über die iPhone-App erstellen und ins eigene Profil laden.

Falls die Google-Richtlinien eingehalten werden (keine Eigenwerbung, korrekte Ortsdaten, etc.), und man einer Veröffentlichung zustimmt, könnten die eigenen Fotos zukünftig auch in Google Maps aufzufinden sein.